Midsommar

Alle 90 Jahre wird in einem schwedischen Dorf für neun Tage lang die Sommersonnenwende gefeiert. Christian (Jack Reynor) reist dazu mit seiner Freundin Dani (Florence Pugh) an. Vor Ort erwarten sie jedoch furchtbare Rituale und der blanke Horror …

Dies ist einer der Fälle in denen man zwar den Film beschrieben kann, bei dem es aber letztlich restlos individuell ist wie weit man etwas damit anfangen kann. Die Story geht nur um ein paar Studenten die eher zufällig an einer kultischen Veranstaltung in Schweden teilnehmen nd bald bemerken daß die dortigen Rituale blutige Ausmaße annehmen. Das könnte auch der Plot eines schlichten Videothekenfilms sein den man sich so beiläufig anschaut, aber so ist der Film dann gar nicht gedacht oder zu verstehen. Es geht nicht um die Handlung, es geht um die Inszenierung. Die Farben, der Aufbau, die Stimmung – das erzeugt eine unheimliche Faszination und Spannung. Allerdings nimmt sich der Film für das was er da macht extrem viel Zeit und die entsprechende Geduld muß man erstmal auf bringen können. Eine Stunde lang passiert dabei nämlich gar nichts, danach brechen plötzlich unerwartete Schocks und Splattermomente über die Figuren herein. Wer sich darauf entsprechend einlassen kann kann ein wundervolles Kinoerlebnis genießen, ebenso sehr könnte dies auch von vielen als absolut langweilig gesehen werden, was auch an den mitunter etwas bleich wirkenden Figuren liegen kann Letztlich ist es den Versuch aber wert.

Fazit: Sehr spezielle Geschichte die einen unheimlichen Ruashc entfesselt.
Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=A1uVkkipoCU