Angry Birds 2

Die Angry Birds haben sich gegen die Invasion der Schweine erfolgreich gewehrt, liegen aber nun in einem stetigen Krieg mit ihnen. Dann aber taucht König Mudbeard, der Herrscher der Bad Piggies, bei den Vögeln und zeigt daß es eine weitere Insel mit einer Bedrohung gibt – und das die Schweine und die Vögel zusammenarbeiten müssen …

Es ist das Sequel eines Films der auf einem Handyspiel fußt – also sollte man wohl keine großartige Story erwarten. Die gibt’s dann auch nicht, der der Film eine reine Klamotte ist die auch in der Tradition von Titeln wie „Hot Shots“ stehen könnte. Ein paar Figuren gehen auf eine Art „Agentenmission“, die bringt aber kaum Spannung sondern eben nur Lacher und Gags. Und überrascht dabei: es ist in der Tat fast unglaublich wie viele der zahlreichen Slapstick Momente geistreich, treffend und funktionierend ausfallen. Da nimmt man es auch in Kauf daß ma nur alberne Comicfiguren als Helden hat und keine nennenswerten Entwicklungen stattfinden, ebenso wenig geht hier irgendwas zu Herzen. Dies ist einfach ein schlichter, gut aussehender und kurzweiliger GagaFilm der Fans des ersten sicherlich viel Spaß macht.

Fazit: Hat kein Herz oder nennenswerte Tiefe, sehr wohl aber eine extrem hohe Treffsicherheit bei zahlreichen seiner Slapstickmomenten!

Rating: ★★★☆☆

Vivarium

Eine junge Gemma (Imogen Poots) und ihr Verlobter Tom (Jesse Eisenberg) wollen sich ihr erstes Eigenheim leisten und schauen sich daui eine Siedlung an. Schnell stellen sie fest daß sie in dem merkwürdigen Gebiet gefangen sind …

Ich sah diesen Film in Köln auf dem Fantasy Film Fest und merkte schnell: es ist kein Tteil der regulär im Kino überleben würde. Dazu ist das ganze Ding von Anfang bis Ende viel zu speziell: ein recht liebenswertes Paar landet in einer absurden Situation in der sie in einer sterilen Umgebung ohne Ausweg landen und dort ein kleines Baby versorgen müssen. Das hat zwar im Ansatz Fanrasy und Science Fiction Anleihen, geht darauf aber nicht weiter ein. Es wird nichts was vorgeht irgendwie mit Erklärungen ergänzt und erweitert sondern bleibt so für sich stehen. Der Film konzentriert sich auf die psychische Entwicklung der Hautpfiguren welche letztlich nichts anders ist als eine satirische Überspitzung des Themas Eltern werden. Dieses bekommt man in Form eines sehr ruhigen, häßlichen und künstlichen Films der aber einem entsprechenden Publikum sicherlich hoge Faszination abgewinnen kann.

Fazit: Extrem spezieller Film zwischen allen Genres!