After the Wedding

Isabel leitet ein Weisenhaus in Kalkutta und wird von der reichen Teresa nach New York gerufen -scheinbar um dort eine große Geldspende zu arrangeiren. Vor Ort stellt Isabel aber fest daß es ganz andere Gründe gibt . Und diese in ihre Vergangenheit führen …

Filmische Zeit für Betroffenheit: zwei Frauen treffen aufeinander, eine aus reiche, eine aus armen Verhältnissen und dann offenbart sich ihnen und dem Zuschauer eine unglaublich bittere und schmerzhafte Vorgeschichte. Wenn man das Original kennt überrascht wohl nichts mehr, mir was das relativ fremd. Daher traf mich der frühe Twist bereits hart, danach kam aber außer einer Wendung nicht mehr viel. Es geht weniger darum eine krasse Story weiter und weiter zu erzählen, mehr die Figuren eben in ein sehr verzwicktes emotionales Verhältnis zueinander zu bringen und dann eben in dieser ratlosen Situation ein Weilchen u verweilen. Gespielt ist das alles solide, Julianne Moore kriegt zum Ende hin auch eine oscarwürdige Weinszene, aber irgendwie reißt es einen nicht mit. Vielleicht weil der Film viele Baustellen aufreißt, mach leicht auflöst und andere ganz vergisst. Trotzdem kann man aus diesem Film ein paar Gedanken mitnehmen, vor allem die Frage: wie würde mand as Dilemma in dem die Hauptfigur steckt selber angehen

Fazit: Plotarme Dramastory mit starken Darstellern, aber sehr wenig Handlung und Verlauf!

Videoeview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=lyG_P7DXR9Y

Serenity – Im Netz der Versuchung

Fischerboot-Kapitän Baker Dill (Matthew McConaughey) lebt in Frieden auf einer einsamen Insel in Ruhe bis ihn seine Ex-Frau Karen (Anne Hathaway) aufsucht und um Hilfe bittet: er soll ihren brutalen Mann (Jason Clarke) umbringen. Damit verstickt sich Baker in einem Netz aus Lügen …

In der ersten Aufmachung und Wirkung erscheint der Film garnicht mal so schlimm, so schlecht oder so speziell: ein Fischer der von seiner Ex-Frau gebeten wird den gewalttätigen neuen Mann zu töten gibt sicherlich einen passablen Thriller her. Die Motivation der Darsteller kann man auch verstehen da der Streifen komplett auf Mauritius gedreht wurde und es sicherlich Spaß macht an solchen Orte zu drehen, alleine wenn McConaughey „Mal duschen“ gehen will und dazu von einer Klippe ins Meer springen kann. Aber es dauert gar nicht lange daß man hier merkt was man eigentlich schaut – bzw. was nicht. Es dauert nicht lange und es zeigen sich Signale die in einen solchen Film wohl nicht wirklich gehören; wenn man das akzeptiert hat kann man entweder den weiteren hanebüchenen Entwicklungen folgen oder aber eben genervt ausmachen. Ein guter Film ist das nicht, außer Top-Stars in schiker Umgebung bietet er nichts. Ob man zu schätzen weiß daß hier zumindest eine innovative Idee scheitert muß man selsbt entscheiden. Und sich frage: wie kann es sein daß so ein absurder Skriptwahnsinn in Produktion geht?

Fazit: Der vermeintliche Crime Hriller nimmt Enwicklungen die man nie erahnt hätte und das fasziniert – macht den Film aber nicht nennenswert gut.

Glam Girls

Penny (Rebel Wilson) und die Trickbetrügerin Josephine (Anne Hathaway) beschließen zusammen zu arbeiten um Männern ihr Geld abzuluchsen. Nachdem Josephine aber Penny „ausgebildet“ hat beginnen die beiden zu konkurrieren …

Auf dem Papier ist dies ein ultimativer Selbstläufer: es ist ein Remake eines Titels mit Steve Martin und Michael Caine in den Hauptrollen, mit Rebel Wilson und Anne Hathaway sind populäre und bekannte Gesichter für die Nachfolge gefunden; obendrein spielt der Film in der Upper Class und somit in sehr edlen Kulissen. All das stimmt und macht es leicht den Film anzuschauen, weils wirklich edel gedreht ist und eben routinierte Darsteller die Dialoge und Gags abspulen. Allerdings gibt das Material nicht so ultimativ viel her: zwei nicht wirklich sympathische Betrügerinnen duellieren sich darum einen reichen Kerl rum zu kriegen, tricksen und fuschen herum und wann immer man denkt daß jetzt alle Karten auf dem Tisch liegen kommt um die nächste Ecke wieder eine Enthüllung. Das ist alles erfreulich kurzweilig, nicht wirklich übertrieben albern und an manchen Stellen auch durchaus lustig – aber ebensowenig verbleibt der Film nach hinten raus großartig im Gedächtnis.

Fazit: Edel aussehendes Remake das mit Optik und ein paar guten Lachern solide unterhält.

Lloronas Fluch

Während eine Sozialarbeiterin (Linda Cardellini) das merkwürdige Verschwinden zweier Kinder untersucht entdeckt sie Verbindungen die zu ihrer eigenen Familie führen und auf ein altes Volksmärchen hinweisen …

Willkommen zurück im Conjuring Universum, zumindest quasi. Die Llorona Legende ist wohl ein altes Volksmärchen, daher wollte man den Film als Titel für sich selbst stehend bewerben denn als Spin-Off zur Serie. Die Verbindung ist ohnehin minimal und beschränkt sich auf einen Auftritt einer Figur. Daher, wer den Film zur „Vollständigkeit“ sehen möchte kann dies tun, als eigenständiger Film geht’s aber auch. Aber warum sollte man? Ansprüche sind nicht angebracht. Es wird eine Geschichte entfacht in der eine Frau zum Monster wird und eine Familie in den siebzigern Jahren belästigt und „begruselt“. Dabei gibt’s das übliche Spiel aus Bangemangen, Jumpscares und ein paar Erschreckern … handwerklich solide gemacht, mit vereinzelten Schockern und viel Geschrei. Gute Serienware wenn man solche Titel öfter guckt, aber kaum mehr als ein filmisches Fertiggericht, insbesondere wenn man öfters solche Filme schaut. Mir selber ist noch mit Linda Cardellini ein Bonus gegeben da ich die Frau sehr gerne sehe – aber ich kann ebenso jeden verstehen der die Nummer lieber auslassen will,

Fazit: Solide Horrornummer ohne Kanten und Ecken und mit stetigem Jumpscare Einsatz!

Skin

Skinhead Bryon Widner (Jamie Bell) lernt Julie (Danielle MacDonald) kennen und bekommt den Wunsch sein gewalttätiges Leben hinter sich zu lassen. Dazu geht er einen Deal mit dem FBI ein: Bryon muß Hinweise aus der Skinheadszene liefern und bekommt im Gegenzug die Tatoos entfernt …

Da kommt wieder mal die Realität auf die Leinwand und wie so oft bei solchen Vorlagen kann man als normaler Zuschauer nur bedingt sagen wie sehr die Handlung wahr ist und was hier dramaturgisch angepasst wurde. Trotzdem ist eine unglaubliche Stärke des Films die Glaubwürdigkeit: es ist nicht so sehr der einfache Plot eines Rechtsradikalen der sich aus der Szene freikämpft, es ist keine Thrillerstory darüber wie einer in seinen eigenen Reihen undercover geht, es ist vorrangig ein Drama in dem schrittweise geschildert wird wie die Hauptfigur beginnt die Sehnsucht nach einer Familie und den Ausstieg aus dieser Welt hinzukriegen. Dies wird durch kraftvolle Darstellungen von Jamie Bell und auch Vera Farmiga erreicht sowie manchen Szenen mit höchster Spannung. Leider wird dabei trotzdem sehr oft auf das Stilmittel der Wackelkamera zurück gegriffen waqs den Film zwar nicht ruiniert, aber es auch nicht gebraucht hätte. Es ist sicherlich nicht der angenehmste und sicherlich nicht der spaßigste Kinostoff, aber sehr wohl starkes Kino mit bewegender Story.

Fazit: Hoch spannend, menschlich und nicht geradce angenehm zu schauen – kraftvolles Drama!
Rating: ★★★★☆

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=kPkvK3qxkvg

Kalte Füsse

Kleinganove Denis (Emilio Sakraya) bricht wegen seiner Schulden in die Villa von Schlaganfallpatienten Raimund (Heiner Lauterbach) ein – erscheint allerdings dortg wie ein Pfleger und muß den Job ausführen. Das Chaos eskaltiertDenis, Raimund und dessen überforderte Enkelttochter (Sonja Gerhardt) in einem Schneesturm in der Villa isoliert sind …

Bei deutschen Filmen muß man immer in gewisser Weise froh sein dass sie überhaupt gemacht werden und wurden, da hat jeder kleinere Titel wahrscheinlich eine abenteuerliche Geschichte über seine Entstehung hinter sich. Das heißt dann aber nicht dass jeder Film der es bis auf die Leinwand schafft gross und unglaublich gehaltvoll ausfällt. Dieser fällt ganz sicher darunter. Trotzdem ist es nett daß die Produktion geklappt hat: die kleine Komödie kombiniert Aspekte einer kleinen Gangsterstory mit einem Verwechslungsplot und viel Slapstick. Viele der Gags zünden und funktionieren und bei der Lauflänge von rund 90 Minuten ist der Film eh aus bevor er langweilig oder nervig werden kann. Manche Gags sind zwar bereits bekannt, aber klappen dennoch. Der Rest ist kurzweilige Unterhaltung knapp über TV Niveau. Banaler, harmloser Spaß, keinen Deut mehr – aber auch nicht schlechter.

Fazit: Netter, kleiner Film mit einigen guten Gags und kurzweiligem Verlauf!

Ein Gauner und Gentleman

Bankräuber Forrest Tucker (Robert Redford) erhielt zwar lebenslange Haft, schaffte es aber bereits 18 mal auszubrechen. Trotzdem drot ein verpatztes Ding im San Francisco des Jahres 2000 zum Verhängnis zu werden …

Mich hat wohl am meisten überrascht daß dies auf einem wahren Fall fußt: es wirkt wie ein perfekt auf Robert Redford zugeschnittenes Drehbuch. Genau genommen dessen große (und dabei sehr kleine) Abschiedsvorstellung: die Rolle eines Gauners der mit einem Lächeln und ein paar lustigen Sprüchen reihenweise die Banken ausraubt und dabei mit seinem Charme jeden becirct der ihm begegnet ist eine Verbeugung vor der Person Redford. Titel wie dieser werden heute eigentlich auch gar nicht mehr gemacht, es wirkt wie ein Film der in den 70ern gedreht wurde und in der Zeitkapsel bis jetzt gewartet hat. Demzufolge ist nicht viel mit Tempo, Action oder großer Spannung, es ist statt dessen eine filmische Räuberpistole die man fröhlich lächelnd anschaut. Das erreicht zwar nur ein kleines, aber sehr dankbares Publikum.

Fazit: Sympathische und sehr kleine Charmeoffensive mit der sich Robert Redford wohl von der Leinwand verabschiedet . aber wenigstens sehr gelungen!
Rating: ★★★★☆

 

Rambo – Last Blood

John Rambo (Sylvester Stallone) bekommt mit daß die Tochter seiner Haushäterin von einem mexikanischen Kartell entführt wurde. Also besinnt sich Rambo auf seine früheren Instinkte und beginnt einen blutigen Befreiungsversuch …

Nach Rocky hievt Sylvester Stallone die Figur des John Rambo ein weiteres Mal auf die Leinwand. Ob das nötig war? Wohl kaum. Ramb ist eine Figur die nach einem großartigen und auch dramatischen ersten Film zur reinen Actionkarikatur gemacht wurde und krasse, gewaltgetränkte Actionfilme liefete. Eine weitere solche ist auch der 5. Film: Rambo geht nach Mexiko und legt sich mit einem Kartell an. Daraus folgen war 90 Minuten Film, aber nicht 90 Minuten Action. Es gibt einenf etten Actionshowdown der schrecklich unübersichtlich gefilmt ist, dazwischen gibs ein paar kurze Handgemenge und Kloppereien, aber vone inem durchgehenden Actionkracher spürt man hier nichts. Di Actionszenen haben wucht, sidn aber fies geschnitten und machen wenig Spaß, das emotionale Spiel läuft ebenso im kaum feststellbaren Bereich. Es hat trotzdem einen gewissen Reiz einen ruhige Film zu sehen der noch so richtig altmodisch daher kommt und nicht wie die hektischen Actionorgien ala „Hobbs & Shaw“, aber ob Stallone mit diesem Film seiner Figur und den Fand was Gutes getgan hat … ich bezweifle es.

Fazit: Altwerk ohne Charme oder nennenswertes, der ultrabrutale Showdonw entschädigt aber.

Rating: ★★★☆☆

Sweethearts

Die alleinerziehende Mutter Mel (Hannah Herzsprung) plant einen Diamantendiepstahl um besserew Möglichkeiten für sich und ihre Tochter zu erreichen. Das geht schief und sie muß Franny (Karoline Herfurth) als Geisel zu nehmen sowie den Polizisten Harry (Frederick Lau) – und die Lage wächst ihr über den Kopf …

Nach „SMS für dich“ begibt sich Karoline Herfurth zum zweiten mal auf den Regieposten und hat nach dem gelungenen Erstling einige Erwartungen geschultert. Erfreulich ist dass sie nicht auf Nummer sicher geht und einen weiteren Titel aus dem Romantiksektor inszeniert sondern eine Action-Komödie abliefert. Diese fußt im Ersten Moment auf Zutaten die man kennt: eine eigentlich gutherzige Frau wird in die Enge betrieben und muß kriminell werden, die Dinge geraten aus dem Ruder und sie muß eine Geisel nehmen. Diese Geisel erweist sich als nervige, psychotische Katastrophe die aber im Zuge der Ereignisse mehr und mehr zur Verbündeten entwickelt … gabs alles schon mal. Macht aber in dieser neuen Form sehr viel Spaß: die Nebenfiguren sind gut gelungen, insbesondere Frederik Lau der zum Ende hin ein richtig er Actionheld sein darf. Ansonsten reit der Film ein paar flotte Actionmomente aneinander, viel Dialogwitz und rasante Komik. Zum Ende hin wechselt die Tonalität etwas und wird etwas ernster, gipfelt aber in einem sehr zufrieden stellenden Finale. Obendrein bleibt ein Funken Vorfreude darauf was Karoline HErfurth als nächstes inszenieren wird.

Fazit: Die Actionkomödie ist kurzweilig, solide inszeniert und macht viel Spaß!

Midsommar

Alle 90 Jahre wird in einem schwedischen Dorf für neun Tage lang die Sommersonnenwende gefeiert. Christian (Jack Reynor) reist dazu mit seiner Freundin Dani (Florence Pugh) an. Vor Ort erwarten sie jedoch furchtbare Rituale und der blanke Horror …

Dies ist einer der Fälle in denen man zwar den Film beschrieben kann, bei dem es aber letztlich restlos individuell ist wie weit man etwas damit anfangen kann. Die Story geht nur um ein paar Studenten die eher zufällig an einer kultischen Veranstaltung in Schweden teilnehmen nd bald bemerken daß die dortigen Rituale blutige Ausmaße annehmen. Das könnte auch der Plot eines schlichten Videothekenfilms sein den man sich so beiläufig anschaut, aber so ist der Film dann gar nicht gedacht oder zu verstehen. Es geht nicht um die Handlung, es geht um die Inszenierung. Die Farben, der Aufbau, die Stimmung – das erzeugt eine unheimliche Faszination und Spannung. Allerdings nimmt sich der Film für das was er da macht extrem viel Zeit und die entsprechende Geduld muß man erstmal auf bringen können. Eine Stunde lang passiert dabei nämlich gar nichts, danach brechen plötzlich unerwartete Schocks und Splattermomente über die Figuren herein. Wer sich darauf entsprechend einlassen kann kann ein wundervolles Kinoerlebnis genießen, ebenso sehr könnte dies auch von vielen als absolut langweilig gesehen werden, was auch an den mitunter etwas bleich wirkenden Figuren liegen kann Letztlich ist es den Versuch aber wert.

Fazit: Sehr spezielle Geschichte die einen unheimlichen Ruashc entfesselt.
Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=A1uVkkipoCU