Der goldene Handschuh

Fritz Honka (Jonas Dassler) verbringt in den 70er Jahren die Abende in der Kiezkneipe „Zum Goldenen Handschuh“ um seine Opfer zu finden – denn in Wahrheit ist Honka ein Serienmörder der zu unfassbaren Greueltaten fähig ist …

Hier wird mir nicht so ganz klar was der Sinn des Films war – ich ernenne nur worin er nicht besteht. Der Film ist nicht wirklich darauf aus eine dokumentarische Nacherzählung der wahren Ereignisse rund um Fritz Honka und seine Greueltaten zu sein, er setzt ihn zwar ins Zentrum und mag auch vieles authentisch wiedergeben, aber ich bin nachher nicht viel schlauer als vorher. Der Film ist ab 18, enthält auch einiges an Blut und Gewalt, ist aber trotzdem kein Horrorfilm oder gar dem Splattergerne zuzuordnen. Ich denke, es gerht hauptsächlich um die möglichst lebensnahe Milieuschilderung: ich bin nie zu der gezeigten Zeit an den gezeigten Orten gewesen, habe aber doch den Eindruck daß es sehr glaubhaft und authentisch gezeigt wird. Und das ist vor allem siffig, schmuddelig und scheußlich, stellenweise so abstoßend daß man glatt verstehen kann warum dieser Mann auf die Art und Weise wahnsinnig wurde. Und mit Jonas Dassel der hinter der entstellten Maske kaum zu erkennen ist hat man einen derart scheußlichen Charakter daß alleine seine Darstellung das pure Ekel forciert.

Fazit: Blutige und schmierige Nachstellunf des Honka Falls daß sich zwischen die Genres setzt, aber eine abartige Faszination innehat!
Rating: ★★★☆☆