White Boy Rick

Die unglaubliche Richard Wershe Jr. (Richie Merritt) der im Jahre 1984 zum Undercover-Informant für die Drogenermittler wird – obwohl Rick gerade mal 14 Jahre alt ist. Dabei sammelt er sich so viel Wissen an daß er irgendwann die Seiten wechselt – und gegen seine ehemaligen Arbeitgeber vorgeht …

Die wohl wahre Geschichte die dahinter steckt ist in der Tat kaum zu glauben: ein Teenager gerät ins Visier des FBI und wird als Spitzel undercover geschickt. Die Story würde wohl auch gut klappen wenn sie erfunden wäre, aber es geht einen Schritt weiter: der Spitzel wird selber zum Thema und baut sich ein mächtiges Drogennetzwerk auf. Wie man es schafft eine eigentlich so spannende Story dann doch in einen banalen Film zu verfrachten? Das geht wohl vorrangig über den Hauptdarsteller. Damit meine ich nicht Matthew McConaughey der den schmierigen Vater soweit solide gibt, der großte Schwachpunkt des Films liegt aber in Rick Darsteller Riche Merrit: als leer dreinblickender Betonklotz läuft er hier durch die Szenerie und macht es eigentlich unmöglich irgendwas mit ihm zu empfinden. Schade weil der Rest soweit klar geht: das Milieu ist soweit ganz gut geezeigt und es gibt ein paar passable Twists und Momente. Trotzdem: nach dem eigentlich tollen Trailer kommt hier bemerkenswert wenig bei rum.

Fazit: Spannende Story, unspektakulär inszeniert und mit absolut kreidebleichen Hauptdarsteller!