Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile

Ted Bundy (Zac Efron) ist nach außen hin ein netter Kerl; führt aber ein Doppelleben in dem er reihenweise Frauen ermordet. Seine Freundin Elizabeth Kloepfer bekommt zwar eine böse Ahnung, findet aber kein Gehört …

Ist es falsch einen Serienmörder menschlich darzustellen? Nein, finde ich nicht. Im Gegenteil: indem er „normal“ und menschlich präsentiert wird kommt für mich die Glaubwürdigkeit dazu. Und auch der Film mag Zac Efron in der Hauptrolle mögenswert zeigen – wahre Sympathie kommt dabei nicht auf. Eher ein glaubwürdiges Bild davon wie der Mann auf seine Umgebung gewirkt haben mag und warum keiner darauf kam was für ein bösartiges Monstrum er war. Im Film werden die Gewalttaten ausgespart; die Geschichte Bundys wird sprunghaft in wesentlichen Punkten zusammengefasst – aber auch ohne ausufernde Gewaltakte zu präsentieren funktioniert das Grauen bestens. Mir selber geht die Ernsthaftigkeit etwas verloren wenn ich Jim Parsons als Ankläger sehe, aber das ist wohl nur nebensächlich: diese Ausarbeitung des Themas ist einen Blick wert.

Fazit: Erschreckend freundliche Darstellung eines grausamen Täters!
8rating: 4]