Hellboy – Call of Darkness

Hellboy (David Harbour) ist ein halber Dämon der seine Fähigkeiten aber hat im Kampf gegen das Böse einsetzt. So soll er sich der Hexe Nimue (Milla Jovovich) entgegenstellen – doch die braucht gerade ihn für ihren finsteren Plan …

Es ist zwar unfair, aber unvermeidlich wenn man diesen Film mit den beiden Ron Perlman Versionen vergleicht; und in dieser Gegenüberstellung kommt die neue Fassung definitiv nicht sonderlich gut weg. Für sich alleine genommen ist man mit dem Werk zwar nicht restlos zufrieden, aber vielleicht doch passabel bedient. Der Held hat nicht wirkliche Tiefe, es reicht aber ihn als sprüchekloppenden Monsterjäger mit einigen guten Onelinern zu begleiten. Die Story ist eine reine Blaupause um die zahlreichen Actionszenarien aneinander zu reihen, die Actionszenen sind brachial, aber mit bescheidenen Spezialeffekten, die Nebenfiguren bleiben Nebenfiguren und gehen nicht über Abziehfiguren hinaus und Milla Jovovich gibt eine unfassbar langweilige Antagonistin ab. Daß der Film deutlich zu lang ist dürfte ebenso außer Frage stehen, trotzdem kann man ihn als lauten und simplen Actionkracher durchaus erträglich finden. Aber eben keinen Deut mehr.

Fazit: Kein Vergleich zu den früheren Werken, sondern einfach nur laute Comicaction mit zuweilen guten Sprüchen!