King of Thieves – Ein letzter Job

Altganove Brian Reader (Michael Caine) will noch einen letzten Raubzug begehen – und zwar den größten Diamantenraub aller Zeiten in England. Deswegen sammelt er sich ein Team aus anderen in die Jahre gekommenen Gangstern zusammen …

Basierend auf einem wahren Fall der im ersten Moment unwahrscheinlich spannend klingt: der Film stellt nach wie ein paar ältere Typen im Jahre 2015 den spektakulärsten Raub in Englands Geschichte begingen. Mit Darstellern wie Michael Caine, Michael Gambon, Jim Broadbent und Ray Winstone hat man sich auch einen sehr attraktiven Cast zusammengesucht – leider aber für einen Film der alle Chancen die er hat versemmelt. Er entscheidet sich leider nicht was er sein will: eine Nacherzählung, ein Krimi, ein Thriller, eine Komödie … und enthält somit Anteile von allem, bringt aber nichts davon zu einem homogenen Ganzen. Die Vorfälle selbst sind nicht wirklich ereignisreich und werden dann immer undurchsichtiger. Irgendwie betrügt hier jeder jeden und legt sich mit jedem der anderen an – da die Darsteller und die Figuren aber unwahrscheinlich unangenehm sind werden einem deren Belange auch relativ egal, besondere Ereignisse bleiben auch aus. Somit ist der Film am Ende nichts richtig.

Fazit: Tolle Vorgaben die aber in einen redseligen und steifen Redefilm münden ohne Herz oder Spannung!
Rating: ★★☆☆☆