Gänsehaut 2

Die beiden Freunde Sonny (Jeremy Ray Taylor) und Sam (Caleel Harris) finden in einem leeren Haus ein Buch des Horrorautors Stines und erwecken dabei die bösartige Bauchrednerpuppe Slappy. Slappy versucht schnell weitere Monster zu erwecken während Sonny und Sam mit Sonnys Schwester Sarah (Madison Iseman) versuchen die Katastrophe zu verhindern …

Typische Quasifortsetzung: Jack Black hält für ein paar kurze Szenen mal die Nase rein, ansonsten besteht keine Verbindung zu den Ereignissend es ersten Films, es wird lediglich die böse Puppe Slappy wieder aufgefahren die aber diesmal eine andere Syncvhronstimme hat. Ansonsten gibt’s das bekannte, alte Märchen: Kinder entfesseln Geister die dann eine Halloween Nacht lang eine Kleinstadt terrorisieren während ein paar Helden versuchen das Schlimmste zu verhüten … natürlich auf Kinderniveau. Letztlich bietet der Film exakt was der Vorgänger auch hatte, nur eben alles etwas „kleiner“, die Effekte sind dabei im Durchschnitt und vereinzelte Szenen klappen ganz gut. Ich selber hab am meisten den Gag abgefeiert der auf „Es“ abziehlt – abr das ist nur ein einsamer Volltreffer inmitten vielen schlichten Lachern. Könnte alles schlimmer sein, ragt aber auch nirgendwo aus dem Mittelmaß raus.

Fazit: Passabler Film ohne nennenswerte Anteile, lediglich die Schlußpointe überrascht.

Victor Crowley

Andrew Yong (Parry Shen) hat seine Begegnung mit dem Bayou Butcher überlebt und versucht erfolglos die Geschichte zu Geld zu machen. Da ihm niemand glaubt fährt er mit einem Kamerateam in die Sümpfe um die Legende von Victor Crowley (Kane Hodder) zu beweisen – was sich blutig bewahrheitet …

Fairerweise muß ich sagen daß ich Schlitzer Horrorfilme eigentlich mag und die Figur des Victor Crowley für sich ganz passabel finde, der Serie aber trotzdem nie viel abgewinnen konnte. Ein entstellter Hüne der im Sumpf die Leute wegschlachtet kann man zehn Filme lang ziehen – hier ist es eben nur Nummer vier. Und keine dies gebraucht hat. Einige echt deftige Splattermomente sind drin, die scheinbar auch nicht digital sondern mit schöner Handwerkskunst gelöst wurden, das rechtfertigt einen Blick. Dagegen steht aber eine unglaubliche Blödheit: nicht nur daß der Schurke durch ein youtube Video belebt wird, ebenso sind die Figuren restlos übersteigerte Comic Charaktere bei denen man oftmals recht froh ist wenn der fiese Hackepeter sie aus dem Film tilgt. Das ist selbst für so eine eher „geringere“ Thematik zu bekloppt.

Fazit: Standard Schlitzerfilm mit restlos übertriebenen verblödeten Figuren!