Hunter Killer

U-Boot-Kapitän Joe Glass (Gerard Butler) leitet eine Rettungsmission die das Unterseeboot U.S.S. Tampa Bay finden soll. Dann aber wird er durch politische Umstürze in eine Mission verwickelt bei der es darum geht den Ausbruch des Dritten Weltkrieges zu verhindern …

Wer hat hier den längsten … ähm, Torpedoschacht? Das mußte ich relativ früh im Film denken als sich zwei Uboote begegnen und ein Duel gegeneinander führen. Ansonsten war ich recht beeindruckt von der effizienten Vorgehensweise von Michael Nyqvist: der spielt seine Standarddarstellung als Held in einem Actionfilm, indem er aber den Kommandanten eines U Bootes gibt verläßt er eigentlich zu keinem Zeitpunkt das Brückenset und dürfte somit recht unkomplizierte Dreharbeiten gehabt haben. Abgesehen von ihm gibt’s eine an mehreren Stellen spielende Story über eine Art Putsch, einen Befreiungsversuch und eben diverse U Boot Szenen mit ein paar Politthriller-Aspekten. Eine bunte Mischung halt die für Fans des Genres sicherlich ganz ok ist, aber nicht zuletzt aufgrund der humorlosen Inszenierung bleischwer und schleppend ausfällt. Ebenso unterträglich: der oftmals in Außenszenen eingesetzte Green Screen Look.

Fazit: Humorfreier Männerfilm mit kalter Spannung!

Triple Frontier

Die Ex-Soldaten Tom „Redfly“ Davis (Ben Affleck), William „Ironhead“ Miller (Charlie Hunnam), Santiago „Pope“ Garcia (Oscar Isaac), Francisco „Catfish“ Morales (Pedro Pascal) und Ben Miller (Garrett Hedlund) finden wieder zusammen um eine eigene Mission durchzuziehen und von einem Drogenkartell Geld zu stehlen. Die Mission gerät jedoch aus den Fugen …

Als ich den Plot las dachte ich es wäre eine Neuverfilmung von „Three Kings“: ein paar Soldaten ziehen auf eigene Faust los um sich zu bereichern. Allerdings bleibt „Triple Frontier“ bei diesem Thema: die Figuren sind knallharte, geldgeile Säcke die rücksichtslos und ohne Gefühl vorgehen und das Letzte was man erwarten kann ist daß sie Anteil an dem nehmen was sie anrichten. Daß ist auch meine größte Schwäche am Film: uninteressante Figuren, auch wenn sie von populären und „attraktiven“ Gesichtern gespielt werden, das reicht zwar für passable Spannung, aber nicht für wirkliches Mitfiebern. Auf diesem Level, als knallharter Männerfilm ist aber sonst alles solide: Action und Aufwand sind immens, wohl weil dies mal fürs Kino gedacht war, ebenso gibt es manchen guten Twist. Trotzdem: gehobenes Streaminglevel, aber nicht zwangsläufig ein guter Film.

Fazit: Actionreich und aufwendig gemacht, aber mit herzlosen und teils unangenehmen Figuren!Rating: ★★★☆☆