Candymans Fluch

Studentin Helen Lyle (Virginia Madsen) erforscht urbane Legenden in Chicago und stößt so auf die Legende des Candyman (Tony Todd), einen Mörder mit einer Hakenhand der jemanden tötet wenn man seinen Namen fünfmal in einen Spiegel spricht. Helen probiert dies aus – und wird in der Tat von einem blutrünstigen Dämon gejagt …

Einer der ersten Filme bei denen ich mich mit Horror beschäftigt habe, einer der wohl als kleiner Klassiker anzusehen ist. Dabei gibt’s einiges was für ihn spricht: die Inszenierung und die Stimmung, gerade erzeugt durch extrem passende Musik, dazu eine sehr stimmungsvolle Mörderfigur. Allerdings muß man selbst erstmal wissen ob man den Hakenschlitzer interessant oder ansurd findet. Ich selber finde ihn verstörend, weniger „greifbar“, aber eben dadurch nicht nur eine typische Horror-Schlitzergestalt sondern ein eigener, tiefer Charakter. Und der Film ist ein Alptraum der die Heldin wie auch den Zuschauer durch ein restlos verstörendes Szenario marschieren läßt, mit relativ geringem Blutanteil und untypischem Ende Was man aber aus heutiger Sicht schätzen sollte: in eienr Szene in der unmengen von Bienen über die Körper der Hauptdarsteller laufen kamen echte Bienen zum Einsatz. Das würde heute digital gelöst …

Fazit: Spezielles Horrormärchen, sicherlich nicht jedermanns Sache!

Sharknado 6 – The Last one

Haibekämpfer Fin schnappt sich eine Zeitmaschine und reist 66 Millionen Jahre in die Vergangenheit um zu verhindern daß es zum ersten Sharknado überhaupt kommt. Auf dem Rückweg kreuzt er allerdings diverse Epochen und Ereignisse …

Ist es ein Gag wert daß man fünfeinhalb Filme braucht um ihn vorzubereiten? Sicherlich nicht, aber ist hier halt mal passiert: in einer Szene steht Ian Ziering vor Tori Spelling und fragt „Kommst mir bekannt vor, waren wir auf der gleichen High-School?“ … das war sicehrlich nicht die Intention der Serie, aber ist natürlich ein ungemein runder und passender Joke … ansonsten gibt es nichts was man wirklich sagen kann. Die Serie war schon immer eine Insider Veranstaltung deren Jokes sich nur einem bestimmten Zielpublikum erschließen: ich habe nie dazu gehört und kontne mit der Kombi aus Trash Filmversatzstücken, grottigen Ideen und miesen Effekten nichts anfangen . Deswegen habe ich mir die sechste und als finale Runde angekündigte Folge nur der Vollständigkeit halber angesehen, und weil sie so zeitsparend knapp war mit gerade mal 80 Minuten … joa, aber so ausfiel wie ichs erahnt habe. Im neuen Film wird das Thema Zeitreisen aufgegriffen und die Figuren in einen bunten Mix aus Epochen und Sets geworfen … und immer mal wieder fliegen Haie durch die Gegend. Wer die Serie mochte kriegt hier vielleicht ein ausreichendes Finale, für den Rest der Welt ist es Obertrash der bittersten Sorte.

Fazit: Die BilligSaga endet … endlich!

Rating: ★☆☆☆☆