Escape Room

Eine merkwürdige Box mit einer Einladung führt Amanda (Deborah Ann Woll), Mike (Tyler Labine) und Ben (Logan Miller) mit anderen Fremden in einem Warteraum zusammen. Eigentlich soll es um die Einladung zur Teilnahme an einem Escape Room gehen – dann aber merken sie daß sie bereits im Spiel sind in dem es auch ums nackte Überleben geht …

Fluch und Segen zugleich: der Film braucht nur ein paar Minuten um die Figuren im benannten Escape Room zu platzieren und loszulegen – allerdings hatte man bis dahin eigentlich keine Chance eine von ihnen näher zu betrachten, kennen zu lernen und damit nimmt man kaum einen emotionalen Anteil an dem was den Charakteren ab dort blüht. Das ist eine von Saw und Titeln wie „Cube“ inspirierte aneinanderreihung von Krisenszenen: Figuren geraten in eine fiese Lage, kämpfen sich frei, dann kommt die nächste, dann kommt die nächste und immer so weiter – dumm nur das meist einer der Protagonisten eine solche Aktion nicht überlebt. Mit Realismus hat das alles nichts zu tun, dies ist nicht eine glaubwürdige Nachstellung eines echten Escape Rooms, dies ist purer Over the Top Quatsch. Als kurzweiliger Horrorfilm geht’s dann auch in Ordnung, aber insbesondere das an den Haaren herbeigezogene Sequel zum Ende hin verdirbt die Laune.

Fazit: Kleine, spannende Moment sind drin, aber bleiche Figuren und over the Top Ideen dämpfen den Spaß deutlich!

Rating: ★★☆☆☆