Dying of the Light – Jede Sekunde zählt

Bei CIA-Agent Evan Lake (Nicolas Cage) wird Demenz diagnostiziert wird. Trotzdem versucht er seinem jungen Kollegen Milton Schultz (Anton Yelchin) im Kampf gegen den Terroristen Muhammad Banir (Alexander Karim) beizustehen …

As usual: irgendein günstiges, simples Drehbuch, in dem Falle der Versuch eines Agententhrillers und Nicolas Cage sagt schnell zu da er wieder ein paar Rechnungen zu begleichen hat. Allerdings ist es diesmal auch wirklich eine verbriefte „Altersrolle“ da Cage einen alternden Agenten spielt der an Demenz erkrankt ist und einen Terroristen noch rechtzeitig aus dem Verkehr ziehen will. Die aufgrund der Krankheit auftretenden Ausraster passen dann dabei auch komplett und sehr gut in sein übliches Rollenschema. Dabei hat er einen jugendlichen Kollegen der ihn unterstützt, was man als Zuschauer aber mit einem traurigen Seufzen sieht: es ist der mittlerweile verstorbene Anton Yelchin. Von diesen menschlichen Parts wird man eher abgelenkt so daß man nicht groß auf die Story schaut. Das ist eine völlig austauschbare Agentenkiste vom Reißbrett bei der es schon fast nichts mehr macht daß es Streitigkeiten im Hintergrund gab und sich die Stars vom fertigen Werk distanzierten. Macht echt nichts, Leute: hat keiner gesehen.

Fazit: Bleicher, uninteressanter Thriller, ein typisches Cage Produkt!

Mein Bester und Ich

Durch einen Paragliding-Unfall, verlor der New Yorker Großunternehmer Philip Lacasse (Bryan Cranston) seine Frau und sitzt gelähmt im Rollstuhl. Als ihm ein Assistent zur Seite gestellt werden soll entscheidet er sich für den Kriminellen Dell Scott (Kevin Hart) da dieser mit seiner unwissenden und rüden Art genau richtig mit ihm umgeht …

Ein Remake von „Ziemlich beste Freunde“ hat in den europäischen Bereichen wohl niemand gebraucht, aus amerikanischer Hinsicht macht der Film aber durchweg Sinn: natürlich ist der Originalfilm großartig, hat genug „Wucht“ und Potential und natürlich schauen sich viele Amerikaner das Ding nicht an weil sie keine ausländischen Titel mögen. Deswegen macht es Sinn den Film mit seinen Stärken 1:1 neu aufzulegen, nur eben an leinwandvertraute Orte zu verlagern und mit populären Darstellern zu versehen. Cranston bringt das ganze dann auch nicht ins Schwitzen, im Gegenteil, er spielt seinen Part liebenswert und mit Augenzwinkern. Kevin Hart spielt zum ersten Mal nicht Kevin Hart sondern eine Rolle die auch schon jemand anders gespielt aht: zu Harts Glück sind in dem Part keine seiner typischen Macken und Eigenheiten vertreten, dadurch geht auch seine Figur in Ordnung. Der Rest ist harmloses Dramakino mit Augenzwinkern das sich seine am besten Funktionierenden Parts sicherlich aus dem Original zusammenklaut. Nichts verkehrt daran, aber auch nichts neu.

Fazit: Sehr solide Neuauflage – genau das eben!

Rating: ★★★☆☆