Mandy

Im Jahre 1983 ist Red Miller (Nicolas Cage) ist ein gebrochener Mann seit eine Sekte seine Frau durch eine Sekte ermordet wurde. Red beschließt blutige Rache zu nehmen und die Schuldigen ebenso blutig zu richten …

Da sitze ich völlig ratlos davor, man kann den Film wohl auf zweierlei Arten ansehen: einerseits nach der erzählten Geschichte, andererseits der visuellen Umsetzung. Das Erste ist dann in der Tat nichts nennenswertes, eine schlichte Rachestory in der dem Helden jemand genommen wird und er meuchelt sich durch die fiesen Gegner. Die Umsetzung machts und hier lotet der Film alles aus was audiovisuell möglich ist. Bilder und Musik brennen sich ins Gehirn und versetzen einen dabei in eine transähnlcihe Stimmung. Das zusammen mit dem irren Spiel von Nicolas Cage und einigen sehr blutigen Momenten ergibt ein ungemein verstörendes Werk welches sich Gewohnheiten, Mainstream und allem derarritrgen restlos verschließt und eben ein Film ist mit dem man wirklich was anfangen kann oder den man irritiert und vielleicht sogar angewidert ablehnt.

Fazit: Verstörender Biderrausch und Ausnahmefilm wie es ihn nur selten gab!

Widows – Tödliche Witwen

Eine Truppe Gangster wird bei einem Coup komplett getötet. Die Hinterbliebenen Witwen Veronica (Viola Davis), Alice (Elizabeth Debicki), Linda (Michelle Rodriguez) und Belle (Cynthia Erivo) schließen sich zusammen um ihre Männer zu rächen …

Nicht gerade der Film anch dem er aussieht oder nach dem es der Trailer wirken läßt: dies ist kein Heist Movie, kein Actionfilm, keine Story über ein paar Powerfrauen die galant der bösen Männerwelt in den Arsch treten. Nein, dies ist eine hoch komplexe, vielschichtige Story, in der es um Verrat, Trauer, Kummer und Politik geht, in erster Linie geht es um das Leid der Frauen die ihre Männer verloren haben und die furchtbaren Flgen die das mit sich bringt. All das getragen von großartigen Darstellern und einer endlos trostlosen Atmosphäre und ganz viel Traurigkeit. Der Thrillerpart tritt neben dem Dramaaspekt zurück, weswegen ichs voll verstehen kann wenn es Leute gibt die diesen Film nur langweilig finden. Wer sich aber darauf einlassen kann kann einen großartigen, so heute nicht mehr üblichen Film genießen.

Fazit: Mehr Drama als Thriller mit dem Schwerpunkt auf dem Kummer der Hauptfiguren und immens vielschichtigen Nebenhandlungen!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=KBpiTrkLuKg

Mom & Dad

Brent (Nicolas Cage) und Kendall Ryan (Selma Blair) sind normale und vorbildliche Eltern in einem Vorort und ziehen Sohn Josh (Zackary Arthur) und Tochter Carly (Anne Winters) groß. Dann aber verbreitet sich ein Virus der die Eltern zu Zombies macht die insbesondere Jagd auf ihre Kinder machen …

Nicolas Cage nannte diesen Film seinen liebsten Film aus den letzten zehn Jahren – kann manv erstehen bei dem drittklassigen Schrott den er meistens produziert. Aber nichts gegen seine Vorlieben, trotzdem kann ich nicht anders als dieser Nummer hier einen Daumen runter zu geben. Wie so oft: eine gute Idee ist zwar schön, aber nützt nur was für den Anfang. D.h. die Idee einen Zombiefilm zu machen in dem Eltern befallen werden und sich gegen ihre Kinder richten ist ein so bescheuerter Ansatz daß es schon wieder toll ist, aber leider wird daraus nur ein möchtegern wilder Horrorfilm der einfach nirgendwo hin führt. Cage kriegt ein paar Szenen in denen er in die Vollen geht – wow, aber das ändert auch nichts. Für Leute mit ganz robustem Humor könnte der Film was taugen, wer aber Humor oder Horror für sich sucht wird in beiden Fällen maßlos enttäuscht.

Fazit: Nette Idee, laue Umsetzung – auch wenn Cage in übliche Form aufdrehen darf!

Unknown User – Dark Web

Matias (Colin Woodwell) muß während enes Videochats und eines Spiels mit Feunden feststellen daß er einen fremden Laptop besitzt der Material von ermordeten Frauen enthält – und der ominöser Täter fortan hinter ihm und seinen Freunden her ist …

Blödes Timing: der Film startet rund zwei Monate nachdem Seaching im Kino lief, das war ein großartiger Titel der seine komplexe Story vollständig auf einem Laptop erzählte – dadurch wirkt das Vorgehen dieses Films weit weniger originell. Allerdings ist es ein anderes Genre, während Searching ein Krimi und Thriller war ist dieser hier fast dem Genre Slasher zuzuordnen: ein paar Leute skypen, einer spielt an einem Programm rum und schrittweise zieht eine düstere Bedrohung auf die zuerst absurd und mehr und mehr echt erscheint. Der Film hat dabeu zwar eine absolut geringe Position um die Ereignisse zu zeigen, im Gegenzug aber ein hohes authentisches Feeling. All das führt hin zu einer Auflösung die im ersten Moment stark überrascht, durch die man dann aber auf den ganzen Film zurück schaut und feststellt daß das was hier geschehen ist ganz großer Quatsch war. Seis drum: ich hab den Spuk gekauft und fand den Film überragend schweißtreibend und absolut effektiv – mehr brauchts manchmal garnicht.

Fazit: Schlichtes Konzept, aber ungemein effektive Umsetzung.

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=kOsey3rzIFo

Der Grinch

Der Grinch hasst Weihnachten abgrundtief und tut alles um das Fest zu sabotieren, vor allem im angrenzenden Ort Whoville. Bei seinem groß angelegten Plan trifft er auf die kleine Cindy-Lou die ihm eine ganz eigene, neue Sicht auf die Dinge ermöglicht …

Die Buchvorlage habe ich nie gelesen, mir bleibt nur die Realverfilmung mit Jim Carrey als Vergleich. Da kann ich soweit feststellen daß der animierte Grinch viel weniger böse ist sondern eigentlich nur ein armer, trauriger Kerl, der Look der Welt viel heller und angenehmer ist und die Wendung der Figur ganz rabiat und viel schneller von Statten geht. Alles keine Gründe die in meinen Augen eine Neuverfilmung rechtfertigen. Technisch kann man hingegen nicht meckern,. Das gezeigte Dorf Whoville sieht schön aus und die ganzen Animationen sind absolut erstklassig, ebenso haut der Film Weihnachtsstimmung mit dem Holzhammer was ganz gut klappt. Trotzdem sehe ich weder die Relevanz des Films noch habe ich im Kinosaal voler Kindern nicht bemerkt daß diese anvisierte Zielgruppe wirklich davon begeistert war. Versuchen kann mans mal, aber ohne allzu große Erwartungen.

Fazit: Großatige Animation, ansonsten brave und verzichtbare Neuauflage!

Rating: ★★☆☆☆

Escape Plan 2 – Hades

Ray Breslin (Sylvester Stallone) sucht seinen besten Agent Shu Ren (Xiaoming Huang) der bei einem Auftrag entführt wurde. Die Spur führt zu einem modernen Knast der selbst für Breslin eine ganz neue Herausforderung darstellt …

Einer der dreistesten Fälle von Etikettenschwindel den ich je gesehen habe: auf dem Cover starren einen Sylvester Stallone und Dave Bautista an und das weckt ja dann eine gewisse Zuversicht: klar, das Gimmick am ersten Film war die Kombination der Herren Schwarzenegger und Stallone, das es ein Sequel dazu jetzt gerade mal auf den DVD Markt schafft ist schonmal ein echt schlechtes Zeichen, wobei Bautista ja auch was wert ist. Wenn mand en Film merkt man aber wie man veralbert wurde: es stehen andere, unbekannte und nichtssagende Darsteller im Fokus, Stallone und Bautista sind eine Art Metroen die im Hitnergrund agieren, hier und da mal kurz auftauchen und was weises beisteuern. Ansosnten ist der Film ein billig produzierter Actionklopper, lau, lahm und unspektakulär der das mit aufwendigen Kampfsequenzen versucht wettzumachen. Klappt aber nicht: es ist im Grunde die gleiche Qualität wie ein alter van Damme oder Lundgren Film – wer also nach hirnschonender Nonsensaction sucht kanns mal riskieren, jeder andere dürfte höchst enttäuscht werden.

Fazit: bewußt falsch verpacktes Sequel, lau, lahm und dem Erstling nicht würdig!

Rating: ★★☆☆☆

 

The Christmas Chronicles

Der Tod ihres Vaters hat die Geschwister Teddy (Judah Lewi) und Kate (Darby Camp) entzweit – in der Weihnachtsnacht versuchen sie dennoch zusammen Santa Claus (Kurt Russel) zu sehen. Das gelingt ihnen auch, allerdings stürzt dabei dessen Schlitten ab. Also müssen die beiden mit Santa zusammen arbeiten umd die Weihnachtsnacht zu einem guten Ende zu bringen …

Netflix eröffnet die Weihnachtsplaylist, mit dieser Eigenproduktion eines Weihnachtsfilms. Für mich zeigt sich hier wieder der Unterschied zwischen einer Netflix und einer Kinoproduktion: auf einer großen Leinwand hätte dieser Film nichts verloren. Er wirkt wie ein gehobener TV Film, eine kleine, harmlose Geschichte in der außer Aushängeschild Kurt Russel kaum jemand auftaucht der bekannt ist oder dem Marketing zuträglich wäre. Und er unterscheidet für mich einen Weihnachtsfilm von einem Weihnachtsklassiker: klar, dieser Film hat definitiv Weihnachten als Thema und eine gewisse weihnachtliche Stimmung, dafür besitzt er für mich keinerlei Magie oder irgendwas daß ihn zum Klassiker machen könnte, oder gar den Wunsch wecken könnte daß ich ihn mir jährlich wieder und wieder ansehen würde. Es ist ein Familienfilm it 08/15 Klamauk, unausgewogen in seiner Richtung da in der zweiten Hälfte die Hauptfiguren getrennt werden und die Handlung ab da nur sehr trübe dahin pläschert, obendrein sehen die Effekte aus wie aus den 80er Jahren und ob man feiern muß wenn der Weihnachtsmann Star Wars Spielzeug aus dem Mantel zieht sei auch angezweifelt. Aber am Ende tuts seinen Zweck: ein paar gut gemeinte Running Gags, ein schönes Cameo zum Abschluß und ein vor zucker klebender Abschluß ergeben einen passablen Film, auch wenn die Lohikfehler durch die Decke gehen.

Fazit: Der Film lebt von Kurt Russels Charme, funktioniert aber durch Stimmung und ein paar gute Running Gags – trotz Längen!
3 Punkte

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=zEBVoXhr9yg

Mein Name ist Somebody

Aussteiger Thomas (Terence Hill) möchte alleine sein, läßt sein Leben in der Provinz hinter sich und reist mit seiner Harley durch die spanische Wüste. Ungewollt rettet er Lucia (Veronica Bitto) aus den Händen zweier Verbrecher und hat auf der weiteren Reise ungewollte Turbulenzen …

Ist es besser zu verblassen oder zu verglühen? Im Falle dieses Films oder genau genommen im Falle Terrence Hill stellt einen das vor die Frage: ist es schön Terrence Hill nochmal auf einer Leinwand zu sehen oder ist es ärgerlich in was für einem Stuß? Wobei ich dem Film vorrangig seinen deutschen Untertitel vorwerfe: Zwei Fäuste kehren zurück was schlichtweg nicht weiter von der Realität weg sein könnte. Hill fährt den Film über zusammen mit einer jungen Frau auf einem Motorrad durch Spanien, es folgen ein paar harmlose Dialoge und ein paar nette Momente mit Menschen die ihnen auf der Reise begegnen – und dann läuft auch schon der Abspann. Von Prügeleien und Witz keine Spur, mehr ein ruhiges Altwerk für das man wohl auch ein gewisses Alter parat haben sollte um damit was anfange zu können.

Fazit: Ein Film wie aus einer anderen Zeit, bei der lediglich Hills Präsenz ein wenig Interesse generieren kann.

Rating: ★★★☆☆

Peppermint – Angel of Vengeance

Riley North (Jennifer Garner) wird bei einem Überfall verletzt und fällt ins Koma. Als sie erwacht und feststellt daß ihre Familie getötet wurde sinnt sie auf Rache. Sie läßt sich zur Killerin ausbilden …

Eine totale Blaupauase: junge, brave Frau verliert durch furchtbare Umstände ihre Familie und rächt sich indem sie alle die irgendwie damit zu tun haben eiskalt massakriert. Das Besondere an dieser Version des Stoffes ist wie sehr auf jede Form einer originellen Wendung oder irgendeines Details verzichtet wird das neu sen könnte. Es ist eine völlig nach Schema F ablaufende Handlung die riesige Löcher hat oder unklar läßt (wo etwa ließ sich die Antiheldin eigentlich zur Killerin ausbilden?) und wie eine light Version von John Wick wirkt: es gibt zahlreiche Shootouts in denen Garner einfach nur durch die Gegend läuft und endlos viele Gegner rabiat über den Haufen ballert. Es beeindruckt aber wie fit Garner daherkommt und daß der Film trotz allem halbwegs kurzweilig erscheint, solange man die Logik außen vorlässt.

Fazit: Rabiat schlichte Mordorgie mit taffer Heldin und jedem erdenklichen Klischee!

Rating: ★★★☆☆

I feel pretty

Renee Bennett (Amy Schumer) sieht recht durchschnittlich aus, kriegt dan aber bei einem Unfall einen Schlag auf dem Kopf. Fortan kommt sie sich wie ein Supermodel vor und tritt so ihrer Umwelt entgegen. Durch das so demonstrierte Selbstvertrauen ändert sie ihr Leben …

Ich habe das Prinzip von Amy Shuler lange kapiert: sie ist eine tolle Komödiantin mit ein paar Kilos mehr drauf und spielt in ihren Filmen sehr gerne Charaktere die Probleme mit ihrem äußeren Erscheinungsbild haben, dann aber alle überraschen. So auch hier, wobei die Botschaft an scih sehr gut und sehr nett ist: eine Frau kommt weiter durch permanente Selbstüberzeugung und läßt sich von niemandem etwas anders sagen – das ist sehr wohl spannend und interessant, reiht aber auch eine endlose Menge an Fremdschämmomenten aneinander. Wenn man das schaut und darüber lachen kann wird man dem Film einiges entnehmen können. Dazu gibt’s eine typische Success Story und eine kleine Liebesgeschichte am Rande, alles solide und unscheinbar inzeniert. Heißt: man kanns mal versuchen, sollte aber die Erwartungen im Rahmen halten.

Fazit: Tolle Grundidee die in einem manchmal anstrengenden Film mündet!
Rating: ★★★☆☆