A Beautiful Day

Kriegsveteran und Ex-FBI-Agent Joe (Joaquin Phoenix) verdient sein Geld indem er Mädchen aus Mädchenhändlerringen befreit wobei er alleine und gewaltreich vorgeht. Privat versorgt er liebevoll seine senile Mutter. Dann aber droht ein Auftrag aus dem Ruder zu laufen …

Joaquin Phoenix als traumatisierter Einzelkämpfer der entführte Kinder freikloppt – das klang in der Tat nach ein wenig mehr routinierter Action mit Thrillereinlagen. Der Film fällt jedoch fast unter den Oberbegriff Kunstfilm: es geht weniger um die geschehenen Handlungen, nur um die darin feststeckenden Figuren, d.h die Action wird mitunter nicht mal richtig gezeigt. Der Fokus liegt auf einem großartigen, seelisch zermürbten Phoenix und der fast traumartigen Sicht darauf wie er in eine politische Intrige gerät. Dabei wird wenig gesprochen, viel gemordet und insgesamt wird mit Musik und anderen Elementen eine unfassbare Atmosphäre der Schwere und des Schmerzes erzeugt. Sicherlich kein leicht verdaulicher Titel und sicehrlich nichts was man so nebenbei guckt.

Fazit: Brutales, verstörendes Drama mit Thrillerhandlung, stellenweise aber fast kunstvoller Inszenierung!
Rating: ★★★☆☆