I can only imagine

Der an sich grundgute Junge Bart Millard (Brody Rose) leidet schwer unter seinem bösartigen Vater Arthur (Dennis Quaid). Nach der Schule hält es Bart nicht mehr aus, verläßt seine Heimatstadt und versucht mit seiner Band Erfolg zu haben. Schon bald erkennt er aber daß ihm das nur gelingen kann wenn er sich mit seiner Vergangenheit versöhnt …

Eine wahre Geschichte die ich mal wieder nicht kannte, ich kannte nicht mal das titelgebende Lied oder die Person Bart Millard deren Geschichte hier erzählt wird. Aber ich kam damit sehr gut zurecht, vielleicht ja auch weil ich so völlig unbelastet und unvoreingenommen rangehen konnte. Der Film liefert eine ungemein positive und liebenswerte Hauptfigur und fährt dann zweigleisig: er ist einerseits ein Musikfilm, eine konventionelle Erfolgsstroy eben, auf der anderen Seite liegt ein fetter Schwerpunkt auf dem Vater Sohn Drama in dem Dennis Quaid eine der scheußlichsten Leinwandfiguren ever spielt. Diese beiden Ebenen kollidieren erfreulicherweise nicht miteinander sondern ergeben ein homogenes Ganzes – lediglich die letzten paar Sekunden in denen der Film auf einmal zu einem Kirchenwerbespot wird trüben das Gesamtererignis.

Fazit: kleiner, leiser, durchweg sympathischer Film mit starken Musikmomenten!

Rating: ★★★★☆