Pakt der Rache

Laura (January Jones), die Frau desHighschool-Lehrers Will Gerard (Nicolas Cage) wird Opfer eines Überfalls. Deswegen geht will mit dem Ganster  Simon (Guy Pearce) einen Deal ein bei dem Simon für Rache an den Tätern sorgen soll. Doch der Preis den Will dafür zu zahlen hat ist hoch …

Gut, aktzeptiert hatte ichs schon lange: Cage ist kein Star mehr der in großen Filmen mitspielt sondern dürftigen Simpelquatsch auf Videothekenlevel raushaut. Aber in diesem Fall mußte ich dann doch gnädig sein: der Ansatz der Handlung ist griffig und plausibel, nämlich ein Mann der eine unmoralische, aber restlos verständliche Entscheidung trifft und sich danach mit den entsprechenden Folgen herumschlagen muß. Auf dem günstigen Produktionlevel heißt das eine lange Reihe an Lauf und Fluchtszenen und jede Menge Schießereien. Dabei hat Cage leider eine recht normale Figur und kaum Möglichkeiten in der für ihn doch so typischen Weise auszuticken, aber das stört nicht: der Film sieht fast aus wie eine TV Produktion, liefert kurzweilige Unterhaltung und tut nicht weh.

Fazit: Von Cages zahllosen Produktionen für das Heimkino einer der Besseren!
Rating: ★★☆☆☆

The Nun

Father Burke (Demián Bichir) untersucht den mysteriösen Tod einer Ordensschwester in den 50er Jahren die in einem rumänischen Kloster Selbstmord beging. Zusammen mit der Novizin Irene (Taissa Farmiga) ergründet Burke ein grausiges Geheimnis des Klosters …

Gut, ich bringe schlechte Voraussetzungen mit: ich fand den zweiten Conjuring Film großartig, den ersten und die beiden Anabelle Titel fand ich nur durchschnittlich. Und so sehr ichs verstehen kann das ein Franchise gemolken werden muß wenn es Umsatz bringt, desto mehr stößt mich diese Praktik ab – und ein Film wie dieser unterstreicht für mich diese Ansicht restlos. Eine handvoll bleicher Gestalten tapst durch eine unliebsame, unschöne Umgebung, mehr als die Hälfte des Films besteht aus Leuten die mit Kerzen und Fackeln merkwürdig dreinblickend durch dunkle Gegenden stapfen …und wann immer Einschlafgefahr zu bestehen scheint wird wie auf Knopfdruck ein Jumpscare oder eine Vision eingefügt. Das ist Grusel von der Stange, der auch nicht durch interessante Figuren aufgewertet wird; und die Verbindung zum Conjuring 1 wirkt wie mit Gewalt erzwungen. Für riesige Fans der Serie sind vielleicht ein paar Pluspunkte drin, ansonsten ist der Nonnenhorror komplett verzichtbar.

Fazit: Gute Kameraarbeit und stellenweise effektive Gruselumgebung, ansonsten nur pure Langeweile!

Rating: ★★☆☆☆