Dog Eat Dog

Troy (Nicolas Cage),  Mad Dog (Willem Dafoe) und Mafia-Symphatisant Diesel (Christopher Matthew Cook) sind Ex-Häftlinge die wieder in der Freiheit sind. Schnell stellen sie fest daß ihre kriminelle Vergangenheit sie nicht loslassen wird …

Hier wußte ich bereits nach wenigen Sekunden daß ich den Film nicht würde leiden können – die Szene zu Beginn in der Willem Dafoe grundlos zwei junge Frauen ermordet und das dann auch noch cool dargestellt wird war einfach zu viel für mich. Aber Dafoe ist der einzige Darsteller bei dem ich verstehen kann daß er in diesem Rotz mitspielt: als durchgeknallter Psychopath hatte er bestimmt viel Spaß den völlig Irren zu geben. Schön für ihn, aber da hat man als sonstiger Zuschauer eben nix von. Ebensowenig von der xten Variante in der ein paar Ganoven einen Coup begehen bei dem alles schief geht, Nicolas Cage der mal wieder eine Rolle für den Scheck macht und der stellenweise recht eigenartigen Farbdarstellung. Seis drum: der Film war für mich unerträglich, langweilig und abstoßend – und scheint verdient in den tiefen der Streaming Welt zu verschwinden.

Fazit: Ultralahm, überzogen und dabei blutig und unsympathisch – hat einfach garnichts für sich!

Rating: ★☆☆☆☆

Pay the Ghost

Englischprofessor Mike Lawford (Nicolas Cage) steckt immerzu in Arbeit und vernachlässigt deswegen sogar oftmals seine Familie – daher ist es ihm umso wichtiger seinen Sohn Charlie (Jack Fulton) zu einer Halloweenparade zu begleiten. Dort verschwindet sein Sohn spurlos – und selbst ein Jahr später ist der Junge weg und Mike wird von Schuldgefühlen und merkwürdigen Visionen geplagt …

Nicolas Cage zahlt wieder mal ein paar Schulden ab mit einem schnell verdienten Gehaltscheck. Hierbei kann man aber einen Funken Fairneß anbringen: klar, er spielt eine schlichte, unbedeutende Rolle in eine schlichten, unbedeutendem Film die er auch mit keinem Funken seiner individuellen Art ausfüllen kann, aber trotzdem ist dieser Film auf dem Sektor seiner schlechten Streifen einer der besseren. Eine völlig austauschbare Geschichte, eine typische Geisternummer mit ein paar netten Gruselmomenten deren größter Schocker die Anwesenheit von Veronica Ferres ist. Wenn man es mal versucht hat man den Film zwar nach ein paar Minuten vergessen, aber bis dahin eine solide Zeit gehabt.

Fazit: Solide Gruselnummer, zwar seicht und austauschbar aber stabiler Standard!

Ich glaub ich steh im Wald

An der  Ridgemont High School läuft das Abschlusssemester und damit jede Menge emotionale Wendungen für die Schüler: : Stacy (Jennifer Jason Leigh) und Mark (Brian Backer) tun sich schwer damit miteinadner zu schlafen und hoffen auf Hilfe von  Linda (Phoebe Cates) und Mike (Robert Romanus). Derweil hat Kiffer Jeff (Sean Penn)einen Disput mit Geschichtslehrer Mr. Hand (Ray Walston)…

Mein Antrieb sich gerade diesen Film raus zu kramen aus dem Netflix Angebot war wohl der Falsche: ich wollte ihn sehen da ich mal ein paar alte Nicolas Cage Filme nachholen wollte. Cage ist auch im Film, aber nur in wenigen Szenen in denen er unbedeutend am Rande steht ohne irgendwas zur Handlung beizusteuern. Allerdings war der Film auch so in Punkto Besetzung ein echtes Highlight: die Summe an prominenten Gesichtern und später bekannten Gestalten die hier in kleinen und großen Rollen durchs Bild läuft ist atemberaubend (Sean Penn als dummer Kiffer, Hallo?!?!). Ansonsten ist dies wohl eine typische High-School Komödie ihrer Zeit die mittlerweile wie aus einem anderen Universum wirkt, in ihren Grundsätzen aber die bekannten Themen abarbeitet: Teenager, Beziehungen, Sex und Zukunftsängste. Auch wenn es zwei überraschende Nacktmomente gibt und eine Masturbationsszene ist die Nummer nicht darauf aus immerzu unter die Gürtellinie zu gehen, sondern wirkt geradezu harmlos und bieder. Ich kann aber verstehen daß die Poolszene von Phoebe Cates kultig ist und wenn jemand der den Folm aus seiner Entstehungszeit kennt ihn im Herzen behalten hat.

Fazit: Unfassbare Starparade in jungen Jahren, ansonsten eine solide und mitunter spießige High-School Story im 80er Look!

Left Behind

Für den erfahrenen Piloten Rayford Steele (Nicolas Cage) wird ein Routineflug zur Hölle: durch ein unerklärliches Ereignis ist die ganze Welt zerstört und er kann nahezu nirgendwo mehr landen. Derweil ist seine  Tochter Chloe (Cassi Thomson) eine der letzten Überlebenden auf der Erde und sucht eine Möglichkeit dem Inferno zu entkommen …

Nac gut, ich wußte worauf ich mich hier einlasse: einen dieser typischen „Nicolas Cage muß Miete zaheln“ Filme, ein völlig gesichs- und leidenschaftsloser Titel direkt für den Heimkino und Streaming Markt. Schlimm für ihn finde ich daß er eine völlig unklare Figur spielt, eine glatte Rolle ohne jede markante Ecke und könnte von jedem ersetzt werden. Aber wer sollte schon eine Rolle in diesem Film haben wollen: darin geht die Welt aus unerklärlichen Gründen unter und wir beobachten einfach nur zwei Schauplätze, nämlich was in einem Flugzeug in der Luft passiert und wie die Tochter des Piloten auf der Erde rumläuft. Da gibt’s ein paar kleine, nette Actionszenen und eine Menge Gerde um Gott – und Cage der kaum seinen Cockpitplatz verläßt. Ergibt Sinn für Cage so Geld zu verdienen, ergibt aber keinen Sinn slch dünnen Mist überhaupt anzuschauen.

Fazit: Völlig banales Nichts – in keinem Belang erwähnenswert.

Rating: ★☆☆☆☆