Papillon

Henri „Papillon“ Charrière (Charlie Hunnam) wird ein Mord angehangen den er nicht begangen hat und er wird zu lebenslanger Haft in der berüchtigten Strafkolonie St. Laurent in Französisch-Guayana verurteilt. Als er dem Fälscher Louis Dega (Rami Malek) das Leben rettet treffen sie eine Vereinbarung:Papillon beschützt ihn weiterhin während Louis ihn bei seinen Fluchtplänen unterstützt …

Mr ist es sehr wohl bewußt daß es hierzu ein gefeiertes und zum Klassiker gezähltes Original gibt, das habe ich aber selber nie gesehen, ich muß ich hier also damit begnügen was ich hier gesehen habe. Erstmal eine Bestätigung: Leben paßt nicht in ein Drehbuch. Heißt. Das der Film zwar eine wahre Geschichte nacherzählt, diese aber einige Ereignisse und Dinge enthält die nicht in der normalen Altstruktur eines Drehbuchs passieren. Ich sehe also eine wahre Story ind er die Hauptfigur nichts anderes tut als leiden. Charlie Hunam kriegt das zwar solide transportiert, ich verstehe trotzdem nicht woher seine Figur ihren Antrieb und ihre Energie hat und woher die Kraft kommt all das auszuhalten. Ansonsten ist der Film von einer sehr altmodischen Filmweise die ihn nach heutigen Gewohnheiten sehr gebremst wirken läßt. Totale Nieten aber: zum einen der kreidebleiche Kontrahent in Gestalt des bösen Direktors der nicht den Hauch eines Kontrahenten abgibt, zum anderen einige extrem laue Green Screen Anwendungen die den Film unfassbar künstlich wirken lassen. Es hat schon schlimmere Neuverfilmungen gegeben, abr einen grund hierfür sehe ich nicht.

Fazit: Bleich und schleppend, aber mit pasablen Darstellern und ein paar gelungenen Momenten!

Rating: ★★☆☆☆