It comes at Night

Paul (Joel Edgerton) hat sich mit Frau Sarah (Carmen Ejogo) und Sohn Travis (Kelvin Harrison Jr.) in den Wald zurück gezogen nachdem eine bösartige Krankheit ausgebrochen ist. In diese Abgeschiedenheit platzen eines Tages Will (Christopher Abbott) Kim (Riley Keough) und Andrew (Griffin Robert Faulkner) – und schon bald tun sich unerträgliche Spannungen auf …

Da stand ich ja geradezu unter Druck als ich den Film sah, einfach weil ich mich genötigt fühlte diese Nummer als die unglaublichste Horrornummer seit langem zu empfinden. Allerdings war es ein Film wie ich ihn kaum mag: mit simplem Budgert und wenigen Darstellern und Schauplätzen realisiert, mit einer soliden, aber nicht wirklich ausufernden Story und passablen Darstellerleistungen. Das Problem ist daß es oftmals Leute gibt die solche kleinen Filme zu ultimativen Kultstreifen aufjubeln, ihn toll finden weil es anscheinend cool ist ihn toll zu finden – und wenn ich dann jetzt ankomme und sage „War ok, mehr nicht“ laufe ich Gefahr als Spinner abgeurteilt zu ewrden. Aber muß ich wohl riskieren: mir hat der Film leider wirklich nichts gegeben. Langweilig wars nicht, auch in gewissem Masse spannend, aber eben keinen Deut mehr und auch trotz der guten Kritik war das Einzige was mich am Ball gehalten hat das krasse Ende. Insofern: wer auf dreckige, kleine Independentfilme steht kanns mal versuchen, wer Horror oder generell unbequeme Filme nicht mag sollte lieber Abstand halten.

Fazit: Für Fans spezieller Filme sicherlich ein Highlight, für den normalen Horrorkonsumenten etwas zu speziell!