Jurassic World – Das gefallene Königreich

Vier Jahre, nach der Zerstörung von Jurassic World haben die Dinosaurier diese Insel komplett zurück erobert. Dann aber droht ein aktiver Vulkan auf der Insel auszubrechen so daß Owen (Chris Pratt) und die ehemalige Parkmanagerin Claire (Bryce Dallas Howard) dorthin zurück fliegen um ihren alten Schützling Blue zu retten. Schnell aber merken sie daß die Auftraggeber im Hintergrund andere Pläne haben …

Und die alte Zitrone Jurassic Park wird nochmal ausgepresst, wobei die wichtigste Zutat des Vorgängers nicht fehlt: Chris Pratt. Das reicht doch schon um den Film zu füllen: wieder einmal alle Arten von Dinos die herumlaufen und Menschen in die ärgste Bredouille bringen, dazu Chris ratt als flapsiger Held. Im Grunde liefert der Film damit auch genau das was jeder haben und sehen will, aber zu keinem Zeitpunkt etwas das neu daher kommt, überrascht oder originell ist. Und er liefert einen totalen Bruch in der zweiten Hälfte in der er die Handlung in ein enges Haus verlagert in dem die Dinos aus allen Ecken und Enden hervorpreschen – da geht es garnicht darum daß es Dinos sind, es sind einfach nur Horrorwesen für den benötigten Schreckeffekt. Damit und dem Umstand daß der neue genetische Superdino den absurdesten Namen hat, ebenso mit einer großen Palette langweiliger Nebencharaktere nervt und ganz viele inhaltiche Schwächen hat muß man entscheiden: reicht einem das als netter, kurweiliger Spaß? Oder ruiniert einem das geradezu das Thema?

Fazit: Eigentlich strunzdumm, aber nicht langweilig – einfach eine fette Actionbreitseite!
Rating: ★★★☆☆