Rendez-Vous mit Joe Black

William Parrish (Anthony Hopkins) erhält Besuch vom Tod in Gestalt eines jungen Mannes (Brad Pitt) und handelt mit ihm einen Deal aus: er darf länger leben wenn er dafür dem Tod die Welt der Menschen näher bringt. Dabei paßt es Parrish garnicht das seine Tochter Susan (Claire Forlani) großes Gefallen an dem Fremden findet …

Ich sah den Film kurz bevor er rauskam 1998 in einer Sneak-Preview, nun nach gut 20 Jahren nochmal auf Netflix. Und nun: ich frage mich immernoch warum man eine einfache Romanze auf eine amtliche Laufzeit voin 3 Stunden dehnen mußte. Irgendwie konnte man nicht aufhören Subplot auf Subplot zu stapeln und die einzelnen Szenen dazu unfassbar lang zu ziehen und zu dehnen. Seis drum: irgendwie hat das Ding nach langer Zeit was zutiefst beruhigendes an sich. Die Stimmung in der er gehalten ist, das Langsame Tempo und die Atmosphäre haben einfach was für sich, außerdem ist es sympathisch den dort zwar schon promienten, aber noch etwas unsicher wirkenden Brad Pitt zu sehen sowie einen deutlich jüngeren Anthony Hopkins. Obendrein ist es witzig daß man es hier einerseits kombiniert kleine lustige Alltagssituatuionen wie aus typischen Komödien aufzufahren in denen der Weltfremde aneckt, auf der anderen Seite absolute Schmachtfetzenmomente in denen sich die beteiligten ewig lange anstarren. Klar ist der Film mit drei Stunden zu lang um mal „einen Blick draufzuwerfen“, als fast altmodischer Klassiker kann er aber durchaus bestehen.

Fazit: Viel zu lang geraten, aber Stimmung und Darsteller funktionieren ganz gut.