Schneemann

Der Polizist Harry Hole (Michael Fassbender) sucht in Oslo nach einer entführten Frau und merkt recht schnell daß er einen Serienkiller verfolgt. Mit seiner neuen Kollegin Katrine Bratt (Rebecca Ferguson) entdeckt er Ähnlichkeiten zu einer früheren Mordserie …

Der seltene Fall eines Titels den ich mir fürs Kino vorgenommen hatte, aber nach vernehmen der Kritiken doch ins Heimkino verschoben habe. Hinterher stelle ich nun fest: gut so. Eigentlich sah die Nummer ganz vielversprechend aus, punktet letztlich auch nur mit den zwei Punkten die der Trailer halt angeboten hat: zum einen Michael Fassbender in der Hauptrolle, der Mann kann garnicht schelcht sein, zum anderen die eiskalte, düstere Atmophäre die der Film sehr wohl sehr gut aufbaut und etabliert. Da enden die Pluspunkte aber bereits: im Grunde ist es eine vereinfachte „Wer ist der Mörder“ Story und eigentlich bin ich nur dran geblieben weil ich wissen wollte er ist es – gut, wußte ich dann am Ende und damit war der Film auch schon im Kopf gelöscht. Ich habe kein Interesse an den Figuren und den zahlreichen Nebenschauplätzen gehabt, höchstens daran wie fertig der in einer Nebenrolle agierende Val Kilmer mittlerweile aussieht. Und ansonsten ist dies die Verfilmung einer Buchserie von der es noch zehn weitere Bände gab … ich hab so ein Gefühl daß wir die nicht grtoß zu sehen kriegen.

Fazit: Atmosphärisch dicht, sonst einfach nur zerfleddert und lahm!

Rating: ★★☆☆☆