Dark Blood

Boy (River Phoenix)verlor seine Frau durch die Folgen radioaktiver Tests und konzentriert sich auf das Anfertigen von indianischen Kachina-Puppen, denen er magische Fähigkeiten zuspricht. Als er Harry (Jonathan Price) und Buffy (Judy Davis) die mit dem Auto eine Panne haben bei soch Obdach gewährt verliebter sich in Buffy und versucht alles die Abreise der beiden heraus zu zögern …

Bei diesem Film sind Entstehung und Umstände viel interessanter als der Film für sich genommen: dies ist der Titel an dem River Phoenix arbeitete als er sich mit einem Drogencocktail selbst das Leben nahm. Der nie abgeschlossene Titel aus 1993 wurde dann 2012 mittels einer Spendenkampagne doch noch zu Ende gebracht, allerdings nur indem der Regisseur aus dem Off die Szenen kommentiert die noch nicht fertig waren. Und dieses Werk kam dann 2017 doch nochmal in die Kinos, wenngleich es für Deutschland nichtmal synchronisiert wurde. All das Getue dann doch um einen recht harmlosen Streifen: ein Ehepaar bleibt mit Wagenpanne im Nichts liegen, River Phoenix spielt einen netten Kerl der sie beheimatet, aber im Grunde nicht gehen lassen will. Mit nicht allzu hohem Budget und fehlenden Szenen ist das Ding in der Tat unvollständig, lediglich der Western Look und eben ein letzter Blick auf River Phoenix rechtfertigen einen Blick drauf.

Fazit: Banaler Thriller mit ungewöhnlicher Hintergrundgeschichte!

Rating: ★★☆☆☆