The Cloverfield Paradox

Da die Energieressourcen der Erde nur noch fünf Jahre reichen werden versucht ein Team Wissenschaftler von einer Raumstation aus ein riskantes Experiment mit dem Shepard-Teilchenbeschleuniger. Bei Erfolg würde die Erde wieder ausreichend Enrgie haben – durch einen Vorfall gerät das Projekt jedoch in furchtbare Gefahr …

Na gut, in Punkto Vermarktung war dieser hier ein totaler Clou: angekündigt war daß es einen dritten Cloverfield Film geben würde und daß er im Weltraum spielen würde, dann wurde beim Superbowl plötzlich ein erster Trailer veröffentlicht und die Info daß der Film direkt auf Netflix verfügbar sei. Das legte einen Verdacht nahe: daß der Film so schlecht geworden ist daß man garnicht an eine erfolgreiche Kinoauswertung geglaubt hat. Nun, nach anschauen des Films würde ich sagen: yup, genau das muß es gewesen sein. Zumal der Film eh haarscharf am Etikettenschwindel ist: eigentlich ist es ein Skript namens God Particle dem einfach nur ein paar Korrekturen beigefügt wurden damit es sich irgendwie in die bisherige Cloverfield Geschichte einfügt, aber auch diese sind geringfügig und sehr künstlich erzwungen. Ansonsten ist es eben ein Science Fiction Film über ein mißratenes Experiment, der herumspielerei mit Paralleluniversen und ein paar Metzeleffekten, mit einer menschlichen Crew die einem keine sympathischen oder sonstwie interessanten Charaktere an die Hand gibt. Bedeutet: als Cloverfield Sequel ein Krampf, als für sich stehender Science FIction FIlm unterer Durchschnitt.

Fazit: Sehr künstlich ans Franchise angehangenes Sequel, bleich und seelenlos!
Rating: ★★★☆☆

Bright

In einer Stadt leben Menschen und übernatürliche Wesen wie Elfen, Feen und Orks selbstverständlich zusammen. Dort arbeitet auch der Polizist Daryl Ward (Will Smith) zusammen mit dem Ork Nick Jakoby (Joel Edgerton) und kommt mit ihm einem Relikt auf die Spur welches großes Chaos auslösen kann. Um die Katastrophe zu stoppen müssen sie aber ihre eigenen Differenzen beilegen …

Der Film wurde direkt für NEtflix produziert, wobei ich da immer etwas gebremst reagiere: wenn man mit einem solchen Aufwand eine solche Produktion stemmt und diese dann nicht ins Kino bringt ist Skepsis angesagt. Vorrangig der Gedanke daß der jeweilige Titel sich aus qualitativen Gründen nicht fürs Kino eignet. Und was mich hier auch irritiert hat war die Story die für mich eine Mischung aus „Spacecop LA“ und „I Robot“ ist und im Grunde mit ihrer komplexen Welt in der Cop Thriller, Sci FI Momente und Fantasy zu einer Einheit vereint werden eher Serienmaterial gewesen wäre. Aber gut, hier ist das fertige Resultat – und ist eigentlich kaum der Rede wert. Für mich geht diee Mischung aus einem knallahrten Copduo das magische Wesen jagt hinten und vorne nicht auf, zudem sind die Figuren nicht nennenswert charismatisch sind und der Film komplett auf ironie und auflockernde Elemente verzichtet. Technisch geht das Ganze wohl ok, man merkt aber daß hier in manchen Punkten auf Sparflamme gearbeitet wurde. Als Klick im Netflix Angebot wärs wohl in Ordnung, fürs Kino hätte es wahrlich nicht getaugt.

Fazit: Solider Sci Fi Fil der sehr unterschiedliche Elemente nicht sehr stimmig vereint.

Rating: ★★★☆☆