Winchester – Das Haus der Verdammten

Die Winchester Familie besitzt ein großes Anwesen außerhalb von San Fancisko an dem immernoch gebaut wird, da es als riesiges Labyrinth angelegt ist. Dies macht Bauherrin Sarah Winchester (Helen Mirren) um sich Geistger vo Halse zu halten. Daher soll Dr. Eric Price (Jason Clarke) vor Ort den soll den Geisteszustand von Sarah erkunden …

Der Film gibt vor auf wahren Begebenheiten zu fußen, was mich direkt skeptisch machte, erst Recht wenn es nicht allzu lange dauert bis die ersten übersinnlichen Momente passieren. Immerhin stimmt das wesentliche, das es in den USA ein Horrorhaus gibt über das sich diverse Geschichten ranken, der Film bringt diese nun zu einer griffigen Geschichte zusammen. Allerdings keiner neuen, zumindest bewegt sich der Film eigentlich komplett aus bekannten Pfaden. Aber ist darum nicht schlecht, man muß halt der Typ sein der sich an Geisterhaus Horror erfreut und die Spannung mehr aus gruseliger Atmosphäre zieht als aus Blutfontänen. Dabei kommt allerdings ein Stilmittel zum Selbstzweck, nämlich der Jumpscare: der Film hat so endlos viele Erschreckermomente parat daß es in den zweistelligen Bereich geht und ab irgendwann eigentlich nur noch nervt. Das ist schade weil der Rest soweit paßt, sofern man keine allzu hohen Ansprüche hat: eine nette Horrorstory, Helen Mirren in einer nett schrägen Rolle und passable weitere Figuren. Einfach ein kleiner, netter und an manchen Stellen unglaublich effektiver Film.

Fazit: Solide Horrorkiste mit zu vielen Erschreckermomenten!

Rating: ★★★☆☆