I, Tonya

Tonya Harding (Margot Robbie) wächst unter ärmsten Umständen und der Fuchtel ihrer bösartigen Mutter LaVona Golden (Allison Janney) auf. Ihr einziger Halt ist ihre fanatische Leidenschaft fürs Schlittschulaufen, wo sie aber mit ihrem ungehobelten Auftreten stets aneckt, ebenso gerätdie mit ihrem Mann Jeff (Sebastian Stra) zum totalen Alptraum. Obendrein wird ihre größte Konkurrentin bei einem Turnier attackiert …

Eikunstlauf ist nicht wirklich ein Thema das mich interessiert, und die Biographie einer Läuferin deren Schwerpunkt in den 80er Jahren liegt ist erst recht nicht fpr mich. Der Fall von Tonya Harding ist dann aber doch etwas spezieller wegen eben einer Sache die im Film den Titel „Der Vorfall“ erhält: kurz vor einem Wettkampf wurde ihrer Kontrahentin das Knie zertrümmert und vermutlich wurde der Täter von Hardings Mann bezahlt und das mit ihrem Wissen. Um eben jenes, ob die Frau den Titel „Die Eishexe“ zu Recht bekam und wer sie eigentlich ist geht der Film und geht dabei merkwürdig vor. Hauptsächlich wird anhand von nachgespielten Interviews alles gezeigt und dann eben zwei Drittel lang gezeigt wer Tonya war und wie sie zum Eisläuferstar wurde bevor es im letzten Drittel dann eben um den „Vorfall“ geht und wer dort wie mit drin verheddert war. Leider kann der Film die Energie die er am Anfang aufgebaut hat nicht weiter transportieren, interessant bleibt der Film dennoch. Insbesondere ist es ein Darstellerfilm bei dem die Mitwirkenden auf Oscarkurs sind und der einen merkwürdig witzigen und humorigen Grundton bei allem anschlägt. Kann man mal versuchen, muß man aber nicht …

Fazit: Verliert im letzten Drittel leider an Drive, kann sich soweit aber denoch sehen lassen!