Greatest Showman

Die Lebensgeschichte von P.T. Barnum (Hugh Jackman) der in die Geschichte eingeht als Showmaster, Politiker, Unternehmer und Schwindler und seine Liebe zu der Opernsängerin Jenny Lind gehen wird. Größte Bekanntheit erlangt er dabei durch ein Kabniett aus Freaks für das er alelrdhand schräge Gestalten anwirbt …

Ein gutes Jahr nach „Lala Land“ gibt’s wieder ein großes, fettes, episches Musical auf den deutschen Leinwänden und im Grunde spaltet das die Zuschauer direkt: jeder der Musicals nicht abkann wird auch hier nicht dazu bekehrt. Wer dem Genre aber offen gegenüber steht kann hier das Kinojahr 2018 mit einem fetten Highlight beginnen. In Punkto Story erzählt der Film zwar nicht so sonderlich viel, aber das braucht es auch nicht: Hugh Jackman stampft sein Figurenkabinett aus dem Boden mit dem es dann die zu erwartenden Probleme, Quereleien und Hindernisse gibt, wie auch die emotionalen Tiefschläge. Die Figuren außer ihm werden auf ihre Äußerlichkeiten reduziert (der Zwerg, der Riese, die bärtige Lady) und erhalten keine tiefere Charakterbeschreibung, was vielleicht den einzigen Minuspunkt darstellt. Ansonsten bringt der Film was Musicalfans sehen wollen: eine gigantische, fette, optische und akustische Breitseite, eine endlose Serie an Lieder und riesig aufgezogenen Tanz und Gesangseinlagen welche die Leinwand bis zum äußersten „ausreizen“ und dn Zuschauer emotional vereinnahmen. Hier wird das Medium Film auf jede wünschenswerte Weise ausgereizt – und das vereint sich dann am Ende im Oberbegriff „Kinomagie“ wie man sie nur noch selten zu sehen bekommt.

Fazit: Inhaltlich gefühlvoll und eine komplette „Auslotung“ des Mediums Film. Gandios!