The Commuter

Jeden Morgen fährt Versicherungsmakler Michael MacCauley (Liam Neeson) zu seinem Job in Manhattan. Eines Morgens spricht ihn Joanna (Vera Farmiga) an die nach zunächst freundlichen Worten eine unglaubliche Bedinung stellt: Michael muß anhand wager Hinweise eine Person im Zug aufspüren – oder seine Familie wird ermordet …

Das ist an sich ja ein Selsbtläufer: Liam neeson dreht seit Jahren fast nur noch auf ihn gerichtete Thriller die meist auch erfolgreich und populär sind – da seien Titel genannt wie die drei „Taken“ Teile, „Run All Night“, „Ruhet in Frieden“, „Unknown Identity“ und „Non Stop“ – die letzten beiden Titel unter der Regie von Jaume Collet-Sera. Mit diesem tut er sich nun für eine dritte Runde zusammen und an hat geradezu den Eindruck daß der Film das Skript zu „Non-Stop“ als Vorlage genommen und auf einen Zug umgemünzt hat – wenn man den Flugzeugfilm kennt erkennt man endlos viele entsprechende Verlagerungen. Dadurch sind zwar zahlreiche gute Wendungen dabei, aber eben jene die man kennt und Erahnen kann. Allerdings hat der Film ein paar Probleme, das ist vorrangig die Glaubwürdigkeit: es passieren an einigen Stellen Dinge die viel zu gut und zu perfekt arrangiert und geplant erscheinen, wa s dem Film jedwede Glaubwürdigkeit nimmt. Dazu kommt ein ganz mieses CGI, insbesondere der passierende Zugcrash wirkt als sei er komplett aus dem Compute rund siehst geradezu quälend künstlich aus. Trotzdem kann der Film liefern was man von ihm sehen will: Neeson als kantigem, charmanten Helden, eine geradöinige Täterkaht und ein paar passable Actionparts. Also ein gutes Standarfwerk.

Fazit: Solide Zusammenführung bekannter Klischees, nicht neu, aber passabel!