Wind River

Cory Lambert (Jeremy Renner) ist Fährtenleser und arbeit für die Naturschutzbehörde United States Fish and Wildlife Service im Indianerreservat Wind River. Als er eine Frauenleiche findet wird die unerfahrene Agentin Jane Banner (Elizabeth Olsen) aus Florida geschickt um die Hintergründe zu enthüllen. Aus persönlichen Gründen veruscht Cory ihr zur helfen …

Filme wie dieser haben ja wirklich langsam einen totalen Seltenheitswert: eine Story die beginnt, endet, dazwischen was erzählt und ohne daß man eine Sorge haben muß dies als ersten Teil zu betrachten ect. Und es fußt auf einem wahren Fall; wobei ich nicht weiß ob die Ereignisse komplett wahr sind oder nur lose Daten zu einer Filmhandlung verdampft wurden. Diese fällt ja auch sehr sparsam aus: eine leiche wird gefunden, ein Jäger mit schlimmer Vergangenheit und eine unerfahrene Agentin gehen auf die Suche. Dabei wird nicht mit den Klischees gespielt, daß sich gleich eine Liebesbeziehung anbahnt oder der Agentin bei jeder Gelegenheit Pannen passiert, ebensowenig wird eine Reihe an VErdächtigen aufgestellt die dann nach und nach elimineirt werden. Nein, der Film reiht einfach Ermittlungsmomente aneinander die lose aufeinander folgen, dafür umso heftier in ein krasses Finale münden. Atmosphärisch dicht und mit großartier BEsetzung dabei entsteht so geradezu ein Ausnahmetitel.

Fazit: Spannend, deprimierend und großartig gespielt – kleiner, großartiger Thriller!

Rating: ★★★★☆