Star Wars – Die letzten Jedi

Rey (Daisy Ridley) hat den Jedi-Ritter Luke Skywalker (Mark Hamill) auf dem Inselplaneten Ahch-To gefunden und geht bei ihm die Lehre. Die Fähigkeiten braucht sie dringend da Kylo Ren (Adam Driver)seine finstere Mission die von Snoke (Andy Serkis) aufgetragen wurde weiter eifrig verfolgt …

Was kann man schon großartig dazu sagen? Wer gerade in den Anfangstagen des neuen Films inhaltliche Details breittritt begeht ne ziemliche Sauerei; und egal ob man den Film jetzt in den Himmel lobt oder fies zerreißt, die Fans sind ein dermaßen angefixtes Grüppchen daß die vollen Kinosääle garantiert sind. Aber ich bin mir sicher daß die meisten obendrein sehr zufrieden aus dem Film kommen werden: es gibt einige inhaltiche Wendungen und Momente die man so nicht groß vorhersehen konnte und die am Ende das Warten auf Episode 9 zur reinen Qual machen werden; Action und Kriegssequenzen sind in hohem Maße drin und eben die vertrauten Figuern auf die gesetzt wird. Natprlich schwingt da sehr viel Nostalgie mit, gerade wenn Mark Hamill und die ja leider verstorbene Carrie Fisher in ihren ikonischen Rollen nochmal auftreten, aber schlußendlich funktioniert die Kiste bestens. Ob man den stellenweise etwas flapsigen Humor der wirkt wie aus einem Marvelfilm hier so mag muß man natürlich selbst abwägen – mich hats nicht gestört. Ich hatte zweieinhalb begeisternde Kinostunden mit einigen unglaublichen „WtF“ Momenten – und dem Gefühl daß Star Wars, auch wenns finanziell ausgepresst wird, immernoch ein berauschendes Kinoerlebnis sein kann.

Fazit: Der Film auf den die Fans gehofft und gewartet haben!

Rating: ★★★★★

Wind River

Cory Lambert (Jeremy Renner) ist Fährtenleser und arbeit für die Naturschutzbehörde United States Fish and Wildlife Service im Indianerreservat Wind River. Als er eine Frauenleiche findet wird die unerfahrene Agentin Jane Banner (Elizabeth Olsen) aus Florida geschickt um die Hintergründe zu enthüllen. Aus persönlichen Gründen veruscht Cory ihr zur helfen …

Filme wie dieser haben ja wirklich langsam einen totalen Seltenheitswert: eine Story die beginnt, endet, dazwischen was erzählt und ohne daß man eine Sorge haben muß dies als ersten Teil zu betrachten ect. Und es fußt auf einem wahren Fall; wobei ich nicht weiß ob die Ereignisse komplett wahr sind oder nur lose Daten zu einer Filmhandlung verdampft wurden. Diese fällt ja auch sehr sparsam aus: eine leiche wird gefunden, ein Jäger mit schlimmer Vergangenheit und eine unerfahrene Agentin gehen auf die Suche. Dabei wird nicht mit den Klischees gespielt, daß sich gleich eine Liebesbeziehung anbahnt oder der Agentin bei jeder Gelegenheit Pannen passiert, ebensowenig wird eine Reihe an VErdächtigen aufgestellt die dann nach und nach elimineirt werden. Nein, der Film reiht einfach Ermittlungsmomente aneinander die lose aufeinander folgen, dafür umso heftier in ein krasses Finale münden. Atmosphärisch dicht und mit großartier BEsetzung dabei entsteht so geradezu ein Ausnahmetitel.

Fazit: Spannend, deprimierend und großartig gespielt – kleiner, großartiger Thriller!

Rating: ★★★★☆

Zwischen zwei Welten – The Mountain between us

Die Fotojournalistin Alex (Kate Winslet) und der Neurochirurg Ben (Idris Elba) stecken am Flughafen fest als ihre Flüge wegen schlechtem Wetter nicht starten können. Daher nehmen sie das Angebot eines Frachtpiloten (Beau Bridges) an mit dessen unregistriertem Flug mitzufliegen. Leider stürzt dieses Flugzeug ab und landet auf einem Bergmassiv. Fortan beginnt für sie, fernab der Zivilisation, ein furchtbarer Überlebenskampf …

Wenn man bedenkt daß Kate Winslets größte rHit ein Film war in dem sie ganz schön ins frieren gekommen sit ist es ja nur konsequent eine solche Tortur nochmal zu machen, zumal Titanic Partner Leonardo DiCaprio sich vor zwei Jahren effektiv zum Oscar fror. Aber leider geht das Konzept nicht auf: der Film kombiniert zwei Details, zum einen eben ein Survial Drama bei dem zwei Stadtmenschen irgendwie in der Wildnis überleben müssen, zum anderne eine Art Liebesfilm als die beiden aufgrund der Extremsituation anfangen Gefühle füreinander zu entwickeln. Aber auf beiden Ebenen scheitert es: die Figuren sind irgendwie stets zu ruhig um wirklich Sorge, Angst oder Panik zu vermitteln, die erlitternen Wunden die sie hindern sind inkonsequent so da0 Kate Winslet in einem Moment kaum gehen kann und kurz darauf regelrecht los läuft. Und die emotionale Komponente ist ok, aber vollkommen austauschbar und mitunter geradezu klinisch. Das eizige was bleibt ist eine sehr schöne Optik, gut eingefangene Landschaftsaufnahmen. Der Rest bleibt trotzdem ziemlich bleich und kalt.

Fazit: Schicke Landschaft, große Stars, aber weder auf der emotionalen noch der spannenden Ebene erwähnenswert!

Daddy’s Home 2

Brad Whitaker (Will Ferrell) und Dusty Mayron (Mark Wahlberg) haben mittlerweile ein funktionierendes Arrangement gefunden als Patchwork Familie zusammen zu arbeiten. Allerdings droht ein turbulentes Weihnachtgen alles zu zerstören als die ebenso gegensätzlichen Väter Mr. Whitaker (John Lithgow) Mayron (Mel Gibson) auftauchen und ebenso aneinader geraten …

Der Mangel an guten, neuen Filideen wurde mir selten so deutlich vorgeführt wie hier: ähnlich wie Bad Moms bringt der Film etwas mehr als ein Jahr nach dem Erstling ein Sequel, trommelt alle Figuren wieder zusammen, läßt es zu Weihnachten spielen und packt dann auch noch die Eltern der Figuren drauf – fertig. Und wer hier einen wirklich guten Film erwartet macht schonmal was faqlsch, man stelle sich vor diese Geschichte und diese Gags würden von unbekannten Darstellern vermittelt – da käme der Film gleich ins VoD Angebot. So liegt aber der Reiz große Stars zu sehen die sich das Leben schwer machen wobei insbesondere Mel Gibson als Macho Arsch eine tolle Show liefern kann; der Rest ist nette Familiencomedy von der Stange die genauso abläuft wie der Trailer es suggeriert. Die Handlung ist dabei eine Fassade, aber letzten Endes eben eine aneinanderreihung von kleinen, braven Gags die meistens bestens funktionieren.

Fazit: Genau was der Trailer verspricht – geradezu keimfrei!

Rating: ★★★☆☆