Flatliners

Die fünf Medizinstudenten Courtney (Ellen Page), Ray (Diego Luna), Jamie (James Norton), Sophia (Kiersey Clemons) und Marlo (Nina Dobrev) führen in einem abendlichen Test ihr Studium fort: sie stopppen ihre Herzen für kurze Zeit um so den Übergang ins Jenseits zu erforschen. Die unglaublichen Erfahrungen daraus münden recht schnell in einen blanken Alptraum …

Die Maschinerie der Remakes spuckt ein neues Exemplar aus welches in der Vorschau insgesamt sehr gut daher kam und dann in voller Pracht auf der Leinwand zum totalen Rohrkrepierer wird. Die Story ist identisch mit dem Original von 1990 (dem der Film sympathisch Tribut zollt indem Kiefer Sutherland in ein paar Szenen durchs Bild laufen darf), einzelne Nuancen wurden inhaltlich angepasst. Leider hängt die Nummer total durch und gerät sterbenslangweilig: die Figuren sind (außer Ellen Page und vielleicht Diego Luna) uninteressant und nicht wirklich sympathisch oder gar gut gespielt; das Verhalten ändert sich stetig (der kompetente und coole Charakter wandelt sich in Sekunden in ein unfähiges Weichei); die Idee daß den „Gestorbenen“ nachher fast übermenschliche Kräfte inne wohnen ist absurd und das hinterher folgende Gruseln ist ein braves huch und buh spielchen, zwar mitunter ganz atmosphärisch aber stetig so verzweifelt daß wenn garnichts mehr geht einfach der nächste Jumpscare her muß … sehr sehr dürftig. Immerhin liefert der Film nach etwas zwei Drittel einen wirklich krassen Twist – der aber leider den Streifen für die restliche Laufzeit weiter schwächt.

Fazit: In jeder hinsicht sterbenslangweilig!