Thor – Tag der Entscheidung

Thor (Chris Hemsworth) gerät in Gefangenschaft am Ende des Universums und wird auch seines Hammers Mjölnir beraubt. Zeitgleich überfällt die brutale Göttin Hela (Cate Blanchett) Asgard dund droht die gefährliche Götterdämmerung Ragnarok auszulösen. Beim Fluchtverscuih bekommt Thor jedoch unerwartete verstärkung durch seinen alten Mitstreiter Hulk (Mark Ruffalo) …

Jetzt ist also auch die Thor Serie zur Trilogie angewachsen, wenngleich man ja die andern Marvel Werke auch gesehen haben sollte um wirklich alles zu verstehen. Und leider arbeitet man hier mit einem recht schlichten Drehbuch: eine neue böse Bedrohung, diesmal in Gestalt von Cate Blanchet fällt über Asgard her, Thro steckt aber erstmal woanders fest und muß sich einen Weg dahin frei kämpfen – das ist nicht sehr viel Handlung. Obendrein ist Blanchet einfach nur eine fiese Schurkin die aus dem Nichts kommt und eigentlich nicht viel bewirkt außer Zerstörung und Böse gucken. Aber der Film hat andere Stärken, insbesondere den Humor. Schon zu Beginn im rasanten Eröffnungskampf liegt der Reiz vorrangig bei den tollen Sprüchen und Onlinern als bei den krachenden Actionmomenten. Und das zieht sich durch den Film hindurch: dies ist keine laute Komödie, wohl aber ein spaßgeladener Titel bei dem man von Anfang bis Ende mit einem breiten Dauergrinsen dasitzt. Hier und da merkt man daß es die gleiche Welt ist in der auch die Guardians of the Galaxy spielen, so daß´stellenweise auch abgedrehter Witz und Slapstick in deren Form dazu kommt. Und am Ende hat man einen großen, lustigen Spaßfilm, voller Lacher, Action und jeder Menge Augenfutter. Eben das was Marvel zum Spitzenreiter der Superheldenfilme gemacht hat.

Fazit: Der dritte Thor Film stellt ein gigantisches Spaßhighlight dar!

Timm Thaler oder das verkaufte Lachen

Waisenjunge Timm Thaler (Arved Friese) kommt bei seinem Umfeld stets durch sein herzliches Lachen gut an. Das wil sich Baron Lefuet (Justus von Dohnányi) zu Nutze machen: er verkauft Timm die Möglichkeit jede Wette zu gewinnen, dafür muß er sein Lachen hergeben. Schon bald reut Timm aber der Kauf und er versucht das Geschäft rückgängig zu machen …

Ich weiß daß die Geschichte in Form einer mehrteiligen ZDF Serie präsentiert wurde die ich aber niemals geschaut habe (trotzdem verstehe ich natürlich die Anspielung wenn an einer Stelle der Original Timm Thommy Ohrner auftaucht); damit konnte ich die Geschichte eigentlich recht unvoreingenommen ansehen. Für mich stellt sich bei Kinderfilmen eigentlich immer die Frage: ich bin kein Mitglied der Zielgrupppe, glaube aber einschätzen zu können ob der Film für Kinder tauglich ist oder nicht. Und in diesem Falle: eins plus mit Sternchen. Die Geschichte ist süß, lieb und harmlos; der Grundton zwar albern, aber süß und die üblichen Botschaften „Emotionen sind wichtiger als Geld“ werdeb ebenso ordentlich vermittelt. Mit Kurzweil und liebenswerten Figuren ist dies letztlich ein Kinderfilm wie man ihn sich nur wünschen kann. Von daher: Timm mag im Film sein Lachen verlieren, der Zuschauer findet es aber bei sich selbt wieder.

Fazit: Herzlicher Kinderfilm, voller Witz und Wärme!

Simpel

Die Brüder Ben (Frederick Lau) und sein Bruder Barnabas (David Kross) sind stets ein Herz und eine Seele geblieben, allerdings ist Barnabas auch auf Ben angewiesen da er durch eine geistige Behinderung auf dem Stande eines Kleinkindes stehen geblieben ist. Als die Mutter der beiden stirbt soll Barnabas in ein Plegeheim. Ben kann das aber nicht zulassen und entführt seinen Bruder …

Dramen über Behinderte haben oft ein Problem welches bei diesem hier auch auftritt: die Darsteller und ihre Leistungen sind besser als der Film in dem sie erfolgen. In diesem Fall sind es Frederick Lau als problemgeplagte, arme Sau und eben David Kross als geistig behinderter Junge die sich in die Herzen der Zuschauer spielen und geradezu in ihren Rollen versinken. Das Problem ist allesdings daß das Drehbuch den beiden für ihre Reise keine richtige Richtung vorgibt. Die beiden müssen aus ihrer Umgebung raus, laufen ziellos durch die Gegend und treffen dabei auf diverse Menschen. Lustig dabei: irgendwie ist (außer einer Person) jeder auf den sie treffen herzallerliebst und grundgut, was der Laune und dem Gefühl zwar zu Gute kommt, aber nicht wirklich dem Unterhaltungswert. Deswegen: dies ist wieder mal eine bessere TV Produktion die sich irgendwie ins Kino getragen hat und deren exzellente Darsteller einen Blick rechtfertigen. Es reicht aber auch ihm Mal später im Heimkino genauer zu inspizieren.

Fazit: Zwei überragende Hauptdarsteller in einem ansonsten eher gängigen Film!