Good Time

Kleinganove Connie Nikas (Robert Pattinson) überfällt mit seinem geistig behginderten Bruder Nick (Ben Safdie)eine Bank – leider wird Nick bei der FLucht festgenommen und landet in einem Krankenhaus. Cooie versucht ihn aus demGewahrsam zu befreien was jedoch der Auftakt zu einer chaotischen schlimmen Nacht wird…

Im Vorfeld las ich zu diesem Titel eigentlich nur wohlwollende Worte, nachdem ich ihn geschaut hatte kann ich diese nicht so ganz teilen oder gar nachvollziehen. Pluspunkte sind durchaus vorhanden: Robert Pattinson streift hier endgültig die letzten Twilight Merkmale und agiert als eine restlos eigenständige Figur, des weiteren funktioniert der Inszenierungsstil des Films der mittels ständig wackelnder Kamera, elektronischer Musik und manchen optischen Mätzchen sehr viel Atmosphäre erzeugt. Schade ist dabei nur daß es keine echte Handlung gibt, sondern eine Hauptfigur die von einer kniffligen Lage in die Nächste wankt und dabei irgendwie das finale Ziel im Hintergrund immer mehr aus den Augen verliert. Trotzdem wird es sicherlich spezielle Filmgourmets geben die sich auf solche Werke einlassen und einen Nährwert finden können – ich fand es vorrangig anstrengend, nervend und nicht stringent.

Fazit: Atmosphärisch top und mit toller Hauptfigur, aber eben auch voller Längen und plätschernder Handlung!

Rating: ★★☆☆☆