Geostorm

Ein neues Satellitensystem soll helfen potentielle Naturkatastrophen frühzeitig anzeigen. Als das System einen Fehler aufweist wird Satellitendesigner Jake (Gerard Butler) dazu gebeten und stellt fest daß eine Kettenreaktion folgen und die Erde bedrohen wird. Zusammen mit seinem Bruder Max (Jim Sturgess) versucht Jake die Katastrophe abzuwenden …

Als würde man einem Comedian auf der Bühne zuschauen der immer wieder den gleichen Gag erzählt. Im vorliegenden Fall heißt das: Katastrophenszenen in denen irgendwelche Orte durch die Wettersensoren zum Krisengebiet werden. Es friert in der Wüste oder verbrennt oder ertränkt eine ganze Stadt – egal was passiert, Hauptsache groß, laut und in 3D. Der Film reiht solche gigantischen Szenen die wirken wie Cutscenes auf einem Independence Day Film aneineinader und verrklebt sie mit einer schnellen Alibihandlung: ein Techniker versucht dahinter zu kommen warum das Raketensystem so viele Aussetzer hat und dabei die schlimmsten Katastrophen zu verhindern, gleichzeitig ist sein Bruder unterwegs um die Hintergründe aufzudecken und gerät in eine Intrigenstory. Mit reihenweise Klischees und Gerald Butler als lässigem und sprücheklopfendem Helden geht das am Ende ganz gut auf, zumindest wenn man ohne große Ansprüche rangeht. Im Grunde ist dies die High.Tech Variante eines alten, trashigen Katastrophenfilms – und genau das was man sich davon erhofgft bekommt man auch. Auch wenn man beim verlassen des Films schon auf dem Parkplatz nicht mehr dran denkt.

Fazit: Effektvoller Katastrophenfilm mit schlichter Handlung zusammengepappt!