Borg McEnroe

Im Jahr 1980 hat der Schwede Björn Borg (Sverrir Gudnason) die Nummer eins der Tennis-Weltrangliste erreicht, ist allerdings entkräftet und erschöpft. Alelrdings steht ein Event noch an: das Wimbledon Finale gegen den lautstarken John McEnroe (Shia LaBeouf). Bei den Vobereitungen des Spiels erkennen die Männer daß durchaus Ähnlichkeiten zwischen ihnen bestehen …

Hier kam es mir wohl absolut zu Gute daß ich im Verlauf des Films keine Ahnung hatte wer das große Match in Wirklichkeit gewonnen hat, auf die Art konnte ich das dramatische Spiel wie einen Thriller empfinden und mitfiebern. Bis es zum großen Schlagabtausch dauert muß man aber durch ein sehr langwieriges Drama durch in dem es darum geht die beiden Kontrahenten vorzustellen. Dabei zappt der Film zwischen den beiden Figuren hin und her und springt dabei auch wild in der Vergangenheit herum – da kommt zwar am Ende das gewünschte Resultat bei raus, nämlich daß man die beiden Tennismaschinen sehr wohl als vielschichtige Charaktere kennenlernt, es kann aber passieren daß man diesen Teil als zu lang, zu zäh und zu ereignisfrei erlebt. Aber all das ist weg wenn es denn dann zum großen, fast quälend spannenden Match kommt – da entfaltet sich dann ein spannendes Drama. Man muß eben ein wenig Geduld aufbringen und sich für die Thematik etwas interessieren.

Fazit: Sportlerdrama mit dem Fokus auf den Figuren!