Fences

Ex-Baseballspieler Troy Maxson (Denzel Washington) lebt in den 50er Jahren und trägt schwer an seiner erfolglosen Karries und veruscht seine Familie als Müllmann durchzubringen. Während seine Ehefrau Rose (Viola Davis) ihn so gut sie kann unterstützt kommt es zu stetigen Konflikten mit Sohn Cory (Jovan Adepo) der selbst eine Football Karriere anstrebt, seinem anderen Sohn Lyons (Russell Hornsby) und seinem Bruder Gabriel (Mykelti Williamson) …

Hier wurde einfach nur das Medium ausgetauscht: es handelt sich um ein Theaterstück welches auf einer Filmleinwand aufgeführt wird. Das bedeutet daß man zwar mit ein par Kamerafahten und ein paar weitläufigen Kulissen etwas mehr an Umgebung liefern kann als so eine ordinäre Bühne hat, aber das ist im Grunde schon der einzige Unterschied zu einem Abend im Theater, außer vielleicht daß man hier den Darstellern nachher nicht applaudieren muß. Was man bekommt ist eben ein actionloses Dialogfeuerwerk, 135 Minuten straff gesprochene Worte und Dauerreden. Denzel Washington als eine Art sensibler Familientyrann spielt die Hauptrolle und führte auch Regie und hatte vermutlich richtig viel Spaß und Freude daran einmal so „auszuspielen“. Auch die anderen werfen sich volle Lotte in die geschriebenen Worte und so entsteht ein bitteres, hartes Familiendrama daß zwar keine optischen Schauwerte, wohl aber emotionale Höhepunkte liefert. Ich kann mir zwar vorstellen daß es Leute gibt die das eher langweilig finden, aber ebenso dürften Leute die so etwas mögen den Film durchaus abfeiern.

Fazit: Eigentlich nur ein Dauergerede, aber voller Schliff und Emotionen!

[rating; 4]