The Lego Ninjago Movie

Die sechs jungen Ninjas Lloyd, Kai, Jay, Zane und Cole nutzen ihre besonderen Fähigkeiten um ihre Heimatstadt Ninjago City vor allen Gefahren zu schützen. Dabei lernen sie ihre Kampfkünste durch ihren Wu (Jackie Chan). Im Alltag werden sie jedoch stets als Nerds abgetan – doch dann schlägt ihre große Stunde als Lloyds Vater, der bösartige Warlord Garmadon (Justin Theroux) die Stadt angreift …

Das war mein ganz persönlicher Film der Entscheidung: ich mochte den ersten legon Film von oben bis unten garnicht, mochte zwar die Technik, kam aber mit dem Humor und den albernen Gags von Anfang bis Ende nicht klar. Den Lego Batman Film hab ich total gefeiert, allerdings nicht weil es ein toller Legofilm war, sondern weil es inhaltlich als Parodie auf Batman vorzüglich war. Nun also ein dritter Streifen dieser Art der mich jedoch sogleich wieder an den ersten Teil denken läßt. Klar, es ist ein optisch brilliantes und technisch beeindruckendes Feuerwerk was man hier zu sehen kriegt, das war auch nicht anders zu erwarten und es gibt auch einige gut sitzende 3D Effekte. Aber inhaltlich bleibe ich durchweg auf der Strecke: es gibt Animationsfilme die bewiesen haben daß man auch dort Geschichte und vor allem Charaktere ernst nehmen kann, das tut dieser hier garnicht. Die Helden sind einfache Reißbrettfiguren, der Held Lloyd unsympathisch und unspektakulär und der fiese Schurke restlos überzeichnet. Ebenso ist die Gagdichte des Films als würde man einem Kind beim Spielen zuschauen: es rumst mit den Bauklötzchen, macht im nächsten Moment was anderes und das muß halt nicht zusammenhängend sein. Selbst die Kinder die ich im Kino sitzen hatten strahlten nicht nennenswert viel Begeisterung aus und ein mehrfach gernervt ächzender Vater neben mir machten mir wohl klar: dies ist ein Film für die ganz Kleinen und diejenigen die den ersten Lego Film schon mochten … sonst bleibt man außen vor.

Fazit: Technisch brilliant, inhaltlich mitunter schmerzhaft albern und ohne nennenswerte Charaktere!
Rating: ★★☆☆☆

 

Keanu

Ein Drogendeal gerät zu einer blutigen Schießerei und die involviertre Katze Keanu kann gerade noch fleiehn. Sie landet beim gutmütigen Rells (Jordan Peele) der gerade eine Trennung verarbeitet und durch Keanu einen Halt bekommt. Als das Tier jedoch verschwindet sucht Rells mit seinem Cousin Clarence (Keegan-Michael Key) nach ihm und gerät in brutale Untergrundkreise …

Ich weiß das die beiden Hauptdarsteller ein bekanntes und eingespieltes Comedyduo sind, mir ist nur bislang nichts von ihnen untergekommen und deswegen ist mir ihr Humor und ihre Art nicht bekannt. Vielleicht hätte es geholfen weil ich die merkwürdige Mischung aus richtig brutalen Actionszenen und dusselgier Herumalberei dann besser hätte einordnen können. So sah ich eine harmlose, aber nicht weiter auffällige Actionkomödie in der zwei Deppen sich in die Unterweltszene begeben um ihre Katze zu retten wobei zahlreiche Klischees bemüht werden wenn eben Normals sich als Ganoven ausgeben müssen.Ansonsten fährt der Film die wohl süßeste Filmkatze seit dem gestiefelten Kater auf und liefert eben auch den im Trailer versprochenen Gag nach Actionszenen mit dem Tier. Problematisch dabei ist nur daß das Tier über große Strecken abwesend ist und es daher etwas zu wenig Katzenaction gibt. Aber letztlich ist dieser Film wohl eine Fan Veranstaltung. Kenner der Beiden werden den Film sicherlich abfeiern, alle anderen Zuschauer werden sich nicht unbedingt langweilen, aber eben auch nicht unbedingt über alles so mitlachen können.

Fazit: Laute Comedy plus brutale Action und mit einem ungemein niedlichen Kätzchen!

Rating: ★★★☆☆