Bullyparade – Der Film

Diverse Vorkommnisse aus der Welt des Buly Herbig: Ranger (Christian Tramitz) versucht den Indianer-Häuptling Abahachi (Michael Bully Herbig) von einer vorschnellen Hochzeit abzuhalten, Kaiserehepaar Franz (Tramitz) und Sissi (Herbig) besuchen ein Horrorschloß, Captain Kork (Tramitz), Mr. Spuck (Herbig) und Schrotty (Rick Kavanian) besuchen einen „Planet der Frauen“
, Jens und Jörg Kasirske (Tramitz und Kavanian) gehen auf eine Zeitreise und Lutz (Herbig) und Löffler (Kavanian) mischen die Wall Street auf …

Hier kommt es wohl entscheidend darauf an aus welcher Sicht man herangeht: ich selber habe z.B. die Show nie wirklich gesehe und fand sie anhand der Ausschnitte die mir immer mal wieder untergekommen sind nie nennenswert witzig, darum gehe ich nicht mit wohligen Erinnerungen oder einem Nostalgiefaktor an die Nummer ran. Ich bewundere allerdings Bullys Kinoarbeiten und freue mich mal wieder von ihm gedrehtes Material zu schauen. Sagen wirs so: der Humor ist Ansichtssache, aber der Streifen ballert brutal an jeder Stelle jeden irgendwie anfallenden Gag raus und bei dieser Pointenflut sind dann eben zwangsläufig ein paar Treffer dabeo – aber ebenso Nieten. Spielerisch ist das alles ok, gerade Rick Kavanian weiß halt mit seiner Art zu Überzeugen, inhaltlich sind es eben kleine Sequels zu vorangegangenen Werken wobei ich das ganz gut finde; da keiner dieser Filme ein komplettes Sequel hergegeben hätte. Besonders beeindruckend ist aber vor allem wieder die Inszenierung von Bully: der Film sieht geradezu internation aus. Haken ist aber: Sketche sind etwas was man nur in gewissen Dosen konsumiert und auf einen 100 Minuten Spielfilm ohne Story schleicht sich eindeutig ermüdung ein. Versuchen kann man es trotzdem mal: zahlreiche großartige Cameos und passende Gags lohnen!

Fazit: So wie man sich eben eine Neuauflage der Show vorgestellt hat: gute Witze sind drin, das Meiste ist aber banaler Schmunzelhumor!

Rating: ★★★☆☆