The Boss Baby

Schwerer Schock für den erst siebenjährigen Tim: seine Eltern adopiteren ein kleines Baby und er hat ab sofort einen neuen Bruder. Schon bald erkennt Tim daß das Baby bemerkenswerte Eigenheiten hat und wie ein Geschäftsmann im Kinderkörper ist. Obwohl es ihm zuwieder ist muß sich Tim allerdings mit seinem Bruder zusammentun …

Ich bin ja durchaus offen für alberne Ideen, erst recht wenn sie für kleine Kinder sind. In diesem Falle zündet der Grundgedanke aber gar nicht: ein kleines Baby mit dem Verstand eines Managers daß im Anzug einen normalen Haushalt durcheinander wirbelt und eine noch absurdere Story in der es um Hundewelpen geht ergänzt, ne, das erreicht mich kein Stück. Aber ich bin ja auch nicht die Zielgruppe: nebenbei geht’s natürlich um Akzeptanz und Teilen und wie sich zwei unterschiedliche Charaktere, eben die Kinder, mit ihrer neuen Lebenssituation arrangieren müssen. Das alles in einen solide und bunt animierten Film gepackt der weiß Gott nicht die furchtbare Katastrophe ist die manche beim Trailer darin vermutet haben. Wirklich gut ist die Nummer dann aber auch nicht – zumindest hoffe ich daß der Schlußgag nicht auf ein Sequel hindeutet.

Fazit: Bunter Kinderfilm dessen Grundgedanke nicht jeden erreichen dürfte!
Rating: ★★☆☆☆

Shin Godzilla

In Tokio kommt es zu zahlreichen Angriffen aus dem Wasser. Der Deputy Chief Cabinet Secretary Rando Yaguchi (Hiroki Hasegawa) warnt vor einem riesigen Wesen aus dem Wasser, wird aber stets überhört. Schon bald jedoch entsteigt eine gigantische Kreatur und beginnt damit Tokio zu zerstören. Yaguchi veruscht zusammen mit Kayoko Ann Patterson (Satomi Ishihara) das Biest aufzuhalten …

Ich glaube, ich bin so langsam mit der Thematik durch: ich habe die US Versionen von Godzilla geschaut und fand sie nur in Maßen interessant, ich habe einmal Godzilla: Final Wars probiert und war sehr überfordert und nun versuchte ich an dieser Version einen Reiz zu finden und scheiterte ebenso. Wobei ich sagen muß daß ich die herangehensweise in Ordnung finde weil man wirklich was ganz neues probiert hat: der Film löscht alle anderen Titel zu diesem Thema und beginnt nochmal bei Null und läßt das altbekannte Szenario passieren, daß Godzilla aus dem Meer entsteigt und beginnt Städte kleinzutrampeln. Dann aber legt der Film den Schwerpunkt auf eine andere Sache die gut 80% des Films einnimmt: Büroszenen. Der überwiegende Teil des Film sind Szenen in denen Leute in Büros und Konferenzräume stehen und eben darüber sprechen wie sie der Bedrohung Herr werden während dazwischen geschnitten die Katastrophenszenen kommen. Allerdings stehen die ziemlich ernst gemeinten Actionszenen in einem derben Kontrast zu den mitunter relativ albernen Parts; außerdem entsteht durch das trashige Design von Godzilla auch jede Menge unfreiwillige Komik. Als nicht Godzilla Kenner muß ich wohl den Ball flach halten; haber abder den Eindruck nach diversen mitgelesenen Kritiken und Kommentaren daß auch Fans der Filme hier eher abgeneigt waren. Aber versuchen kann mans ja mal.

Fazit: The Office Version des Kultmonsters daß ein paar scheppernde Actionpassagen ebenso wie viel unfreiwillige Komik parat hat!
Rating: ★★☆☆☆