Juli 26th, 2010 Brodie79

Am Flughafen stößt June (Cameron Diaz) zufällig mit dem attraktiven Roy Milner (Tom Cruise) zusammen und sitzt anschließend im gleichen Flugzeug – was der Auftakt zu einem verrückten Abenteuer wird. Denn nachdem June einen FLugzeugabsturz und eine wilde Verfolgungsjagd überstanden hat eröffnet ihr Roy daß sie zu seiner lebenswichtigen Begleiterin geworden ist und er ihre Hilfe unbedingt benötigt um eine gefährliche Mission abzuschließen. Schon bald ist June an einer wilden Hatz quer durch die Welt beteiligt …
?Ein Film der sich vor allem auf sein größtes Plus verläßt: geballte Starpower. Cameron Diaz und Tom Cruise sind wieder auf der Leinwand vereint und würden die Rollen nicht von den beiden gespielt würd der Streifen sehr sicher viel kleiner ausfallen. Obendrein parodieren sich beide irgendwie selbst: Tom Cruise gibt wieder mal den Agenten, Dianz spielt die liebenswürdige Kumpeltype … als hätten sie ihre Rollen aus Mission Impossible und Verrückt nach Mary aufgewärmt. Allerdings muß man bei allem einen wesentlichen Kompromiß schließen: man muß sich damit abfinden daß der Film gigantischer, hohler Stuß ist. Die Story in der es um einen klassischen MacGuffin geht ist papierdünn, die Action comichaft überzogen und insbesondere Tom Cruise ist eine solche larger-than-life Überfigur daß es nicht verwundern würde wenn er irgendwann seine kryptonische Herkunft gestehen würde. Was mir auch übel aufstößt ist die Gewalt: rund um die Hauptfiguren werden die Handlanger des (bleichen) Bösewichts wie die Fliegen weggeballert, ebenso wie manch andere Statisten (der freundliche Österreicher der Diaz nur nett ein Glas Wasser reichen will und das mit einem Messer in den Rücken bezahlt bekommt tat mir echt leid) und es werden auch noch miese Sprüche drüber gerissen – in der Art “Ich werde jetzt in den Tunnel gehen und mit den Typen reden. Um ehrlich zu sein, ich werd sie alle töten!” Außerdem ist man als Zuschauer wohl schon etwas zu verwöhnt: die besten Actionszenen hat der Trailer schon verraten, im fertigen Film wirken diese Sequenzen mitunter recht zügig und die Effekte sind zwar nicht schlecht, aber die Standardts dafür liegen deutlich höher. Trotzdem: man hat pralle Starpower in den Hauptrollen; ständig wechselnde exotische Locations und doch eine ganze Reihe extrem gut sitzender Sprüche – daher wird der Film aufgrund des hohen Unterhaltungswerts sicherlich an der Kasse nicht scheitern.
Fazit: Wenn man aktzeptiert daß man technisch nur durchschnittlichen und inhaltlich unglaublichen Stuß vorgesetzt bekommt macht die flotte Action-Romanze durchweg Spaß!
Rating: 




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Juli 26th, 2010 Brodie79

Der 12 Jahre alte Dre Parker (Jaden Smith) zieht zusammen mit seiner Mutter Sherry (Taraji P. Henson)nach China – merkt aber schnell daß er vor Ort kaum Anschluß fundet. Als er auch noch Interesse an einem Mädchen bekundet zieht er den Zorn des Rowdys Cheng (Zhenwei Wang) auf sich der Dre mit seinen Freunden brutal verprügelt. Unerwartete Hilfe bekommt Dr jedoch vom Hausmeister Han (Jackie Chan) der sich als erfahrener Karatekämpfer erweist. Han erklärt sich sogar bereit Dre in Karate zu unterweisen …
Unnötige Remakes sind echt manchmal totale Ärgernisse – und hier haben wir einen Kandidaten der irgendwie alle Gründe dafür volles Rohr erfüllt: der Originalfilm ist Klasse, auch heute noch, daher sehe ich echt keinerlei Gründe dafür daß man dieses Remake macht; zumal der Film ja nicht auf Special-Effects angewiesen ist und daher kein technisches Update braucht. Was obendrein aufstößt ist es Will Smith Sohn in der Hauptrolle zu sehen – ganz ehrlich, unbegabt ist der nicht, aber man ist sich sofort sicher daß er die Rolle eben nur hat weil sein Papa auch nach die Produktion gemacht hat und da der Kleine wie ein jugendliches Abziehbild von Papa ist ist man sehr schnell von ihm genervt – wenn er von den fiesen Kiddies vermöbelt wird wünscht man sich fast selbst ein paar Treffer draufzuhauen. Dafür gibt’s den positiven Gegenpart, nämlich Jackie Chan der seine Rolle zum Glück nicht als Kopie des Originals spielt sondern durchaus eigenständig agiert – allerdings ist eine eingefügte Kampfeinlage mit den üblichen Slapstickeinlagen versehen was hier dann doch völlig fehl am Platze is. Auch sonst sind einige Elemente in stark veränderter Form präsent, wobei die „Neufassungen“ oftmals recht dumm wirken (aus dem Kranich-Kick wird eine Schlangenbeschwörung, aus „Auftragen polieren“ wird „zieh deine Jacke aus“ und immer so weiter. Vorteil des Streifens ist daß er durch den neuen Schauplatz ein paar tolle Landschaftsaufnahmen abgreift – doch der Rest wird eine überlange Geduldsprobe die so kein Stück nötig gewesen wäre.
Fazit: Unnötig auf ganzer Linie, trotzdem nicht so furchtbar schlecht wie er gerne gemacht wird!
Rating: 




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Juli 26th, 2010 Brodie79

Im Jahre 1961.wächst die fleißige Schülerin Jenny (Carey Mulligan) in einer eintönigen Londoner Vorstadt auf. Dabei ist es ihr größter Wunsch einen Studienplatz in Oxford zu ergattern. Dann jedoch lernt Jenny den Mittdreißiger David (Peter Sarsgaard) kennen, der vom ersten Moment an ihre Welt aus den Fugen geraten lässt. Er entführt Jenny in eine, ihr bisher unbekannte Welt mit Konzerten, Nachtclubs, Dinnerparties und Kunst-Auktionen, was sogar ihre konservativen Eltern Jack (Alfred Molina) und Marjorie (Cara Seymour) überzeugt. Doch andere Menschen in ihrem Umfeld sind entsetzt darüber daß sie ihre Zukunft zu risikren scheint …
?Ich habe gelesen daß Filme wie diese in Amerika den Titel “Middlebrow” haben – das bedeutet daß es ein intelligenter, anspruchsvoller Film ist der aber gleichzeitig partout darauf achtet den Zuschauer nicht zu überfordern oder gar aussteigen zu lassen. Diese Definiton trifft in der Tat exakt auf diesen Film zu: wenn man ihn einmal durch hat erkennt man wie wenig Handlung und geschehnisse da eigentlich drin waren. Es ist die Geschichte einer unüblichen beziehung die unmöglich gut werden kann; eine Zeit der Leidenschaft und des Glücks und am Ende der knallharte Fall in die Realität. Der Schluß kommt überraschend, aber nachdem die Pointe gekommen ist verraucht die gewollte Überraschung doch ausgesprochen schnell und es verwundert dann ebensowenig wie sich zum Finale alles in Wohlgefallen auflöst. Trotzdem kann man den Film empfehlen was in allererster Linie der Hauptfigur zu verdanken ist: Carey Mulligan hat absolute Spielfreude, Talent und Starqualitäten. Daher wird der Film für das handverlesene Publikum daß ihn sich antun wird ein entspannter Genuß sein – wers ein wenig rasanter mag hat defintiv den falschen Film gegriffen
Fazit: Nettes Filmchen mit hohem Emanzipationsanteil und brillianter Hauptfigur!
Rating: 




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