Juni 28th, 2010 Brodie79

Der junge Elliot Tiber (Demetri Martin) träumt von einer Karriere als Innendesigner – da aber das marode Motel seiner Eltern schlecht läuft muß er im heimtlichen Kaff bleiben, seine Eltern unterstützen und träumt derweil von einer Chance etwas größeres zu erreichen. Die bekommt er als er erfährt daß ein groß angelegtes Open-Air Festival in New York nicht stattfinden darf – und Elliot schafft es das Ereignis ins heimische Kleinstädtchen zu holen. Damit holt er jedoch nicht nur enorme Umsätze sondern auch jede Menge Trubel in die Stadt – schließlich ist das organisierte Festival nichts anderes als Woodstock …
Es gibt hier und da Filme die richtig gut tun – einfach weil man sich dabei so wohl fühlen kann oder sie rundherum lebensbejahend und schön sind, eine andere gute Voraussicht ist angenehme Atmosphäre und viel Sonne. All dies bietet dieser Film und eben noch ne Menge mehr – ein Spielfilm über Woodstock ist alleine schon ne tolle Idee, der Witz ist nur es durchs Hinertürchen zu inszenieren. Das eigentliche Event spielt sich beiläufig am Rande ab, man hat hier statt dessen eine nette kleine Kleinstädtchen Komödie über ein verschlafenes Nest das sich ungewollt ein Megaereignis ins Haus holt und beinahe mit den Konsequenzen nicht fertig wird. Wieviel davon vielleicht sogar wahr ist steht aber in den Sternen, doch selbst wenn alles erfunden ist – die Freude und der Spaß wird dadurch kein Stück gemindert. Hier hat man von Anfang bis Ende gute Laune, zwar keine Stars (mal abgesehen von „Jims Dad“ Eugene Levy und Liev Schreiber als Tunte, Emile Hirsh noch in einer Nebenrolle) aber doch frische und begeisterte Akteure und natürlich ne Menge Musik. Obendrein sind die ganzen Klischees dies sich rund um Woodstock ranken dabei – seien es nackte die durch die Gegend tanzen oder in Seen springen oder natürlich eine Sequenz in der ein Drogentrip für den Zuschauer sichtbar wird. Gute Unterhaltung, beste Laune, viel Spaß und alles Gewaltfrei – ein wunderbarer, schöner Film der einen richtig aufmöbeln kann.
Fazit: Liebevoller Blick auf ein Event, vor guter Laune und Lebensfreude nur so strotzend!
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Juni 28th, 2010 Brodie79

Das Paris des Jahres 1906 ist der Mittelpunkt der modernen Welt in der sich Modemacher, Theaterleute und Komponisten tummeln, ebenso Kurtisanen. Eine der „erfolgreichsten“ ist die alternde Lea (Michelle Pfeiffer) die sich zur Ruhe gesetzt haben. Dann aber trifft Lea auf Cheri (Rupert Friend), den Sohn ihrer Freundin Pelox (Kathy Bates). Den kennt Lea zwar seit seiner Kindheit, aber nun da aus ihm ein mann geworden ist kann sie ihm nicht wiederstehen – und eine für beide Seiten tragische Liaison nimmt ihren Lauf …
Wie so oft: Verpackung siegt über Inhalt. Oder, in einem Fall wie diesem: Ausstattung. Denn wer auf Kostümfilme steht hat hier einen Heidenspaß. In edlen Zwirnen und ausladen ausgestatteten Kulissen zieht der Film eine ziemlich uninteressante Story ab. Die alte Geschichte von der zum scheitern verurteilten Liebe zwischen einem jungen Mann und einer älteren Lebefrau – wobei „älteren“ hier ganz vorsichtig zu sagen ist, denn da muß man Michelle Pfeiffer einfach loben: auch wenn sie deutlich nicht mehr die Jüngste ist setzt der Film sie atemberaubend in Szene, sie ist attraktiver und mitreißender als so manches künstliches neues Sternchen. Ebenso ist sie nach wie vor eine große Schauspielerin und für Liebhaber dieser Filme wird der Streifen sicherlich ein Fest – mir hats nicht gebracht. Liebeleien und Leiderein sind für mich wenn sie so unterkühlt und distanziert von den Figuren präsentiert werden einfach langweilig – ganz egal wie der Rest ausgestattet ist. Macht nichts – auch dies ist einer jener Filme die in jeder Videothek fröhlich verstauben. Oder gibt’s jemanden der ihn gesehen hat? Oder gar diese Kritik liest? Hallo?
Fazit: Tragische Liebesgeschichte von Jung und Alt das mit toller Hauptfigur und Ausstattung punktet – emotional aber recht trist bleibt!
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Juni 24th, 2010 Brodie79

Auf dem bayerischen Landhof Tannöd lebt die Familie Danner die von allen anderen Dorfbewohner geachtet und gemieden werden – als sich aber die Danners tagelang nicht blicken lassen schauen ein paar Männer aus dem Dorf nach und entdecken daß auf dem Hof 6 Menschen mit einer Spitzhacke ermordet wurden. Zwei Jahre später kommt die Krankenschwester Kathrin (Julia Jentsch) in das Dorf zurück, eigentlich nur zur Beerdigung ihrer Mutter. Ungewollt jedoch findet sie ungeklärte Fragen rund um den Tod der Danners und beginnt unangenehme Fragen zu stellen – dabei merkt sie daß die Motive der Tat mit ihr zu tun haben …
Ich glaube ich bin da ungewollt ein wenig voreingenommen: sobald ein deutscher FIlm in Bayern spielt und a Leute mit Hardcore-Dialekt anfangen zu brabbeln ist für mich die Kinomagie dahin, da fühl ich mich auf der Stelle in einen Fernsehfilm versetzt und erwarte nochd as Bayern 3 Symbol. Aus dieser Grundeinstellung tu ich dem FIlm zwar unrecht, aber ist halt leider so – wobei mich der restliche Film eh kaum vom Hocker gerissen hat. Immerhin schafft er es mit einer gängigen Handlungskonstruktion unkonventionell umzugehen: eine junge Frau kehrt in das Dorf zurück wo sie aufwuchs, eigentlich nur zur Beerdigung ihrer Mutter, wird dort aber ungewollt in die Umstände eines Mordfalles verwickelt. Klingt nach formelhafter Schema – F Spannung, ist aber doch weniger Krimi (wenngleich am Ende ein Täter entlarvt wird), sondern mehr eine ausgiebige Betrachtung der Lage und des Lebens im gezeigten Dorf und eine Anklage an religiöse Kurzsichtigkeit und Bigotterie. Mit Julia Jentsch hat man die perfekte Hauptfigur, auch sonst ist das ganze relativ lebensecht eingefangen – aber will ich ein paaar bayrisch schwätzende Hinterwäldner auf der großen Leinwand sehen? Neee …
FAzit: Spannend und düster in deprimierender Atmosphäre – doch irgendwie will bei mir kein rechtes Mitfiebern aufkommen!
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Juni 24th, 2010 Brodie79

Es ist Valentinstag in Los Angeles und für einige Menschen wird dieser tag sehr entscheidend sein: so plant der Blumenhändler Reed (Ashton Kutcher) seiner Freundin Morley (Jessica Alba) einen Heiratsantrag, zu machen während die frischverliebte Grundschullehrerin Julia (Jennifer Garner) ihren neuen Freund, den Arzt Dr. Copeland (Patrick Dempsey) bei der Arbeit überraschen will oder und Sportmanagerin Kara (Jessica Biel) versucht ihren sich in einer Krise befindenden Star Jackson (Eric Dane) vor einer Dummheit zu bewahren. Und nicht alle Geschichten nehmen den offensichtlichen Verlauf …
?Dies muß tatsächlich Liebe sein – zumindest ist es mein Eindruck daß hier sehr eifrig bemüht wird die britische Hit-Komödie nin Ami-Version neu zu basteln, wobei letztlich doch nur das Prinzip bestehen bleibt: eine Handvoll Menschen erleben an einem einzigen Tag die Verzweigungen und Wirrungen der Liebe, mal schön, mal traurig, oft schmerzhaft … und erst zum Ende hin macht es klickt und man bekommt präsentiert in welchen VErhältnissen zueinander die Menschen hier eigentlich stehen. Inszeniert hat dies “Pretty Woman” Macher Gary Marshall und der bringt um seine Geschichten zu erzählen locker 20 Megastars zusammen aus denen leidglich Ashton Kutcher als eine Art Hauptfigur herausragt an dessen TAgesverlauf nach und nach alle anderen Mitwirkenden treffen. Der FIlm ist eine bunte Mixtur, wer da letztlich bei wem landfen wird, wer da mehr Glück haben wird als jemand anders ect. ist nicht immer so offensichtlich wie angenommen. Unterm Strich also ein pralels Paket, unbedenklich zu empfehlen.
Fazit: Zahllose Liebesgeschichten unter einen Hut gebracht – Top Besetzt und irgendwie immer schön!
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Juni 24th, 2010 Brodie79

Eins war der räuberische Fuchs Mr. Fox bekannt und gefürchtet und kein Hühnerstall war vor ihm sicher – als dann aber seine Frau schwanger wird gibt er das wilde Leben auf. Jahre später zieht die Familie um, in die Nähe der drei bösartigen Bauern Boggis, Bounce und Bean. Das weckt in Fox das alte Raubtier und zusammen mit seinem sportlichen Neffen Kristofferson heckt er einen Plan aus um die drei Bauern auszuplündern. Der perfekte Plan hat abe reinige Haken und es kommt zu einem regelrechten Krieg zwischen Fox’ Familie und den Bauern …
Wes Anderson ist kein Regisseur, er ist im Grunde ein eigenes Genre – und diese vollkommen bizarre Mixtur aus Absurditäten, traurigem Humor und Melancholie beherrscht irgendwie keiner so gut wie er. Ich kann damit nicht wirklich was anfangen, aber der Mann hat durchaus seine Fans – und die werden sicherlich erfreut sein daß Anderson es geschafft hat seinen typischen Stil auch auf ein anderes Filmgenre zu transportieren. Der Film ist mit dem Stop Motion verfahren hergestellt, das ist zwar an sich überholt, altmodisch und wirkt plump – also genau das was Anderson brauchen kann. Leider aber auch genau das womit ich mich nicht anfreunden kann in der von einer komischen Form von Melancholie gezeichneten Story bekämpft ein alternder Fuchs ein paar fiese Bauern und entfesselt einen Krieg mit ihnen – das ist leider nicht so kindertauglich wie der Look stellenweise vermuten läßt, aber die meisten normalen Zuschauer werden sich ebenso ratlos am Kinn kratzen und fragen was das für ein eigenartiger Murks ist. Lediglich feingeisttige Cineasten werden hieran Spaß und Freude haben.
Fazit: Stop Motion Mix aus Drama und Komödie die sich ausschließlich an Erwachsene richtet!
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Juni 24th, 2010 Brodie79

Die in die Jahre gekommenen Museumswärter Roger (Christopher Walken),, Charles (Morgan Freeman) und George (William H. Macy) sind altgediente Museumswächter aus Boston und lieben ihren Job und das zu bewachende Gut so sehr daß sie mitunter besser als die professionellen Museumsführer über die Kunstwerke Bescheid wissen. Daher ragieren sie verärgert als sie erfahren daß drei besondere Exponate an ein Museum nach Kopenhagen veräußert wurden.Die drei planen die Kunstwerke zu stehlen und durch Kopien zu ersetzen – das wird aber durch zahlreiche ungünstige Umstände zum komplizierten Vorhaben …
?Das ist die filmische “breite Masse”: wenn Stars wie Morgan Freeman, Christopher Walken und William H. Macy sowie Marcia Gay Harden in einem Film zusammenfindet müßte das alleine doch schon reichen damit der Film seinen Weg auf die große Leinwand findet. Aber nach wenigen Minuten merkt man das dies, trotz der Besetzung, nur ein “kleiner” Fim ist. EIn paar in die Jahre gekommenen Museumswächter planen einen Coup und willen ein paar Kunstwerke aus dem Museum für sich selbst entwenden – ignoriert man mal die egoistische komponente ist es also ein kleiner, sanfter Heist-Film, einer den keiner der genannten wirklich nötig hätte – aber seis drum. CHristopher Walken wirkt als liebenswerter Wächter mal gänzlich gegen den Strich besetzt, aber gerade das ist hier mal garnicht verkehrt. Der Film ansonsten ist merklich klein, unaufgeregt, aber ebend dadurch auch wenig spannend oder mitreißend – letztlich ist er eben einfach nett. AN sich auch Gewaltfrei (mal von der Anfangsszene abgesehen), also bleibt letztenendes einer dieser banalen kleinen Streifen die man schaut, man lächelt dabei und hat ihn minuten später schon vergessen.
Fazit: unauffälliges, kleines Heist Filmchen mit sympathischen Stars und actionarmem VErlauf!
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Juni 24th, 2010 Brodie79

Herve (Vincent Lacoste) ist ein häßlicher Außenseiter bei dem aber langsam die Hormone durchkommen – seine Sehnsucht nach dem weiblichen Geschlecht kann er aber nicht ausleben da er keine Chance bei Mädchen hat. Ähnliches Leid hat sein arabischer Kumpel Camel (Anthony Sonigo) der beständig bei Mädchen abblitzt. Dann aber zeigt die eigensinnige Aurore (Alice Tremoliere) auf einmal Interesse an Herve und scheint auch sexuellen Aktivitäten nicht abgeneigt zu sein – leider macht Herve seine Angst davor alles kaputt …
Ich glaube ich bin nicht in der Lage französische Filme zu verstehen – aber es geht mir sicherlich nicht alleine so. Und das was ich hier gesehen habe … oh Mann, das liegt grenzwertig und jenseits von allem. Ein wilder Mischmasch aus einzelnen Ideen die ein vollkommen unhomogenes Ganzes ergeben. Eine an sich ja brauchbare Grundkonstellation ist gegeben, eben daß eine arme Außenseitersau ein wenig Glück bei einer wundervollen Frau aus seiner Schule hat, geringfügige Nebenhandlung wie seine lebensfrohe und aufgedrehte Mutter die versucht einen Kerl zu angeln sind auch drin – aber der Film ist durchsetzt von kleinen Szenen die witzig sein sollen, bei denen aber echt der Drang zum Kotzen kommt: der Held bohrt mit dem Finger im Ohr und lutscht dan drann, zwei Jungs masturbieren am Fenster während sie ein Paar beobachten und werden unterbrochen als ein Selbstmörde an ihnen vorbei springt, ein Junge zieht eine vollgewichste Socke an, er liegt vor dem Fernseher und ißt während im seine Mutter ihre nackten, schmutzigen Füße unter die Nase hält, Mutter und Sohn stehen auf dem Balkon während ein Flugzeug über sie fliegt und sie mit einem Scheißregen aus der Flugzeugtoilette eindeckt oder ein Schüler stürzt beim Schulsport und hat den Arm zerbrochen … kein Witz. Ist vielleicht so gedact, aber man schüttelt sich vor Ekel. Gleiches gilt bei den Charakteren die stellenweise recht lebensecht eingefangen sein mögen (die Unbeholfenheit beim knutschen und Petting ist doch sehr echt), aber irgendwie ekelt einen der Rest so sehr an … boah. Die komische Elekromusik dies untermalt hinterlässt ebenso einen zwiespältigen Eindruck wie das abrupte und sinnlose Ende – nene, ein rundherum eigenartiger und bizzarer Film … aber kein guter.
Fazit: Das übliche Leid hormongeplagter Teenager in einer neuen französischen Fassung die trotz brauchbarer Momente unterm Strich nur widerwärtig ausfällt.
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Juni 8th, 2010 Brodie79

Bei einer Studentenparty planen ein paar Mädchen einen bösartigen Streich an einem Jungen – der harmlos gedachte Streich endet mit dem Tod eines Mädchens. Die verbleibenden verstecken die Leiche und vertuschen den Vorgang – doch als 8 Monate später der Uni-Abschluß ansteht und eine große Party steigt holt sie die Vergangenheit ein. Ein maskierter Mörder mit einem modifizierten Radkreuz macht Jagd auf alle die von den schlimmen Ereignissen wissen und tötet eine nach der anderen …
Der Horroboom der vor Urzeiten durch den Film „Scream“ ausgelöst wurde ist schon lange vorbei – damals waren simpel gestrickte Horrorfilme in denen ein maskierter Killer sich durch junge und hübsche Mädchen schlachtet an der Tagesordnung. Heutzutage werden all die alten (und oftmals unbekannten) Filme erneuert und in moderner Fassung nochmal auf die Leinwand geworfen – wenn gleich es in den meisten Fällen besser gewesen wäre dies zu lassen. Für „Schön bis in den Tod“ trifft das eigentlich auch zu, aber ich bin irgendwie gehemmt den Film restlos zu zerreißen. Ok, es gibt ne Menge was ich ihm vorwerfen kann: die Darstellerinnen die zwar allesamt atemberaubend schön und gleichzeitig zum davonlaufen unbegabt sind, die relativ blutarmen Metzelszenen die außer mit ein paar netten Erschreckern kaum mit was aufwarten, die relativ absehbare Handlung und obendrein die Entlarvung des Mörders – letztere will ich jetzt mal nicht ausführen, aber für diejenigen wie mich die gerne mitraten ist es eine Enttäuschung wenn man erkennt wo die Hinweise gewesen sind – und obendrein hat es einen so künstlich bösen Killer selten gegeben. Außerdem ist unfreiwillige Komik an der Tagesordnung: wenn am Schluß die Überlebenden davonmarschieren ist dies eine vergurkte Referenz an „drei Engel für Charlie“; und wenn sich die Darsteller beim erblicken einer Leiche gegenseitig als „Bitchie“ und die Mordwaffe als „gepimpt“ beschimpfen erreicht auch die Sprache einen traurigen Tiefpunkt. Trotzdem, ich mag Filme wie diesen und hatte genug Spaß und Spannung daran zu fiebern wer überlebt und wer am Ende unter der Maske steckt – das mag kein Kinogeld wert sein, aber irgendwann mal auf DVD für nen netten Abend unter Jungs taugen.
Fazit: Freizügige und sexy gestaltete Schlitzerarie die sich aber auf ausgetrampelten Pfaden bewegt!
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Juni 3rd, 2010 Brodie79

Die Biochemiker Clive Nicoli (Adrien Brody) und Elsa Kast (Sarah Polley) die auch privat ein Paar sind versuchen genetisch perfekte Wirtskörper für Experimente zu erschaffen. Als ein weiterer Versuch schief geht wagt Elsa ein folgenschweres Experiment bei dem sie menschliche und tierische DNA vermischt. Das Resultat ist ein merkwürdiges Wesen daß die beiden Dren (Delphine Chaneac) nennen und ausgiebig erforschen wollen. Dabei merken sie zunäcsht nicht was für eine furchtbare Gefahr von Dren ausgeht …
Passend es bei einem Film dieser Thematik so zu sagen: hier werden diverse Elemente aus verschiedenen Genres gemischt – doch wo sowas oftmals eher schief geht schafft es Splice ein homogenes Ganzes draus zu mischen. Das bedeutet: Kritik an Gentechnik, natürlich ist die Erschaffung eines Wesens wie Dren unrealistisch (hoffe ich doch) aber der Film zeigt dies sachlich und nicht mit dem Bedrohlichen Zeigefinger, aus der „Das Monster das wir schufen“ Thematik wird die entsprechende Dramatik gewonnen und es ist stellenweise wie ein Behindertendrama in dem die sichtlich überforderten Forscher sich um ein unberechenbares Kind kümmern müssen – und letztlich wird die „Horror-Karte“ sehr ausgiebig ausgespielt. Wobei mir die letztere Variante nicht so restlos zusagt, denn die im späteren Verlauf gezeigten Spezialfähigkeiten von Dren Sprengen mitunter ein wenig den Rahmen. Dafür läuft der bittere Mix auf ein mieses Finale hinaus daß man so nur bedingt hätte erwarten können. Auch wenn in der Vorpremiere in der ich den Film sah einige entnervte Leute schon nach sehr kurzer Zeit das Weite suchten – ich kann den Film nur vorbehaltlos empfehlen, zumal die Besetzung und Darstellerleistung hervorragend ist.
Fazit: Bittere Mischung aus Horror und Drama mit Science-Fiction Elementen, beklemmend in der Wirkung und mit megafiesem Ende!
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