Archiv der Kategorie: Fantasy

Wonder Woman

Die mit übermenschlichen Kräften ausgestattete Amazone Diana (Gal Gadot) lebt auf einer Insel auf der es keine Männer gibt – bis der amerikanische Pilot Steve Trevor (Chris Pine) in den 1920er Jahren dort abstürzt. Nach seinen Schilderungen von Krieg auf der ganzen Erde folgt Diana ihm in die Zivlisation um das Böse zu bekämpfen …

Runde 4 in Dcs Versuch ein Marvel ähnliches Filmuniversum aufzubauen – und die Kritiker feiern es. Gemessen an den drei bisherigen Titeln kann dieser hier sehr wohl bestehen obwohl er eigentlich eine pure und reine Origin Story erzählt die man ohnehin nicht braucht da Wonder Woman bereits bei „Batman vs. Superman“ vorkam und dort ausreichend aufgebaut wurde. So hat man 140 Minuten Rückblende, sieht ihre Ursprünge und ihre ersten Schritte in die für sie fremde Menschenwelt. Das führt zu einer recht einfachen Fish out of Water Story in der viel auf Comedy gesetzt wird was bemerkenswert gut funktioniert: mehrere Comic Relief Charaktere liefern für Schmunzler ohne aber zu nerven. Und Gald Gadot ist ungemein markant in der Rolle und wird sicherlich ein großartiges Aushängeschild für die Figur. Trotzdem hat der Film auch einige Schwächen: die Schurken sind unspannend und bleich und der Look ist meistens ungemein düster und dreckig. Noch schlimmer sind endlos viele Szenen die in künstlich aussehenden CGI Umgebungen spielen und eine endlose Dauerverwendung von Zeitlupen. Schlecht ist der Film so nicht und trotz seiner Lauflänge relativ kurzweilig, trotzdem wird DC damit weiterhin nicht an Marvel anschließen können.

Fazit: Kraftvolle Heldin und passender Humor, aber schwerer CGI Bombast dagegen!

Rating: ★★★★☆

Die Mumie

Vor 2.000 Jahren wurde die machtgierige Ahmanet (Sofia Boutella) mumifiziert und weggesperrt – dann aber findet der  Abenteurer Nick Morton (Tom Cruise) durch Zufall das Grab in der Gegenwart und bringt Ahmanets Sarg nach London. Doch schon bald entsteigt Ahmanet ihrem Sarg und beginnt London mit einer Flut von Plagen heimzusuchen …

Willkommen im Franchise: dieser Film ist zwar eine Neuauflage der „Mumie“ Filme mit Brendan Fraser und all den anderen Versionen davor, vorrangig geht es Universal aber darum ein neues Filmuniversum zu etablieren in dem all die klassischen Horrorwesen herumlaufen können. Nach „Dracula Untold“ folgt nun also die Mumie und funktioniert nur auf wenigen Ebenen. Als kurzweiliges Actionfilmchen geht der Streifen klar, aber auch da kann man schon bemängeln daß die meiste Action in sehr düsteren Umgebungen stattfindet und man oftmals von der Action kaum was richtig sieht. Tom Cruise und Sofia Boutella machen ihre Parts ganz brauchbar, darüber hinaus sind außer den kurzen Auftritten von Russel Crowe keine nennenswerten Figuren oder Darsteller dabei. Die Story um die böse Mumie ist ok, aber eben auch nur ein Sampler alter Versatzstücke. Probleme bereitet mir dabei Cruises relativ unklare Figur die eigentlich ein ziemliches Charakterschwein ist und zumindest für mich keinen ordentlichen Helden ergibt. Letztlich wärs ok wenn der Film mit dem albernen Ende nicht zu gewalthaft weitere Filme etablieren würde – das hat mir den ohnehin sehr durchschnittlichen Film auf der Zielgerade nochmal so richtig verdorben.

Fazit: Nicht langweilig und einige recht aufwendige Szenen, aber am Ende ein austauschbarer Kracher dessen Andeutungen auf weitere Filme nur nerven!

Rating: ★★☆☆☆

King Arthur – Legend of the Sword

Arthur (Charlie Hunnam) wuchs im der Londoner Ghetto auf und wurde von Prostituierten versorgt, ohne zu ahnen daß er eigentlich königliche Wurzeln hat. Diese befähigen ihn jedoch eines Tages das Schwert Excalibur aus einem Stein zu ziehen – womit  der Tyrann Vortigern (Jude Law) bemüht ist Arthur loszuwerden …

Der Film verliert bei mir auf vielen Ebenen, auch wenn einige davon rein subjektiv begründet sind. Vorrangig ist es schonmal über daß man hier eine Art „Arthur begins“ bekommt, also eine Originstory in der ein armer Junge aus der Gosse mittels einem starken Schwert zum Überkämpfer wird, eine Figurenkonstellation die für insgesamt sechs Teile herhalten soll. Des weiteren ist dies ein Film von Guy Ritchie, und auch wenn der von sehr vielen Leuten geshätzt und gefeiert wird kann ich selber mit ihm rein garnichts anfangen. Der Mann macht zwar nicht von Grund auf schlechte Filme, aber sein schnittfreudiger und oftmals „beschleunigter“ Stil schmeckt mir mitunter ganz und garnicht. Und den tobt er hier ebenso stetig aus: der Film hat etliche Montagen in denen Vorgänge beschrieben werden in denen die Figuren etwas planen, diese Sequenzen werden dabei aber zusammengeschnitten mit Planung, ausführung und allem was drumherum geschieht – ich habe dabei nie das Gefühl einen Fantasyfilm zu schauen sondern einen Gagnsterfilm mit LEuten in altmodischen Kostümen. Und ich komme mit der etablierten Welt nicht klar in der schon im Opening Riesenelefanten und Magier als völlig gängig etabliert werden. Aber trotzdem: schlecht gemacht ist dies nicht und wer die Art von Guy Ritchie kennt und schätzt kann aus der Nummer sicherlich einigen Spaß mitnehmen. Das Tempo ist dabei stets hoch, einige der kernigen Sprüche sitzen und die Action ist auch gigantisch. Insofern: den Blick riskieren kann man. Aber die Erwartungen sollten unten sein.

Fazit: Flotte Schnittorgie für Fans des Regisseurs!

Das kalte Herz

Peter (Frederick Lau)  Lisbeth (Henriette Confurius) sind zwar verliebt, aber durch ihre unterschiedliche Herklunft und sozialen Stellungen scheint eine gemeinsame Zukunft unmöglich. Daher schließt Peter einen Pakt mit dem finsteren Holländer-Michel (Moritz Bleibtreu) der ihm gegen Wohlstand einen Stein in die Brust setzt. Peter merkt schon bald daß er kein Mitleid mehr empfinden kann und versucht sein Herz zurück zu holen …

Der Film hat leider bei mir nicht funktioniert. Meine Frau sagte mir daß sie das Original kenne, das dies ein Märchen sei und bei der vorgegebenen Handlung war ich mir sicher daß es die alte „besser Arm und gutmütig als reich und kaltherzig“ Story wird. Wird es letztlich auch. Mir hat nur der fast an Gruselfilme erinnernde, bierernste Grundton nicht behagt. Der Film erinnerte mich an „Krabat“ und mag das Original zwar gut umgesetzt und wiedergegeben haben – es machte mir nur zu keinem Zeitpunkt irgendwie Freude dies zu schauen. Und das trotz der aufwendigen Umsetzung, den passablen Effekten und den zahlreichen prominenten deutschen Darstellern. Daher lasse ich diesen Titel für jeden der sich darauf einlassen kann oder was damit anfangen kann – das fällt bei mir leider restlos aus!

Fazit: Düsteres Märchen, ernst, bedrückend und humorfrei – hat mir nichts gegeben.
Rating: ★★☆☆☆

Power Rangers

Die Teenager Jason (Dacre Montgomery), Kimberly (Naomi Scott), Billy (RJ Cyler), Trini (Becky G.) und Zack (Ludi Lin) erwecken ungewollt eine außerirdische Macht in ihrer Heimatstadt – erhalten aber selbst durch den Mentor Zordon (Bryan Cranston) übermenschliche Kräfte. So stellen sie sich der bösartigen Rita Repulsa (Elizabeth Banks) und ihrer Familie …

Ich bin zwar mit der Serie aufgewachsen, aber ohne sie je zu gucken – „Power Rangers“ war etwas über das man immer seine Witzchen gemacht und es nicht für voll genommen hat, die wenigen Ausschnitte die ich damals daraus sah kamen mir auch unfassbar billig und schlecht vor. Nun wird die alte Thematik aber einmal komplett neu aufgelegt, die Absicht dahinter erscheint relativ klar: hier soll ein neues Franchise entstehen, eine neue Serie die neue Zuschauer einfängt und vielleicht mittels Nostalgie ein paar der alten Gucker reaktiviert. Nun, ich nehme an das der Film einiges an Insidern enthält, diese bleiben mir aber vollständig verborgen. Für sich genommen ist dies eine konventionelle, einfache Origin Story die einem die Helden und die Welt in der es spielt ausgiebig vorführt. Die Darsteller machen ihre Sache gut, die Action und der Look haben große Ähnlichkeit mit den Transformers Titeln und da es auch relativ unblutig bleibt dürften auch kleine Kinder damit zurecht kommen. Andererseits verläßt der Film niemals die vertrauten Pfade und erzählt die abzusehenden Parts stellenweise sehr lang. Trotzdem: aus der Materie war in meinen Augen nicht viel rauszuholen, im Rahmen der Umstände macht dieser Film hier alles gut.

Fazit: Netter Versuch ein relativ schlichtes (aber groß aufgezogenes) Franchise neu zu beleben!

Die Schöne und das Biest

Die gutmütige und schöne Belle (Emma Watson) lebt mit Vater Maurice (Kevin Kline) im Dorf Villeneuve lebt. Bei einer Reise gerät Maurice in ein verwunschenes Schloß und die Hände des Biestes (Dan Stevens). Um ihren Vater zu befreien tauscht sich Belle gegen ihn und begibt sich in die Gefangenschaft des Bietes. So freundet sie sich mit ihm und den anderen Bewohnern des Schlosses an …

Das Dschungelbuch hats vorgemacht, nun geht’s weiter: Disney kramt seine eigenen alten Zeichentrickklassiker hervor und bringt sie in Realverfilmungen neu auf die Leinwand. Ich bin da sehr skeptisch da mir der Erstgenannte wenig gefallen hat und ich das rechnerische Kalkül dahinter stark ablehne. Trotzdem habe ich mich mit diesem hier befasst und komme am Ende zu einem doch versöhnlichen Gesamteindruck. Dabei war ich insbesondere am Anfang extrem genervt: eine nutzlose zehnminütige Gesangseinlage in einem Dorf das wie ein Set aussieht und dabei auch noch furchtbarer deutscher Gesang auf die nicht dazu passenden Lippenbewegungen gelegt – das ließ an das Schlimmste denken. Eine Befürchtung war dann auch passend, nämlich daß mitunter überlange Gesangseinlagen passieren die in den jeweiligen Momenten verweilen und nur Momente unterstreichen, aber keine Geschichte weiterführen. Aber ansonsten stimmt das Meiste: Stimmung, Burgsets, Figuren und die traurige und romantische Grundstimmung werden brauchbar und korrekt transportiert. Und die größte Wucht des Films: Emma Watson. Die besitzt eine geradezu unfassbare Austrahlung die den Zuschauer direkt in ihren Bann zieht. Daher kann man an Absicht und diversen Punkten Anstoss nehmen – letztlich dürfte der Film demjenigen der wirklich wissentlich „Die Schöne und das Biest“ schauen mag genau das gewünschte liefern.

Fazit: Romantisch, aufwendig und alleine von Emma Watson getragen – dafür dehnen die überlangen Gesanseinlagen den Film unnötig!

 

Logan – The Wolverine

Mutant Logan alias Wolverine (Hugh Jackman) ist alt geworden und spürt daß ihn seine übermenschlichen Fähigkeiten langsam verlassen. Da wird er von seinem Mentor Professor X (Patrick Stewart) aufgefordert der kleinen Laura (Dafne Keen) zu helfen die ebenfalls ein Mutant ist und gejagt. Logan schützt Laura da es einige Gemeinskeiten zwischen ihm und ihr gibt …

So sieht es dann also aus, das ganz große Finish der X-Men Saga – und es hätte kaum schlichter aussehen können. Statt einem großen, finalen Kapitel mit allen Betgeiligten tut dieser Film was er nur kann um eigenständig zu sein. Es werden nur zwei Figuren, eben Wolverine und Professor X ausgekoppelt und alles was vorher war ausgeblendet – was gleichermaßen ein plausibler und logischer Schritt ist, ebenso sehr kritisch: ich finde wenn alles was in neun Filmen erschaffen wurde einfach erklärungslos aus dem Fenster fliegt ist das schon merkwürdig, erzeugt aber eben wirklich die Möglichkeit für einen neuen, komplett eigenständigen Streifen. Und der ist es: ein Hohelied auf die Leiden des Alterns, einen bekannten Darsteller in einer bekannten Rolle der vorrangig mit seinem eigenen, an Kraft nachlassenden Körper denn mit seinen Feinden zu tun hat. Die Story selbst in der Wolverine ein Mädchen beschützt und sich die Geschichte in ein Road Movie wandelt ist ok, hätte aber vermutlich wenn man den Superheldenkram nicht eingebunden hätte auch als ganz eigenes Ding funktioniert. Dabei ist der Film eben wirklich in erster Linie schmerzliches Drama mit bekannten Figuren, durchsetzt mit gelgentlichen Action Eruptionen. Wenn auch an manchen Stellen sehr gelitten wird ist die Lauflänge etwas zu arg geraten und man muß schon in der Lage und der Stimmung sein um anderthalb Stunden Depression auszuhalten. Aber da der Film genau das gibt was der Trailer angekündigt hat und eben dieser meist begeistert gefeiert wurde dürften wohl die meisten Zuschauer hiermit sehr zufrieden sein.

Fazit: Etwas abgekoppeltes Finale einer großen Sag, sehr eigenständig und unfassbar brutal!
Rating: ★★★★☆

Elliot der Drache

Mr. Meacham (Robert Redford) erzählte stets den Kindern seines Heimartstädtchens Geschichten über einen Drachen. Die Geschichten bewahrheiten sich als dern Waisenjunge Pete (Oakes Fegley) behauptet im Wald mit einem Drachen zusammen zu leben. Meachams Tochter Grace (Bryce Dallas Howard) geht im Wald auf die Suche und macht eine unglaubliche Entdeckung …

Ist das „Elliot das Schmunzelmonster“ in einer modernen Fassung? Keine Ahnung, hab den Urpsrungsfilm nie gesehen. Habe aber auch kein Interesse mich damit zu beschäftigen wenn ich diesen hier so betrachte. Ein kleiner Junge verliert bei einem Unfall im Wald seine Eltern, wird bei einem Drachen sechs Jahre versorgt und landet dann in der Menschenwelt – also irgendwie eine Kinderversion von „Nell“. In der zweiten Häflte beginnt allerdings die Jagd auf den Drachen und der Film offenbart eine recht temporeiche letzte halbe Stunde die nach der langsamen und kitschigen ersten Hälfte regelrecht entschädigt. Gut, wer wirklich was krachen und scheppern sehen will muß anderes schauen, aber das ist eben genau die Form rasanter Action wie Kinderfilme sie hin und wieder haben und zulassen. Und da das mit technischer Perfektion und netten Darstellern (vor allem Robert Redford) präsentiert wird kann man der Geschichte am Ende nicht böse sein. Schon garnicht wenn man kleine Kinder bei sich hat die sich wie Bolle amüsiert haben.

Fazit: Technisch perfekt, zerfällt inhaltlich in zwei etwas unterschiedliche Hälften, macht aber nichts wesentliches falsch!
Rating: ★★★☆☆

The Great Wall

Die Söldner William Garin (Matt Damon) und Pero Tovar (Pedro Pascal) landem im 15. Jahrhundert auf der Flucht in der Wüste Gobi. Dort erreichen sie die chinesische Mauer und geraten in Gefangenschaft des General Shaos (Zhang Hanyu). Dieser führt gerade einen brutalen Krieg gegen übermächtige Kreaturen …

Den habe ich wohl unter völlig falschen Erwartungen geschaut: ich erwartete einen Hollywood Blockbuster schauen der in China spielt, hinterher scheint es eher ein chinesischer Film zu sein der eben nur der Vermarktung halber einen US Star in der Hauptrolle hat.  Insofern habe ich einen Film in einem Stil und einer Art gesehen wie ich sie nicht gewohnt bin und die mich eher irritieren: es war als würde ich eine Videospielverfilmung schauen. Soldaten stehen auf einer Mauer, Monster greifen an und so vergehen dann anderthalb Filmstunden, außer das sich die Schauplätze und Szenarien manchmal ändern. Figuren sind dabei wie Pappkameraden, selbst Matt Damon kriegt als Hauptfigur nur eine schnelle und dürftige Hintergrundgeschichte verpackt und tut kaum mehr als in den diversen Actionszenarien eine mehr oder weniger gute Figur zu machen. Es irritiert mich auch daß außer Schlacht an Schlacht keine wirklich fortlaufende Handlung passiert. Daher: wem es reicht eine endlose Dauerschlacht in schicker Optik zu schauen kann es ja mal versuchen, aber ansonsten finde ich kaum Zuspruch hierfür.

Fazit: Hat mir nicht gegeben: handwerklich und optisch sehr zufriedenstellend, inhaltlich dünn und oberflächlich!
Rating: ★★☆☆☆

Phantastische Tierwesen und wie sie zu finden sind

Der britische Zauberer Newt Scamander (Eddie Redmayne) reist im Jahre 1926 nach New York, wobei er einen Koffer voller magischer Wesen mit sich führt. Durch einen Fehler von Jacob Kowalski (Dan Fogler) befreien sich jedoch einige Tiere die Newt nun mühsam einfangen muß – begleitet  Jacob und Tina Goldstein (Katherine Waterston) wobei ihnen Minister Percival Graves (Colin Farrell) auf den Fersen ist …

Dieser Film hatte im Grunde nie eine richtige Chance bei mir: ich fands schon absurd grausam der abgeschlossenen Harry Potter Thematik mit dem achten Buch einen reinzuwürgen, nun aber wird auch noch fürs Kino eine eigene Sequel-Serie etabliert. Und die macht im Rahmen der Umstände ein paar Dinge richtig. Das wertvollste ist wohl die Rückkehr ins vertraute Universum und zahlreiche kleine dort geschehene Dinge, vor allem eben markante Dinge wie sich bewegende Zeitungen ect. Und das völlig selbstverständliche Herummachen mit Magie. Leider hat man vor lauter Freude über die Rückkehr ins vertraute Fach glatt die Story vergessen: in der ersten Hälfte ist die Handlung wie ein Videospiel, quasi von Level zu level – fang ein tier, fang das nächste und stets so weiter. In der zweiten Hälfte werden dann großflächig Subplots errichtet, einer wird dann im Showdown ausgeführt, andere sind überdeutlich Stützen und angefangenes die dann in einem zukünftigen Werk ausgeführt werden sollen. Ich gehe auch davon aus daß es zu weiteren Filmen kommen wird, aber nicht unbedingt zu den geplanten fünf – dazu ist der Film zu oberflächlich und bietet insbesondere bei den Figuren keinerlei Tiefe oder weckt wahres Interesse. Insofern: als Fantasy-Film für sich ist die Nummer ok, als Anhängsel des Harry Potter Themas kommt er nicht mal in die Nähe des großen Vorläufers.

Fazit: Spektakulär, aber qualitativ deutlich zurück und ohne spannende Charaktere!
Rating: ★★★☆☆