Archiv der Kategorie: Fantasy

Mulan

Als Mulan (Yifei Liu) erfährt, dass ihr geschwächter Vater für einen Krieg gegen die Hunnen eingezogen werden soll verkleidet sie sich als Mann und geht an seiner Stelle zur Armee. Auf ihrem gefahrvollen Weg wird sie von Drachen Mushu begleitet …

Bei diesem Film hat scheinbar keiner auf den Titel an sich geschaut, sondern auf die Umstände. Diese waren ja auch ungewöhnlich, dadurch daß der Film mehrfach verschoben wurde, dann mit einem experimentellen Abomodell auf Disney plus erschien und im Hintergrund auch noch ein politischer und Imageschaden die Folge war. Aber hat einer wirklich den Film um seiner selbst geschaut und bewertet? Kaum. Und ich selber habe meine Probleme mit dem Streifen da ich sein Konzept nicht kapiere. Grundsätzlich ist dies ein weiteres Werk bei dem ein Disney Zeichentrickklassiker in realer Form neu auf die Leinwand kommt, da ist zwar nichts originelles, aber auch nichts falsches dran. Ich verstehe nur nicht was das Konzept im eigentlichen ist. Durch Wegfall des Drachen Mushu ist die Nummer bieder und todernst und hat nichts vom herzlichen der Vorlage. Ist also kein Kinderfilm. Die Story einer jungen Frau die in den Krieg zieht passt ja auch dazu, aber die Wirkung verpufft dann wenn die entsprechenden Kampfszenen künstlich unblutig gehalten werden. Und ich verstehe nicht warum der Film trotz seiner hochwertigen Produktion in manchen Momenten so triviale Effekte auffährt. Heißt am Ende: als netter und solider Stramingtitel geht das Teil wohl in Ordnung. Als die Mega-Kinonummer als die es mal geplant war taugt er nicht.

Fazit: Hybrid aus diversen Absichten und Richtungen – hochgradig unstimmig!

Rating: ★★★☆☆

The Christmas Chronicles 2

Der böse Zauberer Belsnickel (Julian Dennison) plant den Weihnachtstern zu stehlen und damit Weihnachten zu vernichten. Doch der Weihnachtsmann (Kurt Russel) kämpft it dem aufmüpfigen Teenager Kate Pierce (Darby Camp) dagegen …

Braves „More of the Same“, wobei man fair sein muß: dies Sequel zum 2018er Netflix Erstling erzählt eine gänzlich andere Story und ist kein simpler Neuaufguss. Ansonsten findet man alle Vor und Nachteile des Originals wieder. Aushängeschild ist natürlich wieder Kurt Russel als charismatischer Santa, ebenso ist der Film kindergerecht und liefert kurzweiligen, albernen Klamauk. Die Nachteile sind aber u.a. die dürftigen Spezialeffekte, eher bleiche Nebendarsteller und insbesondere der katastrophale, fast unangenehme Elf der der Schurken geben soll. Ansonsten hat dieser Film zwar keine „Magie“, wohl aber ein paar Stimmungsvolle Momente und dürfte denjenigen die auch Teil 1 mochten absolut zusagen. Das heißt aber nicht: lange im Kopf bleiben.

Fazit: Trivialer Fantasyulk den Kurt Russel im Alleingang dominiert!

Rating: ★★★☆☆

Little Joe – Glück ist ein Geschäft

Alice (Emily Beecham) arbeitet in einem Gewächshaus liebt und zieht ihren Sohn Joe (Kit Connor) auf. Sie entdeckt eine Pflanze die ihr Umfeld durch den Geruch glücklich machen kann und nimmt eine davon mit nach Hause – was furchtbare Konsequenzen hat …

Ich kam mit dem Grundton des Films nicht so recht klar: die Story über eine Pflanzenzüchterin die eine Pflanze mit therapeutischen Fähigkeiten nach Hause bringt und seltsame Veränderungen an ihrem Sohn bemerkt hätte märchenhaft ausfallen können, dazu passten auch die Bilder und die merkwürdige Farbgebung. Die Geschichte bleibt in ihrem Kern aber sehr ernsthaft und nimmt ihren Kern sehr für voll, das würde auch eine gute Basis für einen Horrorfilm hergeben. Leider nehmen mir der Look und die sehr spezielle Musikauswahl die Möglichkeit eine gruslige Empfindung aufzubringen. Was bleibt ist ein sehr britischer Film der stellenweise wie ein TV Film ausschaut und eine sehr präsente Emily Beecham, welche die Hauptfigur mit starkem Ausdruck verkörpert. Trotzdem ist dies kein rechtes „Kinomaterial“, mehr ein spezieller Sci Fi Film mit TV Look den vielleicht Fans von „Dr. Who“ etwas eher zu schätzen wissen.

Fazit: Sehr eigener Genreklon der nicht so recht in eine bestimmte Richtung geht; mit Emily Beecham aber eine herausragende Hauptfigur hat!

Die fantastische Reise des Dr. Dolittle

Der Tierarzt Dr. John Dolittle (Robert Downey Jr.) hat zwar die Fähigkeit mit Tieren zu sprechen kommt aber nach dem Tod seiner Frau nicht darüber hinweg und verkriecht sich.Als aber die junge Königin Victoria (Jessie Buckley) von einer Krankheit befallen wird, beginnt Dolittle eine abenteuerliche Reise um ein Heilmittel zu finden …

Dieser Film ist wohl auch durch einige sehr problematische Phasen in der Entwicklung gegangen, aber die Aussicht und der erste Trailer waren gar nicht mal so schlecht: Robert Downey jr. Als abgedrehter Tierarzt der mit Tieren sprechen kann, spielend in einem viktorianischen Zeitalter … das schien klar zu gehen. Deswegen ist es umso erschütternder was dort für ein Film bei herum kommt. Viele der Vorwürfe die ich ihm machen möchte sind im Grunde nicht so schlimm, da es sich um einen Kinderfilm handelt – aber auch dort gibt es welche die albern, aber nicht dumm sind. Das trifft hier nicht zu: Downey jr. Gibt den abgedrehten Spinner dem eine Gang an sprechenden Tieren zur Seite steht, doch weder er noch seine Begleiter strahlen irgendeinen Charme, irgendeine Chemie oder gar Herz aus. Die Story ist eine schlichte Abenteuergeschichte die ok ist, aber nur als Aufhänger für viel Klamauk herhält. Und die Spezialeffekte sind eine merkwürdige Mischung aus extrem gut und sichtbar günstig. Alles in allem keine gute, funktionierende Mischung die maximal für ganz kleine Kinder ein wenig Spaß ergeben dürfte.

Fazit: Sehr viele verschenkte Ansätze in einem überzogenen, unangenehmen Film.

Cats

Die Katzenschar „Jellicle Cats“ trifft sich jedes Jahr auf dem „Jellicle Ball“ der auf einer Müllkippe in London stattfindet. So kommen sie zusammen und erzählen ihre Geschichten …

Ich habe diesen Film im Kino verpasst und m Nachhinein zu Hause nachgeholt. Dadurch hatte ich allerdings auch keine Möglichkeit mehr ihn unvoreingenommen anzuschauen. Ich habe im Vorfeld von endlos vielen Stellen gehört daß dies der schlechteste Film in Jahren sei – allerdings nicht so humorvoll daneben, sondern ein totales Desaster. Kann ich nach dem „Durchleiden“ auch nur so unterscheiden. Fairerweise sei gesagt: der Film hatte mit 95 Millionen durchaus ein hohes Budget und setzt dies in epischen Kulissen und vielen Effekten um. Allerdings ist es unfassbar in welche Richtung sich diese dann entwickeln: diese befremdlichen Hybriden aus Menschen und Katzen erlauben zu keiner Zeit daß man irgendwie emotional anknüpft. Die Lieder sind natürlich subjektiv anzusehen, wirken auf mich wie eine Endlosrevue lauten Gedudels welches wie ein langweiliger Ton durchzieht ohne daß etwas hängen bleibt. Ich denke mal daß die deutsche Fassung diesen Effekt noch verstärkt hat. Und darstellerisch zieht hier ein Star nach dem anderen durchs Bild und mit jedem die Frage: was denkt er oder sie sich dabei? Wie hat man diesen Darsteller nur dazu bekommen da mitzuwirken? Und wie konnte so ein verdrehter Murks jemals produziert werden?

Fazit: Quälend langweilige Singnummer mit befremdlichen Figuren und endloser Langeweile!

Rating: ★★☆☆☆

Maleficent 2 – Die Mächte der Finsternis

Prinzessin Aurora (Elle Fanning) steht kurz vor ihrer Hochzeit und der Krönung zur Königin und bewacht zusammen mit der Fee Maleficent (Angelina Jolie) die magischen Moore . Der Frieden wird brutal unterbrochen als die zukünftige Schwiegermutter Königin Ingrith (Michelle Pfeiffer), erscheint …

Der erste „Maleficent“ war für mich deiner der langweiligsten Filme des Jahres 2014, daher habe ich einem Sequel hicht wirklich entgegen gesehnt. Es amchte aber wohl Sinn weil man Angelina Jolie immer gut verkaufen kann und eben im Zuge der ganzen Disneyrealverfilmungen ein weiterer Titel sicherlich sehr gut ankommt. Und ich war auf dem minimalen Sektor der Erwartungen glatt positiv überrascht. Der Film kam mir nicht so düster vor wie der erste und hatte zum Ende hin ein paar große Sequenzen in denen Fantasygestalten aufeinadnertreffen und mitunter etwas kämpfen, wobei hier natürlich eine große CGI Last geschleppt wird. Im Kino wird einem das groß in s Gesicht geklatscht sein, im Heimkino war es auszuhalten. Ansonsten ist es eben ein Märchen, leider etwas humorbefreit und nicht nennenswert interessant, aber eben großer Bombast an dem kleine Kinder vielleicht etwas Spaß empfinden. Für den Disneymarkt und die Kinolandschaft allgemein ists wohl restlos redundant.

Fazit: Banale Fantasykost die auf die paar prominenten Gesichter im Cast setzt.

Hexen hexen

Eine böse Oberhexe (Anjelica Huston) will alle Kinder ausrotten und dazu vergiftete Schokolade verteilen die Kinder nach dem Verzehr in Mäuse verwandelt. So werden bei einer Versammlung auch Bruno und Luke verwandelt – kämpfen aber in ihren Mäusekörpern gegen die Bedrohung …

Dies ist einer der Titel die im Kino erschienen als ich anfing mich für Fil zu begeistern – d.h. ich sah als er rauskam ständig Ausschnitte in Kinomagazinen ect.; konnte ihn aber erst Jahre später im TV gucken. Ich denke, es ist einer der Titel die man ins Herz schließt wenn man ihn in Kindertagen oft genug gesehen hat, nun wo ich ihn nach unzähligen Jahren noch ein weiteres Mal geschaut habe kann ich zwar Sympathie, aber keine wahre Begeisterung dafür entdecken. Und ein wenig Erstaunen: zum einen daß das scheinbare Aushängeschi,d nämlich daß ein paar Kinder in Mäuse verwandelt werden erst nach der Hälfte beginnt, des weiteren ist es der Look des Films. Da es eine britische Produktion ist hat die Geschichte nicht den cleanen Look den ein Disney Kinderfilm hat, sodnern sieht enger, dreckiger und oftmals häßlicher aus, des weiteren ist der Look der Hexen und insbesondere Oberhexe Angelica Houston so unfassbar böse und häßlich daß es für kleine Kinder zu hart sein könnte. Trotzdem hat die Geschichte mit dem ungewöhnlichen Look und dem liebenswerten Kinderhelden sowie seiner tapferen Filmoma nette Helden und durchaus einige sehr schöne Momente. Als Alternative für das sterile Disneymaterial kann dieser hier sicherlich herhalten, zumal die Effekte von Jim Henson auch heute noch sehr nett anzusehen sind.

Fazit: Irgendwo zwischen Fantasy und Horror angesiedelt, technisch nett, aber  mit stellenweise sehr häßlichemk Look

Rating: ★★★☆☆

The Final Storm

Während eines furchtbaren Sturm sucht Silas (Luke Perry) Zuflucht auf der Farm von Tom Grady (Steve Bacic) und seiner Frau Gillian (Lauren Holly). Allerdings lauern noch größere Gefahren als der Sturm – und ausgerechnet Sila scheint die Rettung gegen die Bedrohung zu sein …

Bei Uwe Boll bin ich ja meist etwas zurückhaltend aus persönlichem Grund, weil ich mit dem Mann schon mal zu tun hatte und ich ihn menschlich sehr spannend fand. Trotzdem kann ich, gerade bei Werken wie diesen hier, verstehen warum viele in ihm so einen schlechten Filmemacher sehen. Ich war hierbei zunächst verwundert weil die Handlung fast so aussieht als sei es ein Film über eine Naturkatastrophe, erweist sich dann aber als Mysteryfilm mit biblischen Bezügen. Für mich was das lediglich dadurch interessant daß hier Lauren Holly und Luke Perry die Hauptrollen spielen, zwei Darsteller die ich aus Serien kenne, ansonsten gibt’s nichts erwähnenswertes aus die diesem Film zu berichten. Leider.

Fazit: Spannungsarme Mysterynummer in der wenigstens Luke Perry darstellerisch herausragt!

Vivarium

Eine junge Gemma (Imogen Poots) und ihr Verlobter Tom (Jesse Eisenberg) wollen sich ihr erstes Eigenheim leisten und schauen sich daui eine Siedlung an. Schnell stellen sie fest daß sie in dem merkwürdigen Gebiet gefangen sind …

Ich sah diesen Film in Köln auf dem Fantasy Film Fest und merkte schnell: es ist kein Tteil der regulär im Kino überleben würde. Dazu ist das ganze Ding von Anfang bis Ende viel zu speziell: ein recht liebenswertes Paar landet in einer absurden Situation in der sie in einer sterilen Umgebung ohne Ausweg landen und dort ein kleines Baby versorgen müssen. Das hat zwar im Ansatz Fanrasy und Science Fiction Anleihen, geht darauf aber nicht weiter ein. Es wird nichts was vorgeht irgendwie mit Erklärungen ergänzt und erweitert sondern bleibt so für sich stehen. Der Film konzentriert sich auf die psychische Entwicklung der Hautpfiguren welche letztlich nichts anders ist als eine satirische Überspitzung des Themas Eltern werden. Dieses bekommt man in Form eines sehr ruhigen, häßlichen und künstlichen Films der aber einem entsprechenden Publikum sicherlich hoge Faszination abgewinnen kann.

Fazit: Extrem spezieller Film zwischen allen Genres!

Wenn du König wärst

Der zwölfjährige Brite Alex (Louis Serkis) findet auf der Flucht vor ein paar Schlägern in einer Ruine das Schwert Excalibur. Dadurch erweckt er jedoch die Hexe Morgana (Rebecca Ferguson) welche die Welt zerstören will – Alex muß ihn stoppen, unterstützt vom Zauberer Merlin ( möchte die Welt zerstören und nur Alex kann sie aufhalten. Zum Glück steht ihnen der legendäre Zauberer Merlin (Angus Imrie / Patrick Stewart) zur Seite …

Eigentlich hat der Film für mich ein paar Enttäuschungen parat: der Trailer lockt mit Patrick Stewart, der aber letztlich nur eine cameohafte Nebenrolle hat. Ebenso sieht der Trailer durchaus etwas „reifer“ aus, der fertige Film ist aber eindeutig und vorrangig ein Kinderfilm. Das ist aber wohl jammern auf hohem Niveau da alles andere hieran wirklich gelungen daherkommt: ein kleiner Außenseiter und Nerd erhält eine große Aufgabe, bewegt Menschen aus seinem Umfeld ihm zu helfen und auch die wachsen dann stetig über sich selbst hinaus … da steckt viel brauchbares drin. Der Showdown ist zwar restlos over the top und ich fand es schade daß sich die Story oftmals aus dem Schulumfeld wegbewegt, aber es bleiben der typisch britische Look, unverbrauchte Kinderdarsteller und eine solide technische Umsetzung. Als Kinderfilm ists dann vielleicht etwas zu gruselig für die ganz Kleinen, als Spaßfilm taugts aber durchweg.

Fazit: Alberne Fantasy für Kiddies an der man aber auch als Erwachsender Spaß hat!

Rating: ★★★★☆