Archiv der Kategorie: Fantasy

Avengers – Infinity War

Derr intergalaktische Despo Thanos (Josh Brolin) will alle sechs Infinity-Steine sammeln und kommt dazu auf die Erde. Die Superhelden dieser Welt, unter ihnen Iron (Robert Downey Jr.), Captain America (Chris Evans), Thor (Chris Hemsworth) beseitigen ihre Differenzen und stellen sich ggen Thanos, auch unterstützt durch Star-Lord (Chris Pratt), Gamora (Zoe Saldana) und Drax (Dave Bautista)…

10 Jahre Marvelfilme münden nun in das große Finale überdas man natürlich keine inhaltlichen Details verlieren darf: der böse Thanos stapft herum, sucht Steinchen und trifft an diversen Stellen eben auf die Helden die sich eifrig dagegen stellen, aber nicht alle an allen Stellen. Man hat zwar sehr wohl so ziemlich alle bekannten Marvelfiguren der vorherigen 18 Filme hier drin, diese aber nicht alle am gleichen Ort. Der Fil entwirft mehrere Szenarien an denen dann eben mehrere Figuren interagieren und zappt dann zwischen diesen Orten hin und her, dabei wird einem bewußt wie unterschiedlich die Stimmungen doch sind: die Sci-Fi Comedy Umgebung der Guardians und die New York Atmopshäre von Spiderman etwa bis hin zur Afrika-Welt von Wakanda ergeben kein einheitliches Ganzes, außerdem verläßt der Film mitunter einzelne Handlungsparts und kehr erst sehr spät dahin zurück. All das in bombastische, aber seelenlose Effektumgebung und mit stellenweise sehr reduziertem Einsatz einzelner Figuren. Gut, den wahren Fan stört das alles nicht, für den dürfte dieser Film purer Porno sein, für den reinen Filmschauer könnte die durchkalkulierte Nummer durchaus zu lang und auch zu banal sein.

Fazit: Zwar episch, aber ohne Herz und über weite Strecken etwas langweilig!

Black Panther

T’Challa alias Black Panther (Chadwick Boseman) reist nach dem Kampf mit Captain Ameirca zurück in seine afrikanische Heimat Wakanda. Dort will ihm der Söldner Erik Killmonger (Michael B. Jordan) die Regentschaft jedoch streitig machen, zusammen mit Waffenschieber Ulysses Klaue (Andy Serkis). Daher verbündet sich T’Challa mit CIA-Agent Everett K. Ross (Martin Freeman) und anderen Mitstreitern …

Nächste Runde aus dem Marvel Universum, wenngleich es einfach nur ein Appetizer auf den bald startenden „Infinity War“ ist. Und er belegt eine Sache klar: Marvel hat im Laufe der Jahre viele spannende, kreative und interessante Charaktere ersonnen und auf die Leinwand gebracht, trotzdem ist nicht jeder davon geeignet einen ganzen Film selbst zu tragen, manch einer ist mit einer reinen Nebenrolle als Sidekick optimal verwendet. So auch dieser hier: Black Panther als kompletten Spielfilm hätte es nicht gebraucht. Immerhin schafft es der Titel eine ganze eigene Welt zu erschaffen: die Fantasy-Welt Wakanda vereint Elemente von Dritter Welt und utopischem Fantasyreich und das ist eine Kombination die für mich einfach nicht funktioniert hat. Trotzdem ist es eine eigene Welt, die Gebräuche, die Szenarien dort nehmen einen großen Teil ein. In diesen Kulissen wird dann aber nur eine recht gängige Superheldenstrory abgefahren die ein paar solide Actionmomente parat hat, aber kaum Dinge die überraschen (außer vielleicht dem absolut geringen Einsatz von Andy Serkis) und am Ende restlos irrelevant erscheinen, gerade wenn man vor dem Film nochmal den „Infinity War“ Trailer geschaut hat und weiß daß der Held in diesem voll mitmischt. Letztlich ist es Marvel, auch dieser Titel findet sicherlich seine Zuschauer und mag so manchem eine gute Zeit bescheren – mir nur eben leider nicht.

Fazit: Marvelfilm mit dem üblichen Aufwand, insgesamt aber durchweg unnötig!Rating: ★★☆☆☆

Downsizing

Ein neuartiges Verfahren aus Norwegen ermöglicht es Menschen auf eine größe von 12 Zentimeter schrumpfen. Menschen die diese Prozedur an sich vollziehen leben im sog. Leisureland wo sie wegen ihrer Größe weniger Resourcen verbrauchen und dafür im puren Luxus leben dürfen. Auch der Angestellte Paul Safranek (Matt Damon) will sich mit seiner Frau Audrey (Kristen Wiig) schrumpfen lassen …

Ein sehr frisch und kreativ wirkender Trailer und eine witzige Geschichte ließen diesen Film für mich wie ein sehr zu erwartendes Highlight aussehen- und dann kam ich mit einem langen Gesicht aus dem Kino. Die Vorschau verkeuft den Titel als lustiges unterhaltungsfilmchen und davon ist der Titel letztlich meilenweit entfernt. Es ist die Odysee eines Mannes der sich halt schrumfen läßt, strauchelt und in dieser neuen Welt Menschen kennenlernt die ihn zu anderen Menschen führen und ihn am Ende vor eine schwere Entscheidung stellen. Matt Damon macht seine Sache gut, aber seine Figur Paul ist von sich aus ein zu langweiliger Typ; ansonsten setzt der Film sehr viele spannende Punkte an ohne sie auszufüren. Handwerklich gut gefilmt ist das zwar alles, aber trotzdem bleibt Downsizing für mich persönlich die erste fette Kinoenttäuschung in 2018.

Fazit: Einfach nicht das was die Vorschau andeutet: keine leichte Kost , sondern ermüdende und langweilige und immer weiter verfranste Geschichte!

Rating: ★★☆☆☆

Shape of Water – Das Flüstern des Wassers

Die stumme Elisa (Sally Hawkins) arbeitet in den sechziger Jahren mit Zelda (Octavia Spencer) als Putzfrau in einem Labor. Dort wird eines Tages ein ominöses Fischwesen eingesperrt und von dem kaltherzigen Agenten Strickland (Michael Shannon) gequält. Elisa fühl schon bald eine starke Verbindung zum Fischmenschen …

Die Story klingt als habe man einen alten Notizblock von Stephen Spielberg wiedergefunden: schöne, unschuldige Frau trifft auf mysteriöses Fabelwesen und es entwickelt sich was zwischen ihnen. Es gibt dabei zahlreiche Möglichkeiten in die Sicht so eine Handlung entwickeln kann: kommen die beiden zusammen oder bleiben sie nur freunde? Wird es zu einer großen Befreiungsaktion kommen? Wenn ja, stellt diese den Showdown dar oder passiert viel früher? Happy End oder Tränenzieher? Es gibt genug Möglichkeiten so etwas ansprechend zu zeigen, die Frage auf welchem Weg es geht macht den Unterschied aus. Aber das bewältigt der Streifen ganz wunderbar. Seine stärken ligen eh woanders: Sally Hawkins liefert hier eine Leistung ab die oscarwürdig ist, zeigt dabei vollen Körpereinsatz und scheut auch nicht mehrere Nackt und Masturbationsszenen. Das Zusammenspiel mit Octavia Spencer, Richard Jenkins und Michael Shannon ist adbei wunderbar, und sogar Doug Jones kann durch die Effekte die seine Figur umgeben eine wirklich lebhafte und glaubwürdige Figur abliefern. Obendrein ist der Film optisch unfassbar brilliant: wie ein Gemälde, mit einer ganz eigenen Bildersprache entführt der Film in eine ganz eigene Welt. Vielleicht nicht für jeden geeignetes Blockbusterkino, wohl aber emotionales, spannendes und begeisterndes Flmerlebnis das etwas sehr seltenes auf die Leinwand bringt: Magie!

Fazit: Überragend inszeniert und gespielt – eine gänzlich andere, nur etwas zu lange Liebesgeschichte!

Justice League

Bruce Wayne (Ben Affleck) bekommt mit daß das auerweltliche Wesen Steppenwolf auf die Erde kommt und wendet sich an Diana Prince (Gal Gadot). Gemeinsam formen sie aus weiteren Superhelden ein Tram dem sich Aquaman (Jason Momoa), Cyborg (Ray Fisher) und The Flash (Ezra Miller) anschließen. Gemeinsam stellen sie sich dem Angriff durch Steppenwolf …

Es war so geplant und wird nun unvermeidlich ausgeführt: Marvel hats vorgemacht indem sie Comicfilme über einzelne Charaktere brachten die dann in einem Kombifilm vereint wurden, nun kriegt auch das DC Universum ihren ersten Crossover Streifen. Allerdings ist hier die Vorfreude und die Erwartung überschaubar da abgesehen vom kürzlich gestarteten „Wonder Woman“ Film die bisherigen DC Produktionen eher bleischwer und nicht sonderlich populär waren. Dies soll dieser nun ändern und geht dazu den einfachsten Weg: er mischt die vertrauten Charaktere zusammen, bringt neue dazu und läßt sie gegen einen sehr eindimensionalen Schurken antreten (der Fiesling hat wohl in den Comics einen stärkeren Background, hier verbleibt er auf dem Stand eines einfach nur bösen Kerls) und läßt die ganze Schlacht vorragig witzig aussehen. Dies ist zwar keine laue Komödie, wohl aber nutzt der Film an jeder Stelle alle Möglichkeiten um herzlich witzig zu sein. Damit unterscheiden sie sich zwar nicht wirklich mehr von Marvel, aber es funktioniert bestens. Und da man auch die Lauflänge mit 2 Stunden human eingestampft hat und dazwischen auch fette Action liefert dürften Comicfans garnicht mal so unzufrieden sein. Ob jetzt reihenweise weitere Filme und Sequels sein müssen sei mal dahin gestellt … für sich genommen geht dieser Einsatz voll in Ordnung.

Fazit: Erste Liga – witzig, actionlastig und mit guter Einbindung der vertrauten Figuren!

S. Darko

Sieben Jahre sind vergangen seit dem Tod von Donnie Darko als dessen Schwester Samantha (Daveigh Chase) mit ihrer Freundin Corey (Briana Evigan) zu einem Road Trip aufbricht. In einer Kleinstadt bei Detroit erleben sie wie ein Meteorit einschlägt und retten dabei dem „Iraq Jack“ (James Lafferty) das Leben. Allerdings erreicht sie schon bald die unheimliche Nachricht daß in vier Tagen die Welt enden wird …

Bei einem solchen Titel würde jetzt im ersten Moment der Standardspruch fallen: Etikettenschwindel, eine künstlich herbei gebastelte Fortsetzung die rein garnichts mit dem ersten Teil zu tun hat. Geht aber nicht wegen einem banalen Detail: die Darstellerin der Schwester ist in der Tat die Gleiche wie im ersten Film … aber da endet es auch schon. Es ist ja ein Alarmsignal wenn selbst der Macher von Folge 1 sagt daß er diesen Film hier nicht schauen mag und dieser nicht zu seiner damaligen Vision zählt … ich kanns verstehen. Denn eigentlich wird nr in ganz simpel und ganz billig die Grundlage von Teil 1 aufgebaut und neu erzählt, allerdings auf dem billigen Level eines Teenager-Videotheken Gruselfilms. Nichts besonderes, keine besondere Atmosphäre, keine interessanten Figuren und über die finale Musikmontage will ich garnicht reden … dies ist in der Tat genau so ein mieser Nachzieher wie man ihn sich kaum schlimm genug vorstellen kann.

Fazit: Plumper und dürftiger Nachzieher mit hohem Anteil von Etikettenschwindel!

Rating: ★☆☆☆☆

Der dunkle Turm

Revolvermann Roland Deschain (Idris Elba) ist in einer apokalyptischen Endzeitwelt unterwegs zum „dunklen Turm“ um den dort lebenden Walter O’Dim alias den Mann in Schwarz (Matthew McConaughey) zu töten um eine alte persönliche Rechnung zu begleichen. Auf dieser Reise erhält Deschain Begleitung durch Jake Chambers (Tom Taylor) …

Eine gigantische, epische Buchserie die es seit vielen Jahren gibt kommt endlich auf die große Leinwand und wird dann zu einem gerade mal 95 Minuten kurzen Streifen – da war die Erwartungshaltung von Anfang an bei Null. Bei mir selber sowieso da ich zwar Stephen King an sich sehr mag, aber nie eine Seite der Bücher gelesen habe und auch kein Stück weiß worum es eigentlich geht. Daher hab ich mich unvoreingenommen drauf eingelassen und kam nachher mit dem Gefühl heraus unfassbaren Stuß gesehen zu haben. Vor allem weil der Film alle Stellen aus anderen Filmen zusammenbastelt, dabei aber den Griff tut alles aufs notwendigste zu reduzieren: eine Ballerei in der Art von John Wick, eine Szene in der ein geliebter Mensch gekillt wird, der Showdown – alle Standardszenen sind superkurz, verzichten darauf genau zu erklären und darum passiert im Film in seiner kurezn Laufzeit doch einiges. Allerdings wird eben kaum was vollständig erklärt, man kriegt auf alles Schlagworte, aber keine Untermauerung, diese gibt’s vielleicht bei Kenntnis des Buches. Für mich blieb ein sehr wechselhafter Fantasyfilm übrig der gleichermaßen Elemente aus Western, Fantasy und Sci-Fi vereinte und durch einen merkwürdig aussehenden Matthew McConaughey als over the Tp Schurke abgerundet wurde. Aber bei all dem Quatsch oder den Dingen über die ich mich aufregen könnte bleibt eines unbestreitbar: ich habe mich nicht eine Sekunde gelangweilt.

Fazit: Sehr beladener Fantasystuß der sich in allen Belangen auf das nötigste reduziert und in kurzer Laufzeit sehr viel Zeug unterbekommt!

Rating: ★★★☆☆

Spider-Man Homecoming

Peter Parker alias Spider-Man (Tom Holland) hat seinen Kampf mit den Avengers überstanden und kehrt nach New York in seinen Alltag zurück. D.h. er muß in die Schule gehen, seine Kräfte nutzen und alles vor Tante May (Marisa Tomei) verbergen. Dabei bekommt er Hilfe von Tony Stark (Robert Downey Jr.). Schon bald aber muß sich Peter dem rachsüchtigen Vogelmann Vulture (Michael Keaton) stellen …

Es ist alles altbekannt und doch irgendwie anders: diese Version von Marvels berühmter Figur wurde bereits bei Marvels „Captain America – Civil War“ eingeführt und ganz solide etabliert, nun geht’s in einem Einzelfilm weiter. Dabei wird etwas schizophren vorgegangen weils eigentlich ein eigenständiges Ding sein soll, sich aber andererseits in die Handlungen von „Avengers“ nahtlos einreiht und Dinge daraus als bekannt voraussetzt. Obendrein ist dies eine Origin Story und widerum nicht: Peter Parker hat im Film bereits seine Kräfte und beginnt nicht bei Null, ist aber unsicher, unerfahren und muß sich seinen Platz bei den Avengers erkämpfen. Und der Film der dabei rausgekommen ist hat eben alle Qualitäten eines typischen Marveltitels: lang, groß laut, gigantische Action die in 3D super aussieht und einen humorigen Grundton einschließlich einiger netter Gags. Eigentlich also nichts zu bemängeln, aber eben nichts innovatives oder neues. Und ich finde es kritisch wenn der neue Spider-Man Anzug ebenso technisch ausgestattet ist wie der Iron Man Suit und Peter oftmals die Arbeit abnimmt. Darüber dürfen jetzt Nerds in Foren diskutieren – wer einfach nur einen kurzweiligen Sommerblockbuster schauen mag und generell noch nicht genug von Marvel hat wird hier sicherlich zufrieden.

Fazit: Generischer Marvel-Einheitsbrei; solide und brauchbar, aber nicht innovativ!

Wonder Woman

Die mit übermenschlichen Kräften ausgestattete Amazone Diana (Gal Gadot) lebt auf einer Insel auf der es keine Männer gibt – bis der amerikanische Pilot Steve Trevor (Chris Pine) in den 1920er Jahren dort abstürzt. Nach seinen Schilderungen von Krieg auf der ganzen Erde folgt Diana ihm in die Zivlisation um das Böse zu bekämpfen …

Runde 4 in Dcs Versuch ein Marvel ähnliches Filmuniversum aufzubauen – und die Kritiker feiern es. Gemessen an den drei bisherigen Titeln kann dieser hier sehr wohl bestehen obwohl er eigentlich eine pure und reine Origin Story erzählt die man ohnehin nicht braucht da Wonder Woman bereits bei „Batman vs. Superman“ vorkam und dort ausreichend aufgebaut wurde. So hat man 140 Minuten Rückblende, sieht ihre Ursprünge und ihre ersten Schritte in die für sie fremde Menschenwelt. Das führt zu einer recht einfachen Fish out of Water Story in der viel auf Comedy gesetzt wird was bemerkenswert gut funktioniert: mehrere Comic Relief Charaktere liefern für Schmunzler ohne aber zu nerven. Und Gald Gadot ist ungemein markant in der Rolle und wird sicherlich ein großartiges Aushängeschild für die Figur. Trotzdem hat der Film auch einige Schwächen: die Schurken sind unspannend und bleich und der Look ist meistens ungemein düster und dreckig. Noch schlimmer sind endlos viele Szenen die in künstlich aussehenden CGI Umgebungen spielen und eine endlose Dauerverwendung von Zeitlupen. Schlecht ist der Film so nicht und trotz seiner Lauflänge relativ kurzweilig, trotzdem wird DC damit weiterhin nicht an Marvel anschließen können.

Fazit: Kraftvolle Heldin und passender Humor, aber schwerer CGI Bombast dagegen!

Rating: ★★★★☆

Die Mumie

Vor 2.000 Jahren wurde die machtgierige Ahmanet (Sofia Boutella) mumifiziert und weggesperrt – dann aber findet der  Abenteurer Nick Morton (Tom Cruise) durch Zufall das Grab in der Gegenwart und bringt Ahmanets Sarg nach London. Doch schon bald entsteigt Ahmanet ihrem Sarg und beginnt London mit einer Flut von Plagen heimzusuchen …

Willkommen im Franchise: dieser Film ist zwar eine Neuauflage der „Mumie“ Filme mit Brendan Fraser und all den anderen Versionen davor, vorrangig geht es Universal aber darum ein neues Filmuniversum zu etablieren in dem all die klassischen Horrorwesen herumlaufen können. Nach „Dracula Untold“ folgt nun also die Mumie und funktioniert nur auf wenigen Ebenen. Als kurzweiliges Actionfilmchen geht der Streifen klar, aber auch da kann man schon bemängeln daß die meiste Action in sehr düsteren Umgebungen stattfindet und man oftmals von der Action kaum was richtig sieht. Tom Cruise und Sofia Boutella machen ihre Parts ganz brauchbar, darüber hinaus sind außer den kurzen Auftritten von Russel Crowe keine nennenswerten Figuren oder Darsteller dabei. Die Story um die böse Mumie ist ok, aber eben auch nur ein Sampler alter Versatzstücke. Probleme bereitet mir dabei Cruises relativ unklare Figur die eigentlich ein ziemliches Charakterschwein ist und zumindest für mich keinen ordentlichen Helden ergibt. Letztlich wärs ok wenn der Film mit dem albernen Ende nicht zu gewalthaft weitere Filme etablieren würde – das hat mir den ohnehin sehr durchschnittlichen Film auf der Zielgerade nochmal so richtig verdorben.

Fazit: Nicht langweilig und einige recht aufwendige Szenen, aber am Ende ein austauschbarer Kracher dessen Andeutungen auf weitere Filme nur nerven!

Rating: ★★☆☆☆