Archiv der Kategorie: Fantasy

Justice League

Bruce Wayne (Ben Affleck) bekommt mit daß das auerweltliche Wesen Steppenwolf auf die Erde kommt und wendet sich an Diana Prince (Gal Gadot). Gemeinsam formen sie aus weiteren Superhelden ein Tram dem sich Aquaman (Jason Momoa), Cyborg (Ray Fisher) und The Flash (Ezra Miller) anschließen. Gemeinsam stellen sie sich dem Angriff durch Steppenwolf …

Es war so geplant und wird nun unvermeidlich ausgeführt: Marvel hats vorgemacht indem sie Comicfilme über einzelne Charaktere brachten die dann in einem Kombifilm vereint wurden, nun kriegt auch das DC Universum ihren ersten Crossover Streifen. Allerdings ist hier die Vorfreude und die Erwartung überschaubar da abgesehen vom kürzlich gestarteten „Wonder Woman“ Film die bisherigen DC Produktionen eher bleischwer und nicht sonderlich populär waren. Dies soll dieser nun ändern und geht dazu den einfachsten Weg: er mischt die vertrauten Charaktere zusammen, bringt neue dazu und läßt sie gegen einen sehr eindimensionalen Schurken antreten (der Fiesling hat wohl in den Comics einen stärkeren Background, hier verbleibt er auf dem Stand eines einfach nur bösen Kerls) und läßt die ganze Schlacht vorragig witzig aussehen. Dies ist zwar keine laue Komödie, wohl aber nutzt der Film an jeder Stelle alle Möglichkeiten um herzlich witzig zu sein. Damit unterscheiden sie sich zwar nicht wirklich mehr von Marvel, aber es funktioniert bestens. Und da man auch die Lauflänge mit 2 Stunden human eingestampft hat und dazwischen auch fette Action liefert dürften Comicfans garnicht mal so unzufrieden sein. Ob jetzt reihenweise weitere Filme und Sequels sein müssen sei mal dahin gestellt … für sich genommen geht dieser Einsatz voll in Ordnung.

Fazit: Erste Liga – witzig, actionlastig und mit guter Einbindung der vertrauten Figuren!

S. Darko

Sieben Jahre sind vergangen seit dem Tod von Donnie Darko als dessen Schwester Samantha (Daveigh Chase) mit ihrer Freundin Corey (Briana Evigan) zu einem Road Trip aufbricht. In einer Kleinstadt bei Detroit erleben sie wie ein Meteorit einschlägt und retten dabei dem „Iraq Jack“ (James Lafferty) das Leben. Allerdings erreicht sie schon bald die unheimliche Nachricht daß in vier Tagen die Welt enden wird …

Bei einem solchen Titel würde jetzt im ersten Moment der Standardspruch fallen: Etikettenschwindel, eine künstlich herbei gebastelte Fortsetzung die rein garnichts mit dem ersten Teil zu tun hat. Geht aber nicht wegen einem banalen Detail: die Darstellerin der Schwester ist in der Tat die Gleiche wie im ersten Film … aber da endet es auch schon. Es ist ja ein Alarmsignal wenn selbst der Macher von Folge 1 sagt daß er diesen Film hier nicht schauen mag und dieser nicht zu seiner damaligen Vision zählt … ich kanns verstehen. Denn eigentlich wird nr in ganz simpel und ganz billig die Grundlage von Teil 1 aufgebaut und neu erzählt, allerdings auf dem billigen Level eines Teenager-Videotheken Gruselfilms. Nichts besonderes, keine besondere Atmosphäre, keine interessanten Figuren und über die finale Musikmontage will ich garnicht reden … dies ist in der Tat genau so ein mieser Nachzieher wie man ihn sich kaum schlimm genug vorstellen kann.

Fazit: Plumper und dürftiger Nachzieher mit hohem Anteil von Etikettenschwindel!

Rating: ★☆☆☆☆

Der dunkle Turm

Revolvermann Roland Deschain (Idris Elba) ist in einer apokalyptischen Endzeitwelt unterwegs zum „dunklen Turm“ um den dort lebenden Walter O’Dim alias den Mann in Schwarz (Matthew McConaughey) zu töten um eine alte persönliche Rechnung zu begleichen. Auf dieser Reise erhält Deschain Begleitung durch Jake Chambers (Tom Taylor) …

Eine gigantische, epische Buchserie die es seit vielen Jahren gibt kommt endlich auf die große Leinwand und wird dann zu einem gerade mal 95 Minuten kurzen Streifen – da war die Erwartungshaltung von Anfang an bei Null. Bei mir selber sowieso da ich zwar Stephen King an sich sehr mag, aber nie eine Seite der Bücher gelesen habe und auch kein Stück weiß worum es eigentlich geht. Daher hab ich mich unvoreingenommen drauf eingelassen und kam nachher mit dem Gefühl heraus unfassbaren Stuß gesehen zu haben. Vor allem weil der Film alle Stellen aus anderen Filmen zusammenbastelt, dabei aber den Griff tut alles aufs notwendigste zu reduzieren: eine Ballerei in der Art von John Wick, eine Szene in der ein geliebter Mensch gekillt wird, der Showdown – alle Standardszenen sind superkurz, verzichten darauf genau zu erklären und darum passiert im Film in seiner kurezn Laufzeit doch einiges. Allerdings wird eben kaum was vollständig erklärt, man kriegt auf alles Schlagworte, aber keine Untermauerung, diese gibt’s vielleicht bei Kenntnis des Buches. Für mich blieb ein sehr wechselhafter Fantasyfilm übrig der gleichermaßen Elemente aus Western, Fantasy und Sci-Fi vereinte und durch einen merkwürdig aussehenden Matthew McConaughey als over the Tp Schurke abgerundet wurde. Aber bei all dem Quatsch oder den Dingen über die ich mich aufregen könnte bleibt eines unbestreitbar: ich habe mich nicht eine Sekunde gelangweilt.

Fazit: Sehr beladener Fantasystuß der sich in allen Belangen auf das nötigste reduziert und in kurzer Laufzeit sehr viel Zeug unterbekommt!

Rating: ★★★☆☆

Spider-Man Homecoming

Peter Parker alias Spider-Man (Tom Holland) hat seinen Kampf mit den Avengers überstanden und kehrt nach New York in seinen Alltag zurück. D.h. er muß in die Schule gehen, seine Kräfte nutzen und alles vor Tante May (Marisa Tomei) verbergen. Dabei bekommt er Hilfe von Tony Stark (Robert Downey Jr.). Schon bald aber muß sich Peter dem rachsüchtigen Vogelmann Vulture (Michael Keaton) stellen …

Es ist alles altbekannt und doch irgendwie anders: diese Version von Marvels berühmter Figur wurde bereits bei Marvels „Captain America – Civil War“ eingeführt und ganz solide etabliert, nun geht’s in einem Einzelfilm weiter. Dabei wird etwas schizophren vorgegangen weils eigentlich ein eigenständiges Ding sein soll, sich aber andererseits in die Handlungen von „Avengers“ nahtlos einreiht und Dinge daraus als bekannt voraussetzt. Obendrein ist dies eine Origin Story und widerum nicht: Peter Parker hat im Film bereits seine Kräfte und beginnt nicht bei Null, ist aber unsicher, unerfahren und muß sich seinen Platz bei den Avengers erkämpfen. Und der Film der dabei rausgekommen ist hat eben alle Qualitäten eines typischen Marveltitels: lang, groß laut, gigantische Action die in 3D super aussieht und einen humorigen Grundton einschließlich einiger netter Gags. Eigentlich also nichts zu bemängeln, aber eben nichts innovatives oder neues. Und ich finde es kritisch wenn der neue Spider-Man Anzug ebenso technisch ausgestattet ist wie der Iron Man Suit und Peter oftmals die Arbeit abnimmt. Darüber dürfen jetzt Nerds in Foren diskutieren – wer einfach nur einen kurzweiligen Sommerblockbuster schauen mag und generell noch nicht genug von Marvel hat wird hier sicherlich zufrieden.

Fazit: Generischer Marvel-Einheitsbrei; solide und brauchbar, aber nicht innovativ!

Wonder Woman

Die mit übermenschlichen Kräften ausgestattete Amazone Diana (Gal Gadot) lebt auf einer Insel auf der es keine Männer gibt – bis der amerikanische Pilot Steve Trevor (Chris Pine) in den 1920er Jahren dort abstürzt. Nach seinen Schilderungen von Krieg auf der ganzen Erde folgt Diana ihm in die Zivlisation um das Böse zu bekämpfen …

Runde 4 in Dcs Versuch ein Marvel ähnliches Filmuniversum aufzubauen – und die Kritiker feiern es. Gemessen an den drei bisherigen Titeln kann dieser hier sehr wohl bestehen obwohl er eigentlich eine pure und reine Origin Story erzählt die man ohnehin nicht braucht da Wonder Woman bereits bei „Batman vs. Superman“ vorkam und dort ausreichend aufgebaut wurde. So hat man 140 Minuten Rückblende, sieht ihre Ursprünge und ihre ersten Schritte in die für sie fremde Menschenwelt. Das führt zu einer recht einfachen Fish out of Water Story in der viel auf Comedy gesetzt wird was bemerkenswert gut funktioniert: mehrere Comic Relief Charaktere liefern für Schmunzler ohne aber zu nerven. Und Gald Gadot ist ungemein markant in der Rolle und wird sicherlich ein großartiges Aushängeschild für die Figur. Trotzdem hat der Film auch einige Schwächen: die Schurken sind unspannend und bleich und der Look ist meistens ungemein düster und dreckig. Noch schlimmer sind endlos viele Szenen die in künstlich aussehenden CGI Umgebungen spielen und eine endlose Dauerverwendung von Zeitlupen. Schlecht ist der Film so nicht und trotz seiner Lauflänge relativ kurzweilig, trotzdem wird DC damit weiterhin nicht an Marvel anschließen können.

Fazit: Kraftvolle Heldin und passender Humor, aber schwerer CGI Bombast dagegen!

Rating: ★★★★☆

Die Mumie

Vor 2.000 Jahren wurde die machtgierige Ahmanet (Sofia Boutella) mumifiziert und weggesperrt – dann aber findet der  Abenteurer Nick Morton (Tom Cruise) durch Zufall das Grab in der Gegenwart und bringt Ahmanets Sarg nach London. Doch schon bald entsteigt Ahmanet ihrem Sarg und beginnt London mit einer Flut von Plagen heimzusuchen …

Willkommen im Franchise: dieser Film ist zwar eine Neuauflage der „Mumie“ Filme mit Brendan Fraser und all den anderen Versionen davor, vorrangig geht es Universal aber darum ein neues Filmuniversum zu etablieren in dem all die klassischen Horrorwesen herumlaufen können. Nach „Dracula Untold“ folgt nun also die Mumie und funktioniert nur auf wenigen Ebenen. Als kurzweiliges Actionfilmchen geht der Streifen klar, aber auch da kann man schon bemängeln daß die meiste Action in sehr düsteren Umgebungen stattfindet und man oftmals von der Action kaum was richtig sieht. Tom Cruise und Sofia Boutella machen ihre Parts ganz brauchbar, darüber hinaus sind außer den kurzen Auftritten von Russel Crowe keine nennenswerten Figuren oder Darsteller dabei. Die Story um die böse Mumie ist ok, aber eben auch nur ein Sampler alter Versatzstücke. Probleme bereitet mir dabei Cruises relativ unklare Figur die eigentlich ein ziemliches Charakterschwein ist und zumindest für mich keinen ordentlichen Helden ergibt. Letztlich wärs ok wenn der Film mit dem albernen Ende nicht zu gewalthaft weitere Filme etablieren würde – das hat mir den ohnehin sehr durchschnittlichen Film auf der Zielgerade nochmal so richtig verdorben.

Fazit: Nicht langweilig und einige recht aufwendige Szenen, aber am Ende ein austauschbarer Kracher dessen Andeutungen auf weitere Filme nur nerven!

Rating: ★★☆☆☆

King Arthur – Legend of the Sword

Arthur (Charlie Hunnam) wuchs im der Londoner Ghetto auf und wurde von Prostituierten versorgt, ohne zu ahnen daß er eigentlich königliche Wurzeln hat. Diese befähigen ihn jedoch eines Tages das Schwert Excalibur aus einem Stein zu ziehen – womit  der Tyrann Vortigern (Jude Law) bemüht ist Arthur loszuwerden …

Der Film verliert bei mir auf vielen Ebenen, auch wenn einige davon rein subjektiv begründet sind. Vorrangig ist es schonmal über daß man hier eine Art „Arthur begins“ bekommt, also eine Originstory in der ein armer Junge aus der Gosse mittels einem starken Schwert zum Überkämpfer wird, eine Figurenkonstellation die für insgesamt sechs Teile herhalten soll. Des weiteren ist dies ein Film von Guy Ritchie, und auch wenn der von sehr vielen Leuten geshätzt und gefeiert wird kann ich selber mit ihm rein garnichts anfangen. Der Mann macht zwar nicht von Grund auf schlechte Filme, aber sein schnittfreudiger und oftmals „beschleunigter“ Stil schmeckt mir mitunter ganz und garnicht. Und den tobt er hier ebenso stetig aus: der Film hat etliche Montagen in denen Vorgänge beschrieben werden in denen die Figuren etwas planen, diese Sequenzen werden dabei aber zusammengeschnitten mit Planung, ausführung und allem was drumherum geschieht – ich habe dabei nie das Gefühl einen Fantasyfilm zu schauen sondern einen Gagnsterfilm mit LEuten in altmodischen Kostümen. Und ich komme mit der etablierten Welt nicht klar in der schon im Opening Riesenelefanten und Magier als völlig gängig etabliert werden. Aber trotzdem: schlecht gemacht ist dies nicht und wer die Art von Guy Ritchie kennt und schätzt kann aus der Nummer sicherlich einigen Spaß mitnehmen. Das Tempo ist dabei stets hoch, einige der kernigen Sprüche sitzen und die Action ist auch gigantisch. Insofern: den Blick riskieren kann man. Aber die Erwartungen sollten unten sein.

Fazit: Flotte Schnittorgie für Fans des Regisseurs!

Das kalte Herz

Peter (Frederick Lau)  Lisbeth (Henriette Confurius) sind zwar verliebt, aber durch ihre unterschiedliche Herklunft und sozialen Stellungen scheint eine gemeinsame Zukunft unmöglich. Daher schließt Peter einen Pakt mit dem finsteren Holländer-Michel (Moritz Bleibtreu) der ihm gegen Wohlstand einen Stein in die Brust setzt. Peter merkt schon bald daß er kein Mitleid mehr empfinden kann und versucht sein Herz zurück zu holen …

Der Film hat leider bei mir nicht funktioniert. Meine Frau sagte mir daß sie das Original kenne, das dies ein Märchen sei und bei der vorgegebenen Handlung war ich mir sicher daß es die alte „besser Arm und gutmütig als reich und kaltherzig“ Story wird. Wird es letztlich auch. Mir hat nur der fast an Gruselfilme erinnernde, bierernste Grundton nicht behagt. Der Film erinnerte mich an „Krabat“ und mag das Original zwar gut umgesetzt und wiedergegeben haben – es machte mir nur zu keinem Zeitpunkt irgendwie Freude dies zu schauen. Und das trotz der aufwendigen Umsetzung, den passablen Effekten und den zahlreichen prominenten deutschen Darstellern. Daher lasse ich diesen Titel für jeden der sich darauf einlassen kann oder was damit anfangen kann – das fällt bei mir leider restlos aus!

Fazit: Düsteres Märchen, ernst, bedrückend und humorfrei – hat mir nichts gegeben.
Rating: ★★☆☆☆

Power Rangers

Die Teenager Jason (Dacre Montgomery), Kimberly (Naomi Scott), Billy (RJ Cyler), Trini (Becky G.) und Zack (Ludi Lin) erwecken ungewollt eine außerirdische Macht in ihrer Heimatstadt – erhalten aber selbst durch den Mentor Zordon (Bryan Cranston) übermenschliche Kräfte. So stellen sie sich der bösartigen Rita Repulsa (Elizabeth Banks) und ihrer Familie …

Ich bin zwar mit der Serie aufgewachsen, aber ohne sie je zu gucken – „Power Rangers“ war etwas über das man immer seine Witzchen gemacht und es nicht für voll genommen hat, die wenigen Ausschnitte die ich damals daraus sah kamen mir auch unfassbar billig und schlecht vor. Nun wird die alte Thematik aber einmal komplett neu aufgelegt, die Absicht dahinter erscheint relativ klar: hier soll ein neues Franchise entstehen, eine neue Serie die neue Zuschauer einfängt und vielleicht mittels Nostalgie ein paar der alten Gucker reaktiviert. Nun, ich nehme an das der Film einiges an Insidern enthält, diese bleiben mir aber vollständig verborgen. Für sich genommen ist dies eine konventionelle, einfache Origin Story die einem die Helden und die Welt in der es spielt ausgiebig vorführt. Die Darsteller machen ihre Sache gut, die Action und der Look haben große Ähnlichkeit mit den Transformers Titeln und da es auch relativ unblutig bleibt dürften auch kleine Kinder damit zurecht kommen. Andererseits verläßt der Film niemals die vertrauten Pfade und erzählt die abzusehenden Parts stellenweise sehr lang. Trotzdem: aus der Materie war in meinen Augen nicht viel rauszuholen, im Rahmen der Umstände macht dieser Film hier alles gut.

Fazit: Netter Versuch ein relativ schlichtes (aber groß aufgezogenes) Franchise neu zu beleben!

Die Schöne und das Biest

Die gutmütige und schöne Belle (Emma Watson) lebt mit Vater Maurice (Kevin Kline) im Dorf Villeneuve lebt. Bei einer Reise gerät Maurice in ein verwunschenes Schloß und die Hände des Biestes (Dan Stevens). Um ihren Vater zu befreien tauscht sich Belle gegen ihn und begibt sich in die Gefangenschaft des Bietes. So freundet sie sich mit ihm und den anderen Bewohnern des Schlosses an …

Das Dschungelbuch hats vorgemacht, nun geht’s weiter: Disney kramt seine eigenen alten Zeichentrickklassiker hervor und bringt sie in Realverfilmungen neu auf die Leinwand. Ich bin da sehr skeptisch da mir der Erstgenannte wenig gefallen hat und ich das rechnerische Kalkül dahinter stark ablehne. Trotzdem habe ich mich mit diesem hier befasst und komme am Ende zu einem doch versöhnlichen Gesamteindruck. Dabei war ich insbesondere am Anfang extrem genervt: eine nutzlose zehnminütige Gesangseinlage in einem Dorf das wie ein Set aussieht und dabei auch noch furchtbarer deutscher Gesang auf die nicht dazu passenden Lippenbewegungen gelegt – das ließ an das Schlimmste denken. Eine Befürchtung war dann auch passend, nämlich daß mitunter überlange Gesangseinlagen passieren die in den jeweiligen Momenten verweilen und nur Momente unterstreichen, aber keine Geschichte weiterführen. Aber ansonsten stimmt das Meiste: Stimmung, Burgsets, Figuren und die traurige und romantische Grundstimmung werden brauchbar und korrekt transportiert. Und die größte Wucht des Films: Emma Watson. Die besitzt eine geradezu unfassbare Austrahlung die den Zuschauer direkt in ihren Bann zieht. Daher kann man an Absicht und diversen Punkten Anstoss nehmen – letztlich dürfte der Film demjenigen der wirklich wissentlich „Die Schöne und das Biest“ schauen mag genau das gewünschte liefern.

Fazit: Romantisch, aufwendig und alleine von Emma Watson getragen – dafür dehnen die überlangen Gesanseinlagen den Film unnötig!