Archiv der Kategorie: Fantasy

Die fantastische Reise des Dr. Dolittle

Der Tierarzt Dr. John Dolittle (Robert Downey Jr.) hat zwar die Fähigkeit mit Tieren zu sprechen kommt aber nach dem Tod seiner Frau nicht darüber hinweg und verkriecht sich.Als aber die junge Königin Victoria (Jessie Buckley) von einer Krankheit befallen wird, beginnt Dolittle eine abenteuerliche Reise um ein Heilmittel zu finden …

Dieser Film ist wohl auch durch einige sehr problematische Phasen in der Entwicklung gegangen, aber die Aussicht und der erste Trailer waren gar nicht mal so schlecht: Robert Downey jr. Als abgedrehter Tierarzt der mit Tieren sprechen kann, spielend in einem viktorianischen Zeitalter … das schien klar zu gehen. Deswegen ist es umso erschütternder was dort für ein Film bei herum kommt. Viele der Vorwürfe die ich ihm machen möchte sind im Grunde nicht so schlimm, da es sich um einen Kinderfilm handelt – aber auch dort gibt es welche die albern, aber nicht dumm sind. Das trifft hier nicht zu: Downey jr. Gibt den abgedrehten Spinner dem eine Gang an sprechenden Tieren zur Seite steht, doch weder er noch seine Begleiter strahlen irgendeinen Charme, irgendeine Chemie oder gar Herz aus. Die Story ist eine schlichte Abenteuergeschichte die ok ist, aber nur als Aufhänger für viel Klamauk herhält. Und die Spezialeffekte sind eine merkwürdige Mischung aus extrem gut und sichtbar günstig. Alles in allem keine gute, funktionierende Mischung die maximal für ganz kleine Kinder ein wenig Spaß ergeben dürfte.

Fazit: Sehr viele verschenkte Ansätze in einem überzogenen, unangenehmen Film.

Cats

Die Katzenschar „Jellicle Cats“ trifft sich jedes Jahr auf dem „Jellicle Ball“ der auf einer Müllkippe in London stattfindet. So kommen sie zusammen und erzählen ihre Geschichten …

Ich habe diesen Film im Kino verpasst und m Nachhinein zu Hause nachgeholt. Dadurch hatte ich allerdings auch keine Möglichkeit mehr ihn unvoreingenommen anzuschauen. Ich habe im Vorfeld von endlos vielen Stellen gehört daß dies der schlechteste Film in Jahren sei – allerdings nicht so humorvoll daneben, sondern ein totales Desaster. Kann ich nach dem „Durchleiden“ auch nur so unterscheiden. Fairerweise sei gesagt: der Film hatte mit 95 Millionen durchaus ein hohes Budget und setzt dies in epischen Kulissen und vielen Effekten um. Allerdings ist es unfassbar in welche Richtung sich diese dann entwickeln: diese befremdlichen Hybriden aus Menschen und Katzen erlauben zu keiner Zeit daß man irgendwie emotional anknüpft. Die Lieder sind natürlich subjektiv anzusehen, wirken auf mich wie eine Endlosrevue lauten Gedudels welches wie ein langweiliger Ton durchzieht ohne daß etwas hängen bleibt. Ich denke mal daß die deutsche Fassung diesen Effekt noch verstärkt hat. Und darstellerisch zieht hier ein Star nach dem anderen durchs Bild und mit jedem die Frage: was denkt er oder sie sich dabei? Wie hat man diesen Darsteller nur dazu bekommen da mitzuwirken? Und wie konnte so ein verdrehter Murks jemals produziert werden?

Fazit: Quälend langweilige Singnummer mit befremdlichen Figuren und endloser Langeweile!

Rating: ★★☆☆☆

Maleficent 2 – Die Mächte der Finsternis

Prinzessin Aurora (Elle Fanning) steht kurz vor ihrer Hochzeit und der Krönung zur Königin und bewacht zusammen mit der Fee Maleficent (Angelina Jolie) die magischen Moore . Der Frieden wird brutal unterbrochen als die zukünftige Schwiegermutter Königin Ingrith (Michelle Pfeiffer), erscheint …

Der erste „Maleficent“ war für mich deiner der langweiligsten Filme des Jahres 2014, daher habe ich einem Sequel hicht wirklich entgegen gesehnt. Es amchte aber wohl Sinn weil man Angelina Jolie immer gut verkaufen kann und eben im Zuge der ganzen Disneyrealverfilmungen ein weiterer Titel sicherlich sehr gut ankommt. Und ich war auf dem minimalen Sektor der Erwartungen glatt positiv überrascht. Der Film kam mir nicht so düster vor wie der erste und hatte zum Ende hin ein paar große Sequenzen in denen Fantasygestalten aufeinadnertreffen und mitunter etwas kämpfen, wobei hier natürlich eine große CGI Last geschleppt wird. Im Kino wird einem das groß in s Gesicht geklatscht sein, im Heimkino war es auszuhalten. Ansonsten ist es eben ein Märchen, leider etwas humorbefreit und nicht nennenswert interessant, aber eben großer Bombast an dem kleine Kinder vielleicht etwas Spaß empfinden. Für den Disneymarkt und die Kinolandschaft allgemein ists wohl restlos redundant.

Fazit: Banale Fantasykost die auf die paar prominenten Gesichter im Cast setzt.

Hexen hexen

Eine böse Oberhexe (Anjelica Huston) will alle Kinder ausrotten und dazu vergiftete Schokolade verteilen die Kinder nach dem Verzehr in Mäuse verwandelt. So werden bei einer Versammlung auch Bruno und Luke verwandelt – kämpfen aber in ihren Mäusekörpern gegen die Bedrohung …

Dies ist einer der Titel die im Kino erschienen als ich anfing mich für Fil zu begeistern – d.h. ich sah als er rauskam ständig Ausschnitte in Kinomagazinen ect.; konnte ihn aber erst Jahre später im TV gucken. Ich denke, es ist einer der Titel die man ins Herz schließt wenn man ihn in Kindertagen oft genug gesehen hat, nun wo ich ihn nach unzähligen Jahren noch ein weiteres Mal geschaut habe kann ich zwar Sympathie, aber keine wahre Begeisterung dafür entdecken. Und ein wenig Erstaunen: zum einen daß das scheinbare Aushängeschi,d nämlich daß ein paar Kinder in Mäuse verwandelt werden erst nach der Hälfte beginnt, des weiteren ist es der Look des Films. Da es eine britische Produktion ist hat die Geschichte nicht den cleanen Look den ein Disney Kinderfilm hat, sodnern sieht enger, dreckiger und oftmals häßlicher aus, des weiteren ist der Look der Hexen und insbesondere Oberhexe Angelica Houston so unfassbar böse und häßlich daß es für kleine Kinder zu hart sein könnte. Trotzdem hat die Geschichte mit dem ungewöhnlichen Look und dem liebenswerten Kinderhelden sowie seiner tapferen Filmoma nette Helden und durchaus einige sehr schöne Momente. Als Alternative für das sterile Disneymaterial kann dieser hier sicherlich herhalten, zumal die Effekte von Jim Henson auch heute noch sehr nett anzusehen sind.

Fazit: Irgendwo zwischen Fantasy und Horror angesiedelt, technisch nett, aber  mit stellenweise sehr häßlichemk Look

Rating: ★★★☆☆

The Final Storm

Während eines furchtbaren Sturm sucht Silas (Luke Perry) Zuflucht auf der Farm von Tom Grady (Steve Bacic) und seiner Frau Gillian (Lauren Holly). Allerdings lauern noch größere Gefahren als der Sturm – und ausgerechnet Sila scheint die Rettung gegen die Bedrohung zu sein …

Bei Uwe Boll bin ich ja meist etwas zurückhaltend aus persönlichem Grund, weil ich mit dem Mann schon mal zu tun hatte und ich ihn menschlich sehr spannend fand. Trotzdem kann ich, gerade bei Werken wie diesen hier, verstehen warum viele in ihm so einen schlechten Filmemacher sehen. Ich war hierbei zunächst verwundert weil die Handlung fast so aussieht als sei es ein Film über eine Naturkatastrophe, erweist sich dann aber als Mysteryfilm mit biblischen Bezügen. Für mich was das lediglich dadurch interessant daß hier Lauren Holly und Luke Perry die Hauptrollen spielen, zwei Darsteller die ich aus Serien kenne, ansonsten gibt’s nichts erwähnenswertes aus die diesem Film zu berichten. Leider.

Fazit: Spannungsarme Mysterynummer in der wenigstens Luke Perry darstellerisch herausragt!

Vivarium

Eine junge Gemma (Imogen Poots) und ihr Verlobter Tom (Jesse Eisenberg) wollen sich ihr erstes Eigenheim leisten und schauen sich daui eine Siedlung an. Schnell stellen sie fest daß sie in dem merkwürdigen Gebiet gefangen sind …

Ich sah diesen Film in Köln auf dem Fantasy Film Fest und merkte schnell: es ist kein Tteil der regulär im Kino überleben würde. Dazu ist das ganze Ding von Anfang bis Ende viel zu speziell: ein recht liebenswertes Paar landet in einer absurden Situation in der sie in einer sterilen Umgebung ohne Ausweg landen und dort ein kleines Baby versorgen müssen. Das hat zwar im Ansatz Fanrasy und Science Fiction Anleihen, geht darauf aber nicht weiter ein. Es wird nichts was vorgeht irgendwie mit Erklärungen ergänzt und erweitert sondern bleibt so für sich stehen. Der Film konzentriert sich auf die psychische Entwicklung der Hautpfiguren welche letztlich nichts anders ist als eine satirische Überspitzung des Themas Eltern werden. Dieses bekommt man in Form eines sehr ruhigen, häßlichen und künstlichen Films der aber einem entsprechenden Publikum sicherlich hoge Faszination abgewinnen kann.

Fazit: Extrem spezieller Film zwischen allen Genres!

Wenn du König wärst

Der zwölfjährige Brite Alex (Louis Serkis) findet auf der Flucht vor ein paar Schlägern in einer Ruine das Schwert Excalibur. Dadurch erweckt er jedoch die Hexe Morgana (Rebecca Ferguson) welche die Welt zerstören will – Alex muß ihn stoppen, unterstützt vom Zauberer Merlin ( möchte die Welt zerstören und nur Alex kann sie aufhalten. Zum Glück steht ihnen der legendäre Zauberer Merlin (Angus Imrie / Patrick Stewart) zur Seite …

Eigentlich hat der Film für mich ein paar Enttäuschungen parat: der Trailer lockt mit Patrick Stewart, der aber letztlich nur eine cameohafte Nebenrolle hat. Ebenso sieht der Trailer durchaus etwas „reifer“ aus, der fertige Film ist aber eindeutig und vorrangig ein Kinderfilm. Das ist aber wohl jammern auf hohem Niveau da alles andere hieran wirklich gelungen daherkommt: ein kleiner Außenseiter und Nerd erhält eine große Aufgabe, bewegt Menschen aus seinem Umfeld ihm zu helfen und auch die wachsen dann stetig über sich selbst hinaus … da steckt viel brauchbares drin. Der Showdown ist zwar restlos over the top und ich fand es schade daß sich die Story oftmals aus dem Schulumfeld wegbewegt, aber es bleiben der typisch britische Look, unverbrauchte Kinderdarsteller und eine solide technische Umsetzung. Als Kinderfilm ists dann vielleicht etwas zu gruselig für die ganz Kleinen, als Spaßfilm taugts aber durchweg.

Fazit: Alberne Fantasy für Kiddies an der man aber auch als Erwachsender Spaß hat!

Rating: ★★★★☆

Spider-Man – Far from Home

Spider-Man Peter Parker (Tom Holland) nimmt mit seinen Freunden an einer Klassenreise nach Europa teil. Leider wird der spaßige Trip unterbrochen als Nick Fury (Samuel L. Jackson) und seine Agenten ihn für eine unaufschiebbare Mission benötigen …

Der letzte Film aus der Marvel Reihe hieß „Endgame“ und es war eigentlich der perfekte Abschlu für das ganze „MCU“ Thema … und nur wenige Wochen später schiebt man dann diesen hier nach der einerseits die genannte „Phase 3“ beendet und ein Tor für weitere Filme diverser Art öffnet. Das habe ich dem Film von Anfang an übel genommen und ging mit relativ geringen Erwartungen ran – war dann aber doch überrascht was ich zu sehen bekam. In der ersten Stunde hängt der Film stark an seiner Hauptfigur und begleitet ihn auf eben eine Europareise und nimmt das Thema welches im Hintergrund vorgeht (die Bedrohung durch Außerirdische aus einer anderen Dimension) gar nicht ernst. Es ist vorangig alberne Teenager Comedy mit ein wenig Zugabe von Reiseeindrücken, die Superheldenstory läuft völlig nebensächlich nebenher. Nach einer guten Stunde jedoch dreht der Film die Umstände durch einen rabiaten Twist um, verliert durch eine Sequenz in Berlin restlos den Halt unter den Füßen und kriegt dann noch die Kurve um in einen sehr gewöhnlichen, aber soliden Showdown zu münden. Beschweren kann man sich soweit nicht: der Witzfaktor ist hoch, die Action stimmig und der Film hat Herz – ebenso platziert er genung Material damit Fans durchaus auf weitere Filme dieser Art hinfiebern.

Fazit: Gelungene Fortführung der Reihe bei der Action, Witz und Spannung wunderbar passen und die sich voll auf seine Hauptfigur zentriert!

Rating: ★★★★☆

X-Men – Dark Phoenix

Zehn Jahre nach dem Sieg über Apocalypse aufgenommen ist der Erfolg Charles Xavier (James McAvoy) zu Kopf gestiegen so daß er seine Mutanten auf immer riskantere Einsätze schickt. So schickt er Mystique (Jennifer Lawrence), Beast (Nicholas Hoult), Storm (Alexandra Shipp), Nightcrawler (Kodi Smit-McPhee) und Quicksilver (Evan Peters) ins Weltall wobei Jean Grey (Sophie Turner) einer großen Energiequelle ausgestzt wird und daraufhin eine gefährliche Veränderung durchmacht …

Dieser Film hatte es wohl von Anfang an schwer: er ist die xte Fortsetzung eines Franchises das eigentlich zu Ende erzählt ist, es fehlen beliebte Figuren welche die Fans erfreut hätten (Wolverine etwa) und der Film wurde stetig neu verschoben und letztzlich zwei Jahre später als geplant veröffentlicht … das ist niemals ein gutes Zeichen. Trotzdem sollte man fair bleiben und den Film nicht automatisch zur ultimativen Vollkatastrophe machen. Er vereint schon eine ganze Reihe populärer Figuren erneut, unter denen aber so viel Streit, Stress und Zwietracht herrscht daß es eigentlich kaum Spaß macht ihnen zuzuschauen. Ebenso werden einige nette Sets und Szenarien entworfen die zwar nicht die Größe von anderen Titeln erreichen, aber hier und da ganz passabel ausfallen. Die größte Schwäche sind wohl die Antagonisten, so ist z.B. Jessica Chastain die Parodie eines Oberschurken und ihre Folgschaft mit denen die X-Men im Showdown kämpfen sind vermutlich die langweiligsten Endgegner welche die Serie je hatte. Insgesamt hätte das alles aber schlechter und langweiliger ausfallen können: im Rahmen der Umstände ist dies nicht das beste Finale welches die Serie hätte haben können, aber immer noch auf solidem Level.

Fazit: Unnötiges Sequel welches aber viel richtig macht!

Rating: ★★★☆☆

Godzilla II – King of the Monsters

Nach dem Kampf zwischen Godzilla und den Mutos kommt die Geheimorganisation Monarch reihenweise weiteren Riesenmonstern auf die Spur. Paleo-Biologin Emma Russell (Vera Farmiga) entwickelt eine Möglichkeit via Sonar mit den gigantischen Wesen zu kommunizieren – und so versucht man mit Godzilla gegen dessen Feinde Mothra, Rodan sowie dem dreiköpfigen King Ghidorah beizustehen …

Willkommen im Franchise: der Film geht direkt in die Vollen und schließt nahtlos an den Vorgänger an. Außerdem wurde dessen Hauptkritik wohl ernst genommen: Godzilla kam im ersten Film viel zu wenig vor, hier sollen die Fans dann mit deutlich mehr Monsteraction verwöhnt werden. Dem ist auch so: neben Godzilla werden gleich drei andere Gegner ins Rennen geschickt was bei Fans der Thematik wohl feuchte Augen auslösen könnte wenn sie altbekannte Monsterfiguren so zum ersten Mal in voller technischer Vollendung auf die Leinwand kriegen. Allerdings sieht das letztlich vor allem sehr hässlich aus: die Kämpfe sind stets an hässlichen Orten gefilmt, unübersichtlich und ziehen sich. Dazwischen gibt es endlose Szenen in denen uninteressante menschliche Figuren versuchen die Monsterkämpfe irgendwie einzudämmen … trotz populären Darstellern sticht keine Figur hervor oder bekommt das Interesse des Zuschauers. Schade, aber nicht schlimm: dieser Monsterclash verläuft ins Leere.

Fazit: Mag Fans mit dem Wiedersehen alter Bekannter triggern, für mich wars nur unerträglich langweilig!

Rating: ★☆☆☆☆