Archiv der Kategorie: Fantasy

Artemis Fowl

Artemis Fowl (Ferdia Shaw) ist zwölf Jahre alt und stammt aus einer irischen Gangsterfamilie wodurch er selbst ein gewitzter Gauner geworden ist. So entführt er auch die Elfe Holly Short (Lara McDonnell) um Lösegeld zu erpressen – allerdings löst er so einen Krieg im Elfenreich aus … fauler Zauber oder großer Spaß?

Artemis Fail … ich hatte selten einen Fall in dem ich so derart befangen und derart unbefangen war. Unbefangen weil ich mit der Buchserie nie Berührungspunkte hatte und daher nicht enttäuscht werden konnte. Befangen, weil ich natürlich mitbekommen hsbe wie der Film erst mehrfach aufgeschoben wurde, dann achtlos auf Disney Plus rausgeworfen wurde und eine endlose Serie an schlechten Kritiken einfuhr. Generell kann ich diese teilen und muss mich darüber auch nicht wundern: hier wird krampfhaft versucht eine Welt zu erschaffen und zu etablieren in der dann künftige Filme gespielt hätten. Leider ist dieser bunte Mix aus Mythen, Fantasy und Technik kein Stück originell und hat lediglich durch die irischen Bezüge ein paar interessante Aspekte. Dafür fällt der Film durch einen anderes Aspekt geradezu durch: die Hauptfigur ist ein deratig arroganter, geglätteter Niemand daß man keinerlei Interesse aufbringt mehr über ihn und seine Welt zu erfahren. Wenngleich das alles aufwendig gestaltet ist merkt man: es ist immer noch zu neu um eine neue Fantasywelt im Stile von Harry Potter ernsthaft etablieren zu können.

Fazit: Aufwendige Effekte, ansonsten ein bunter Mix aus kalkulierten Elementen die auf Serie schielen!

Rating: ★★☆☆☆

Zack Synder’s Justice League

Bruce Wayne (Ben Affleck) bekommt mit daß das auerweltliche Wesen Steppenwolf auf die Erde kommt und wendet sich an Diana Prince (Gal Gadot). Gemeinsam formen sie aus weiteren Superhelden ein Tram dem sich Aquaman (Jason Momoa), Cyborg (Ray Fisher) und The Flash (Ezra Miller) anschließen

Ich sehe mich nicht in der Lage den Film adäquat zu beurteilen, finde es aber sehr spannend daß er überhaupt existiert. Hier kann ein Regisseur seine persönliche, eigene Version die seinerzeit nicht möglich war nachholen, außerdem hatten Fans eine Vorstellung davon um wie viel besser dies sein würde und können sich wohl nun bestätigt fühlen. Die Handlung ist gleich, eine einfache Superheldenstory in der Gut gegen Böse kämpft, die Ausmaße die der Film dabei annimmt sind aber wohl einmalig. Das kann aber auch daran liegen daß wirklich alles reingepackt wurde was ging und hier vieles drin ist was sonst der Schere zum Opfer gefallen wäre. Außerdem pfeift der Film auf seine „Zugänglichkeit“ und richtet sich speziell an Comickenner, ist somit vollgestopft mit Hinweisen und Andeutungen welche nur ein Fachmann verstehen kann. Daher blieb für mich wohl in erster Linie „Gönnung“ für einen Filmemacher übrig der sein Werk vollenden kann und für die Fans die bekommen was sie sich gewünscht haben. Als Film den ich schaue war er mir zu düster, zu lang und durch meine fehlenden Comickenntnisse fühlte ich mich wie auf einer Privatparty auf der ich keinen kenne.

Fazit: Sicherlich ein neuer Maßstab in Sachen Comicfilm, allerdings nur gerichtet an versierte Zuseher!

Rating: ★★★☆☆

Wonder Woman 1984

EIn mysteriöses ARtefakt holt Dianas (GAld Gadot)s verstorbenen Freund Steve (Chris Pine) zurück ins Leben – allerdings trachtet auch ein windiger Geschäftsmann (Pedro Pascal) danach mit dem ARtefakt schweren Schaden anzurichten …

Der Film hat gleich in mehrerer Hinsicht Pech: eigentlich war ein Start für den Sommer 2020 geplant, doch durch die Coronalage wurde er stetig und immer weiter aufgeschoben. In Deutschland wir dzwar weiterhin ein Kinostart angepeilt, aber es gibt ihn dann doch vorab auf Sky womit er zwar irgendwie, aber doch nicht richtig erschienen ist. Ebenso hat er Pech mit seiner Zugehörigkeit des DCEUs, wo er eben einen weiteren Titel darstellt, aber innerhalb der Haupthandlung ein Prequel ist und es obendrein sehr unklar ist in welche Richtung dieses Universum überhaupt noch fortschreitet. Das Schönste an diesem Film ist wohl daß es nach langer Zeit mal wieder ein richtiger, großer Blockbuste rist der auch im großen Stile für die Kinoleinwand gemacht ist, aber auch eine große Luftnummer darstellt. Die Story hat drei Aspekte die sich nicht widersprechen, aber ungleichmäßig verfolgt werden. Nach einer furiosen Eröffnungssequenz gönnt sich der Film nahezu eine Stunde Leerlauf und die Rückkehr Steves ist mit einem Aspekt verbunden der geradezu „unmoralisch“ genannt werden kann. All das, wie auch der digitale Look machen dies zwar zu großem, aber zu leerem Kino dessen (zu) lange Lauflänge irgendwann zur Qual wird. Schade, aber mit solchen Filmen kommt das DCEU weiterhin nicht auf die Kette.

Fazit: Überladen und leer – trotz weniger guter Szenen ein trister Film mit quälender Überlänge.

Rating: ★★☆☆☆

Der geheime Garten

Mary Lennox (Dixie Egerickx) ist zehn Jahre alt und lebt in Indien. Nachdem ihre Eltern umkommen kommt sie zu ihrem Onkel Lord Archibald Craven (Colin Firth) nach England geschickt In dessen Anwesen entdeckt sie mit ihrem kranken Cousin Colin (Edan Hayhurst) einige Familiengeheimnisse …

Dies ist eine Buchverfilmung deren Vorlage ich nie in den Händen hatte (wie ungewöhnlich) und ich hatte auch Probleme mich auf den Film so einzulassen wie es gedacht ist. Darum breche ichs auf den kleinsten Nenner runter: ein Mädchen welches schlimme Dinge durchgestanden hat kommt in ein Umfeld voller Menschen mit schlimmer Vergangenheit und wird geheilt durch den angrenzenden, mysteriösen Garten. Dort herrschen übersinnliche Kräfte und eine magische Stimmung die auf alle Menschen drumherum ihre entsprechende Wirkung auslebt. Daraus resultiert ein Kinderfilm der nicht humorfrei ist, aber eben doch den Schwerpunkt auf den Fantasypart setzt und eben durch Atmosphäre und Stimmung entsprechend punktet – trotzdem wird hier nichts aufgefahren was nicht ähnliche Titel schon angewandt haben.

Fazit: Mischung aus Drama und Fantasy der aber eine gewisse Magie innewohnt!

Rating: ★★★☆☆

Mulan

Als Mulan (Yifei Liu) erfährt, dass ihr geschwächter Vater für einen Krieg gegen die Hunnen eingezogen werden soll verkleidet sie sich als Mann und geht an seiner Stelle zur Armee. Auf ihrem gefahrvollen Weg wird sie von Drachen Mushu begleitet …

Bei diesem Film hat scheinbar keiner auf den Titel an sich geschaut, sondern auf die Umstände. Diese waren ja auch ungewöhnlich, dadurch daß der Film mehrfach verschoben wurde, dann mit einem experimentellen Abomodell auf Disney plus erschien und im Hintergrund auch noch ein politischer und Imageschaden die Folge war. Aber hat einer wirklich den Film um seiner selbst geschaut und bewertet? Kaum. Und ich selber habe meine Probleme mit dem Streifen da ich sein Konzept nicht kapiere. Grundsätzlich ist dies ein weiteres Werk bei dem ein Disney Zeichentrickklassiker in realer Form neu auf die Leinwand kommt, da ist zwar nichts originelles, aber auch nichts falsches dran. Ich verstehe nur nicht was das Konzept im eigentlichen ist. Durch Wegfall des Drachen Mushu ist die Nummer bieder und todernst und hat nichts vom herzlichen der Vorlage. Ist also kein Kinderfilm. Die Story einer jungen Frau die in den Krieg zieht passt ja auch dazu, aber die Wirkung verpufft dann wenn die entsprechenden Kampfszenen künstlich unblutig gehalten werden. Und ich verstehe nicht warum der Film trotz seiner hochwertigen Produktion in manchen Momenten so triviale Effekte auffährt. Heißt am Ende: als netter und solider Stramingtitel geht das Teil wohl in Ordnung. Als die Mega-Kinonummer als die es mal geplant war taugt er nicht.

Fazit: Hybrid aus diversen Absichten und Richtungen – hochgradig unstimmig!

Rating: ★★★☆☆

The Christmas Chronicles 2

Der böse Zauberer Belsnickel (Julian Dennison) plant den Weihnachtstern zu stehlen und damit Weihnachten zu vernichten. Doch der Weihnachtsmann (Kurt Russel) kämpft it dem aufmüpfigen Teenager Kate Pierce (Darby Camp) dagegen …

Braves „More of the Same“, wobei man fair sein muß: dies Sequel zum 2018er Netflix Erstling erzählt eine gänzlich andere Story und ist kein simpler Neuaufguss. Ansonsten findet man alle Vor und Nachteile des Originals wieder. Aushängeschild ist natürlich wieder Kurt Russel als charismatischer Santa, ebenso ist der Film kindergerecht und liefert kurzweiligen, albernen Klamauk. Die Nachteile sind aber u.a. die dürftigen Spezialeffekte, eher bleiche Nebendarsteller und insbesondere der katastrophale, fast unangenehme Elf der der Schurken geben soll. Ansonsten hat dieser Film zwar keine „Magie“, wohl aber ein paar Stimmungsvolle Momente und dürfte denjenigen die auch Teil 1 mochten absolut zusagen. Das heißt aber nicht: lange im Kopf bleiben.

Fazit: Trivialer Fantasyulk den Kurt Russel im Alleingang dominiert!

Rating: ★★★☆☆

Little Joe – Glück ist ein Geschäft

Alice (Emily Beecham) arbeitet in einem Gewächshaus liebt und zieht ihren Sohn Joe (Kit Connor) auf. Sie entdeckt eine Pflanze die ihr Umfeld durch den Geruch glücklich machen kann und nimmt eine davon mit nach Hause – was furchtbare Konsequenzen hat …

Ich kam mit dem Grundton des Films nicht so recht klar: die Story über eine Pflanzenzüchterin die eine Pflanze mit therapeutischen Fähigkeiten nach Hause bringt und seltsame Veränderungen an ihrem Sohn bemerkt hätte märchenhaft ausfallen können, dazu passten auch die Bilder und die merkwürdige Farbgebung. Die Geschichte bleibt in ihrem Kern aber sehr ernsthaft und nimmt ihren Kern sehr für voll, das würde auch eine gute Basis für einen Horrorfilm hergeben. Leider nehmen mir der Look und die sehr spezielle Musikauswahl die Möglichkeit eine gruslige Empfindung aufzubringen. Was bleibt ist ein sehr britischer Film der stellenweise wie ein TV Film ausschaut und eine sehr präsente Emily Beecham, welche die Hauptfigur mit starkem Ausdruck verkörpert. Trotzdem ist dies kein rechtes „Kinomaterial“, mehr ein spezieller Sci Fi Film mit TV Look den vielleicht Fans von „Dr. Who“ etwas eher zu schätzen wissen.

Fazit: Sehr eigener Genreklon der nicht so recht in eine bestimmte Richtung geht; mit Emily Beecham aber eine herausragende Hauptfigur hat!

Die fantastische Reise des Dr. Dolittle

Der Tierarzt Dr. John Dolittle (Robert Downey Jr.) hat zwar die Fähigkeit mit Tieren zu sprechen kommt aber nach dem Tod seiner Frau nicht darüber hinweg und verkriecht sich.Als aber die junge Königin Victoria (Jessie Buckley) von einer Krankheit befallen wird, beginnt Dolittle eine abenteuerliche Reise um ein Heilmittel zu finden …

Dieser Film ist wohl auch durch einige sehr problematische Phasen in der Entwicklung gegangen, aber die Aussicht und der erste Trailer waren gar nicht mal so schlecht: Robert Downey jr. Als abgedrehter Tierarzt der mit Tieren sprechen kann, spielend in einem viktorianischen Zeitalter … das schien klar zu gehen. Deswegen ist es umso erschütternder was dort für ein Film bei herum kommt. Viele der Vorwürfe die ich ihm machen möchte sind im Grunde nicht so schlimm, da es sich um einen Kinderfilm handelt – aber auch dort gibt es welche die albern, aber nicht dumm sind. Das trifft hier nicht zu: Downey jr. Gibt den abgedrehten Spinner dem eine Gang an sprechenden Tieren zur Seite steht, doch weder er noch seine Begleiter strahlen irgendeinen Charme, irgendeine Chemie oder gar Herz aus. Die Story ist eine schlichte Abenteuergeschichte die ok ist, aber nur als Aufhänger für viel Klamauk herhält. Und die Spezialeffekte sind eine merkwürdige Mischung aus extrem gut und sichtbar günstig. Alles in allem keine gute, funktionierende Mischung die maximal für ganz kleine Kinder ein wenig Spaß ergeben dürfte.

Fazit: Sehr viele verschenkte Ansätze in einem überzogenen, unangenehmen Film.

Cats

Die Katzenschar „Jellicle Cats“ trifft sich jedes Jahr auf dem „Jellicle Ball“ der auf einer Müllkippe in London stattfindet. So kommen sie zusammen und erzählen ihre Geschichten …

Ich habe diesen Film im Kino verpasst und m Nachhinein zu Hause nachgeholt. Dadurch hatte ich allerdings auch keine Möglichkeit mehr ihn unvoreingenommen anzuschauen. Ich habe im Vorfeld von endlos vielen Stellen gehört daß dies der schlechteste Film in Jahren sei – allerdings nicht so humorvoll daneben, sondern ein totales Desaster. Kann ich nach dem „Durchleiden“ auch nur so unterscheiden. Fairerweise sei gesagt: der Film hatte mit 95 Millionen durchaus ein hohes Budget und setzt dies in epischen Kulissen und vielen Effekten um. Allerdings ist es unfassbar in welche Richtung sich diese dann entwickeln: diese befremdlichen Hybriden aus Menschen und Katzen erlauben zu keiner Zeit daß man irgendwie emotional anknüpft. Die Lieder sind natürlich subjektiv anzusehen, wirken auf mich wie eine Endlosrevue lauten Gedudels welches wie ein langweiliger Ton durchzieht ohne daß etwas hängen bleibt. Ich denke mal daß die deutsche Fassung diesen Effekt noch verstärkt hat. Und darstellerisch zieht hier ein Star nach dem anderen durchs Bild und mit jedem die Frage: was denkt er oder sie sich dabei? Wie hat man diesen Darsteller nur dazu bekommen da mitzuwirken? Und wie konnte so ein verdrehter Murks jemals produziert werden?

Fazit: Quälend langweilige Singnummer mit befremdlichen Figuren und endloser Langeweile!

Rating: ★★☆☆☆

Maleficent 2 – Die Mächte der Finsternis

Prinzessin Aurora (Elle Fanning) steht kurz vor ihrer Hochzeit und der Krönung zur Königin und bewacht zusammen mit der Fee Maleficent (Angelina Jolie) die magischen Moore . Der Frieden wird brutal unterbrochen als die zukünftige Schwiegermutter Königin Ingrith (Michelle Pfeiffer), erscheint …

Der erste „Maleficent“ war für mich deiner der langweiligsten Filme des Jahres 2014, daher habe ich einem Sequel hicht wirklich entgegen gesehnt. Es amchte aber wohl Sinn weil man Angelina Jolie immer gut verkaufen kann und eben im Zuge der ganzen Disneyrealverfilmungen ein weiterer Titel sicherlich sehr gut ankommt. Und ich war auf dem minimalen Sektor der Erwartungen glatt positiv überrascht. Der Film kam mir nicht so düster vor wie der erste und hatte zum Ende hin ein paar große Sequenzen in denen Fantasygestalten aufeinadnertreffen und mitunter etwas kämpfen, wobei hier natürlich eine große CGI Last geschleppt wird. Im Kino wird einem das groß in s Gesicht geklatscht sein, im Heimkino war es auszuhalten. Ansonsten ist es eben ein Märchen, leider etwas humorbefreit und nicht nennenswert interessant, aber eben großer Bombast an dem kleine Kinder vielleicht etwas Spaß empfinden. Für den Disneymarkt und die Kinolandschaft allgemein ists wohl restlos redundant.

Fazit: Banale Fantasykost die auf die paar prominenten Gesichter im Cast setzt.