Archiv der Kategorie: Fantasy

Vivarium

Eine junge Gemma (Imogen Poots) und ihr Verlobter Tom (Jesse Eisenberg) wollen sich ihr erstes Eigenheim leisten und schauen sich daui eine Siedlung an. Schnell stellen sie fest daß sie in dem merkwürdigen Gebiet gefangen sind …

Ich sah diesen Film in Köln auf dem Fantasy Film Fest und merkte schnell: es ist kein Tteil der regulär im Kino überleben würde. Dazu ist das ganze Ding von Anfang bis Ende viel zu speziell: ein recht liebenswertes Paar landet in einer absurden Situation in der sie in einer sterilen Umgebung ohne Ausweg landen und dort ein kleines Baby versorgen müssen. Das hat zwar im Ansatz Fanrasy und Science Fiction Anleihen, geht darauf aber nicht weiter ein. Es wird nichts was vorgeht irgendwie mit Erklärungen ergänzt und erweitert sondern bleibt so für sich stehen. Der Film konzentriert sich auf die psychische Entwicklung der Hautpfiguren welche letztlich nichts anders ist als eine satirische Überspitzung des Themas Eltern werden. Dieses bekommt man in Form eines sehr ruhigen, häßlichen und künstlichen Films der aber einem entsprechenden Publikum sicherlich hoge Faszination abgewinnen kann.

Fazit: Extrem spezieller Film zwischen allen Genres!

Wenn du König wärst

Der zwölfjährige Brite Alex (Louis Serkis) findet auf der Flucht vor ein paar Schlägern in einer Ruine das Schwert Excalibur. Dadurch erweckt er jedoch die Hexe Morgana (Rebecca Ferguson) welche die Welt zerstören will – Alex muß ihn stoppen, unterstützt vom Zauberer Merlin ( möchte die Welt zerstören und nur Alex kann sie aufhalten. Zum Glück steht ihnen der legendäre Zauberer Merlin (Angus Imrie / Patrick Stewart) zur Seite …

Eigentlich hat der Film für mich ein paar Enttäuschungen parat: der Trailer lockt mit Patrick Stewart, der aber letztlich nur eine cameohafte Nebenrolle hat. Ebenso sieht der Trailer durchaus etwas „reifer“ aus, der fertige Film ist aber eindeutig und vorrangig ein Kinderfilm. Das ist aber wohl jammern auf hohem Niveau da alles andere hieran wirklich gelungen daherkommt: ein kleiner Außenseiter und Nerd erhält eine große Aufgabe, bewegt Menschen aus seinem Umfeld ihm zu helfen und auch die wachsen dann stetig über sich selbst hinaus … da steckt viel brauchbares drin. Der Showdown ist zwar restlos over the top und ich fand es schade daß sich die Story oftmals aus dem Schulumfeld wegbewegt, aber es bleiben der typisch britische Look, unverbrauchte Kinderdarsteller und eine solide technische Umsetzung. Als Kinderfilm ists dann vielleicht etwas zu gruselig für die ganz Kleinen, als Spaßfilm taugts aber durchweg.

Fazit: Alberne Fantasy für Kiddies an der man aber auch als Erwachsender Spaß hat!

Rating: ★★★★☆

Spider-Man – Far from Home

Spider-Man Peter Parker (Tom Holland) nimmt mit seinen Freunden an einer Klassenreise nach Europa teil. Leider wird der spaßige Trip unterbrochen als Nick Fury (Samuel L. Jackson) und seine Agenten ihn für eine unaufschiebbare Mission benötigen …

Der letzte Film aus der Marvel Reihe hieß „Endgame“ und es war eigentlich der perfekte Abschlu für das ganze „MCU“ Thema … und nur wenige Wochen später schiebt man dann diesen hier nach der einerseits die genannte „Phase 3“ beendet und ein Tor für weitere Filme diverser Art öffnet. Das habe ich dem Film von Anfang an übel genommen und ging mit relativ geringen Erwartungen ran – war dann aber doch überrascht was ich zu sehen bekam. In der ersten Stunde hängt der Film stark an seiner Hauptfigur und begleitet ihn auf eben eine Europareise und nimmt das Thema welches im Hintergrund vorgeht (die Bedrohung durch Außerirdische aus einer anderen Dimension) gar nicht ernst. Es ist vorangig alberne Teenager Comedy mit ein wenig Zugabe von Reiseeindrücken, die Superheldenstory läuft völlig nebensächlich nebenher. Nach einer guten Stunde jedoch dreht der Film die Umstände durch einen rabiaten Twist um, verliert durch eine Sequenz in Berlin restlos den Halt unter den Füßen und kriegt dann noch die Kurve um in einen sehr gewöhnlichen, aber soliden Showdown zu münden. Beschweren kann man sich soweit nicht: der Witzfaktor ist hoch, die Action stimmig und der Film hat Herz – ebenso platziert er genung Material damit Fans durchaus auf weitere Filme dieser Art hinfiebern.

Fazit: Gelungene Fortführung der Reihe bei der Action, Witz und Spannung wunderbar passen und die sich voll auf seine Hauptfigur zentriert!

Rating: ★★★★☆

X-Men – Dark Phoenix

Zehn Jahre nach dem Sieg über Apocalypse aufgenommen ist der Erfolg Charles Xavier (James McAvoy) zu Kopf gestiegen so daß er seine Mutanten auf immer riskantere Einsätze schickt. So schickt er Mystique (Jennifer Lawrence), Beast (Nicholas Hoult), Storm (Alexandra Shipp), Nightcrawler (Kodi Smit-McPhee) und Quicksilver (Evan Peters) ins Weltall wobei Jean Grey (Sophie Turner) einer großen Energiequelle ausgestzt wird und daraufhin eine gefährliche Veränderung durchmacht …

Dieser Film hatte es wohl von Anfang an schwer: er ist die xte Fortsetzung eines Franchises das eigentlich zu Ende erzählt ist, es fehlen beliebte Figuren welche die Fans erfreut hätten (Wolverine etwa) und der Film wurde stetig neu verschoben und letztzlich zwei Jahre später als geplant veröffentlicht … das ist niemals ein gutes Zeichen. Trotzdem sollte man fair bleiben und den Film nicht automatisch zur ultimativen Vollkatastrophe machen. Er vereint schon eine ganze Reihe populärer Figuren erneut, unter denen aber so viel Streit, Stress und Zwietracht herrscht daß es eigentlich kaum Spaß macht ihnen zuzuschauen. Ebenso werden einige nette Sets und Szenarien entworfen die zwar nicht die Größe von anderen Titeln erreichen, aber hier und da ganz passabel ausfallen. Die größte Schwäche sind wohl die Antagonisten, so ist z.B. Jessica Chastain die Parodie eines Oberschurken und ihre Folgschaft mit denen die X-Men im Showdown kämpfen sind vermutlich die langweiligsten Endgegner welche die Serie je hatte. Insgesamt hätte das alles aber schlechter und langweiliger ausfallen können: im Rahmen der Umstände ist dies nicht das beste Finale welches die Serie hätte haben können, aber immer noch auf solidem Level.

Fazit: Unnötiges Sequel welches aber viel richtig macht!

Rating: ★★★☆☆

Godzilla II – King of the Monsters

Nach dem Kampf zwischen Godzilla und den Mutos kommt die Geheimorganisation Monarch reihenweise weiteren Riesenmonstern auf die Spur. Paleo-Biologin Emma Russell (Vera Farmiga) entwickelt eine Möglichkeit via Sonar mit den gigantischen Wesen zu kommunizieren – und so versucht man mit Godzilla gegen dessen Feinde Mothra, Rodan sowie dem dreiköpfigen King Ghidorah beizustehen …

Willkommen im Franchise: der Film geht direkt in die Vollen und schließt nahtlos an den Vorgänger an. Außerdem wurde dessen Hauptkritik wohl ernst genommen: Godzilla kam im ersten Film viel zu wenig vor, hier sollen die Fans dann mit deutlich mehr Monsteraction verwöhnt werden. Dem ist auch so: neben Godzilla werden gleich drei andere Gegner ins Rennen geschickt was bei Fans der Thematik wohl feuchte Augen auslösen könnte wenn sie altbekannte Monsterfiguren so zum ersten Mal in voller technischer Vollendung auf die Leinwand kriegen. Allerdings sieht das letztlich vor allem sehr hässlich aus: die Kämpfe sind stets an hässlichen Orten gefilmt, unübersichtlich und ziehen sich. Dazwischen gibt es endlose Szenen in denen uninteressante menschliche Figuren versuchen die Monsterkämpfe irgendwie einzudämmen … trotz populären Darstellern sticht keine Figur hervor oder bekommt das Interesse des Zuschauers. Schade, aber nicht schlimm: dieser Monsterclash verläuft ins Leere.

Fazit: Mag Fans mit dem Wiedersehen alter Bekannter triggern, für mich wars nur unerträglich langweilig!

Rating: ★☆☆☆☆

Aladdin

Straßendieb Aladdin (Mena Massoud) lernt er eines Tages die Prinzessin Jasmin (Naomi Scott) kennen und verliebt sich in sie – landet aber bei dem Versuch sich ihr zu nähern im Gefängnis. Der Großwesir Jafar (Marwan Kenzari) verspricht Aladdin jedoch die Freiheit wenn er für ihn eine Lampe aus einer Höhle stiehlt …

Bei diesem Film fällt es schwer fair zu bleiben da viele wollen daß er floppt und schlecht ist. Das kommt durch die Umstände das Disney hier so kalkuliert einen Zeichentrickklassiker in realer Film neu raus bringt, außerdem war es schon bezeichnend was an Hohn und Spott über den Trailer ausgeschüttet wurde als der animierte Will Smith gezeigt wurde. Fairerweise muß man sagen: Will Smith Part ist noch das Beste am Film, sein ausgeflippter Dschini versucht nicht krampfhaft sich an Robin Williams zu orientieren sondern liefert auf seine Weise Spaß und Witz. Ebenso erreichen manche Gesangseinlagen die Grenze des Kinos – größer, epischer und lauter als dort geht fast kaum. Aber da enden schon die Lobesworte da der Film letztlich genau so ausfällt wie viele Spötter ihn geschätzt habe: ein seelenloses Effektspektakel, eine Aneinanderreihung von Sets ohne daß man das Gefühl hat wirklich einen „Ort“ zu sehen und eine komplett bleiche und unbekannte Darstellerriege (WillS mith ausgenommen) die einen kaum begeistern kann. Die permanenten Gesangseinlagen bremsen obendrein den Film und geringen Erzählfluss. Das mag bei manchen dennoch auf Gefallen stoßen, aber gerade Kenner des alten Films fühlen sich hier merklich unwohl.

Fazit: Groß, episch und laut und dennoch uninteressant und ohne Magie!

Rating: ★★☆☆☆

Mortal Enginges – Krieg der Städte

Vor Tausenden von Jahren wurde die Erde verwüstet. In dieser Welt sind Städte mobil geworden und fahren als riesige Fahrzeuge durch die Landschaft. Dabei trifft Tom Natsworthy (Robert Sheehan) auf Hester Shaw (Hera Hilmar) die bemüht ist den bösartigen Thaddeus Valentine (Hugo Weaving) zur Strecke zu bringen …

Echt ne geile Idee … aber kein guter Film. Die Idee einer utopischen Welt in der Städte mobil sind und sich dort quasi bekriegen mag auf dem Papier echt toll sein, dazu fußt es auf einer Romanserie vond er es schon mehrere Teile gibt so daß das Franchise quasi schon komplett planbar ist. Leider fällt das Resultat so dürftig aus daß es keine weiteren Teile der Reihe geben dürfte, auch wenn der Name Peter Jackson zu Werbezwecken draufgestanden hat. Nach dem etablieren der Filmwelt beschränkt sich der Film darauf eine austauschbare Star Wars Handlung durchzuziehen in der man wesentliche Dinge wie an eienr Strichliste abhaken kann, größtes Manko sind aber die Figuren: Hugo Weaving schaltet als eindimensionaler Schurke auf Autopilot, daneben agieren allerdings kreidebleiche Darsteller in uninteressanten Rollen. Trotz der epischen Aufmachung ist es hier nicht schade wenn keine weiteren Teile folgen.

Fazit: Groß aufgemacht, aber inhaltlich nur sehr dürftiges Endzeitszenario.

Rating: ★★☆☆☆

Mary Poppins Rückkehr

Michael (Ben Whishaw) und Jane (Emily Mortimer) sind mittlerweile erwachsen geworden und von ihrem Leben überfordert. Da kehrt das geheimnisvolleKindermädchen Mary Poppins (Emily Blunt) zurück und bringt wieder Magie in ihr Leben …

Ich bin kein Purist was diese Thematik angeht, da ich den ersten „Mary Poppins“ Film nur einmal gesehen habe und dies auch noch wenige Monate zuvor, es ist also kein ewiger Klassiekr den ich mein Leben lang mit mir trage. Trotzdem hat mir der Film soweit gefallen weil er wundervoll altmodisch war und ich fragte mich wohin es führen soll dies in einer modernisierten Fassung zu schauen. Doch für diese Sorge gabs eine unfassbar einfache Lösung: der neue Film ist natürlich mit modernen Effekten ausgestattet, verströmt aber durch den Look und insbesondere die musikalische Untermalung das Gefühl als sei er in den sechziger Jahren entstanden. Inhaltlich gibt es keine Überraschungen, aber dazu ist die Thematik ja auch nicht da. Wenn z.B. die Kinder ein Bad nehmen sollen artet das in eine schräge Musicalnummer aus – am Ende ist aber nichts anderes passiert als das die Kinder gebadet haben. Ebenso verläuft die brave Story relativ ereignisfrei und Disneytypisch afu ein Happy End zu. Aber das ist doch was die Leute sehen wollen und ich bin mir sicher: wer den alten Film liebt wird auch diesen zumindest zufrieden wahrnehmen, für jeden anderen ist es ein klassisches Musical für das man eben der Typ ist oder nicht.

Fazit: Brilliant auf alt gemachtes Sequel mit stellenweise langen Gesangseinlagen!

Hellboy – Call of Darkness

Hellboy (David Harbour) ist ein halber Dämon der seine Fähigkeiten aber hat im Kampf gegen das Böse einsetzt. So soll er sich der Hexe Nimue (Milla Jovovich) entgegenstellen – doch die braucht gerade ihn für ihren finsteren Plan …

Es ist zwar unfair, aber unvermeidlich wenn man diesen Film mit den beiden Ron Perlman Versionen vergleicht; und in dieser Gegenüberstellung kommt die neue Fassung definitiv nicht sonderlich gut weg. Für sich alleine genommen ist man mit dem Werk zwar nicht restlos zufrieden, aber vielleicht doch passabel bedient. Der Held hat nicht wirkliche Tiefe, es reicht aber ihn als sprüchekloppenden Monsterjäger mit einigen guten Onelinern zu begleiten. Die Story ist eine reine Blaupause um die zahlreichen Actionszenarien aneinander zu reihen, die Actionszenen sind brachial, aber mit bescheidenen Spezialeffekten, die Nebenfiguren bleiben Nebenfiguren und gehen nicht über Abziehfiguren hinaus und Milla Jovovich gibt eine unfassbar langweilige Antagonistin ab. Daß der Film deutlich zu lang ist dürfte ebenso außer Frage stehen, trotzdem kann man ihn als lauten und simplen Actionkracher durchaus erträglich finden. Aber eben keinen Deut mehr.

Fazit: Kein Vergleich zu den früheren Werken, sondern einfach nur laute Comicaction mit zuweilen guten Sprüchen!

Dumbo

Holt Farrier (Colin Farrell) muß die geliebte Manege verlassen um in den Krieg zu ziehen und soll nach seiner Rückkehr für den Zirkusdirektor Max Medici (Danny DeVito) einen Elefanten betreuen. Der heißt Dumbo und zeichnet sich durch riesige Ohren aus. Dann aber entdeckt Holt daß Dumbo durch die Ohren fliegen kann …

Der erste von drei Disney Filmen in diesem Jahr die ein schlichtes Konzept befolgen: es wird ein Zeichentrick Original in real verfilmter Form neu auf die Leinwand gebracht in der Hoffnung dass es sich ebenso trägt wie das Original. Ddieses Konzept kann ich meiner Seite nur ablehnen da ist zwar verkauft wird als der Versuch einem jüngeren Kinopublikum den alten Zauber zu vermitteln, aber in Wirklichkeit handelt es sich natürlich nur um große Geldmacherei. Hierbei ist es allerdings interessant dass Tim Burton die Regie führt da dieser Mann eigentlich immer zumindest einen Blick wert ist und es ist in der Tat die optische Aufmachung des Films die ihn vor einem Sturz in die totale Belanglosigkeit rettet. Daneben gibt es sogar einige wenige Szenen die zu Herzen rühren, der Rest ist solider Disney Standard über den man nicht wirklich klagen aber der auch nicht das Genre erneuert oder rettet. Da Dumbo und seine Mutter nicht sprechen können bleiben die Figuren relativ verschlossen die menschlichen Darsteller sind brave Abzieh Figuren die für die Story taugen, lediglich Eva Green Figur Stich daraus deutlich hervor . Ansonsten ist es eine völlig brave Rettung Story mit kunstvoller Aufmachung, in 3D im Kino sicherlich einen Blick wert aber als neuer Trend dass solche Filme so neu aufbereitet werden hoffentlich kein neuer Standard.

Fazit: Besitzt in wenigen Szenen Unglaublichen Zauberer ansonsten ein solider Kinder und Fantasy Film !

Rating: ★★★☆☆