Archiv der Kategorie: Komödie

To all the Boys – PS: I still love you

Lara Jean Covey (Lana Condor) ist mit iher ersten große Liebe mit Peter Kavinsky (Noah Centineo) zusammen und durchsteht die Höhen und Tiefen die eine Beziung mit sich bringt. Dann aber taucht John Ambrose McClaren (Jordan Fisher) auf, jemand dem sie ebenfalls einst einen verliebten Brief geschrieben hat und bringt ihre Gefühlswelt erneut durcheinander …

Dieser Film macht mir mit Schrecken klar: es ist die Verfilmung einer Romantrilogie. D.h. Nach dem für mich unerträglichen Erstling folgt nun dieser  hier nach und es ist noch ein weiterer Teil zu erwarten. Wobei ich mit meiner Ablehnung wohl eher alleine stehe da sich diese Filme einer gewissen Beliebtheit erfreuen, vor allem beim jugendlichen Publikum. Zu dem zähle ich nun mal nicht, bei dem Versuch den Film sachlich zu schauen bin ich aber auf die gleichen Probleme gestossen die ich schon bei Teil 1 hatte. Das liegt vor allem an der Hauptfigur die zwar das verliebte, romantische Mädchen sein soll, aber für mich weiterhin keinerlei Profil bekommt und es irgendwie zu suchen schein, in selbst auferlegten Gedanken darben zu müssen. Dazu hat sie aber auch ausreichend Gelegenheit da ihr das zu vernachlässigende Drehbuch eine unwahrscheinliche Situation an die Hacken hängt von der aus sich erneut ein emotionales Hoch und Runter abspielt. Wer die Heldin mag kommt damit sicherlich ganz gut klar; jeder andere könnte ein geschöntes Kunstprodukt sehen für Zuschauer die gerad mal 10 geworden sind, hier und da was zum Schmunzeln finden und am Ende froh sein wenn diese filmische Kaugummiblase vorbei sit. Ich jedenfalls war es.

Fazit: Wenig zu erzählen, dafür viel herz Schmerz Gedanken einer langweiligen Heldin in den Mund gelegt!

Rating: ★★☆☆☆

Ich war noch niemals in New York

Fernsehmoderatorin Lisa Wartberg (Heike Makatsch) setzt ihre ganze Energie auf ihren Job, Dann aber hat ihre Mutter Maria (Katharina Thalbach) nach einem Unfall einen Gedächtnisverlust und will unbedingt nach New York reisen. Als sie sich auf ein Schiff schmuggelt und davonfährt muß Lisa notgedrungen auf die Suche gehen …

Manchmal kann ich Filme nicht wirklich angemessen sehen, kommentieren oder erfassen und hier ist ein Musterbeispiel dafür. Ich habe keine große Bindung an Lieder von Udo Jürgens, ich habe das zu Grunde liegende Musical nie gesehen und bin an einer Kitschfuhre die ausschaut wie eine übergroße ZDF Samstagabendshow nicht wirklich interessiert. Auf der anderen Seite zolle ich dem Film Respekt für den betriebenen Aufwand und die Größe: das ist wirklich großes Kino, im Rahmen der Möglichkeiten, laut, bunt und aufwendig und obendrein mit einem reichhaltigen deutschen Starensemble versehen. Daher ist es wohl auf seine Weise ein Fanfilm: wer die Materie, den Look und die Musik mag kann hier wohl ein ganz großes Filmerlebnis haben – man möge aber respektieren daß die bonbonbunte Gesangsnummer für andere die persönliche Hölle auf Erden darstellen mag!

Fazit: Vor Kitsch triefende Gesangsrevue mit riesigem Aufwand umgesetzt!

Jay & Silent Bob – Reboot

Kiffer Jay (Jason Mewes) und sein ständiger Begleiter Silent Bob (Kevin Smith) brechen erneut nach Hollywood auf: nachdem einst ihr Leben in Form des Comics „Bluntman & Chronic“ Verfilmt wurde soll es davon nun ein Reboot geben. Also versuchen die beiden dies zu verhindern und treffen unterwegs zahlreiche alte Wegbegleiter …

Insider – der Film. Es macht keinen Sinn diesen Film nach gängigen Kategorien zu erfassen oder einstufen zu wollen. Ich bin jemand der dem Thema „Jay und Silent Bob“ seit über 20 Jahren sehr zugetan ist, ich habe die Filme rauf und runter geschaut und war sogar auf einer New York Reise in New Jersey um den Shop zu besuchen. Wenn also wie hier Kevin Smith bemüht ist einen neuen Film der Reihe, vollgestopft mit Metahumor auf eben diese Serie zu inszenieren bin ich natürlich voll dabei .. respektiere aber wenn der Film keinen normalen Blick besteht. Für mich war es ein Wiedersehen mit vertrauten Figuren und den permanent aufmarschierenden Personen die man halt aus den Filmen kennt; stellenweise sogar recht rührend wenn man erfährt was aus ihnen geworden ist (insbesondere Ben Affleck bekommt eine sehr warmherzige Szene). Daß der Film so restlos dumm und albern und übersteigert ist stört dabei nicht: wer die Thematik und die Anspielungen nicht kennt oder zuordnen kann bleibt eh auf der Strecke, wer in der Thematik so richtig versiert ist kommt aus der Nostalgie und der guten Laune nicht raus.

Fazit: Insiderveranstaltung für eingefleischte Fans bei der alle anderen auf der Strecke bleiben!

Rating: ★★★★★

Get Lucky – Sex verändert alles

Die Sexualberaterin Ellen (Palina Rojinski) beherbergt im Sommer die Teenager Julia (Emma Katharina Suthe), Aaron (Bjarne Meisel), Emma (Lilly Terzic), David (Benny Opoku-Arthur), Hannah (Luissa Cara Hansen), Mehmet (Jascha Baum) und Mats (Moritz Jahn). Allerdings fallen die amorösen Abenteuer der Jugendlichen sehr stressreich aus …

Die Basis ist wohl im Film wie in der Realität richtig gängeig: Jugendliche denken vorrangig an Sex. Im Film hat man eine Truppe Jugendlicher die bei einer SexologinUrlaub machen und natürlich auch an nichts anderes denken; und während die Teenies am Strand rumhängen werden ausschließlich Gespräche über Praktiken, Körperteile oder sonstige Details geführt. Großer Pluspunkt dabei ist Palina Rojinski die als lebenslustige, sensible und witzige Therapeutin Warmherzigkeit und Mitgefühl ausstrahlt. Die Jugendlichen hingegen sind eine Truppe Klischeefiguren die kaum das Interesse der Zuschauer auf sich ziehen können, geschweige denn die Sympathien.Daran helfen ebenso wengi Gags und Szenen die aus „American Pie“ geklaut sein könnten. Trotzdem dürfte dieser Film für Jugendliche die im Alter der Hauptfiguren sind interssant sein – wie sehr er dabei authentisch ist vermag ich nicht zu sagen.

Fazit Die Leiden einiger Teenager uter der Gürtellinie – mitunter überraschend freizügig!

Berlin Berlin – Der Kinofilm

Aus Lolle (Felicitas Woll) und Sven (Jan Sosniok), ist letztlich nichts geworden, weswegen Lolle plant Hart (Matthias Klimsa) zu heiraten. Als Sven jedoch die Hochzeit unterbricht führen ungünstige Umstände dazu daß Lollel zu 40 Sozialstunden verdonnert wird …

Gut 15 Jahre nach dem Ende der Serie legt „Berlin berlin“ nun nochmal im Kino nach, obwohl die Serie eigentlich zufrieden endete und auch niemand eine Fortführung in dieser Form gewünscht hat. Für die Darsateller wars sicherlich toll nochmal so zusammen zu kommen, als Zuschauer bleibt einem dieses Spaßelement eher verborgen. Es werden ein paar enue Figuren etabliert und zu Beginn wird die Hauptfigur mit einer anderen auf eine Odysee durch die Wälder isoliert, man sieht quasi einem Road Movie zu bei dem sich zwei Frauen durch die Gegend bewegen und eine komscihe Situation nach der anderen erleben. Dabei sind zwar ein paar Lacher drin, aber wirklich dramatisch ist das alles nicht, ebensowenig lustig oder irgendwie erfolgreichd arind as gefühl der Serie nochmal aufleben zu lassen. Beim Comicshodown gerät die Nummer dann gänzlich aus dem Ruder, da hat man aber schon aufgegeben (trotz Lauflänge von 80 Minuten). Wer eine unglaubliche Liebe zur Serie hat kanns ja mal versuchen, als Komödie die man sieht (und das kann man da die Serie kaum aufgegriffen wird) ists unterdurchscnittliche Massenware.

Fazit: Kleine Komödie die eben bekannte Darsteller und Figuren aufwärmt, aber nicht dire Kurzweil der Serie erlang!
Rating: ★★☆☆☆

 

Der Spion von nebenan

CIA-Agent JJ (Dave Bautista) wird nach einer verpatzten Mission dazu abgestellt eine Familie zu überwachen. Dabei entdeckt die intelligente neunjährige Sophie (Chloe Coleman) den Beobachter und geht einen Deal ein: sie verrät seine Überwachung nicht wenn er sie in seinem Job ausbildet …

Dave Bautista ist ein Darsteller der vorrangig auf körperliche Rollen festgelegt ist (trotz seiner grandiosen Zwischenspiels bei „Blade Runner 2049“) und macht hier dieses was auch Schwarzenegger, Lundgren oder The Rock getan haben: er macht einen Film in dem er wie üblich den muskelbepackten Kleiderschrank spielt der es dann mit einem Kind zu tun bekommt wobei die Kimik durch das Aufeinandertreffen des stoischen mit dem kindlichen kommt. Und auf dieser ausgelatschten Spur bewegt sich auch dieser hier, macht dabei aber im Rahmen der Möglichkeiten alles richtig. Die Chemie zwischen Bautista und dem Mädchen ist vorzüglich, es gibt vereinzelt richtig gute Gags und die Story ist zwar nur eine Blaupause, aber ausreichend. Das einzige Manko ist für mich der Gewaltfaktor in den paar Actionsznen: diese sind jetzt ich gerade ausreichend scheppernd für den Actionsuchendne, aber ebenso doch einen Funken zu heftig für Familiengucker undKinder.

Fazit: Setzt sich leicht zwischen die Zielgruppen, bringt aber ansonsten kurzweiligen, banalen aber herzlichen Spaß!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=h7C3p-PVfSk&feature=youtu.be

Lady Business

Mia (Tiffany Haddish) und Mel (Rose Byrne) haben zusammen ein Kosmetikunternehmen eröffnet, sich dabei aber restlos übernommen. Daher ist das Angebot von Claire Luna (Salma Hayek) zunächst sehr verlockend – stellt aber auch ihre Freundschaft auf eine harte Probe …

Eigentlich ist es keine schlimme Sache wenn man eine totale Storyblaupause verwendet und maximal eine Kleinigkeit ergänzt. In diesem Falle ist es die typische Erfolgsstory in der zwei Frauen das gemeinsame Geschäft an einen Konzern verkaufen und dann eben die Freundschaft der beiden in die Binsen geht. Eigentlich eine ganz harmlose Komödie die an vielen Stellen ergänzt wird: hier und da gibt’s mal ein paar Gags über Körperflüssigkeiten, das Thema Make-Up wird großflächig umrissen … aber hauptsächlich setzt der Film in der ersten Hälfte darauf Dialoge und Gags unterhalb der weiblichen Gürtellinie zu platzieren. Das ist auf der einen Seite fast schon kriminell unlustig, aber ebenso fast unangenehm zu schauen und an vielen Stellen nur als Füller gedacht und kein Stück relevant für die Handlung. Ernst nehmen kann man das alles auch nicht weils zu perfekt und over-the top ausgestattet ist und Figuren wie Salma Hayeks Charakter nichts anderes als eine Parodie sind.

Fazit: Im Kern ein absoluter Standardfilm der jedoch an allen Nebenbaustellen restlos aufs Maul fällt!

Rating: ★☆☆☆☆

Sonic – The Hedgehog

Der blaue Igel Sonic (im Original: Ben Schwartz) flieht aus einer anderen Dimension und landet auf der Erde wo er schon bald der Regierung auffällt die den verrückten Dr. Robotnik (Jim Carrey) aussenden um ihn zu jagen. Dafür steht der Dorfsheriff Tom (James Marsden) Sonic zur Seite …

Diesen Film macht eigentlich nur ein Aspekt wirklich interessant: daß ein Shitstorm über das Aussehen der animierten Hauptfigur dazu führte daß der Film eine Weile zurückgestellt wurde und dann mit neuem Outfit neu präsentiert wurde. Der Umstand daß die Zuschauer selber mitentscheiden wie das Produkt aussehen soll contra der kreative Prozess in den hier reingeredet wurde … das ist schon recht spannend. Der Film bei dem es passiert ist besticht hingegen mit liebenswerter Banalität. Die Basis ist ein kindgerechtes Jump’nRun Videospiel, ebenso strömt der Film aus jeder Pore die Stimmung eines Kinderfilms. Und an dem kann man gar nichts beklagen, aber auch nichts loben. Der Igel ist liebenswert, der menschliche Begleiter James Marsden warmherzig, Jim Carrey gibt als böser Robotnik eine Standardvorstellung des überdrehten Spinners, die Story ist ein Blaupause über „Von A nach B reisen“und die Effekte sind solide und zufriedenstellend. Insbesondere aber dürften Kinder an den albernen, aber nicht hysterisch überdrehten Abenteuern und Gags viel Spaß haben – und das ist hier wohl die Hauptsache.

Fazit: Brav, klein, aber im Rahmen seiner Chancen mehr als solide!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=MEcaD3rbArY

Burning

Bei einem Nebenjob trifft der Möchtegern-Schriftsteller Jong-soo (Yoo Ah-in) seine ehemalige Klassenkameradin Hae-mi (Jeon Jong-seo) wieder und entwickelt Gefühle für sie. Daher ist er auch bereit während einer Abwesenheit ihre Katze zu füttern. Als hae-mi jedoch von der Reise zurückkehrt hat sie Ben (Steven Yeun) an ihrer Seite …

Ich habe zu Schulzeiten ein paar Bücher von Murakami gelesen; als ich diesen Film nun sah wußte ich nicht daß er auf einem Werk Murakamis basiert, aber ich hatte die Ganze Zeit ein Gefühl hier etwas wiederzuerkennen. Dabei habe ich mir den Film nur angeschaut weil er auf prime verfügbar war, ich war mir vorher sicher daß ich zweieinhalb Stunden koreanisches Kino so nicht verarbeiten kann. Das stimmt dann nach hinten raus auch, aber es gibt Dinge die funktionieren: die zurückhaltende, traurige Hauptfigur der man gerne folgt, das Geheimnis welches um die weibliche Hauptfigur aufgebaut wird und die ganze Stimmung des Films mögen zwar nicht den typischen Unterhaltungsnormen nicht entsprechen, besitzten aber eine Sogwirkung und eine Faszination die einen erreicht. Mir erschließt scih die Motivation hinter einem solchen Titel nicht, aber ich muß koreanisches Kino auch nicht verstehen. Ich denke aber mit ein wenig aufgeschlossener Herangehensweise kann man aus diesem Film vieles, wenn auch ncith alles, mitnehmen.

Fazit: Stimmig, traurig und irgendwie ergreifend: ich verstehe nicht alles was mir hier gesagt werden soll, finde aber das was ich mitbekomme sehr mitnehmend und interessant!

Rating: ★★★★☆

Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft

Erfinder Wayne Szalinski (Rick Moranis) arbeitet auf seinem Dachboden an einer Maschine die Gegenstände und Menschen schrumpfen soll – leider ohne Erfolg. Leider bringen seine Kinder Nick (Robert Oliveri) und Amy (Amy O’neil) die Maschine zum Laufen und schrumpfen sich wie auch die Nachbarskinder Ron (Jared Rushton) undRuss (Thomas Wilson Brown). Nachdem die Kinder auf den Müll geworfen wurden müssen sie sich auf eine gefahrvolle Reise durch den für sie riesigen Garten begeben …

Dies stellt einen der Fälle da über die ich nicht rational schreiben kann, da ich mich als Kind in diesen Film verliebt habe und ihn auch nun, viele Jahre später noch feiere. Dabei ist mir klar dass dies ein schlichter Kinderfilm ist der mit simplen Mechaniken arbeitet: eine Truppe Kinder wird geschrumpft und geht durch einen Garten der für sie als Dschungel erscheint und trifft auf Alltagsgegenstände und Situationen die ihnen in der kleinen Form gefährlich und krass erscheinen – leider hat der Zahn der Zeit stark an den Spezialeffekten genagt die als simple Bild im Bild und Green-Screen Techniken zu entlarven sind. Was mir aber stets daran gefallen ist die Figur des Russ Thompson, der erst Stress mit seinem Vater hat, sich danach in jeder der gefährlichen Situationen heldenhaft und stark verhält, das war für mich eine klare Identifikationsfigur. Bei einem neuen Anschauen war für mich auch die Figur der Ameise Meisi überraschend die hier eine eher tragische Wendung nimmt und für einen solchen Kinderfilm überraschend düster ist. Letztlich stimmt für mich hier alles: die Action, das Abenteuerfeeling und Rick Moranis als liebenswerter, töffeliger Erfiner. Das mag alles den heutigen Standards nicht mehr entsprechen, wenn man es aber wie ich über 30 Jahre in der Erinnerung hat läßt man nichts drauf kommen.

Fazit: Ein persönlicher Evergreen bei dem Action, Witz und Herz stimmen – lediglich die Effekte sehen anch all der Zeit oftmals schlapp aus!

Rating: ★★★★★