September 3rd, 2010 Brodie79

Gerade als die Vorstadtkrokodile in ein neues Banden-Hauptquartier ziehen ereignen sich merkwürdige Vorfälle bei Ollis (Manuel Steitz) und Marias (Leonie Tepe) Eltern – denen droht der Verlust des Arbeitsplatzes und ein Umzug womit für Hannes (Nick Reimann), Kai (Fabian Halbig), Jorgo (Javidan Imani), Frank (David Hürten) und Peter (Robin Walter) das Ende ihrer Bande droht. Um zusammenbleien zu können beginnen die Krokodile selbst zu erkunden woher die Schwierigkeiten kommen …
Ich kann verstehen wenn dieser Film manchen Leuten sowas wie Zahnschmerzen beschert – das werden eben jene sein die das Buch kennen oder die allererste Verfilmung aus den Siebzigern mögen. Als nämlich die aufgemotzte Version vor anderthalb Jahren herauskam war sie stark moderniesiert und trug einige abgehobene Ideen in sich – trotzdem war das ein Film der Power hatte und Spaß machte. Und nun wird auf basis der Filmfiguren ne zweite Runde eingeläutet die so manch einem echt auf den magen schlagen könnte. Schon alleine zu Beginn wenn die Krokodile ihr neues Hauptquartier mit Bewegungssensoren ausstatten und dabei die Sensoren genutzt werden die die Soldaten im zweiten “Alien” Film hatten zeigen klar daß vom alten Buchklassiker echt nichts mehr da ist. Aber das was dann folgt ist an einigen Stellen merklich überzogen, da man den Actionanteil hochgekurbelt, jedem Darsteller mit Absicht nen coolen Stunt verpaßt und mit der Schlußexplosion und dem darauffolgenden “Transport” eine der absurdesten Szenen überhaupt geschaffen hat. Dazwischen sit aber wieder der Charme und Humor zu spüren der auch den ersten Teil bestimmte und eine Sache dürfte voll im Sinne des Buchschreibers Max von der Grün sein: der im Rollstuhl sitzende Kai ist hier vollwertiges Mitglied der Bande, ist überall dabei, selbst wenn die Kids in einem Bergwerck herumkraxeln und auch stets eine wertvolle Hilfe – klar, fürs wahre Leben utopisch, aber doch ne schöne Phantasie. Obendreinhat Nora Tschirner wieder ein paar herrliche Auftritte und Momente, der wahrlich “köstlichste” ist als ihr Sohn ihr ein ungewolltes Date in einem Restaurant verschafft und sie ihn zu Strafe vor Ort Muscheln futtern läßt, untermalt von bitteren Kommentaren – HERRLICH!!! Letztlich kann ich mich mit der Mischung anfreunden, zumal die Kiddies ja zügig heranwachsen wars clever sofort Teil 2 in Auftrag zu geben, auch wenn der Krimipart auf dem Niveau einer TKKG Folge liegt. Auf der DVD wird bereits Teil 3 angekündigt – ob das sein muß ist fraglich, aber verngüglich werden könnte es. Nur, liebe Macher: macht dann ein anderes Menü. Denn daß auf der DVD bei jedem Punkt den man anklickt die Darsteller ins Bild hüpfen und einen Kommentar abgeben nervt echt wie die Hölle!
Fazit: Frisches und vergnügliches Sequel daß eine echt absurde Teile hat, aber deutlich mehr bietet als viele anderen deutschen Jugendfilme!
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September 1st, 2010 Brodie79

Schwere Pächsträhne für den Kneipenbesitzer Zinos (Adam Bousdoukos): erst verlässt ihn seine Freundin Nadine (Pheline Roggan) um für einen neuen Job nach Berlin zu gehen, dann hat er einen schlimmen Bandscheibenvorfall. Um seinen laden am Laufen zu halten engagiert er den exzentrischen Spitzenkoch Shayn (Birol Ünel)– der aber kocht eine solch spezielle Küche dass Zinos bald die Gäste wegbleiben. Als dann auch noch sein krimineller Bruder Illias (Moritz Bleibtreu) auftaucht scheint das Chaos perfekt …
Wow, das nenn ich mal ne nette Überraschung: ich bin voreingenommen gegenüber dem Regisseur, halte nichts von d en extatischen Lobeshymnen die oft auf ihn gesungen werden, obendrein klangen für mich weder Handlung noch der Trailer interessant (und es gibt einen intimen persönlichen Grund) - aber doch, nach “Konsum” des Films kann ich sagen daß er mir, um es dem Thema anzupassen, gemundet hat. Wobei der ganze Part bei dem es ums essen und um spezielle Küche geht im Gesamtbild eher klein ausfällt – dies ist vorranging eine höchst sympathische Loserkomödie um einen netten Kerl der mehr Pech hat als er verdient und dem auf unglaublichste Weise alles um die Ohren zu fliegen droht. Leise Zwischentöne sind dabei selten, aber ebensowenig stumpfer Klamauk und flache Kalauer – nein, es sind herrlich unkomplizierte und “offene” Figuren zu denen man schnell Zugang kriegt und denen man eigentlich alles gute wünscht. Daß sich die Story dabei auf nicht zwingendermaßen klischeefreien Pfaden bewegt geht völlig in Ordnung – unterm Strich ist diese recht genießliche Klamotte kurzweilig, nett und leichtverdaulich. Spaßkino daß ich dem “Gegen die Wand” Macher (ich bin gerade zu faul den exakten Namen zu googeln – Faith Akin!?!?!) so nicht zugetraut hätte.
Fazit: Einem armen Kerl fliegt alles um die Ohren – zum Glück für den Zuschauer der herzlichen lachen kann und bestens unterhalten wird!
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August 25th, 2010 Brodie79

Der in der DDR lebende Sascha (Maxim Mehmet) arbeitet als Grenzsoldat gegen seinen Willen – aber da er Medizin studieren möchte ist sind drei jahre VOlksarmee die beste Voraussetzung für einen Studienplatz. Da lernt er jedoch Franzi (Felicitas Woll) kennen, eine lebenslustige Frau aus dem Westen, die direkt an der Mauer eine Wohnung bezieht. Als Sascha und Franzi sich verlieben und heimliche Treffen arrangieren, führt das bei Stasi und CIA zu den wildesten Verdachtsmomenten …
Das finde ich ein wenig schade wenn ein Film so hervorragend beginnt und den Zuschauer geradezu einstimmt und einfängt – aber dann ab der Mitte doch nur noch zum Mittelmaß wird. Trotzdem nehm ich diesen hier als einen der schönsten deutschen Filme der letzten Jahre dem durchaus auch der Humor und die Herzlichkeit von Til Schweigers „Küken“ oder „Hasen“ anhaften. Größtes Lob geht aber an Felicitas Woll die als Franzi eine der nettesten und süßesten Charaktere spielt die man seit Jahren in einem Film gesehen hat – uznd schon sie alleine macht den Film lohnend. Die putzmuntere Anna Fischer in einer Nebenrolle und maxim Mehmelt als sensibler Traumprinz runden das Darstellerensemble ab. Daß die Story sich in der zweiten Hälfte auf die ausgelatschten Pfade einer Verwechslungskomödie veirrt kann man locker verzeihen, wie auch das gebremste Tempo im letzten Drittel. Macht nichts da ansonsten Herz, gefühl ect. Perfekt passen und stimmen – eine der schönsten deutschen Romanzen seit langem.
Fazit: Herzerfrischend schön!
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August 25th, 2010 Brodie79

Der schüchterne Kellner David (Daniel Brühl) verliebt sich in die Literaturstudentin Marie (Hannah Herzsprung). Bei der Suche nach einer Möglichkeit um sie ansprechen zu können fällt ihm ein altes Manuskript aus einer Kommode vom Trödelmarkt in die Hände. Daraus entnimmt er eine traurige Geschichte die er als seine ausgibt und legt sie Marie vor. Diese ist nicht nur begeistert, sondern leitet den Text an einen Verlag weiter der aus David einen neuen Literaturstar machen will. Der will seine Lüge nicht auffliegen lassen, dabei droht ihm der Trubel recht schnell über den Kopf zu wachsen …
Eine Komödie mit Daniel Brühl in der Hauptrolle – das ist in deutschen Kinos ja schon fast ein Selbstläufer. Obendrein hat dieser Film fast automatisch überall gute Kritiken bekommen. Ich würd sagen: nichtmal zu Unrecht, aber der Megahit wars dann doch nicht. Vielleicht weil irgendwo doch die ernsthafte Seite zu stark ausfällt oder wenigstens der Grundton des Films irgendwie immer ein bisschen traurig erscheint. Die reine Geschichte von einer kleinen Lüge die dem gutmütigen Lügner haltlos über den Kopf zu wachsen droht und absolut unvorhersehbare Konsequenzen nach sich zieht ist ja von sich aus steinalt und auch schon unzählige Male da gewesen – und auch diese Variante kann dem nur wenig Neues hinzufügen. Trotzdem macht der Film Spaß, ist kurzweilig und vergnüglich, wenngleich er in einigen Passagen eben stark ins traurige abwandert. Ein würdiger Beleg aber dafür dass das deutsche Kino mit Lichtigkeit Filme rausbringen kann die irgendwelchen aufgebrezelten US-COmedys locker das Wasser reichen können.
Fazit: Kleiner und sympathischer Film, ruhig und harmlos, daher aber auch nicht wirklich außergewöhnlich!
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August 22nd, 2010 Brodie79

Der weltberühmte italienische Filmregisseur Guido Conti (Daniel Day-Lewis) ist zwar beruflich erfolgreich, steckt dafür aber in einer Krise: sein anstehender 40. Geburtstag kostet ihn nicht nur seine Nerven und Kreativität, sondern löst ein kompliziertes Netz aus Affären, Streitereien und Leidenschaft mit den Frauen in seinem Leben aus – mit seiner Ehefrau (Marion Cotillard), seiner Geliebten (Penélope Cruz), einer amerikanischen Mode-Journalistin (Kate Hudson), seiner Agentin (Judi Dench), einer Muse (Nicole Kidman), der Verführerin aus seiner Jugend (Stacy Ferguson) und mit seiner verstorbenen Mutter (Sophia Loren) …
Ich muß mich an dieser Stelle mal wieder outen: im Grunde bin ich ein verkappter Musicalfan. Ich gucke nicht viele davon, aber wenn dann doch gefallen sie mir zumeist, solche Sachen wie Moulin Rouge“ oder „Der kleine Horror-Laden“. Darum hab ich mich auch mal ganz unvoreingenommen auf die Nummer hier eingelassen und komme letztzlich zum Fazit: zu diesem Film kann man bedenkenlos „nine“ sagen. Die Story eines Regisseurs in der Schaffenskrise und den Frauen die ihn umgarnen und lenken und beeinflußen hätte vielleicht ein wenig Pep gesessen, aber bevor sie auch nur ordentlich in Fahrt kommt wird sie von allen Seiten mit krassen Tanzeinalgen unterbrochen. Dabei sei gesagt: die Musicaleinlagen sind prunkvoll und episch inszeniert und es ist eine Serie an Topstars die hier fröhlich losträllert und auch Daniel Day-Lewis der hier als Regisseur agiert machte inen guten Job – aber letztlich merkt man das hinter den ganzen Prunk keinerlei Gefühl steckt. So ziehen zwei lange und langweilige Filmstunden an einem vorbei nach denen man eigentlich nichts zurückbehält.
Fazit: Musicalisch und vond er Inszenierung her zwar top – aber völlig emotionslos!
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August 13th, 2010 Brodie79

Marmaduke ist die verspielte und riesige Dogge der Familie Winslow – und ebenso ist so ungeschickt daß er stets überall totales Chaos anrichtet. Daher freut sich Marmaduke als die Familie nach Kalifornien umzieht und er eine Chance zum Neubeginn bekommt. Schon bald hat er in Lucy eine neue Freundin – dann jedoch begegnet ihm die arrogante Collie-Dame Beverly. Um ihr zu imponieren wird Marmaduke zum totalen Angeber und setzt dadurch schnell die neue Freundschaft aufs Spiel …
Hier hat die deutsche Synchronisation natürlich einen gewissen Reiz: die Hauptfigur wird von Christian Ulmen gesprochen, die weibliche Haupthündin von Nora Tschirner – hat also was. Auch der Handlungsansatz ist im Grunde spannend da er eine echt altbekannte Handlung in ein ungewöhnliches Umfeld verlegt: die alte Story vom herzensguten Typen der an der neuen High-School versucht die eitle Schicki-Micki Schönheit zu umgarnen, dabei steht die wahre Liebe in Gestalt einer eher schüchternen Außenseiterin ganz in seiner Nähe parat. Die Besonderheit dabei: die Hauptfiguren sind alles sprechende Hunde. Daß man infolge dessen den Rest keinen Deut ernst nehmen kann erklärt sich von selbst, aber das würde auch unter anderem Umständen nicht anders sein. Die Story ist dünn, albern, obendrein frei von guten Gags oder irgendwelchen Überraschungen. Man muß wohl ein ganz kleines Kind sein um sich von diesem Stuß nicht nerven zu lassen – und hat Pech wenn man der Erwachsene ist der mitgucke muß.
Fazit: Sprechende Hunde als wärs das normalste der Welt – irgendwie klar daß das nicht so völlig gut gehen kann …
2 Punkte
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August 13th, 2010 Brodie79

Der Geschäftsmann Henry Lefay (Tim Allen) ist in einen Flugzeugabsturz verwickelt bei dem er anscheinend ums Leben gekommen ist. Das Pikante: Lefay war in seinem Leben sechsmal verheiratet. Als seine Tochter (Elisha Curthbert) zur Beerdigung anreist stellt sie fest daß ein heilloses Durcheinander herrscht da sich alle Exfrauen eifrig darum streiten wer denn nun die Trauerfeier ausrichten soll und wer ihn eigentlich geliebt hat. Bei all dem Trubel wird obendrein garnicht erwogen daß henry vielleicht doch noch lebt …
Zwei große Pluspunkte hat der Film: zum einen ist die Grundidee recht ulkig; wo eine überforderte Tochter die Beerdigung ihres Vaters organisieren muß und der dummerweise seinen zahlreichen Exfrauen verschiedene Anweisungen hinterlassen hat und das ein furchtbares Chaos nach sich zieht – zum anderen ist die besetzung absolut vorzüglich. Tim Allen und Elisha Cuthbert, dazu Jenna Elfman oder Andie McDowell und selbst Eric Christian Olsen der normalerweise nur Vollidioten darstellt hat mal eine schöne Rolle als liebenswerter Freund sind doch eine schöne Kombination. Pech nur daß aus diesen Voraussetzungen absolut nichts gedreht wird. Die Komödie hat ein paar überzogene Szenen in denen sich schräge Zicken gegenseitig anblöken. Wenn dann im späteren Verlauf die Kurve genommen wird und alles zu einem ernst gemeinten Schluß zusammen finden soll … naja, dann bleibt das auf TV Niveau. Echt schade, die richtigen Anlagen waren vorhanden …
Fazit: Im Ansatz nette Idee die aber in einer belanglosen und flachen Comedy ohne Kanten und Ecken verpufft!
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Juli 21st, 2010 Brodie79

New York, eine bunte und verrückte Stadt in der sich allerhand bizarre Episoden abspielen: da kämpfen ein Taschendieb und ein Lehrer mit allen Tricks um eine Frau; die Beziehung eines indischen Diamantenhändler und seiner Frau bessert sich; ein überforderter Komponist bekommt unerwartete Hilfe; ein selbstverliebter Schriftsteller blitzt bei einer wunderschönen Frau ab; ein Junge nimmt eine Rollstuhlfahrerin zum Abschlußball mit; aus einem One-Night Stand entstehen wahre Gefühle und viele Geschichten mehr …
?Das Konzept zieht um: beim ersten Male wurden eine Handvoll Szenen und Episoden aus Paris gezeigt, von verschiedenen Regisseuren inszeniert und mit dem Ziel, eine filmische Liebeserklärung an die Stadt Paris zu sein. Jetzt geht das ganze nochmal los, nur diesmal ists NEw York. WIe ich immer weider gerne betone: ich war in New York, ich liebe die Stadt und ein Film der wohl vorhat den Zauber des ganzen einzufangen kann ich nicht schlecht finden. kann ich nicht? Kann ich doch! Denn obwohl hier sich die Topstars die Klinken geradezu in die Hand geben springt kein Zauber auf, wird die Innenstadt (Times Square ect.) eigentlich nie wirklich gezeigt und die episoden sind oftmals so sprunghaft oder absurd und auch kurz als daß man es schafft Gefühl für die Figuren aufzubringen die ebensoschnell wieder verschwunden sind wie sie auftauchen. Schade schade: an meiner “liebe” zum Big Apple ändert das zwar nichts, aber die doch relativ hochgesteckten Erwartungen an diesen Streifen werden auf ganzer Linie enttäuscht. Paßt aber: in New York macht man eben keine halben Sachen …
Fazit: Schöne Stadt, große Stars … aber leider kein wirklich guter Film!
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Juli 9th, 2010 Brodie79

Der schüchterne Denis Cooverman (Paul Rust) ist seit Jahren in die beliebte Cheerleaderin Beth Cooper (Hayden Panettiere) verliebt, hat sich jedoch noch nicht einmal getraut, sie auch nur anzusprechen. Daher hält er als als Stufensprecher bei der Highschool-Abschlussveranstaltung eine Rede und gesteht Beth seine Liebe. Während Beth sich geschmeichelt fühlt ist deren Freund Kevin (Shawn Roberts) mit dem romantischen Geständnis alles andere als einverstanden. Mit seinen Kumpels beginnt er eine folgenrecihe Jagd auf Betz und Denis die sich ungewollt immer näher kommen …
Was ist denn hier schiefgegangen? Die Frage stelle ich insbesondere in Hinblick auf den Regisseur – denn diese wahrlich abgeschlaffte, lahme Comedynummer stammt von Chris Columbus, dem Mann der einst den Megaerfolgreichen „Kevin – Allein zu Haus“ inszenierte und auch bei den ersten beiden „Harry Potter“ Filmen das Regiezepter schwang. Und nun macht er sowas .. eine High-School Komödie aus der Mottenkiste. Größter Plus ist die Hauptfigur – die hinreißende „Heroes“ Heldin Hayden Panettiere ist wirklich eine Traumfrau zum anschmachten, aber es scheitert wiederum an der männlichen Hauptfigur Paul Rust – der ist ein solcher Depp, charismaarm und potthäßlich daß man zu keiner Zeit mit dem Tölpel mitempfindet. Statt dessen guck man gelangweilgt die zig-tausendste Version einer „verrückten Nacht“ in der ein schüchterner Nerd seiner Traumfrau näherkommt – aber immerhin versöhnt der Film ein wenig indem er ans Ende nicht die zu erwartende Kitschbombe, sondern ein erstaunlich realistisches Ende setzt. Trotzdem: sich die Zeit hierfür zu nehmen lohnt kein Stück!
Fazit: Trotz hübscher Hauptfigur ists größtenteils ne lahme Nummer die kaum unterhält oder zum Lachen anregt!
Rating: 




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Juli 4th, 2010 Brodie79

Bereits im frühen Kindesalter erwiesen sich die Waisenkinder Stephen (Mark Ruffalo) und Bloom (Adrien Brody) als Hochstapler mit unglaublichem Talent. Als Erwachsene lernen sie die japanische Explosionsexpertin Bang Bang (Rinko Kikuchi) kennen die sie ebenfalls tatkräftig unterstützt. Als Bloom dieses Leben aufgeben will überredet ohn sein Bruder zu einem letzen Coup: sie wollen die exzentrische Milliardärin Penelope (Rachel Weisz) ausnehmen. Der Plan gerät jedoch ins Wanken als Bloom sich verliebt …
Wenn man einem Film „Zuviel des Guten“ unterstellt ist das im Normalfall bezogen auf Länge, auf Effekte, auf Gewalt oder auch Ekelgags – die Gebrüder Bloom allerdings bringen diesem Ausspruch eine neue Bedeutung bei: zuviel an Ideen. Die Story über zwei galante Hochstapler, flink und windig der eine, sensibel und schüchtern der andere, beginnt temporeich und hat von Beginn hat stets ein leichtes Lächlen und mitunter sanften Humor parat. Leider wird das Spiel das sie treiben partout wirrer, verzwickter und unddurchsichtiger – demzufolge verliert man als Zuschauer auch irgendwann die Übersicht und gegen Ende gar die Lust. Da wäre eine klare Linie und eine etwas abgespecktere Lügengeschichte vielleicht unterm Strich besser gewesen. Trotzdem weiß der Film über große Strecken zu unterhalten, mit Darstellern wie Mark Ruffalo, Adrian Brody und Rachel Weisz macht man eh nie was falsch und bevor man dann aus dem obskuren Gebilde rauslfiegt hat man sich durchaus nett unterhalten.
Fazit: Anfangs kurzweilige Ganovenfarce die mir fortschreitendem Verlauf beständig undurchschaubarer wird.
Rating: 




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