Archiv der Kategorie: Horror

Lamb

Die Schafzüchter Maria (Noomi Rapace) und Ingvar (Hilmir Snær Guðnason) wünschen sich Nachwuchs – und finden plötzlich ein Kind auf ihrem Hof. Dieses ist aber halb Mensch, halb Schaf …

Der erfolgreichste Film den es bislang aus Island gab und hier lief er nur beiläufig. Ich hatte keine Chance ihn auf dem Fantasy Film fest zu schauen, aber kann sehr gut verstehen daß er da hingehört. Ich glaube, für die breite Masse die gerne einen Horrorfilm sehen möchte ist der Titel zu trist und zu langsam. Wenn msn sich auf die absurde Grundlage einlassen kann entfacht der Film dann aber doch einen Sog und eine sich zuziehende Atmosphäre des Unwohlseins. Entscheidend ist dabei wohl ob man den Trailer kennt, da ein einziger Shot aus dem Film den Trailer spoilern kann. Am Ende ist dies kein „schöner“ Film, aber ein faszinierender mit unvorhersehbarem Verlauf Wenn man den Ansatz aber als Blödsinn empfindet kann man halt nich viel daraus mitnehmen.

Fazit: Faszinierende Horrorfabel, etwas eigent und gewollt trist inszeniert.

Rating: ★★★☆☆

Morbius

Der hoch angesehene Biochemiker Michael Morbius (Jared Leto) erleidet eine Blutkrankheit. Bei seinen Experimenten um dagegen vorzugehen erschafft er sich selbst übermenschliche Kräfte die aber denen eines Vampirs gleichen. So verspürt er auch einen starken Durst auf Blut …

Auch dieser Film wurde Corona bedingt gut zwei Jahre aufgeschoben. Aber mal ehrlich: hat wirklich einer darauf gewartet? Die einzigen Punkte die den Film irgendwie attraktiv machen ist zum einen die Verbindung zu Venom, die sich aber eigentlich nur auf einen im Trailer gesagten Satz beschränkt und zum zweiten deutete Michael Keaton im Trailer an dass es eine Direktverbindung zum MCU geben wird. Die Pläne wir man das handhaben wollte haben sich durch die lange Wartezeit und das fortlaufendes MCU aber zerschlagen und so ist es eigentlich das einzige Interessante wie man diese Herleitung nun basteln will. Was man dabei komplett vergisst ist das auch ein ganz normaler Film dabei ist und hier haben wir die absolute Blaupause eines Vampir Films: Wissenschaftler experimentiert an sich selbst und wird zum Vampir mit Superkräften, hat gleich einen ebenbürtigen Gegner und schlägt sich mit dem in endlosen CGI Schlachten die Schädel ein. Jared Leto macht einen Part ganz gut, ist aber trotzdem kein nennenswert zugänglicher Held, der Antagonist, die Partnerin, die ermittelnden Polizisten sind Reißbrett Figuren wo ich es nicht schlimm finde das man hier nach Schema F vorgeht, aber trotzdem kommt bei keinem Bestandteil irgendein Funken von Faszination rum. Nur endlos viele potthässlich ist CGI Effekte

Fazit: Als Nebenfigur würde ich Morbius gerne wiedersehen, einen eigenen Film braucht es nicht vor allem keinen so blutleeren CGFI Matsch

Rating: ★★☆☆☆

Resident Evil – Welcome to Racoon City

Im Jahre 1998 ist Raccoon City der Sitz des Pharmariesen Umbrella Corporation. Als einige Dinge schief gehen entsteht durch deren Experimente eine Zombieart welche brutal die Stadt angreift …

Die Resident Evil Reihe hat mich über viele Jahre begleitet ohne dass ich wirklich ein Fan davon war. Ich habe allerdings nie eines der Spiele gespielt, aber jeden neuen Milla Jovovich Film geschaut, wenn er erhältlich war. Ich habe diese als alberne SciFI abgetan mit hohem Action Anteil aber nichts was mich wirklich mitreißt. Dies hier ist ja dann das komplette Reset auf 0 und eine näher an den Spielen angelehnte Story. Trotzdem, da ich keines der Spiele kenne sagt mir weder der Inhalt noch die Charaktere noch irgendwas sonst etwas daran. Dadurch reduzierte es sich für mich auf einen Action Horrorfilm der in einer extremen Finsternis spielt, so dass ich kaum was erkannt habe und relativ farblose Gestalten erlebt hale die sich durch eine matschige Monster Apocalypse kämpfen. Fans werden darin zahlreiche Insider entdecken und ganz viel Spaß haben, für mich nur kurze Unterhaltungmit einigen Kills und nach Einsetzen des Abspanns auch schon wieder aus dem Gedächtnis entschwunden.

Fazit: Stimmungsvoll, fast zu düster und für Fans sicherlich mit einigen Insidern versehen

{rating: 2]

Schatten der Wahrheit

Nachdem ihre Tochter aus College gegangen ist leidet Claire (Michelle Pfeiffer) in ihrem einsamen Haus unter der Einsamkeit. Dann aber erlebt sie mehr und mehr übersinnliche Geistererscheinungen – ihr Mann Norman (Harrison Ford) glaubt ihr diese Dinge aber ncht …

In gewisser Hinsicht war dieser Film seiner Zeit voraus: es ist ein nüchterner, atmopshärischerHorrorfilm der weniger auf Schauwerte sondern vorrangig auf Atmosphäre und Stimmung setzt. Mit Harrison Ford und Michelle Pfeiffer hat man gängige Sympathieträger dieser Zeit und die reduzierte Handlung, die eigentlich nur dazu dient, in der scheinbaren Normalität nach und nach übersinnliche Ereignisse passieren zu lassen, verläuftt sehr langsam und bedächtig. Aber der Horror steigert sich stetig: legendär ist dabei natürlich die finale Sequenz in der Badewanne. Insgesamt habe ich das Gefühl dass dieser Film ein wenig in Vergessenheit geraten ist, auch wenn viele Genre Vertreter heutzutage erscheinen. Zu Unrecht: hier stimmt Atmosphäre und Umgebung und auch wenn der Gewalt Faktor gegen Null geht ist dies ein effektives Stück Horrorfilm.

Fazit: Spannend stimmig und sehr trist!

Rating: ★★★★☆

Texas Chainsaw Massacre

Lia (Eslie Fisher) will mit mehreren Freunden in einer runtergekommenen Stadt ein Restaurant eröffnen. Als dort die verrückte Mrs mc( Alice Krige) abtransportiert wird kommt es zu einem tragischen Unfall – und ihr wahnsinniger Sohn (Mark Burnham) beginnt einen blutigen Rachefeldzug …

Wieder einmal ausgewichen: der Film ist ein Sequel zum Originalfilm, bringt auch eine Figur von damals zurück (wenngleich die Darstellerin wechseln mußte) und lässt alles aus was sonst geschehen ist. Allerdings ist die Figur Leatherface keine die eine unglaubliche Story zu bieten hat. Der Film weiß aber dieses und löst es konsequent: bei einer Lauflänge von 82 Minuten verzichtet er drauf seine Figuren aufwendig einzuführen, sondern startet nach gut 20 Minuten das große Massaker. Danach hat man eine gute Stunde in der Leatherface durch die Gegen rennt und alles abschlachtet was ihm vor die Säge kommt Das Tempo ist hoch und ebenso ist es der Blutgehalt. Für einen Netflixfilm überrascht es wie viele Innereien hier zugelassen wurden. Ansonsten ist der Film eben das schnelle Häppchen für Horrorfans mit dem man auch alsa Nicht Kenner der Serie klarkommen kann.

Fazit: Kurz, knapp, heftig – eine runde Sache für Horrofans!

Rating: ★★★★☆

Escape Room 2 – No Way Out

Zoey (Taylor Russell) und Ben (Logan Miller) sind dem tödlichen Escape Room in den sie geperrt wurden knapp entkommen. Die sadistische Firma Minos sperrt sie aber bald in ein neues, derartiges Szenario …

Ich habe  nur die Einblendung vermisst: neulich bei „Escape Room“. Der Film hakt die Vorfälle des ersten in einer kurzen Rückblende ab und geht dann in Teil 2 erneut in die vollen, wie bei einer Serie. Die Handlung ist eigentlich egal, es geht nur darum die Figuren aus dem ersten Film sowie ein paar austauschbare neue Charaktere erneut in die Probleme zu bringen. Und so dauert es nicht lange bis die Figuren sich durch ein hanebüchenes, aber effekteis Netz aus übersteigerten Escape Rooms kämpfen müssen. Man bekommt genau die gleiche Nummer wie in Teil 1i, allerdings mit noch mehr Tempo und ohne Atempause. Wem das zu blöd ist, der hat mein Verständnis, es geht aber ebenso klar hier das Hirn auszuschalten und den Rausch durchziehen zu lassen.

Fazit: Extremers Tempo welches auch über die Absurditäten und die Plattheiten hinweg rauscht.

Rating: ★★★☆☆

Prisoners of the Ghostland

Bankräuber Hero (Nicolas Cage)I wird von Gouverneur (Bill Moseley) angeheuert um dessen Enkelin Bernice (Sofia Boutella) zu suchen. Heros Spur führt in das ominöse Ghostland …

Da hat Nicolas Cage wohl ein neues Betätigungsfeld gefunden: nicht mehr in irgendwelchen billigen, kruden Actionwerken auf dem Boden des Videothekensektors herumwühlen, sondern Filme die sch anschicken künstlerisch und irgendwie kultig zu sein. Leider hat es in diesem Falle ähnlich schlecht bei mir funktioniert wie einst bei Mandy: die Story klang nach einem schlichten, aber passablen „Klon“ von „Die Klapperschlange“, erweist sich aber recht schnell aus Aufhänger in dem keine wirkliche Story erzählt wird Der Film ergeht sich in endlosen Szenen, etwa der in der Cage auf einem Wagen liegt und über einen Platz gerollt wird, in denen nichts geschieht, aber einfach nur im Moment geschwelgt wird. Insgesamt wirkt das alles als sei es auf einem Schrottplatz gefilmt mit einer Menge gut ausgestatteter Cosplays drumherum. Und wenn hier mal eben so ein Hoden abgesprengt wird und dies fast folgenlos bleibt kann ich das alles nicht mehr ernstnehmen.

Fazit: Ich habs nicht kapiert: simple Endzeitarie mit distanziert wirkendem Cage und einem Loook als sei alles auf eine Schrottplatz gedreht.

Rating: ★☆☆☆☆

Hexen Hexen

In einem Hotel welches Mr. Stringer (Stanley Tucci) gehört versammeln sich die Hexen der Welt um mit ihrer Anführerin ( Anne Hathaway) einen Plan anzugehen bei dm Kinder in Mäuse verwandelt werden sollen. Ihr erstes Opfer wird ein junge aus dem Hotel (Jazhir Bruno) … …

Hier hat sich wohl wieder jemand einen Wunsch erfüllt, nämlich Anne Hathaway. Ich weiß zar nicht warum, aber die muß eine unfassbare Lust gehabt zu haben hier den übersteigerten Kinderschreck zu spielen und geht in der Rolle geradezu absurd azuf: unterstützt von relativ dürften sSpezialeffekten gibt sie hier eine ultimative Overacting.Performance. Den Rest kann ich nicht mit dem Buch vergleichen, nur mit dem Film aus den 90ern. Verglichen mit dem ist der neue Film weniger gruselig und deutlich weniger dreckig, folgt aber im wesentlichen der gleichen Handlung. Heißt, es gibt keine nennenswerten Überraschungen und auch weniger Kanten und Ecken als beim Original. Wenn dies aber denoch dazu führt daß sich heutige Jugendliche an dem Stoff versuchen habe ich soweit nichts dagegen, auch wenn ich nicht finde daß der Film wirklich kindertauglich ist. Obendrein finde ich das Ende etwas zu krass.

Fazit: Routiniertes, etwas geglättetes Remake ohne Highlights, daß verglichen mit dem alten Film regelrecht „zu sauber“ erscheint

Conjuring 3 – Im Bann des Teufels

Die Dämonologen Lorraine (Vera Farmiga) und Ed Warren (Patrick Wilson) führen 1981 am kleinen David (Julian Hilliard) einen erfolgreichen Exorzismus durch, allerdings kriecht der Dämon danach in den Körper von Arne (Ruairi O’Connor) was schwere Konsequenzen nach sich zieht …

Ich habe eine sehr unverkrampfte Haltung zur Reihe und dem ganzen Franchise: der erste hat mir damals nicht nennenswert viel gegeben, der zweite Teil war dann doch eine intensive Kinoerfahrung. Die weiteren Filme aus der Reihe habe ich respektiert, aber als belanglose Gruselkost wahrgenommen und eine große, alles übergreifende Geschichte ist bei mir nicht hängen geblieben. Daher ist mir diese letzte Teil dann auch eher gleichgültig vor die Nase geflattert, erwies sich aber als sehr bezeichnend: hier führ nicht mehr James Wan Regie und das merkt man. Trotz der routiniert aufspielenden Hauptdarsteller wirkt dieser Film wie eine billige, dürftige und nachgereichte Videothekenversion der Vorgänger. Obendren ist es geradezu dreist wie der Film behauptet auf einem wahren Fall zu fußen wenn die realen Umstände soo tragisch sind, dabei aber hier in ein anderes Licht gewendet werden. Als Abschluß der Serie ein eher trauriges Finish, als Gruselfilm für sich absoute Massenware ohne Highlights.

Fazit: Halbwegs stimmige, aber flaue Fortsetzung die kaum ein Finale für eine solch große Reihe darstellt.

Rating: ★★☆☆☆

Halloween Kills

Laurie Strode (Jamie Lee Curtis), ihrer Tochter Karen Strode (Judy Greer) und ihrer Enkeltochter Allyson Strode (Andi Matichak) haben Michael Myers (Nick Castle) in einem brennenden Haus eingeschlossen und zum Sterben zurückgelassen. Allerderings hat dieser den Brand überlebt und kehrt zu einem erneuten Massaker zurück …

Runde 2 oder 3? Alleine darüber kann man sprechen. Dies ist das Sequel zum Alternativen Sequel des Originalfilms welches eigentlich nur ein gutes Verkaufsargument hatte: Jamie Lee Curtis ist wieder dabei! Juhu! Da dieser im Jahre 2018 absurd erfolgreich war legt man nun nach mit gleich zwei weiteren Filmen – bedeutet, die sist das Mitetlstück einer Trilogie und leidet uter den Problemen die ein solcher Film nunmal hat: er kommt zu keinem Schluß, muß Wege für den näcshten Teil offenhalten und bringt nichts fertig. Und er verschenkt einen passablen Ansatz: er richtet den Fokus weg von Laurie Strode (Curtis ist zwar im Film, hat aber nur einen bemerkenswert kleinen Anteil) und schaut statt dessen auf die Anwohner von Haddonfield und setzt einen Lynchmob ins Zentrum der versucht Michael den Garaus zu machen. Dieser wehrt sich aber und da wo der Originalfilm subtile Spannung an den Tag legte macht dieser hier puren Splatter. Es wird gemeuchelt und geschnetzelt daß es eine Freude ist, abe keine plausible und griffige Handlung dazu erzählt. Obendrein leidet der Film an der Splatterkrankheit bei der sich viele Figure echt idiotisch doof benehmen. Fazit: es gibt nicht viel zu erzählen, reihenweise Kills ersetzen eine Subtilität und auch wenn der Cliffhanger für Teil 3 amtlich ist bleibt man nur enttäuscht zurück.

Fazit: Fehlende Ideen und ein fehlender Schwerpunkt kann auch nicht durch extra viel Blut ersetzt werden!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=zB2kbfhis7o