Archiv der Kategorie: Horror

Moloch

Als Kind bekam Betriek (Sallie Harmsen) den merkwürdigen Tod ihrer Großmutter mit. Mit 38 jahren bemerkt sie eine Bedrohung die sie und ihre Tochter im Visier hat und anscheinend auch mit ihren Eltern Roelof (Fred Goessens) und Elske (Anneke Blok) zusammenhängt. Der Archäologe Jonas (Alexandre Willaume-Jantze) gräbt in naheliegenden Moor bedrohliches aus …

Ich sah den Film auf den Film auf dem Fantasy Film Fest, im niederländischen Original mit englischen Untertiteln und war etwas damit überfordert aß zwischendrin mehrere Charaktere Englisch sprechen. Obendrein verlor mich der Film nach einer guten halben Stunde, was die Details angeht. Mit dem Ende und dem „Erhalt“ der Auflösung war das aber gar nicht so wild – es folgt alles altbekannten Motiven und Mustern. Man bekommt halt nur die übliche Wendung wie hier alles zusammengeschraubt wurde weobei eine Sache den Film zusammenhält: die schauerliche Atmosphäre. Das unangenehme Gefühl des matschigen Moors und des gruseligen Hasues sind effektiv zusammengesetzt. Allerdings vermarktet der Film ein Bild einer echten Horrorgestalt bewußt falsch: diese kommt nur im Showdown kruz zum Einsatz.

Fazit: Aus etlichen Genrevertretern zusammengebastelt mit gut sitzender Stimmung

Rating: ★★☆☆☆

Orphan – First Kill

Esther (Isabelle Fuhrman) gelingt eine Flcuht aus einer psychiatrischen Einrichtung in Estland. Sie wird mit ihrem kindlichen Aussehen in der Familie von Tricia Albright (Julia Stiles) aufgenommen …

Ich mochte den ersten Film durchaus, aber konnte nicht so endlos viel damit anfangen. Außer der Pointe ist wenig bei mir hängen geblieben, daher habe ich auf einen weiteren Film bzw. ein Prequel nicht gezielt gewartet. Und hatte auch keine Chance das Ganze ernst zu nehmen: auch wenn man man sich viel Mühe gibt, es funktioniert einfach nicht plausibel und glaubwürdig, daß eine 23 jährige hier eine Frau spielen soll die alle für eine zehnjährige halten. Ansonsten ist es eine altmodische Horrornummer, mit durchschaubaren Schocks und bekannten Kniffen, die von zahlreichen echt unsympathischen Figuren erzählt und mit seinem verwaschenen Look auch noch unfassbar hässlich ausschaut. Wer den ersten noch in guter Erinnerung hat kann es ja mal versuchen, für das anvisierte Publikum ist es wohl kaum eine Herausforderung.

Fazit: Unglaubwürdige Basis, auf der ein durchschnittlicher Metzelthriller mit uncharismatischen Figuren erzählt wird.

Rating: ★★☆☆☆

The Sadness

Das bösartige Alvin-Virus verbreitet sich in Tawian und macht aus seinen Opfern triebgesteuerte Zombies. Für Junzhe (Tzu-Chiang Wang) beginnt eine blutige Suche als er in dem höllischen Chaos veruscht seine Freundin Kai Ting (Regina Lei) zu finden …

Eine Frau die ins Auge vergewaltigt wird, Babys, die in er Mültonne liegen nd kunstblutverschmierte Krankenhausflure: die Liste an Ekel und Abscheulichkeiten die dieser Film aufbaut ist in der Tat rekordverdächtig. Die meisten Storywendungen und Aufbauten sind Standards aus genreüblichen Titeln, hier werden eben nur zwei Dinge leicht anders gehandhabt. Zum Einen ebe der Gewaltfaktor der jedes Mal, wenn glaubt es geht nicht fieser noch einen drausetzt. Zum anderen die Art der Zombies, die sich ihres Handelns bewußt sind und auch mit den Opfern sprechen können. Wem das reicht kann anderhalb intensive und furchtbare Stunden vebringen. Jeder anderedürfte sich angeekelt wegdrehen.

Fazit: Eigentlich ein Schema F Zombiefilm der in seiner Gewaltdarstellung und Drastigkeit absolut herausragt!

Rating: ★★★☆☆

Day Shift

Bud Jablonski (Jamiee Fox) arbeitet zim Schein als Poolreiniger, ist in echt aber ein Vampirjäger der die Lizenz verloren hat. Da er Geld für seine Scheidung braucht probiert er es nochmal bei der zuständigen Behörde – leider muß er aber nun den nervigen Setz (Dave Franco) mit auf seine Touren Nehmen

Das haben sich wohl zwei gesucht und gefunden. Nach dem überaus durchschnittlichen „Project Power“ tritt Jamie Foxx im nächsten Netflix Film an. Allerdings scheint die Nummer aus dem Algorithmus zu stammen – oder kann man es sonst sinnig erklären was hier alles aufeinander kommt? Komödie mit harmlosen Scheidungsszenen, blutige Vampirjagd, ein bisschen Buddy Film und dann noch der absurde Part daß die Welt des Vampirjagen sich Formalien und Bürokratie unterwerfen muß. Das kann doch nur ein Computer erdacht haben? Die Zutaten ergeben dann auch kein stimmiges Ganzes. Hinter den Kulissen sind Macher von Johne Wick beteiligt so daß die Vampiraction wenn es denn dazu kommt heftig und hurtig von Statten geht, dazu gesellt sich aber eben anstrengende Comedy und der Umstand daß Bürokraten über die Gemetztel mir Paragraphen reden. Die Chemie zwischen Foxx und seinem Kumpel Dave Franco funktioniert, dafür reist der manchmal stark digital wirkende Hochglanzlook mächtig raus. Es spielt aber wohl keine Rolle: als trivialer Freitagabendfilm der im Netflixabo aufploppt ist die Nummer völlig ok, man sollte sich nur sicher sein daß von der investierten Zeit rein gar nichts im Kopf verbleiben wird. Höchstens der Umstand daß Oliver Massucci wieder in einem internationalen Film auftauchen kann

Fazit: Absurder Mix von diversen Komponenten die zwar keinen stimmigen, aber einen passablen Streamingtitel ergeben.

Rating: ★★☆☆☆

Prey

Indianerin Kree (Amber Midthunder) wird Anführerin eines Stammes der Comanche. Dann wird aber ihr Stamm attackiert von einem übermächtigen, außerirdischen Wesen …

Ist Predator 5 oder doch Teil 0? 300 Jahre in der Vergangenheit angesiedlet wiederholt der Film das Grundszenario von Teil 1: der Predator landet auf der Erde und jagt im Wald, diesmal vorrangig eine junge, tapfere Indianerin. Im Grunde könnte das Vieh auch ein gänzlich anderes Wesen sein, mit der „Anbindung“ ans Franchise wird es aber populärer. Leider kann atürlich der Überraschungseffekt des ersten Films nicht wieder hergetellt werden: der Zuschauer kennt den Predator halt und ist der Protagonistin sehr lange etwas voraus. Am Ende ist dieser Film dann einfach Streaming Content: wenn man den Stellenwert des ersten Films bedenkt ist dieser recht saubere, solide gefilmter Teil einfach nur ein netter, kurzweiliger Titel im Angebto von Disney plus. Die Hauptfigur ist mögenswert, es wird eine clevere, aber klare Verbindung zu den alten Teilen gezogen, die Action solide und die Splatterszenen triefen vor Kunstblut. Defintiv besser als zu erwarten war, aber auch nicht in Gefahr wirklich wirklich „gut“ zu sein.

Fazit: Überaus solider Nachklapp der Serie der nichs falsch macht, trotzdem nur ein kleiner Titel bleibt!

The Black Phone

Ein sadistischer Mörder (Ethan Hawke) entführt den 13jährigen Finney Shaw (Mason Thames). In seinem Verließ entdeckt Finney daß er auf deinem dortigen Telefon die Stimmen von früheren Opfern hören kann …

Scott Derickson ist nicht gerade ein Regiestar, hat aber mit dem heftigen Schocker Sinister und dem ersten „Dr. Strange“ Film nennenswerte Werke abgeliefert und gezeigt daß er auch eine gewisse „Größe“ erschaffen kann. Das kommt diesem hier zu Gute, da das Drehbuch absoluter Durchschnitt ist und so vermutlich in einem unbedeutenden Netflix Film resultiert hätte. Die Story eines Jungend er von einem Irren entführt und in einem Keller gehalten wird hat zwar Potential, aber weder Schauwerte noch große Möglichkeiten wohin es gehen kann. Was es mit dem entsprechenden Black Phone auf sich hat verrät bereits der Trailer, was kein unfassbarer Spoiler ist, aber eben doch die Richtung vorgibt. Leider wird hier sehr vieles einfach unerklärt gegeben: Ethan hawke spielt das Mörderscheusal, wird aber nicht beleuchtet. Man erfährt nicht wer er ist und was seine Motive sind, er tut was er tut. Ebenso die Fähigkeiten der Schwester die ins Übersinnliche gehen und woher die übersinnlichen Anrufe kommen. Wenn man das Hinterfragen ausknipst kann man sich auf den „Effekt“ konzentreiren und der fällt hier dochzufriedenstellend gut aus: es gibt einige sehr gut sitzende Jump Scares, ein paar gute Spannungspitgzen und einige sehr überraschende Gewaltszenen (etwa Schulhofschlägereien). Mit dem Flair der 70er und der Musik kann man am Ende mit all dem zufrieden sein, zumal Mason Thames in der Hauptrolle mehr als überzeugt.

Fazit: Ein banales Drehbuch was von seiner guten Regie aufgewertet wird, aber im Kern eine sehr simple Nummer ist

8rating: 3]

Texas Chainsaw 3D

Heather Miller (Alexandra Daddaio) erbt ein altes Haus und fährt mit einigen Freunden dorthin um es sich anzuschauen. Sie merkt schon bald daß es dort ein düsteres Geheimnis gibt – und einen alten Bekannten mit einer Kettensäge …

Schmeiß alles raus was war – dieser Film eröffnet mit den letzten Szenen aus dem Ursprungsfilm und nimmt isch als direktes Sequel und schmeißt damit alles aus dem Fenster was zwischenzeitlich gewesen ist. Keine schlechte Sache, die aber in keinem nennenswerten Film mündet. IM Kern bleibt alles beim Alten: ein paar Jugendliche landen im abgelegenen Ödland unf werden anisolierter Stelle von dem verrückten mit der Kettensäge gejagt und dezimiert. Dabei gibt es die obligatorischen, aber extrem effektiv umgesetzten Kills und einige Spannungsmomente. Dies ist sicherlich nicht der Film den man isch beim Original 39 Jahre vorher ausgedacht und gewünscht hat, im Rahmen der Umstände macht dieser aber alles korrekt. Zumindest Fans von kurzweiliger Horrorkost dürften nichts zu klagen haben.

Fazit: Die Story ist schlicht, viele Motive wiederholen sich,

Rating: ★★★☆☆

Lamb

Die Schafzüchter Maria (Noomi Rapace) und Ingvar (Hilmir Snær Guðnason) wünschen sich Nachwuchs – und finden plötzlich ein Kind auf ihrem Hof. Dieses ist aber halb Mensch, halb Schaf …

Der erfolgreichste Film den es bislang aus Island gab und hier lief er nur beiläufig. Ich hatte keine Chance ihn auf dem Fantasy Film fest zu schauen, aber kann sehr gut verstehen daß er da hingehört. Ich glaube, für die breite Masse die gerne einen Horrorfilm sehen möchte ist der Titel zu trist und zu langsam. Wenn msn sich auf die absurde Grundlage einlassen kann entfacht der Film dann aber doch einen Sog und eine sich zuziehende Atmosphäre des Unwohlseins. Entscheidend ist dabei wohl ob man den Trailer kennt, da ein einziger Shot aus dem Film den Trailer spoilern kann. Am Ende ist dies kein „schöner“ Film, aber ein faszinierender mit unvorhersehbarem Verlauf Wenn man den Ansatz aber als Blödsinn empfindet kann man halt nich viel daraus mitnehmen.

Fazit: Faszinierende Horrorfabel, etwas eigent und gewollt trist inszeniert.

Rating: ★★★☆☆

Morbius

Der hoch angesehene Biochemiker Michael Morbius (Jared Leto) erleidet eine Blutkrankheit. Bei seinen Experimenten um dagegen vorzugehen erschafft er sich selbst übermenschliche Kräfte die aber denen eines Vampirs gleichen. So verspürt er auch einen starken Durst auf Blut …

Auch dieser Film wurde Corona bedingt gut zwei Jahre aufgeschoben. Aber mal ehrlich: hat wirklich einer darauf gewartet? Die einzigen Punkte die den Film irgendwie attraktiv machen ist zum einen die Verbindung zu Venom, die sich aber eigentlich nur auf einen im Trailer gesagten Satz beschränkt und zum zweiten deutete Michael Keaton im Trailer an dass es eine Direktverbindung zum MCU geben wird. Die Pläne wir man das handhaben wollte haben sich durch die lange Wartezeit und das fortlaufendes MCU aber zerschlagen und so ist es eigentlich das einzige Interessante wie man diese Herleitung nun basteln will. Was man dabei komplett vergisst ist das auch ein ganz normaler Film dabei ist und hier haben wir die absolute Blaupause eines Vampir Films: Wissenschaftler experimentiert an sich selbst und wird zum Vampir mit Superkräften, hat gleich einen ebenbürtigen Gegner und schlägt sich mit dem in endlosen CGI Schlachten die Schädel ein. Jared Leto macht einen Part ganz gut, ist aber trotzdem kein nennenswert zugänglicher Held, der Antagonist, die Partnerin, die ermittelnden Polizisten sind Reißbrett Figuren wo ich es nicht schlimm finde das man hier nach Schema F vorgeht, aber trotzdem kommt bei keinem Bestandteil irgendein Funken von Faszination rum. Nur endlos viele potthässlich ist CGI Effekte

Fazit: Als Nebenfigur würde ich Morbius gerne wiedersehen, einen eigenen Film braucht es nicht vor allem keinen so blutleeren CGFI Matsch

Rating: ★★☆☆☆

Resident Evil – Welcome to Racoon City

Im Jahre 1998 ist Raccoon City der Sitz des Pharmariesen Umbrella Corporation. Als einige Dinge schief gehen entsteht durch deren Experimente eine Zombieart welche brutal die Stadt angreift …

Die Resident Evil Reihe hat mich über viele Jahre begleitet ohne dass ich wirklich ein Fan davon war. Ich habe allerdings nie eines der Spiele gespielt, aber jeden neuen Milla Jovovich Film geschaut, wenn er erhältlich war. Ich habe diese als alberne SciFI abgetan mit hohem Action Anteil aber nichts was mich wirklich mitreißt. Dies hier ist ja dann das komplette Reset auf 0 und eine näher an den Spielen angelehnte Story. Trotzdem, da ich keines der Spiele kenne sagt mir weder der Inhalt noch die Charaktere noch irgendwas sonst etwas daran. Dadurch reduzierte es sich für mich auf einen Action Horrorfilm der in einer extremen Finsternis spielt, so dass ich kaum was erkannt habe und relativ farblose Gestalten erlebt hale die sich durch eine matschige Monster Apocalypse kämpfen. Fans werden darin zahlreiche Insider entdecken und ganz viel Spaß haben, für mich nur kurze Unterhaltungmit einigen Kills und nach Einsetzen des Abspanns auch schon wieder aus dem Gedächtnis entschwunden.

Fazit: Stimmungsvoll, fast zu düster und für Fans sicherlich mit einigen Insidern versehen

{rating: 2]