Archiv der Kategorie: Horror

Spiral – From the Book of Saw

Capt. Angie Garza (Marisol Nichols) schickt den Polizisten Zeke (Chris Rock) und seinen Partner William Schenk (Max Minghella) losum eine reihe furchtbarer Morde zu untersuchen. Die Spuren führen zu Zekes Vater (Samuel L. Jackson) und weisen auf den toten Jigsaw Täter hin …

Folge 9 der Saw Reihe? Wozu? Eigentlich war die Story mit Folge 7 plausibel zu Ende erzählt, der drangebastelte Teil 8 stellte viele Leute nicht zufrieden – dann aber kam Chris Rock. Der hatte wohl eine zündende Idee wie man der Reihe neue Impulse verleihen konnte und schrieb selbst das Drehbuch und übernimmt die Hauptrolle. Das Resultat ist ein gängiger Polizeitthriller über ein Revier und insbesondere einen Ermittler der es mit einem Serienmörder zu tun bekommt, dabei aber ein Nachahmer des alten Saw Täters ist. Ein Mörder meuchelt die zwielichtigen Gestalten eines Polizeireviers indem er sie in seine Fallen treibt, es würde der Story aber nicht wehtun wenn statt der Fallen einfach jemand die Figuren erschießen würde. Rock selber erscheint obendrein als zu flapsig für die ernste Rolle; ebensovwenig wirkt Samuel L Jackson mit seiner gängigen Coolness ein wenig fehl am Platze. Obendrein ist der finale Twist schon lange vor dem Ende zu erahnen. Daher dürfte dieser Film kaum eine ernsthafte Herausforderung für kener der Serie sein

Fazit: Umetikettierter Thriller mit leicht zu erahnender Auflösung!Rating: ★★☆☆☆

Don’t Breathe 2

Einige Jahre nach dem Einbruch in sein Haus scheint der blinde Norman Nordstrom (Stephen Lang) wieder ein friedliches Leben und hat ein Auge auf das Waisenmädchen (Madelyn Grace), Als diese jedoch entführt wird greift Norman zu radikalen Maßnahmen …

Der erste Film war für mich ein krasses Kinoerlebnis, dennoch war ich nicht auf der Suche nach einer zweiten Runde. Und erst recht keine die dann die Dlage so verdreht: aus Stephen Langs Scheusalcharakter wird der Protagonist der ein kleines Mädchen aufzieht und es dann gegen ein Heer Einbrecher verteidigt. Dabe blitzen aber doch vereinzelt die Stärken des ersten Films auf, etwa wenn das Mädchen in einer Kreich und Kletteraktion versucht lautlos der Lage zu entfliehen, allerdings werden einige Szenen durch unglaubwürdige Anteile stark entkräftet. Und man weiß nicht so recht zu wem man halten soll da sowohl Held wie auch Angreifer scheußliche Charaktere und Figuren sind und man kaum weiß für wen man halten soll. Immerhin kriegt man eine gaze Reihe utraharter Kills so daß Fans des Genres sicherlich zufrieden rausgehen.

Fazit: Unnötgies Sequel daß niht die Qualität des Erstlings aufbringt, aber eine blutige und solide und spannende Nummer ergibt!
Rating: ★★★☆☆

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=ajsqUNyiMx4

Candyman

Die Geschichte des Candyman ist im Chicagoer Viertel Cabrini Green allseits bekannt: ein ominöser Mann mit einem Haken als Hand der erscheint wenn man seinen Namen fünf Mal in den Spiegel sagt. Als Anthony McCoy (Yahya Abdul-Mateen II) und seine Freundin Brianna Cartwright (Teyonah Parris) in die Gegend ziehen kommen sie mit der Geschichte ungewollt in Kontakt …

Der Film mag zwar wie eine Neuauflage wirken, ist aber ein handfestes Sequel zum Ursprungsfilm. Das führt aber schnell zu Verwirrung: wenn einem in der Eröffungsszene bereits ein neuer Candyman präsentiert wird, wieso folgt man dann der Story von Teil 1 in der es um einen ganz anderen ging? Auch ansonsten findet man beim durchleuchten des Skripts viele leere Stellen bzw. Ungereimtheiten, etwas daß die Hauptfigur einen verletzen Arm hat der sich kreass entwickelt was aber keinen zu stören scheint. Macht aber alles wenig wenn man nicht drüber nachdenkt da die Stimmung des Films überwiegt. Die krasseste Szene ist ein „Anstarren“ auf einem Wohnungsflur in der zwar nichts passiert, aber dennoch eine enorme Spannung erzeugt wird und generell kommt der Film mit ausreichend schaurigen Momenten daher. Trotzdem fällt es in einen sehr unbefriedigenden Bereich wenn man nicht erkennt welche Dinge der Film bewußt mysteriös offen lässt und wo wirklich das Drehbuch gehangen hat.

Fazit: Stimmige Umsetzung mit inhaltlichen Durchhängern!

Rating: ★★★☆☆

Poltergeist III

Die übersinnlich begabte Carol Anne Freeling (Heather O’Rourke) lebt bei Tante Patricia (Nancy Allen) und ihrem Onkel Bruce (Tom Skerritt) in einem Chicagoer Hochhaus. Allerding entfesseltder Pfarrer Kane (Nathan Davis) das Böse erneut …

Die dritte Runde der achtziger Geisterbahnfahrt die sequeltechnisch vieles bekannt macht: eine ganz neue Umgebung, wenige der alten Figuren und ansonsten werden nochmal anderthalb Stunden lang die bekannten Gruselversatzstücke durchgezogen. Das hat aufgrund der Machart zwar viel Charme, wirkt aber aus heutiger Sicht extrem albern und kaum mehr gruselig. Obendrein kann man ja nicht anders als Heather O’rourke mit bedauern zu betrachten, wodurch man eher etwas wehmütig dreinschaut. Als Abschluß der Serie geht es für mich in Ordnung, aber ich habe de Reihe eh nie sonderlich ernst genommen.

Fazit: Alberne Geisterbahnfahrt die aus heutiger Sicht nicht mehr gruselig, aber nostalgisch erscheint!

Rating: ★★☆☆☆

Old

Jack (Gael García Bernal) verbringt mitFrau Kate (Vicky Krieps) und den Kindern einen Tag am Strand als er merkt daß dort ungewöhnliches vorgeht – anscheinend altern alle dort Anwesenden Personen mit unfassbarer Geschwindigkeit …

Hier wäre es wohl das Beste wenn man rein garnichts drüber weiß, leider hat der Trailer schon ganz amtlich was vorgegeben: ein paar Familien gehen an einen Stand und altern. Das ist eine derartig abgefuckte Situation daß man sich nicht reinfühlen kann wie das wohl selber wäre,, außerdem entsteht die Spannung nicht dadurch was eigentlich passiert, sondern ur durch die bohrende Frage was da vorgeht. Damit kann man die zwei Stunden durchstehen, auch wenn einen die Fugren kalt lassen,

Fazit: Guter Twist und krasse Bodyhorrorelemente aber keine interessanten Figuren!

Rating: ★★☆☆☆

Hellraiser V – Inferno

Die Suche eines Polizisten (Craig Sheffer) nach einem ominöser Serienmörder der sich „The Engineer“ nennt bringt eine unfassbare Erkenntnis: er erkennt daß der Mörder mit einem Würfel und einer sich dadurch öffnenden anderen Dimension in Verbindung steht …

Die nbächste Runde der Zenobiten-Saga die sich aber als typische Horrornummer erweist wie sie zu ihrem Erscheinen ständig für den Heimkinomarkt produziert wurde. Inhaltlich schließt das Ganze nicht wirklich an die anderen Filme an, es taucht halt nur die Figur des Pinhead auf die aber garnicht so unglaublich relevant ist. Mehr ist es eine Polizeigeschichte bei der ein Polizist die Umstände eines Mordes untersicht in den er persönlich verwickelt ist und dessen Spuren mehr und mehr in die Mysterywelt der Zenobiten führt. Mit Craug Sheffer hat man auch einen typischen B-Darsteller aus dieser Zeit, daher mag man das heute mit leichter Nostalgie bewundern. Ein paar Schocks, ein paar blutige Momente und wenige Auftritte von Pinhead haben damals gereicht, aus heutiger Sicht wirkt das alles nicht weiter erwähnenswert.

Fazit: Blutig und atmosphärisch, aber ohne wirkliche Verbindung zu den Vorgängern!

Rating: ★★☆☆☆

Poltergeist II – Die andere Seite

Nach den schlimmen Vorfällen in ihrem Haus ist die Familie Freeling in das Haus von Großmutter Jessica (Geraldine Fitzgerald) gezogen. Nachdem Tochter Carol Anne (Heather O’Rourke) jedoch auf einen Indianer trifft hat beginnt die gruselige Bedrohung erneut …

Sequels aus dieser Zeit haben aus heutiger Sicht viele Reize. In diesem Fall liegt aber wohl über allem der „Fluch“ durch den diverse Mitwirkende an der Reihe nach und nach verstorben sind. Dafür kann der Film zwar nichts, aber man betrachtet ihn deshalb wohl leicht anders. Würde man das anders handhaben sähe man ihn wohl als ein typisches Produkt seiner Zeit an. Mit Krampf und Gewalt wird hier die Story aus Teil 1 in die Länge gezogen und noch ein Gruselszenario angezettelt in welches die vertraute Familie aus Teil 1 gerät. Dabei wird wieder ein buntes Etwas aus Geisterbahneffekten ect. Abgefeuert die aus moderner Sicht charmant, aber kaum gruselig wirken, wie auch der ganze Film eher zum Lächeln als zum Fürchten ist. Trotzdem kann man ihn eben als kleines Kleinod seiner Entstehungszeit ansehen und mit einem Lächeln konsumieren.

Fazit: Nicht mehr wirklich spannend und schon garnicht angsteinflössend, aber solider Gruselspaß seiner Zeit!

A Quiet Place 2

Evelyn (Emily Blunt) mit ihren Kindern Regan (Millicent Simmonds) und Marcus (Noah Jupe) und dem neugeborenen Babyunterwegs in einer gefährlichem von Aliens bevölkerten Welt. Unterstützt von einem Fremden (Cillian Murphy) versuchen sie weitere Überlebende zu finden – do bei Evelyn steigert sich schnell das Misstrauen in ihre neuen Begleiter …

Die Fortsetzung eines Films der in meinen Augen keine wirkliche Geschichte zu erzählen hatte, sondern vorrangig ein Konzept entwarf und eine Welt etablierte: die Welt in der Aliens auf der Erde sind die auf Sound lauern und die Menschen bei jedem kleinen Geräusch tödlich attackieren. Nach den Ereignissen von Teil 1 hat man die verbleibenden Figuren und bewegt sich weiter in dieser Welt: die Handlung splittet sich stellenweise zu einer Geschichte mit drei parallel laufenden Vorgängen die zu keinem Zeitpunkt der Thematik neue Dinge entlocken, wohl aber die Spannung bis ans unerträgliche hochfahren. Wer damit leben kann daß eigentlich kaum was erzählt wird kann mit diesem Film sicher zufrieden werden; wer auf der Suche nach „Neuem“ ist vertut sich hier. Trotzdem ist der Film ein Beleg dafür daß auch Qualität Blockbuster-Horror aufzufinden ist.

Fazit: Solides Sequel daß einfach neue, bekannte Momente erzeugt und seine Welt ausbaut!

Videoreview von mir: https://youtu.be/6cYB7y6lFm4

Hellraiser 4 – Bloodlines

Im 22. Jahrhundert kämpft Paul Merchant (Bruce Ramsey) gegen den Zenobiten Pinhead (Doug Bradley) – durch Vorfahren wurde einst die Macht des Bösen auf der Welt entfacht durch eine ungewöhnliche Rätselbox …

Dies ist dann wohl der Befreiungsschlag. Teil 2 war ein direktes Sequel zu Teil 1; Teil 3 griff immerhin noch eine Figur und die wesentlichsten Punkte auf, diese Folge vier befreit sich von alledem und macht sein eigenes Ding. Eigentlich geht es nur darum wieder schöne Horror und Folterszenarien zu ermöglichen und effektiv zu inszenieren und dabei Doug Bradley als Pinhead wieder spektakulär ins Zentrum zu verfrachten. Dessen Auftritte sind aber relativ zurückgefahren, statt dessen mixt der Film eine krude Story die durch mehrere Zeitebenen geht und sich um den ominösen Zauberwürfel handelt. Leider ist diese gähnend langweilig (bei einer Lauflänge von gerade mal 80 Minuten) und man knüpft irgendwie keinerlei emotionale Anbindung zu den Figuren, da diese bleich und uninteressant sind. Die SciFi Effekte in den Zukunftsszenarien sind obendrein meilenweit unter einer typischen Star Trek Episode. Leute die alles komplettieren müssen (wie ich) können es hier natürlich mal versuchen, insgesamt aber enttäuscht die vierte Folge und bietet außer ein paar blutigen Momenten nichts.

Fazit: Uncharismatischer Fortführer ohne Reiz!

Rating: ★☆☆☆☆

Hellraiser III – Hell on Earth

Fernsehreporterin Joey Summerskill (Terry Farrell) erlebt wie ein Mann von einer unbekannten Macht getötet wird. Joey tut sich mit der Freundin des Opfers der Tänzerin Terri (Paula Marshall) zusammen und folgt ihr in den Nachtclub „Boiler Room“ – von dort aus führt eine düstere Spur zum Zenobit Pinhead (Doug Bradley) …

Nach rund 29 Jahren seines Bestehens ist mir dieser Film dann auch mal vor die Augen geraten und trifft unerwartet positiv einige Punkte. Der Film ist von Anthony Hickox, der ein Jahr später den zweiten „Warlock“ Film inszeniert hat und dieser hier erinnert mich in vielen Punkten daran, was Stimmung, Atmosphäre, Look und auch die ausufernden Gewaltarien angeht. Dann ist es der erste Teil der Reihe der in Amerika statt in England produziert wurde und auch dadurch einen etwas hochwertigen Look bekommt. Mit Terry Ferrell die mir als Dax aus „Star Trek“ sehr im Kopf ist habe ich auch eine Hauptfigur die mir sehr zusagt. Die Story an sich ist natürlich Banane, aber mit sehr viel Retrogefühlen zu betrachten: ein absurdes Monster erreicht das New York der frühen 90er Jahre und entfesselt die Hölle auf Erden. Look, Musik, die herzlich als solche zu erkennenden Spezialeffekte und die Mischung aus allem gaben mir anderthalb sehr nostalgische Stunden. Ich kann aber verstehen wenn dies als Schmutz und veralteter Quatsch abgetan wird.

Fazit: Düster und bösartig zu seiner Zeit, aus heutiger Sicht geradezu nostalgisch und charmant!

Rating: ★★★☆☆