Archiv der Kategorie: Horror

Happy Deathday 2U

Tree Gelbmans (Jessica Rothe) konnte die Zeitschleife durchbrechen durch die sie an ihrem Geburtstag wiede rund wieder ihren Tod erleben mußte. Doch dann beginnt das Grauen erneut und betrifft diesmal auch Ryan (Phi Vu) und Carter (Israel Broussard). Wieder sind sie auf der Suche nach einem Weg aus dem Teufelskreis auszubrechen …

Wieder einmal ein Sequel daß niemand erwartet, gefordert oder gewünscht hat – aber eins das dennochg erne genommen wird da der Erstling zwar auch nicht gerade das filmische Rad neu erfand, denoch zu einem sympathsichen kleinen Hit wurde. Beim Sequel verschiebt man ein wenig das Genre: es gibt zwar auch hier einen maskierten Mörder dessen Identität enthüllt werden mu, aber das passiert völlig beiläufig und nur nebenbei, ansonsten mixt der Film vorrangig die Bereiche Science Fiction und Comedy. Dabei entsteht ein zwar restlos bekloppter, aber über manche Strecken unterhaltsamer Mix. Mit nahezu allen relevanten Darstellern des ersten Teils, einem ähnlichen Look und einigen netten Ideen macht der Film bemerkenswert Spaß, allerdings nur wenn man bereit ist bei dem Quatsch das Hirn entsprechend auszuknispen. Und wie man das Grundszenario findet in dem er ddie ganze Geschichte neu aufrollt … nun, ich war zufrieden, ich kann aber auch verstehen wenn es manch anderem zu blöd ist. Dennoch: Spaß ist vorhanden und mit Jessica Rothe hat der Film einmal mehr eine großartige Heldin von der man mehr sehen mag.

Fazit: Absurder Genremix, erfreulich blutarm, aber irgendwo unentschlossenw as er denn erzählen will!

Escape Room

Eine merkwürdige Box mit einer Einladung führt Amanda (Deborah Ann Woll), Mike (Tyler Labine) und Ben (Logan Miller) mit anderen Fremden in einem Warteraum zusammen. Eigentlich soll es um die Einladung zur Teilnahme an einem Escape Room gehen – dann aber merken sie daß sie bereits im Spiel sind in dem es auch ums nackte Überleben geht …

Fluch und Segen zugleich: der Film braucht nur ein paar Minuten um die Figuren im benannten Escape Room zu platzieren und loszulegen – allerdings hatte man bis dahin eigentlich keine Chance eine von ihnen näher zu betrachten, kennen zu lernen und damit nimmt man kaum einen emotionalen Anteil an dem was den Charakteren ab dort blüht. Das ist eine von Saw und Titeln wie „Cube“ inspirierte aneinanderreihung von Krisenszenen: Figuren geraten in eine fiese Lage, kämpfen sich frei, dann kommt die nächste, dann kommt die nächste und immer so weiter – dumm nur das meist einer der Protagonisten eine solche Aktion nicht überlebt. Mit Realismus hat das alles nichts zu tun, dies ist nicht eine glaubwürdige Nachstellung eines echten Escape Rooms, dies ist purer Over the Top Quatsch. Als kurzweiliger Horrorfilm geht’s dann auch in Ordnung, aber insbesondere das an den Haaren herbeigezogene Sequel zum Ende hin verdirbt die Laune.

Fazit: Kleine, spannende Moment sind drin, aber bleiche Figuren und over the Top Ideen dämpfen den Spaß deutlich!

Rating: ★★☆☆☆

Die Kunst des toten Mannes

In der Kunstszene von Los Angeles erscheinen Werke eines namenlosen fremden Malers. Der Kunstkritiker Morf Vandewalt (Jake Gyllenhaal) befasst sich damit aufmerksam und erkennt daß von den Bildern eine merkwürdige und gefährliche Macht ausgeht …

Das ist die Stelle wo eine Drehbuchidee auf die Inszenierung trifft: im Film geht es um mysteriöse, geheimnisvolle Bilder die auf den Betrachter eine geradezu übermenschliche Sogwirkung haben, dumm nur daß diese Bilder im Film dann zu sehen sind und natürlich auf den normalen Zuschauer keinen solchen Effekt ausüben. Ansosnten sind am Film natürlich sehr spannende Personen beteiligt: „Nightcrawler“ Regisseur Dan Gilroy, der dortige Hauptdarsteller Jake Gylenhaal, ebenso Rene Russo, Toni Colette und John Malkovich sowie Natalia Dayer die aus „Stranger Things“ bekannt sein dürfte. Leider wußten die wohl nicht in welche Richtung sie ihren Film gehen lassen wollen: es beginnt wie eine Satire auf die Kunstwelt, deutet dann einen Thriller an wenn es um die Hintergründe woher die ominösen Bilder stammen und mündet dann einfach wieder in einen schlichten Horrorfilm mit Schockmomenten in dem auch wieder ein gewisses Maß an Fantasy zugegen ist. Das mag zwar handwerklich solide gemacht sein, scheitert aber an unsympathischen Charakteren und seichten Schocks – eine unstimmige Mischung die nichtmal an Durchschnitt rankommt.

Fazit: Trotz solider Inszenierung nur seichter Horror mit Starbesetzung

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=jn26-dhtbCc

Mandy

Im Jahre 1983 ist Red Miller (Nicolas Cage) ist ein gebrochener Mann seit eine Sekte seine Frau durch eine Sekte ermordet wurde. Red beschließt blutige Rache zu nehmen und die Schuldigen ebenso blutig zu richten …

Da sitze ich völlig ratlos davor, man kann den Film wohl auf zweierlei Arten ansehen: einerseits nach der erzählten Geschichte, andererseits der visuellen Umsetzung. Das Erste ist dann in der Tat nichts nennenswertes, eine schlichte Rachestory in der dem Helden jemand genommen wird und er meuchelt sich durch die fiesen Gegner. Die Umsetzung machts und hier lotet der Film alles aus was audiovisuell möglich ist. Bilder und Musik brennen sich ins Gehirn und versetzen einen dabei in eine transähnlcihe Stimmung. Das zusammen mit dem irren Spiel von Nicolas Cage und einigen sehr blutigen Momenten ergibt ein ungemein verstörendes Werk welches sich Gewohnheiten, Mainstream und allem derarritrgen restlos verschließt und eben ein Film ist mit dem man wirklich was anfangen kann oder den man irritiert und vielleicht sogar angewidert ablehnt.

Fazit: Verstörender Biderrausch und Ausnahmefilm wie es ihn nur selten gab!

Unknown User – Dark Web

Matias (Colin Woodwell) muß während enes Videochats und eines Spiels mit Feunden feststellen daß er einen fremden Laptop besitzt der Material von ermordeten Frauen enthält – und der ominöser Täter fortan hinter ihm und seinen Freunden her ist …

Blödes Timing: der Film startet rund zwei Monate nachdem Seaching im Kino lief, das war ein großartiger Titel der seine komplexe Story vollständig auf einem Laptop erzählte – dadurch wirkt das Vorgehen dieses Films weit weniger originell. Allerdings ist es ein anderes Genre, während Searching ein Krimi und Thriller war ist dieser hier fast dem Genre Slasher zuzuordnen: ein paar Leute skypen, einer spielt an einem Programm rum und schrittweise zieht eine düstere Bedrohung auf die zuerst absurd und mehr und mehr echt erscheint. Der Film hat dabeu zwar eine absolut geringe Position um die Ereignisse zu zeigen, im Gegenzug aber ein hohes authentisches Feeling. All das führt hin zu einer Auflösung die im ersten Moment stark überrascht, durch die man dann aber auf den ganzen Film zurück schaut und feststellt daß das was hier geschehen ist ganz großer Quatsch war. Seis drum: ich hab den Spuk gekauft und fand den Film überragend schweißtreibend und absolut effektiv – mehr brauchts manchmal garnicht.

Fazit: Schlichtes Konzept, aber ungemein effektive Umsetzung.

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=kOsey3rzIFo

Halloween

40 Jahre ist es her seit Michael (Nick Castle) in der Halloween Nacht versucht hat die Babysitterin Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) zu töten. Während eines Gefangentransports gelingt ihm jedoch die Flucht und er reist nach Haddonfield um Laurie entgülitg aufzuspüren. Diese hat sich ejdoch auf ihn vorbereitet …

Ich bin eigentlich ein Freund der Halloween Thematik und sehe Michael Miyers Platz in der Horrorfilmgeschichte als unbestreitbar und sehr groß an – bei diesem Titel hatte ich aber eine unfassbare Skepsis. Ich glaube nicht daß es ok ist bei einer bestehenden Serie ein Sequel an einer bestimmten Stelle einzuschieben, fürchte sogar daß dies jetzt stetig Nachfolger mit sich bringt. Aber gut, dafür kriegen wir wieder einen Halloween Film in dem Jamie Lee Curtis als Laurie Strode auftritt. Leider aber keinen guten: Curtis selbst ist zwar eine plausible, aber nicht wirklich mögenswerte Figur, der Showdown zwischen ihr und Michael Myers ist in der Tat eine sehr spannende Passage – davor sind aber zwei Drittel Horrorfilm von der Stange. Der Films streut reihenweise unsympathische und uninteressante Figuren zusammen und springt zwischen deren Wegen herum so daß man nicht das Gefühl einer Hauptfigur hat und bringt stellenweise ein paar heftige Kills unter die aber der Handlung kaum weiterhelfen – plus dem sagenhaft dämlichen Twist einer Figur nach zwei Dritteln. Es ist sicherlich nicht der schlechteste der Reihe und das Mitwirken von Jamie Lee Curtis generiert sicherlich ein bestimmtes Interesse – trotzdem bleibt das Resultat mau und nur zum Ende hin spannend.

Fazit: Schwache Episode die keinen Schwerpunkt findet!

Ghost Stories

Professor Philip Goodman (Andy Nyman) untersucht drei paranormale Fälle um sie als Betrug zu entlarven. Allerdings muß er bald feststellen daß die genannten Fälle sehr wohl wahre Dinge enthalten …

Och joa … genau das und keinen Funken mehr. Ich hatte diesen Film als Horrofilm gekennzeichnet gesehen und entsprechendes erwartet, bei genauerem hinsehen ist es aber sanfter Grusel mit Mysteryflair. Im Grunde als würde man eine alte, aber gute Folge Akte X sehen: ein wenig Geisterzeug, ein paar Erschrecker, ein wenig Gerede und Rätsel – und dann ists auch schon vorbei. Ich kann verstehen daß dieser hier nicht allzu dick in den Medien präsent war, obwohl er mit Martin Freeman durchaus ein prominentes Zugpferd dabei hat, hoffe aber daß er im Heimkino und auf den Streaming Portalen noch ein wenig wahrgenommen wird. Schon alleine weil ich wissen möchte ob es auch andere gibt die bei der Auflösung an einen bestimmten DiCaprio Film erinnert werden.

Fazit: Kleine, solide und unaufdringliche Gruselnummer, nett, sympathisch und nicht sehr auffällig!

The Nun

Father Burke (Demián Bichir) untersucht den mysteriösen Tod einer Ordensschwester in den 50er Jahren die in einem rumänischen Kloster Selbstmord beging. Zusammen mit der Novizin Irene (Taissa Farmiga) ergründet Burke ein grausiges Geheimnis des Klosters …

Gut, ich bringe schlechte Voraussetzungen mit: ich fand den zweiten Conjuring Film großartig, den ersten und die beiden Anabelle Titel fand ich nur durchschnittlich. Und so sehr ichs verstehen kann das ein Franchise gemolken werden muß wenn es Umsatz bringt, desto mehr stößt mich diese Praktik ab – und ein Film wie dieser unterstreicht für mich diese Ansicht restlos. Eine handvoll bleicher Gestalten tapst durch eine unliebsame, unschöne Umgebung, mehr als die Hälfte des Films besteht aus Leuten die mit Kerzen und Fackeln merkwürdig dreinblickend durch dunkle Gegenden stapfen …und wann immer Einschlafgefahr zu bestehen scheint wird wie auf Knopfdruck ein Jumpscare oder eine Vision eingefügt. Das ist Grusel von der Stange, der auch nicht durch interessante Figuren aufgewertet wird; und die Verbindung zum Conjuring 1 wirkt wie mit Gewalt erzwungen. Für riesige Fans der Serie sind vielleicht ein paar Pluspunkte drin, ansonsten ist der Nonnenhorror komplett verzichtbar.

Fazit: Gute Kameraarbeit und stellenweise effektive Gruselumgebung, ansonsten nur pure Langeweile!

Rating: ★★☆☆☆

Slender Man

Vier Highschool-Schülerinnen (Julia Goldani Telles, Joey King, Jaz Sinclair und Annalise Basso) führen ein Ritual durch um die Legende vom Slender Man als Lüge zu überführen. Leider verschwindet dabei Eine von ihnen – und eine bösartige Gestalt trachtet ihnen nach dem Leben …

Dieser Film als habe jemand ein Bewerbungsvideo gedreht für eine Anstellung bei einer Effektefirma. Als sei es ein Demoband für coole Horroreffekte die auch in der Tat wudnerbar schaurig aussehen, dabei aber einen großen Nachteil haben: sie führen zu nichts. Eine Handvoll Mädchen guckt sich ein Videoband an, dann verschwindet eine und die anderen werden ab sofort von Horrorvisionen gepeinigt – wow, wie irre. Man hat keine wirkliche Handlung, keine wirklichen Figuren, nur eben recht effektive Horrormomente die mit krassen und verstörenden Schreckeffekten daherkommen, dabei die nicht vorhandene Handlung kein Stück vorantreiben. Größtes Manko: daß der Slender Man nicht irgendwie ausgeführt wird, keine Grenzen besetzt bekommt sondern in übersinnlicher Manier tun kann was immer er will – und der Zuschauer selig wegpennt.

Fazit: Krasse und scheußliche Horroreffekte in heftiger Atmosphäre – dabei aber völlig handlungsfrei und doof!

Rating: ★☆☆☆☆

Pay the Ghost

Englischprofessor Mike Lawford (Nicolas Cage) steckt immerzu in Arbeit und vernachlässigt deswegen sogar oftmals seine Familie – daher ist es ihm umso wichtiger seinen Sohn Charlie (Jack Fulton) zu einer Halloweenparade zu begleiten. Dort verschwindet sein Sohn spurlos – und selbst ein Jahr später ist der Junge weg und Mike wird von Schuldgefühlen und merkwürdigen Visionen geplagt …

Nicolas Cage zahlt wieder mal ein paar Schulden ab mit einem schnell verdienten Gehaltscheck. Hierbei kann man aber einen Funken Fairneß anbringen: klar, er spielt eine schlichte, unbedeutende Rolle in eine schlichten, unbedeutendem Film die er auch mit keinem Funken seiner individuellen Art ausfüllen kann, aber trotzdem ist dieser Film auf dem Sektor seiner schlechten Streifen einer der besseren. Eine völlig austauschbare Geschichte, eine typische Geisternummer mit ein paar netten Gruselmomenten deren größter Schocker die Anwesenheit von Veronica Ferres ist. Wenn man es mal versucht hat man den Film zwar nach ein paar Minuten vergessen, aber bis dahin eine solide Zeit gehabt.

Fazit: Solide Gruselnummer, zwar seicht und austauschbar aber stabiler Standard!