Archiv der Kategorie: Horror

The Strangers – Opfernacht

Kinsey (Bailee Madison) soll aufs Internat geschickt werden und vorher noch einen Urlaub mit Mutter Cindy (Christina Hendricks), Vater Mike (Martin Henderson) und Bruder Luke (Lewis Pullman) verbringen. Vor Ort erwarten sie jedoch die Psychopathen Dollface (Emma Bellomy), Pin-Up Girl (Lea Enslin) und The Man in the Mask (Damian Maffei) die eiskalt beginnen die Familie zu terrorisieren …

Der este Film ist für mich mit einer ganz kleinen Anekdote verbunden: ich sah ihn damals nachdem ich aus einem Einzimmer Appartement in eine Wohnung mit mehreren Räumen gezogen war und hatte nachts nach Konsum des Films Angst in den benachbarten Schlafraum zu gehen – so intensiv empfand ich ihn. Auch das Grundprinzip daß zwei Menschen den drei Psychopathen wehrlos ausgeliefert sind und sich nicht gemäß der Standardreegeln zur Gegenwehr setzen gefiel mir. Im Sequel geht’s dann doch konventioneller zu: Schauplatz ist ein leerstehender Trailerpark an einem See, eine arme Familie erscheint dort und gerät recht schnell in die Bedrängnis. Ich mag daß man keine aufwendigen Aufbauszenen einfügt, sondern sehr schnell zum Punkt kommt: bei gerade 85 Minuten Laufzeit geht der Alptraum nach knapp 20 Minuten los und setzt bis zum Ende nicht mehr aus. Dabei reicht das Prinzip daß einfach drei Irre durch die Gegend schleichen und jederzeit hinter jeder Ecke hervor springen können komplett aus – die dann folgenden Gewaltmomente, Erschreckszenen und Verfolgungsjagden sind zwar nicht wirklich neu oder originell, aber eben sehr effektiv. Mitdenken sollte man zwar nicht da zahlreiche Dinge strunzdumm sind, aber für einen kurzen, knappen Horrorabend ist die Nummer optimal.

Fazit: Nicht wirklich nötiges Sequel daß aber kurzweilig und effektiv ausfällt!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=gj_A_sHOxmM&t=2s

Im Auftrag des Teufels

Anwalt Kevin Lomax (Keanu Reeves) kommt aus der Provinz und hat eine beeindruckende Bilanz an gewonnenen Fällen. So erhält er ein Angebot einer großen New Yorker Kanzlei die John Milton (Al Pacino) gehört. Während er weiterer Karreire macht bemerkt seine Frau Mary Ann (Charlize Theron) mehr und mehr eine aufziehende Gefahr …

Eine sehr interessante Idee und auch so viele Jahre später eine ungemein spannende Darstellerpaarung: der Film legt fest daß Anwälte wie der Teufel sind und geht nhoch weiter den Teufel eben als Kopf einer solchen Kanzlei zu präsentieren, großartig verkörpert von Al Pacino. Dem gegenüber der ehrgeizige, aber noch irgendwie gute Naivling, von einem jungen Kean Reeves mit viel Eisnatz verkörpert, dahinter hat die zu dem Zeitpunkt noch unbekanntere Charlize Theron einen heftigen Part als Ehefrau die auch so einiges mitmacht. Der Film an scih ist nicht direkt ein schlichter Horrorfilm, hat aber sehr wohl zahlreiche Passagen die dem Horrorgenre entsprechen, dazwischen gibt es viele scharfzüngige Dialoge und trotz der langen Laufzeit keine wirkliche Langeweile. Ich war mir nur immer unschlüssig ob ich die Schlußpointe genial oder zu speziell finden soll – aber wer sie nicht kennt kann es mal mit dem Film versuchen und sich eine eigene Meinung bilden.

Fazit: Spannend, üppig aufgemacht und am Ende glatt von epischen Ausmaßen – ganz eigener Mix aus Justizfilm und Horrorstreifen!

Hereditary – Das Vermächtnis

Galeristin Annie (Toni Collette), ihr Mann Steve (Gabriel Byrne) und die Kinder Peter (Alex Wolff) und Charlie (Milly Shapiro) leben in einem Haus am Waldrand. Nach dem Tod von Annies Mutter beginnen dort rätselhafte und unheimliche Ereignisse konfrontiert und sie kommen einer düsteren Familienvorgeschichte auf die Spur …

Ich gebe gerne und offen zu wenn mich ein Film überfordert und das war bei diesem hier eindeutig der Fall. Ich bin da auch völlig unvorbereitet rangegangen, wußte nicht was kommt und hatte nichtmal einen Trailer geschaut – und ahnte eben wirklich nicht in welche Richtung die Reise geht. Dementsprechend war ich insbesondere in der ersten Stunde sehr aufgeschmissen, da der Film definitiv nicht besonders klassisch ist und an allen Ecken von gängigen Normen abweicht. Hierbei liefert er aber ein sehr gebremstes Erzähltempo bei dem man überhaupt nicht weiß was vorgeht – und dem Gemurmel im Kinosaal entnommen war ich nicht der einzige der recht unbeeindruckt geblieben ist. Dafür läuft das Ganze auf ein unfassbar krasses Finale raus und die letzten zwanzig Minuten stellen ein paar der unangenehmsten Kinominuten 2018 dar die man gesehen haben sollte. Daher kann ich den Film nicht uneingeschränkt empfehlen und ich bin mir sicher daß er seine Zuschauer spalten wird – anber auch einige sehr zufrieden sein werden.

Fazit: Krasses Finish nach der eher langsamen ersten Hälfte – nicht für jedermann geeignet!

Cargo

Eine Zombie-Apokalypse ist über die ganze Welt hereingebrochen – in Australien hat sich Vater Andy (Martin Freeman) mit seiner Frau Kay (Susie Porter) und mit ihrer kleinen Tochter Rosie auf ein Hausboot gezogen. Dann wird Andy jedoch infiziert und muß innerhalb 48 Stunden seine Tochter in Sicherheit bringen – auch vor ihm selbst wenn der Virus aktiv wird …

Ich ganz persönlich konnte dem Zombie Thema noch nie nennenswert viel Reiz abgewinnen, habe mich aber trotzdem eine Weile mit „The Walking Dead“ befasst und habe die Serie langsam über – daher war dieser Film im ersten Moment wenig reizvoll für mich. Muß aber sagen daß er im Grunde so ist wie es eine sehr gute „The Walking Dead“ mal war: eine Studie über Menschen in einer Extremsituation in der die Zombies zwar mit drin sind, aber nicht die entscheidende Hauptsache. Das ist hier einerseits Martin Freeman der eine aussichtslose Odysee unternimmt um irgendwo seine Tochter sicher abgeben zu können, auf der anderen Seite ist das die australische Landschaft die großartig in Szene gesetzt wird. Man merkt dem Film in jedem Moment an daß er ein Netflix Titel ist, und scheinbar auch einer der mit nicht allzu hohem Budget realisiert wurde. Aber es reicht auf ganzer Linie für anderthalb unverkrampfte und sehr spannende Stunden, darstellerisch top getragen und ohne Ausrichtung auf falsche Showeffekte.

Fazit: Spannender Zombiefilm in dem Blut, Gewalt und Horror bewußt zurück gefahren werden und der leidende Vater im Fokus steht.

Rating: ★★★★☆

Jeepers Creepers 3

Sheriff Dan Tashtego (Stan Shaw) findetg in seinem Städtchen Poho Countyeinen LKW voller Leichen. Dies ist aber nur der Auftaktg einer grausamen Mordserie hinter der ein ominöses, übersinnliches Wesen zu stecken scheint daß alle 23 Jahre auf die Jagd geht …

Häßlich, aber kaum zu vermeiden: der Film wird auch von der Realität überschattet: Victor Salva der die ersten beiden Teile schrieb und inszenierte wurde wegen Mißbrauch ins Gefängnis gesteckt und saß seine Strafe ab, das verringert natürlich die Anzahl der Leute die bereit sind in ein Projekt von ihm zu investieren und so kam der neue Film auch nicht wie mal geplant ins Kino. Statt dessen auf den Heimkinosektor wo er aber angemessen hingehört. Ich selber kann der Nummer dabei wenig abgewinnen, das liegt schon alleine am Zeitpunkt zu dem der Film spielt: er ist genau in den Zwischenraum zwischen Folge eins und Folge zwei gepackt, also Sequel und Prequel in einem. Mir erzählt er nichts interessantes über die Figur, liefert lediglich reihenweise Anspielungen auf die anderen Filme und eine ganze Handvoll Szenen in denen Arme Schweine auf den übermächtigen Killer treffen. Als kurzweiliges Schlacht und Murks Event kann man dem Film nichts schlechtes nachsagen, ich selber fand das aber zu wenig.

Fazit. Solider Horrorquatsch für Fans, hätte es zwar nicht gebraucht, schadet aber auch nicht!

Wahrheit oder Pflicht

Bei einem Party Trip nach Mexiko landet Olivia (Lucy Hale) mit ihren Freunden bei einer Runde „Wahrheit oder Pflicht“ in einer alten Kirche. Recht schnell bemerken sie daß das Spiel übersinnliche Kräfte freigesetzt hat – alle Mitspielenden werden fortan zu ständigen „Wahrheit oder Plicht“ Fragen gezwungen die bei nicht befolgen tödlich enden …

Herjeh, hier stimmt ja garnichts. Die Grundidee taugt sicherlich nicht für einen richtig guten Film, hat aber doch genug Potential für einen Teenie Slasher. Leider werden alle Ansätze in diese Richtung restlos verschenkt: das namenlose Böse stellt zu keinem Zeitpunkt eine wirkliche Bedrohung da, die menschlichen Figuren sind austauschbar, bleich und vollständig uninteressant (höchstens Tyler Posey funktioniert ganz gut weil er als „Teenwolf“ relativ präsent ist) und die Story steckt so derartig voller Plotlöchern, Logikfehler und reinen absurden Ideen daß man echt ratlos davor sitzt und sich fragt wer den Mist abgesegnet hat. Aber letztlich trennt sich hier die Zuschauerschaft: wer Interesse an einem „guten“ Film hat braucht sich damit garnicht zu befassen, wer vielleicht Lust auf ein wenig filmischen Trash hat über den man lachen kann sollte ruhig mal einen Blick riskieren. Schon alleine für das miserable Finish.

Fazit: In allen Belangen vergeigte Horrorgurke!

A Quiet Place

Eine Spezies von unsterblichen Kreaturen hat die Erde überrannt und diese finden alle Menschen durch ihr geniales Gehör. Eine Familie jedoch die ihr Leben in kompletter Stille verbringt schafft es notdürftig zu überleben …

Ein simples Konzept und eine bestimmte Erzählweise die sich aber als ungemein effektiv erweisen: der Film beantwortet zum einen keinerlei Fragen. Es gibt keine Erläuterung was die merkwürdigen Angreifer sind, wo sie herkommen, wie es auf der Welt aussieht und wer die Hauptfiguren sind, ebenso wenig verläßt der Film den Blickwinkel und zeigt was sonst in der Welt vorgeht. Und er gibt auch keine Auflösung, keinen Ausblick, einfach nur einen Ausschnitt der gebotenen Figuren die mit einem gamz schlichten Problem leben: sie dürfen keinerlei Laut bzw. Geräusch von sich geben. Aus diesem Grundatz ergeben sich schweißtreibende 90 Minuten die weniger die Monsterattacken selbst als Thema haben sondern eben die Frage wie die Betroffenen in diesem Umfeld leben. Wenn es dann zu Attacken der Viecher kommt ist aber ebensowenig Splatter oder Event angesagt sondern eben das Auskosten des Spannungsmoment. Regisseur und Hauptdarsteller John Krassinski kriegt das bestens hin, leider kommt man durch de redizuierte Erzählweise (Dialoge passieren fast nur als Zeichensprache) den Figuren nicht näher da man kaum was über sie erfährt. Und was Emily Blunt in der Mitte etwa tun muß ist jenseits aller Glaubwürdigkeit. Aber das ruiniert den Film nicht.

Fazit: Schlichtes Konzept, unfassbar spannendes Resultat!

Rating: ★★★★☆

Cult of Chucky

Nica Pierce (Fiona Dourif) landet in einer psychiatrischen Anstalt nach dem Mord an ihrer Familie. Dabei weiß sie nicht daß in Wahrheit die von einem Mörder besessene Puppe Chucky dafür verantwortlich ist. Als ihr Therapeut versucht die Puppe in die Therapie mit einzubringen beginnt eine grausige Mordserie …

Ich war nie ein besonders großér Fan der „Chucky“ Filme, respektiere anber ihren Erfolg und kann verstehen daß manche sie so feiern wie sie es tun, obendrein finde ic es toll daß alle Filme von Henry Macini geschrieben wurden und somit wirklich ein Filmschaffender eine ganze Serie entwerfen konnte. Was diesen Film dann auch nochmal extrem interessant machte: es treffen der Originaldarsteller Alex Vincent und Jennifer Tilly erstmals in der Serie aufeinander. Das hat zwar was spektakuläres an sich, aber leider in einem Film der ansonsten außer viel schrägem Humor wenig bringt oder liefert. Insbesondere die Spannung hat für mich von Anfang bis ende nicht funktioniert, man sieht einfach eine steril wirkende und kalte Anstalt in der unsympathische Figuren herumlaufen und dazwischen der kleine rothaarige Gnom der meuchelt wenns paßt. Immerhin liefert das ein paar echt krasse Mordszenen, das dürfte so manchen Fan recht zufrieden stellen. Wer einfach nur Lust hat auf einen kurzweiligen Horrorfilm ist hier ohnehin falsch, da mat mit einem siebten Teil voller Insider so eh nix anfangen kann.

Fazit: Nett gedachte Wiederbelebung des Meuchelkobolds!

Wish Upon

Die 17-jährige AußenseiterinClare Shannon (Joey King) bekommt von ihrem Vater (Ryan Phillippe) eine alte Spieluhr geschenkt, deren Inschrift dem Besitzer die Erfüllung von sieben Wünschen verspricht. Sie merkt schnell daß der Zauber in der Tat funktioniert – aber dafür auch ein furchtbarer, blutiger Preis gezahlt werden muß …

Da wurde ich nun überrascht, und das sogar ganz positiv: ich ahtte hier einenr echt einfachen, hohlen Horrormurks erwartet und bekam ihn so nicht. Was der Films tatt dessen darstellt war so zwar schon unzählige Male in verschiedenen Varianten zu sehen, funktioniert aber in der hier dargebotenen Weise ganz gut. Es ist mal wieder eine From von Mystery Film in dem der Schwerpunkt darauf liegt daß man mit seinen Wünschen vorsichtig sein soll und natürlich daß jede Tat Konsequenzen hat und immer ein Preis bezahlt werdenmuß. Alles erkenntnisse die so nicht neu sind, hier aber in ganz unterhaltsamer und knapper Weise (gerade mal 88 Minuten) aufbereitet werden. Mit ein paar fiesen Szenen und heftigem Abschluß kommt so ein Mystery-Grusler rum den es zwar nicht braucht und den man kurz nach anschauen auch schon vergessen hat, der aber sein Zeig trotzdem im Rahmen des möglichen sehr gut macht und dem man mal eine Chanec geben kann.

Fazit: Nichts Neues im Horrorgenre, aber solide Aspekte in brauchbarer Form neu vermischt!

Heilstätten

Charly (Emilio Sakraya) und Finn (Timmi Trinks) sind mit Prank Videos sehr erfolgreich auf youtube, ebenso wie die Schminkexpertin Betty (Nilam Farooq). Gemeinsam wollen sie eine 24 Stunden Challenge inszenieren und sollen dazu in einem Krankenhaus aus der NS-Zeit Zeit verbringen. Der Spaß wird recht schnell zu blutigem Ernst …

Das sind ja Referenzen: ein FoundFootage Film (ein Genre mit dem ich garnicht kann) vom Regisseur von „Kartoffelsalat“ … klingt nach wahrem Horror. Den bekommt man dann auch, aber acuh so wie es gedacht war. Indem der FIlm einerseits feste Kamerapositionen aufbaut (wo die youtuber im Film ihre Kameras platziert haben“) und auf diese stetig zurück geschaltet wird hats einen Look von „Paranormal Actiity“, wenn sie hingegen mit den Handkameras herumlaufen wirkts wie „Blair WItch“, klaut sich also einiges solide zusammen. Ansonsten wirkt die Atmosphäre top und die präsentierten Gestalten undgmein authentisch: das sind wirklich dumme, arrogante, arschige yotuber und es ist ein Gefühl der Genugtuung wenn solchen GEstalten mal filmisch der Hals umgedreht wird. Aber es gibt trotzdem einige Bodenwellen: viele Dinge sind absurd (das einer mehrere youtuber an einen Ort vereint und sich dann beschwert wenn er gefilmt wird), die Figuren sind so unsympathisch daß man mit ihnren nicht ein stück mitfiebern kann und stellenweise verliert sich der Film in einem Chaos daß man nicht mehr durchblickt wer jetzt eigentlich wo ist, außerdem dauert es sehr lange bis der Zuschauer eindeutig weiß ob er es hier mit übersinnlichem zu tun hat oder nicht. Dafür gitbs in den letzten zehn Minuten einen wirklcih guten Twist der für so manches entschädigt. Als Muß würde ich diesen FIlm letztzlich nicht sehen, sehr wohl aber als passables Horrorstück und definitiv funktionierend.

Fazit: Hat seine Schwächen, funktioniert unterm Strich aber sehr gut.