Archiv der Kategorie: Action

Bloodshot

Der Soldat Ray Garrison (Vin Diesel) und seine Frau werden getötet – doch dank Dr. Emil Harting (Guy Pearce) wird Garrison mittels Nanotechnologie wieder belebt und mit unglaublichen Fähigkeiten ausgestattet. So will er Rache für den Mord an seiner Frau nehmen …

Vin Diesel dürfte mit der Rolle des Dominic Toretto aus den „Fast & Furiouis“ Filmen ja geradezu ausgesorgt haben, trotzdem versucht er hier ein neues Franchise an den Start zu bringen: in der Origin Story gibt er einen Soldaten der getötet wird, dann von einem Wissenschaftler reanimiert wird und fortan mit übersinnlichen Kräften seine Mörder jagt. Keine nennenswerte Story, aber solider Standard – leider setzt der Film da einige Twists dazu die zwar überraschend sind, aber ins Nichts führen und den Zuschauer wohl eher verwirren. Größtes Manko sind die total verschnittenen Actionsequenzen von denen es nicht allzu viele gibt, diese geraten aber restlos unübersichtlich und unklar. Diesel gibt eine müde, aber solide Standardshow und nennenswerte Figuren hatas ansonsten auch nicht. Von derh: eine neue Hitserie beginnt hier nicht. Als kurzweiliger Actionkracher geht er wohl klar.

Fazit: Charismaarmer und routiniert inszenierter Actionfilm mit furchtbar unübersichten Actionszenen!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=9kH21q-UDdc

Birds of Prey

Harley Quinn (Margot Robbie) hat genug von ihrem durchgeknallten Freund, dem Joker, und hat ihn verlassen. Sie findet neue Unterstützung durch Huntress (Mary Elizabeth Winstead), Black Canary (Jurnee Smollett-Bell) und Renee Montoya (Rosie Perez) und zieht los um Cassandra Cain (Ella Jay Basco) vor Black Mask (Ewan McGregor) zu retten …

Der Versuch ein eigenes, funktionierendes Filmuniversum zu etablieren ist seitens DC mittlerweile gefloppt. Viel besser sind sie damit gefahren ihre dortigen Figuren in individuelle, eigene Filme zu packen – und trotzdem geben sie das filmische Universum nicht vollständig auf. Hier versuchen sie die Figur der Harley Quinn in ein eigenes Abenteuer zu verlagern – und je nachdem mit welchen Ansprüchen man an den Film herangeht kann man schon zufrieden sein. Inhaltlich passiert eigentlich nichts, außer daß sich ein paar Ganoven um ein junges Mädchen kloppen die etwas besitzt was alle haben wollen, der Antagonist wird von Ewan McGregor katastrophal langweilig und austauschbar verkörpert. Die Actionszenen sind beim Gewaltgrad etwas wechselhaft, manchmal tödlich und brutal und manchmal albern, dafür sind die Settings und Umgebungen abwechslungsreich und interessant. Inhaltlich tut der Film aber am Ende nichts relevantes für das DCEU und bleibt einfach nur ein alberner, überdrehter und hier und da kurzweilig unterhaltsamer Film.

Fazit: Kurweiliger Klopper ohne Nachwirkung oder Relevanz!Rating: ★★★☆☆

Mad Max 3 – Jenseits der Donnerkuppel

Der Ex-Cop Max Rockatansky (Mel Gibson) verliert in der Wüste sein Gefährt. Er beginnt eine Suche nach dem Dieb und landet in der Stadt Bartertown, welche von Aunty Entity (Tina Turner) geleitet wird …

Da wird die Mel Gibson Serie zur Trilogie, wobei sich der Fokus etwas verschiebt: hier geht es wohl vorrangig darum die Endzeitwelt in der es spielt auszubauen. Dabei fällt ein Faktor fast ganz weg: Blech und Autos. In dieser Welt gibt es sie zwar noch, sie sind aber so reduziert daß es kaum wie ein Sequel zu dem ps starken Film „Mad Max 2 „ wirkt. Des weiteren ist es ein Gimmick daß die Antagonistin von Tina Turner gespielt wird, das tut dem Film zwar nicht sonderlich gut (sie ist zwar sehr spektakulär wenn sie auftritt, aber das passiert gar nicht so oft), aber es war sicherlich gut fürs Marketing. Ansonsten sit der Film ok, aber eben sehr zeitgemäß: Gibson stackst durch die Wüste, stellenweise begleitet von einem Herr Kiddies so daß in manchen Momenten fast ein „Goonies“ Gefühl aufkommt. Sonst kommt es in der sandigen Umgebung zu ein paar passablen Actionmomenten, die ganz ok sind, aber an die Härte der Vorgänger nicht wirklich heranreichen. Deswegen kann man den Film wohl als trashiges Kleinod betrachten, wirklich herausragend ist das aber nicht.

Fazit: Fazit: Sandiges Sequel welches die PS-Lastigkeit und die Härte vermissen läßt.

Mad Max 2 – Der Vollstrecker

Ex-Polizist Max Rockatansky (Mel Gibson) kämpft isch in einer zerstörten Welt durch und hangelt sich einfach nur von Tankfüllung zu Tankfüllung. Eine Zufallsbegegnung führt ihn zu einer Raffiniere die aber von bösartigen Gestalten bevölkert wird …

Der zweite Teil der Reihe ist für mich letztlich nur eins: ein typsicher Actionkracher der achtziger Jahre. Aufmachung, Schnitt, Musik und Synchro stellen aus heutiger Sicht einen wundervolle Retrotrip dar. Obendrein sind diese endlosen Actionszenen alle handgemacht so daß der Film einen unglaublichen filmischen Schrottplatz kreiert. Mel Gibson ist auch in seinem Element als wortkarger Straßenkämpfer, drum herum tritt ihm eine Truppe aus schrägen Punks entgegen deren Outfits heute eher lächerlich wirken. Allerdings hört es da für mich auf: die Story ist einfach und ohne Nachwirkung, erreicht für mich auch keine nennenswerte Tiefe und rechtfertigt für mich auch nicht das Kultpotential welches man der Serie gerne nachsagt. Wer dieses als Retro-.Adrenalinfilm schauen mag hat meinen Segen, wer noch nie Mad max geschaut aht würde von mir Folge 4 empfohlen bekommen; die anderen könnten wohl eher ausgelassen werden.

Fazit: Beeindruckende Actionorgie mit krassen, handgemachten Stunts, aber ohne nennenswerte Tiefe

Mad Max

In einer futuristischen Welt ist Max (Mel Gibson) einer der letzten Ordnungshüter und hat insbesondere damit zu tun rasende Kriminelle aus dem Verkehr zu ziehen. Als jedoch der bösartige Toecutter (Hugh Keays-Byrne) einen persönlichen Treffer gegen Max landet startet dieser einen Rachefeldzug …

Hier blinkt natürlich das „Achtung Kultfilm“ Potential auf … wobei ich glaube daß die Reihe erst durch „Mad Max – Fury Road“ rückwirkend zur absoluten Kultsaga erhoben wurde. Für sich genommen ist dies ein Film von dem man eine imense Staubschicht runterpusten muß wenn man ihn ansieht um dann zu ersehen daß es ein Low Budget Film aus einer lange zurückliegenden Zeit ist. Es irritiert vor allem daß der Film bekannt dafür ist ein Endzeitszenario zu zeigen aber zumindest der erste Film der Reihe dann doch noch in einer halbwegs zivilisierten Welt spielt in der es die Polizei, Krankenhäuser und auch Gerichte gibt. Ebenso haben wir die Hauptfigur noch als glücklichen Familienvater der erst in der letzten halben Stunde zum brutalen Rächer wird. Die Autostunts haben nicht mehr die Wucht die mittlerweile möglich ist, sind aber allesamt von Hand und „echt“ inszeniert, Mel Gibson in einer sehr jungen Version gibt einen passablen Helden ab und wenn man durch die Brille der Nostalgie schaut gewinnt man diesem Film sicehr einigen Spaß ab. Ich werfs aber auch keinem vor wenn er einen merkwürdigen, alten Film sieht in dem eigentlich nur verschwitzte Gestalten auf den Straßen herumbrettern und dabei laut schreien.

Fazit Für sich genommen ein passabler Actionfilm, wie viel „Wert“ oder Kultpotential man ihm einräumen mag liegt bei einem selbst!

The Raid

Gangsterboss Tama Riyadi (Ray Sahetapy) und seiner Gang leben in einem Appartementhaus in Jakarta von dem aus sie ihre Verbrechen begehen. Ein 20-köpfiges SWAT-Team unter der Leitung von Sergeant Jaka (Joe Taslim) dringt in das Gebäude ein um sie dingfest zu machen – doch der gut geplante Einsatz wird’s schnell zu einem Massaker …

Ich bin auf diesen Film immer wieder als „Referenz“ gestoßen, als besten Actionfilm aller Zeiten … und da ich ihn nun im „Prime“ Angebot fand habe ichs mal versucht. Und mu trennen: ja, ich kann verstehen was so viele Leute daran mögen, hoch loben und sonst wie gut finden, aber der Film löst in mir nur großen Respekt, keine endlose Begeisterung aus. Eine Spezialeinheit stürmt ein Haus voller Gangster und e kommt zu fast 100 Minuten Dauergemetzel – thats all. Dabei wird aber ein großer Schwerpunkt auf Körperlichkeit gelegt. Die wirklich passierenden, körperlichen Kämpfe, das Schlagen, Treten und Schlitzen und alles was sich Menschen wirklich direkt antun können, das raubt einem den Atem, gerade in Zeiten in denen Film vorrangig mit CGI und einstürzenden Welten aufwarten. Dramaturgisch geht es nicht nennenswert in die Teife, aber das braucht es auch nicht.

Fazit: Ungemein blutige Gewaltseite mit krasser Kampfaction!

Escape Plan 3 – The Extractors

Ray Breslin (Sylvester Stallone) ermittelt in einem Entführungsfall und findet eine Spur die zu seiner ehemaligenAbigail (Jaime King) führt. Die Opfer werden in einem Gefängnis namens „Devil’s Station“ gefangen gehalten. Mit seinen Kollegen Trent Derosa (Dave Bautista) und Hush (Curtis „50 Cent“ Jackson) greift Ray ein …

Irgendwie schaffe ich es nicht die Reihe als Franchise zu empfinden. Folge Eins hatte noch den Gag dass dort Stallone und Arnie zusammen auf eine Leinwand gelangten, Teil 2 war restloser Etikettenschwindel indem man Stallone aufs Cover druckte zusammen mit Dave Bautista, diese aber im Film nur wenig zum Einsatz kamen. Hier ist es ähnlich, aber nicht ganz so schlimm. Trotzdem hat es nichts mehr mit dem Kinofilm gemein, es wirkt wie ein ganz dumpfer Videothekenfilm aus den 80er Jahren, leider ohne Unterhaltungswert oder Charme. Die größte Überraschung daran war der Schurke, der von Devon Sawa gepielt wird, der mir noch aus „Final Destination“ ein Begriff ist. Ansonsten gabs ein paar Schießereien, ein paar fetten Kampszenen und ein paar brutale Sekunden, aber nichts was auch noch nach dem Abspann entscheidend im Kopf bleibt. Ich hoffe Stallone nutzt diese Serie nicht um weiterhin die Portokasse zu füllen.

Fazit: Auch ein kleiner Schlußtwist rettet den Film nicht aus völliger Belanglosigkeit
Rating: ★★★☆☆

Le Mans 66 – Gegen jede Chance

In den sechziger Jahren liefern sich Ford und Ferrari einen stetigen Konkurrenzkampf. Der Visionär Lee Iacocca (Jon Bernthal) und der Ingenieur Carroll Shelby (Matt Damon) kreieren den Ford GT40 der das nächste Rennen entscheiden sol. Ebenso wird der britische Rennfahrer Ken Miles (Christian Bale) ans Lenkrad gesetzt …

Die Nacherzählung eines historischen Sportereignisses, obendrein in einer Diszipli die ich icht interessiert und das auch noch in einer 152 Minuten Version … warum sollte ichd as tun? Weil der Film viele „Bauteile“ enthält die ich enfach in einem Kino sehen will. Die Story ist letztlich nichts anderes als die von ein paar sympathischen Underdogs die sich mit hochrangigen Führungsebenen anlegen und eine unlösbare Aufgabe bekommen die sie ruppig und mit Charme angehen. Für die Darsteller ist es großes „Spielkino“, insbesondere Christian Bale als zugleich aufrechter und ehrlicher wie auch prolliger und großmäuliger Fahrer macht eine Menge Spaß, den Gegenpart bildet Matt Damon als solide, ruhige Figur. Und dann holt der Film noch einen reinen Geschwindigkeitsrausch auf die Leinwand, er genießt es das schnelle Fahrgefühl so gut es geht dem Zuschauer zu vermitteln und nicht zuletzt dadurch vergehen 152 Filmminuten rasend schnell …

Fazit: Humoriger Grundton, sympathische Figuren und hohes Tempo – selbst wenn man nichts mit Motorsport anfangen kann ein Heidenspaß!

Rating: ★★★★☆

Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel

Pete „Maverick“ Mitchell (Tom Cruise) wird zum Kampfpilot bei der United States Navy ausgebildet und ist insbesondere mit seinem Freund und Kollegen Nick „Goose“ Bradshaw (Anthony Edwards) ein unschlagbares Team. So gelangen sie zur Spezialausbildung „Top Gun“ bei der sie eine Rivalität mit dem Flugschüler Tom „Iceman“ Kazanski (Val Kilmer) beginnen – und es zu einem, furchtbaren Schicksalsschlag kommt …

Da mir im Kino nun ständig der Trailer für Folge 2 um die Ohren ballertg habe ich mich entschlossen nochmal Teil 1 anzusehen, den ich natürlich kannte, aber lediglich irgendwann mal bei seinen gefühlt 1.000 Ausstrahlungen auf Sat1 gesehen habe. Aus heutiger Sicht ist sehr vieles daran putzig, vor allem viele Darsteller in Nebenrollen (u.a. Meg Ryan) und die Diskussion ob der Film Krieg glorifiziere ist auch nicht restlos von der Hand zu weisen. Trotzdem geht der Klassikerstatus in Ordnung: die mit damaligen Mitteln gefilmten Flugszenen sind spektakulär, Tom Cruise als jugendlicher Machoheld macht viel Spaß und die Musik sowie manche Sprüche sind (vielleicht auch ungewollt) zu Kult geworden. Die Vorfreude auf Teil 2 ist jedenfalls voll da nach dieser erneuten Sichtung.

Fazit: Etwas veraltet, aber immernoch extrem lässig!

Rambo – Last Blood

John Rambo (Sylvester Stallone) bekommt mit daß die Tochter seiner Haushäterin von einem mexikanischen Kartell entführt wurde. Also besinnt sich Rambo auf seine früheren Instinkte und beginnt einen blutigen Befreiungsversuch …

Nach Rocky hievt Sylvester Stallone die Figur des John Rambo ein weiteres Mal auf die Leinwand. Ob das nötig war? Wohl kaum. Ramb ist eine Figur die nach einem großartigen und auch dramatischen ersten Film zur reinen Actionkarikatur gemacht wurde und krasse, gewaltgetränkte Actionfilme liefete. Eine weitere solche ist auch der 5. Film: Rambo geht nach Mexiko und legt sich mit einem Kartell an. Daraus folgen war 90 Minuten Film, aber nicht 90 Minuten Action. Es gibt einenf etten Actionshowdown der schrecklich unübersichtlich gefilmt ist, dazwischen gibs ein paar kurze Handgemenge und Kloppereien, aber vone inem durchgehenden Actionkracher spürt man hier nichts. Di Actionszenen haben wucht, sidn aber fies geschnitten und machen wenig Spaß, das emotionale Spiel läuft ebenso im kaum feststellbaren Bereich. Es hat trotzdem einen gewissen Reiz einen ruhige Film zu sehen der noch so richtig altmodisch daher kommt und nicht wie die hektischen Actionorgien ala „Hobbs & Shaw“, aber ob Stallone mit diesem Film seiner Figur und den Fand was Gutes getgan hat … ich bezweifle es.

Fazit: Altwerk ohne Charme oder nennenswertes, der ultrabrutale Showdonw entschädigt aber.

Rating: ★★★☆☆