Archiv der Kategorie: Action

Rampage

Primatenforscher Davis Okoye (Dwayne Johnson) kommt nicht gut mit seinen Mitmenschen klar, wohl aber mit dem Gorilla George hingegen schon den er seit Babytagen aufgezogen hat. Durch ein Experiment mutiert George aber zu einem agressiven Monster und ist schon bald mit weiteren betroffenen Tieren dabei eine Stadt anzugreifen …

Beim ersten sichten des Trailers fragte ich mich direkt wer sich so einen Quatsch ausdenkt, dann erfuhr ich daß es die Verfilmung eines Videospiels ist welches ich sogar selbst als Kind recht eifrig gespielt habe. Im Spiel steuerte man ein paar mutierte Viecher mit denen man eben Häuser einschlagen konnte – also genau das was eine filmische Umsetzung ganz dringend braucht. Leider bringt der Film dieses Event erst in der letzten halben Stunde und ist vorher ein langer Dialogmarathon in dem nicht wirklich sympathische Figuren Dinge sagen die ohnehin dem Zuschauer bekannt sind, als Helden kriegen wir Dwayne Johnson der eben einfach ein Held ist weil er Dwayne Johnson ist und unfassbar cool daher reden darf. Mir selber hat es einfach gereicht weil Großstadtszenarien in denen eine rieseige Gefahr wütet durch Godzilla, durch Avengers und die Transformers Filme ausreichend bedient sind. Als netten Film für einen Jungsabend mit der Bierpulle in der Hand taugt dieser vielleicht (man kann die langweilige erste Stunde ja vorspulen), als wirklich lohnenden Kinogang ist dies nicht zu betrachten. War aber ja auch nicht zu erwarten.

Fazit: Langweilige erste hälfte die in einen lauten, aber kaum originellen Krawall Showdown mündet!

Pacific Rim – Uprising

Einige Jahre nachdem die Jaeger-Piloten die Gefahren durch die Kaiju Monster abgewehrt haben beginnen neue Angriffe. Die Hoffnung der Menschheit liegt bei einer neuen Generation von Jaeger Piloten, zu denen Jake Pentecost (John Boyega), Lambert (Scott Eastwood) und die Amateur-Pilotin Amara (Cailee Spaeny) gehören …

Ich konnte bereits den ersten Pacific Rim Film nicht leiden, ihn aber trotzdem respektieren: von Regisseru Guillermo Del Toro isnzeniert hatte der zwar eine Story wie aus einem Transforemrs Film, aber sehr wohl noch eine eigene filmische Handschrift und einige ganz eigene Punkte. Die Fortsetzung ist aber von all solchen Ansätzen restlos befreit und eben was es ist: ein perfekt konstruiertes Produkt. Die Actionszenen in denen Roboter aufeinander eindreschen oder eben mit den riesigen Monster kämpfen sind technisch zwar perfekt, erscheinen aber wie halbgare Versuche einen sechsten Transformers Film zu machen, die Helden sind ok, aber zu keinem Zeitpunkt irgendwie ausreichend charismatisch um den Film richtig zu schaukeln und obendrein hat auch dieser Titel sehr oft diesen von Marvel etablierten, ironischen Unterton. Abgerundet wird dies nach knapp einhundert Minuten (also deutlich kürzer als der Vorgänger) durch eine Abspannsequenz die einen weiteren Teil etabliert. Kurzum: banale Hochglanzaction und ein krampfhafter Versuch ein neues Franchise zu etablieren – genau dies und keinen Funken mehr.

Fazit: Laut und spektakulär aufgemacht, aber auf penetrante Weise zum Franchise gebastelt!

Rating: ★★☆☆☆

Tomb Raider

Die 21-jährige Lara Croft (Alica Vikander) vermisst seit sieben Jahren ihren Vater Lord Richard Croft (Dominic West), hat statt der Leitung dessen Imperiums einen Job als Fahrradkurier übernommen. Schließlich entscheidet sie sich das Schicksals ihres Vaters zu untersuchen wobei die erste Spur zu einer japanischen Insel führt …

Ichwürde mich selber weder als großen Fan der Tomb Raider Thematik bezeichnen noch als Fan: ich habe ein paar der Spiele mal flüchtig angespielt und kam damit nur leidlich zurecht, die alten Filme mit Angelina Jolie habe ich als banale Actionware im Kopf behalten. Deswegen sehe ich keien Relevanz im Versuch, die Serie neu zu starten, finde es aber auch nicht verkehrt. Im Grunde hat man auch die richtigen Komponenten zusammengepackt: die Story ist eine Art „Lara begins“ und zeigt wie Lara von der unscheinbaren Kurierin zur Abenteurerin wird. Alica Vikander ist körperlich zwar sehr fit, wirkt aber trotzdem etwas distanziert in der Rolle, dürfte aber in entsprechenden Sequels die Rolle noch ausformen. Die Action ist ok, zu keinem Zeitpunkt irgendwie überragend, aber ganz solide gemacht (sofern man aktzepiert daß wieder viele Szenen eher Computerherkunft haben als das sie wirklich gedreht wurden), Walton Googins als böser ein Schurke von der Stange und die Story an sich inst eine austauschbare Schatzsucher Story ohne irgendwelche Überraschungen. Am Ende kann man dem Film daher kaum was vorwerfen – aber ebenso wenig irgendwas besonders hervorheben.

Fazit: Unterkühlte Heldin in großen Actionszenen – gelungen, aber nicht begeisternd!

Death Wish

Das Leben des Chirurgen Dr. Paul Kersey (Bruce Willis) wird zum totalen Alptraum als seine Frau Lucy (Elisabeth Shue) und seine Tochter Jordan (Camila Morrone) von einer Straßengang ermodet werden. Da Paul das Gefühl von der Polizei im Stich gelassen zu werden beginnt er mit Selbstjustiz und maskariert die Schuldigen auf eigene Faust …

Bruce Willis mal wieder auf der großen Leinwand – hat ja mittlerweile Seltenheitswert. Für seine Rückkehr in eine Hauptrolle hätte er sich trotzdem ein besseres Werk aussuchen können: der Film ist ein Remake von „Death Wish“ mit Charles Bronson den ich nie gesehen habe, kann aber einfach als typischer Rachefilm gesehen werden: braver Familienpapa verliert seine Familie, greift selbst zu den Wummen und tobt sich aus. Bruce Willis gibt dabei einen unterkjühlten, emotionslosen Helden ab, killt heftig und scherzt an anderer Stelle unangebracht. Der Film bringt auch zu keinem Zeitpunkt irgendeinen Zweifel daran daß das Tun seiner Hauptfigur irgendwie kritisch sei, im Gegenteil. Neben dem hölzern agierenden Willis sind auch die Nebendarsteller unwesentlich, kaum interessant oder klischeehafte Reißbrettfiguren. Trotzdem funktioniert die Nummer unterm Strich passabel: mit vor allem einigen echt heftigen Splattereinlagen und ein paar markigen Sprüchen stellt der Film wohl sein Zielpublikum halbwegs zufrieden und ergibt letztlich einen verzichtbaren Partyfilm den man nicht braucht, der aber auch nicht langweilt.

Fazit: Willis unter Wert in annehmbarer, aber völlig austauschbarer RächerstoryRating: ★★★☆☆

Criminal Squad

Ray Merriman (Pablo Schreiber) leitet eine Bande von Bankräubern die in LA perfekte Raubzüge begehen. Nach einem Zwischenfall heftet sich jedoch der brutale Polizist Nick Flanagan (Gerard Butler) an Rays Fersen. Der plant derweil seinen letzten, gigantische Coup …

Mir kommt es vor als habe sich hier noch einmal jemand „Heat“ angeschaut und sich gedacht: 23 Jahre ists her, jetzt kann man auch mal ein Remake machen. Gut, ein exaktes Abbild des „Pacino gegen DeNiro“ Klassikers ist es nicht geworden, wohl aber ist der Ansatz fast identisch: ein bösartiger Polizist und ein genialer Gangster umkreisen sich, belauschen sich und haben dabei irgendwie doch Respekt vor dem jeweils anderen. Allerdings scheitert das Konzept schon an den Darstellern: Butler gibt zwar gekonnt den harten Hund, hat dabei aber kaum eine Tiefe und Qualität wie Pacino, sein Gegenspieler ist obendrein komplett bleich und unmarkant. Der Verlauf teilt den Film dann auch in zwei sehr unterschiedliche Teile: in der ersten Hälfte umkreisen sich die beiden Kontrahenten, begegnen sich ständig und es wird in recht sperrigen Rückblenden auch der Hintergrund weiter erläutert, in der zweiten Hälfte steigt dann der große Coup bei dem der Zuschauer ebensowenig wie der Protagonist weiß welcher Plan durchgezogen wird. Es folgt ein wenig Thrill, ein wenig Intrige und einige bleihaltige Actionmomente – insgesamt ist das alles zwar ok, aber ebensowenig neu, kreativ oder originell. Deswegen, als schneller und kurzweiliger Männerfilm ist die Nummer in Ordnung, viel mehr sollte man nicht erwarten.

Fazit: Bleihaltiger und überlanger Cop vs. Gangster Thriller der an bleiden Darstellern krankt.

Overdrive

Das Burderpaar Andrew (Scott Eastwood) und Garrett Foster (Freddie Thorp) verdienen sch Geld mit Diebstählen von Luxuskarossen. Als der Diebstahl eines Bugattis in Marseilles schiefgeht werden die beiden erpresst: sie müssen den Ferrari eines mächtigen Kriminellen stehlen …

Da sollte Scott Eastwood wohl mal besser Rücksprache mit seinem Vater Clint halten, damit ihm dieser solch eine schlappe Rollenauswahl ausreden kann. Gut, zum Affen macht sich Eastwood hier nicht, verkauft sich aber ziemlich unter Wert. Ein amerikanischer Actionfilm mit einem amerikanischen Helden der aber nur durch Frankreich hetzt, dabei eine verwässerte Fast and Furious Variante an den Tag legt … ich weiß nicht, es könnte bessere Titel in der Biographie geben. Eindimensionale, wenn auch nicht unsympathische Figuren, eine Reißbrettdramaturgie und banale Action die als nette Videothekenpremiere funktioniert hätte, aber sicherlich nicht ins Kino gehört, da wo sie in der Tat gelandet ist. Kann man sich mal geben, hat man aber beim Abspann schon vergessen.

Fazit: Unbedeutende Schema F Actionsoße, komplett austauschbar und ohne markante Anteile!

Rating: ★★☆☆☆

Geostorm

Ein neues Satellitensystem soll helfen potentielle Naturkatastrophen frühzeitig anzeigen. Als das System einen Fehler aufweist wird Satellitendesigner Jake (Gerard Butler) dazu gebeten und stellt fest daß eine Kettenreaktion folgen und die Erde bedrohen wird. Zusammen mit seinem Bruder Max (Jim Sturgess) versucht Jake die Katastrophe abzuwenden …

Als würde man einem Comedian auf der Bühne zuschauen der immer wieder den gleichen Gag erzählt. Im vorliegenden Fall heißt das: Katastrophenszenen in denen irgendwelche Orte durch die Wettersensoren zum Krisengebiet werden. Es friert in der Wüste oder verbrennt oder ertränkt eine ganze Stadt – egal was passiert, Hauptsache groß, laut und in 3D. Der Film reiht solche gigantischen Szenen die wirken wie Cutscenes auf einem Independence Day Film aneineinader und verrklebt sie mit einer schnellen Alibihandlung: ein Techniker versucht dahinter zu kommen warum das Raketensystem so viele Aussetzer hat und dabei die schlimmsten Katastrophen zu verhindern, gleichzeitig ist sein Bruder unterwegs um die Hintergründe aufzudecken und gerät in eine Intrigenstory. Mit reihenweise Klischees und Gerald Butler als lässigem und sprücheklopfendem Helden geht das am Ende ganz gut auf, zumindest wenn man ohne große Ansprüche rangeht. Im Grunde ist dies die High.Tech Variante eines alten, trashigen Katastrophenfilms – und genau das was man sich davon erhofgft bekommt man auch. Auch wenn man beim verlassen des Films schon auf dem Parkplatz nicht mehr dran denkt.

Fazit: Effektvoller Katastrophenfilm mit schlichter Handlung zusammengepappt!

Shin Godzilla

In Tokio kommt es zu zahlreichen Angriffen aus dem Wasser. Der Deputy Chief Cabinet Secretary Rando Yaguchi (Hiroki Hasegawa) warnt vor einem riesigen Wesen aus dem Wasser, wird aber stets überhört. Schon bald jedoch entsteigt eine gigantische Kreatur und beginnt damit Tokio zu zerstören. Yaguchi veruscht zusammen mit Kayoko Ann Patterson (Satomi Ishihara) das Biest aufzuhalten …

Ich glaube, ich bin so langsam mit der Thematik durch: ich habe die US Versionen von Godzilla geschaut und fand sie nur in Maßen interessant, ich habe einmal Godzilla: Final Wars probiert und war sehr überfordert und nun versuchte ich an dieser Version einen Reiz zu finden und scheiterte ebenso. Wobei ich sagen muß daß ich die herangehensweise in Ordnung finde weil man wirklich was ganz neues probiert hat: der Film löscht alle anderen Titel zu diesem Thema und beginnt nochmal bei Null und läßt das altbekannte Szenario passieren, daß Godzilla aus dem Meer entsteigt und beginnt Städte kleinzutrampeln. Dann aber legt der Film den Schwerpunkt auf eine andere Sache die gut 80% des Films einnimmt: Büroszenen. Der überwiegende Teil des Film sind Szenen in denen Leute in Büros und Konferenzräume stehen und eben darüber sprechen wie sie der Bedrohung Herr werden während dazwischen geschnitten die Katastrophenszenen kommen. Allerdings stehen die ziemlich ernst gemeinten Actionszenen in einem derben Kontrast zu den mitunter relativ albernen Parts; außerdem entsteht durch das trashige Design von Godzilla auch jede Menge unfreiwillige Komik. Als nicht Godzilla Kenner muß ich wohl den Ball flach halten; haber abder den Eindruck nach diversen mitgelesenen Kritiken und Kommentaren daß auch Fans der Filme hier eher abgeneigt waren. Aber versuchen kann mans ja mal.

Fazit: The Office Version des Kultmonsters daß ein paar scheppernde Actionpassagen ebenso wie viel unfreiwillige Komik parat hat!
Rating: ★★☆☆☆

Free Fire

Im Jahre 1979 soll in einem Lagerhaus in Massachusetts ein Waffendeal abgewickelt werden – dabei fungiert Justine (Brie Larson) als Vermittlering zwischen den Gangstern Chris (Cillian Murphy) und Frank (Michael Smiley) und den Geschäftsmännern Ord (Armie Hammer) und Vernon (Sharlto Copley). Als es zu einem Mißverständniss kommt gerät der schlichte Deal zu einer wilden Schießerei …

Nette Idee, guter Trailer – aber nur durchschnittlicher Film. Der letzte Titel der vorgab einfach nur eine endlos lange Dauerschießerei zu sein war „Shoot’em Up“ und den empfinde ich als einen kleinen Kultfilm – so kam mir der Gedanke einen vergleichbaren Titel zu sehen recht gut vor. Aber der Film enttäuscht leider mit dem Problem daß er ein gutes Konzept auffährt, dieses aber nicht für eine 90 minütige Laufzeit funktioniert. Da schießen sich eine Handvoll Ganoven aus den Socken und kriechen eine endlos lange Laufzeit durch eine Lagerhalle, reißen dumme Sprüche und feuern aus allen Rohren. Als Showdown zu einem anderen Film mit einer Laufzeit von 20 Minuten wäre das der Hammer, als Spielfilm mit 90 Minuten Länge zieht und dehnt sich das Konzept viel zu sehr. Ein paar coole Momente sind drin, vereinzelte Sprüchen sitzen sehr gut und mit Amie Hammer und Cilian Murphy hat der Film an zwei Stellen auch großartige Figuren am Start. So wird’s am Ende zwar nicht langweilig, aber das ultimative Potential welches dem Titel an anderer Setelle nachgesagt wird kann ich selber kein Stück teilen.

Fazit: Bemühter Gangsterfilm dessen Konzept keinen ganzen Film tragen kann!Rating: ★★★☆☆

xXx – Die Rückkehr des Xander Cage

Der als tot geltende Extremsportler Xander Cage (Vin Diesel) wird vom Agenten Augustus Eugene Gibbons (Samuel L. Jackson) zurück in den aktiven Dienst geholt. Cage soll mit einem selbst zusammengestellten Team eine gefährliche Waffe die sich „Die Büchse der Pandora“ nennt sicherstellen da auch der bösartige Xiang (Donnie Yen) auf der Jagd nach der Waffe ist ….

In Teil 2 wurde die Figur des Xander Cage für tot erklärt, da aber dieses nicht gezeigt oder sonstwie ausgeführt wurde ist es nun kein Problem Vin Diesel wieder in dieser Rolle für ein weiteres Sequel auferstehen zu lassen. Paßt auch da Diesel wohl mal eine Alternative zu „Fast & Furious“ braucht; merkwürdige Ironie dabei daß er hier einen Film macht der eigentliche alle F&F Markenzeichen enthält: übermenschliche Action, sonnendurchflutete Bilder, nur attraktive PErsonen und ein Nichts an Story; und über allem thront Diesel als fast an unsterblich grenzender Heroe. Eigentlich macht der FIlm dabei nichts falsch weil er ja eigentlich nur eben das sein will, ein machomäßiger actionrausch, mich stört dabei nur das gänzliche Fehlen einer plausiblen Story- klar, hier war nicht viel zu erwarten, aber es ist doch schon ärgerlich wie komplett dämlich und albern das Kosntrukt ausfällt, auch wenn es nur dazu dient schräge Vögel in krassen Szenen zu zeigen. Wem einfach wildes Krawum reicht der wird hier sicherlich Spaß und Freude dran haben; ebenso wer den Erstling mochte, ansonsten kann der FIlm als kaum mehr als ne Menge heißer Luft angesehen werden.

Fazit: Hirnbefreiter Spaß der zwar effektiv und brachial, aber ebenso strunzdumm ausfällt!
Rating: ★★☆☆☆