Archiv der Kategorie: Action

Samaritan

Sam (Javon “Wanna” Walton) ist überzeugt in seinem Nachbarn Stanley (Sylvester Stallone) einen ehemaligen Superhelden zu erkennen. Er beginnt dies zu erforschen und entdeckt eine unglaubliche Vergangenheit …

Sylvester Stallone als Superheld – klingt ja nett, aber ist es wirklich nötig, eine weitere Superheldengeschichte aus der Taufe zu heben? Kein Genre ist so dermaßen aus erzählt und ausgequetscht. Auch „Samaritan“ besitzt am Ende viele Bausteine die man kennt und die auf auch so schon verwendet wurden. Seine Inspiration kommt wohl vorrangig von „Unbreakable“, wobei dessen Qualität nie erreicht wird. Man bekommt Stallone als mauligen alten Kerl, einen nervigen Jungen und ein paar Abziehganoven die ihn nerven und ein mit schlichten Effekten zusammengeschustertes Finale. Lediglich der dortige Twist sitzt sehr gut – ansonsten hat man es mit einem einfachen Streamingtitel zu tun der nicht weh tut, aber eben nur ein weiteres Werk eines Genres darstellt zu dem es nichts mehr zu erzählen gibt.

Fazit: Stallone macht seinen Teil zufriedenstellend, der Rest kommt nie aus dem Altbekannten heraus!

Rating: ★★☆☆☆

Beast – Jäger ohne Gnade

Dr. Nate Samuels (Idris Elba) wird mit seinen Töchtern bei einer Resie druch die Savanne von einem blutrünstigen Löwen angegriffen …

Das Konzept eines solchen Films ist simpel und effektiv zugleich: man nehme ein paar Protagonisten und isoliere sie an einem entlegenen Ort und gebe ihnen ein fieses Tier dazu. In diesem Fall ist es ein Arzt der mit zwei Töchtern und einem Freund mitten im afrikanischen Busch von einem riesigen Löwen attackiert wird. Immerhin hat der Film ein paar interessante Aspekte: die Figuren werden sehr lange bevor die Bedrohung beginnt vorgestellt, einschließlich Familiendramen die eigentlich überflüssig sind. Ebenso hat der Film interessante Kamerafahrten die Fluch und Segen zugleich sind: manche Longshots sind interessant und beeindruckend, aber ebenso klebt die Kamera in vielen Momenten an den Figuren so dran daß es zu Lasten der Übersicht geht. Am Ende kann man nicht jubeln, aber auch nicht klagen: es sind anderhalb kurzweilige Stunden mit ein wenig Thrill, ein paar guten Ideen und manchem blutigem Mment. Ob man den Showdown aber cool oder lächerlich findet muß man selbst entscheiden.

Fazit: Solider Tierhorror mit einige Plattheiten, aber ebenso spannender Kameraarbeit!

Rating: ★★★☆☆

Eraser Reborn

US-Marshall Mason Pollard (Dominic Sherwood) löscht Identitäten von Kronzeugen und bringt sie in Sicherheit unter. Das tut er auch für Rina Kimura (Jackie Lai) – also diese jedoch auffliegt flüchtet Mason mit ihr nach Kapstadtr …

Gelinde gesagt: eine Frechheit. Dies ist kein Reboot, sondern eine größtenteils exakte Nachstellung des Schwrzenegger Originals. Der Partner, der dem Helden in den Rücken fällt, der nervige Gerettete der später zur Hilfe wird … all diese Elemente findet man wieder, sogar einen im Showdown vorkommenden Container. Dafür setzt der Film Rekorde bei der Blödheit des Schurken – es ist ein klassischer Filmfehler daß der Böse die Helden nicht erschießt sondern erst noch einen entsprechenden Monolog hält, aber so dumme Szenen die daraus resultieren wie hier hat man selten geshen. Mit Dominic Sherwood hat man auch noch einen charismaarmen Hauptdarsteller, die Dialoge und „Spionagewendungen“ fesseln eh nicht und da wo im Original Stars wie Arnie oder James Caan den Karren aus dem Dreck zogen ist hier schlichtweg nichts was die müde Nummer mit schlichten Effekten retten kann.

Fazit: Es lohntn sich eher das Original nochmal reinzuwerfen als die müde Nummer hier zu schauen.

Rating: ★☆☆☆☆

The Northman

Wikingersohn Amleth (Peter Saarsgard) muß als Kind den Mord an seinem Vaer (Ethan Hawke) mitansehen. Er wächst zu einem harten Krieger heran und sucht Rache für die Tat …

Robert Eggers ist einer dieser Filmemacher von denen ich zwar Respekt, aber keine Begeisterung habe. The Vvitch war ein unfassbar intensives Kinoerlebnis, der Leuchttum hat mich nur bedingt erreicht und auch bei diesem, den ich nur daheim schauen konnte teilte sich das Erleben. Die barbarische Atmosphäre die über allem liegt, eine unglaubliche Schwere und die heftige Brutalität erzeugen ein intensives Filmereignis, welches effektiv und schockierend wirkt. Die Handlung ist dabei nur eine einfache Rachestory, mit ein oaar kleinen Twists drin. Man muß sich fragen ob einem dies reicht: ein pures Gemetzel und jede Menge düsterer, berauschender Bilder. Viel mehr bekommt man bei über zwei Stunden Lauflänge nicht.

Fazit: In Punkto Atmosphäre und Härte absolut gelungen, inhaltlich aber schlicht gehalten!

A Day to Die

Der einstige Militäroffizier Conner Connolly (Kevin Dillon) benötigt zwei Millionen Dollar an Lösegeld um seine Frau freizukaufen. Daher will er einen Überfall durchführen bei dem ihm Brice Mason (Frank Grillo) und seine alte Cdrew zur Hilfe kommen sollen …

Bruce Willis hat seit vielen Jahren nur nch billige Direct to DVD Filme gedreht die ihm viel Spott eingebracht haben. Mittlerweile ist aber bekannt daß er dies wegen seines Gesundheitszustandes gemacht hat und mittlerweile hat er seine Karriere beendet. Dieser hier ist dann ein wieter der schnell produzierten Billigfilme der nun aus nicht nachvollziehbare Gründen einen Kinostart bekommt. Willis ist zwar drin, hat aber entsprechend weniger Screentime. Im Kern geht es im einen Polizisten der sich mit einem Ganoven anlegt und von deiesem erpresst wird. UM seine entführte Frau zu befreien muß er arme Held einen Überfall begehen für den er die Hilfe seiner Kumpels braucht. Daraus folgen endlose Schießereien die stümperhaft inszeniert sind, billige Effekte die man nicht fassen kann und bleiche Charaktere und Darsteller die einem vollkommen egal bleiben. Es ist aber faszinierend wie fassungslos man dieses Werk beäugt. Falls dies wirklich Willis letzer Film ist hätte es kaum schlechet ausfallen können.

Fazit: Unfassbar miese Ballernummer, sowohl inhaltlich wie handwerklich extrem enttäuschend!

Rating: ☆☆☆☆☆

Top Gun – Maverick

Elitepilot Pete „Maverick“ Mitchell (Tom Cruise) wird an eine Flugschule berufen und soll ein paar Piloten für eine nahezu unmögliche Mission ausbilden. Zu den Piloten gehört auch Rooster (Miles Teller), der Sohn von Mavericks einstigem Partner Goose …

Der „Highway zur Danger Zone“ war in diesem falle aber ganz schön lang: der Film wurde bereits 2018 gedreht, durch etliche Verschiebungen kommt er aber erst 2022 ins Kino. Und hat sich gut gehalten, wie auch die Hauptfigur. Es ist selten eine so exakte und genaue Fortführung eines Originals erzeugt worden – allerdings war das Original eigentlich auch nicht gut. Tom Cruise gibt den tumben Obermacho, der Film ist ein Hohelied aufs Militär und der Angriff für den Cruise hier eine Truppe junger Piloten fit machen soll wird kein Stück hinterfragt. Es wird sogar verschwiegen wo dies stattfindet, sondern einfach nur von einem Schurkenstaat gesprochen. Die zwischenmenschlichen Szenen, wie Cutscenes eines Videospiels, sind zwar schick geflimt, ahben aber keinerlei Tiefe noch wirklichen Dramaanteil 8außer einer sehr rührenden Szene zwischen Cruise und Val Kilmer). Aber dafür liefert der Film ab in dem was er nun mal am besten kann: den Actionszenen. Mit einem Sound der einen in den Kinositz drückt und atemberaubenden, zum größten Teil echt gefilmten Flugsequenzen liefert der Film ein Feuerwerk an audiovisuellen Effekten ab was man schlichtweg im Kino erlebt haben muß. Dafür hat sich das warten gelohnt.

Fazit: Inhaltliche Schwächen liegen offen, die werden aber von krassen Actionpassagen wahrlich weggepustet!

Rating: ★★★★☆

Snake Eyes – G.I Joe Origins

Snake Eyes (Henry Golding) wird in den Arashikage Clan aufgenommen nachdem er einem Mitglied das Leben gerettet hat. Dort findet er Familie und seinen Lehrer Hard Master (Iko Uwais). Dann aber gerät seine problematische Vergangenheit ans Licht …

Hier bin ich absolut fachfremd unterwegs :ich habe zwar die beiden alten Filme einst gesehen, aber bereits restlos im Kopf gelöscht. Mit der Spielzeug Serie habe ich nie gespielt und auch sonst hatte ich keinerlei Berührungspunkte damit . Das Konzept ist hier allerdings klar zu erkennen: man will hier ein weiteres filmisches Universum aufmachen, ob dieses an die beiden bisherigen Filme anschließt oder Neubeginn ist spielt eigentlich keine Rolle und man nimmt eine populäre Figur deren Hintergründe für mich egal sind da da ich selber keinerlei Kenntnis oder Interesse daran habe. Es reduziert es sich für mich auf einen generischen Actionfilm in den viel geklopft und gekämpft wird Aam Ende hat man hier ein bisschen vergessbare Action, ein paar gute Kampf Sequenzen und ein Franchise dem hoffentlich keine weiteren Teile folgen da dieser hier so austauschbar ist dass es sich nicht lohnt weitere Zeit hinein zu verschenken.

Fazuit: familiengerechte Action Nummer mit ein paar guten Kampf Sequenzen aber ohne nennenswerte Anteile

Jackass Forever

Johnny Knoxville und sein Team versuchen ein weiteres Mal eine ganze Reihe an gewagten Stunts und schrägen Manövern …

Ob man hiermit etwas anfangen kann oder nicht liegt letztlich bei einem selbst. Ich selber war nie ein großer Fan von Jackass, habe aber immer mal wieder einzelne Clips im TV gesehen (später auf YouTube) und habe auch alle drei Vorgänger Filme gesehen. Eine Wiedervereinigung der Truppe habe ich nicht gebraucht, aber hier ist sie nun mal und sie liefern das was man erwartet. Allerdings in der gealterten Version. Aus der Distanz wirken die Dinge insgesamt nicht mehr zeitgemäß, aber es ist eine Menge Nostalgie dabei diese Gestalten noch einmal zusammen zu sehen. Die Clips variieren von tollen Stunts über puren Masochismus bis hin zu reinem Ekel und generell gibt es hier nichts was man in irgendeiner Form nicht schon in der Show gesehen hat. Jeder dürfte irgendwann irgendwo eine Berührung mit der Thematik gehabt haben und daraus für sich entscheiden können ob man sich diese weitere letzte filmische Version antun mag. Wenn man es tut kann man durchaus viel Spaß haben vor allem wenn man es mit den richtigen Leuten macht aber wenn man dem Thema bislang nichts abgewinnen konnte wird man es auch hiernach nicht können.

Fazit: Runder Abschluss einer sehr speziellen Reihe in der Nostalgie unterschwellig dominiert

[rating: 39

Moonfall

Durch einen unklaren Vorfall wird der Mond aus seiner Umlaufbahn geschleudert und droht bald auf der Erde einzuschlagen. Die NASA-Managerin Jo Fowler (Halle Berry) glaubt daß sie die Katatrophe abwenden kann, unerstützt von AStronaut Brian Harper (Patrick Wilson), und dem Verschwörungstheoretiker K.C. Houseman (John Bradley)…

Der Name Roland Emmerich hat doch eigentlich seinen Glanz verloren, oder? Der Mann hat sich nie aus den 90er Jahren weiter entwickelt und liefert heute wie damals seine Weltuntergangsszenarien. Diesmal gerät der Mond aus der Umlaufbahn und droht auf die Erde zu schlagen, ein paar Gestalten stellen sich dagegen. Jedes, nahezu jedes Klischee wird dabei bemüht, etwa der gebrochene Held, der Nerd und alles weitere. Die Welt geht unter in großen, aber billigen CGI Szenen, das Budget um die weltweiter Zerstörung zu zeigen hatte man anscheinend nicht so daß nur der Blick der Helden auf die Ereignisse bleibt und andere Vorfälle wie eine Flutkatastrophe einfach durchs abschalten des Fernsehens geregelt werden. Ob man eine Story braucht in der ein Verschwörungstheoretiker zum Helden wird und alles was er sagt sich bewahrheitet kann man auch in Frage stellen. Vorrangig aber bleibt die Frage was Emmerich hier versucht. Sein altes Publikum ist erwachsen geworden, die erreicht man mit der gleichen Kiste wie vor zwanzig Jahren nicht mehr. Und ein neues Publikum erschließt man sich hiermit auch nicht.

Fazit: Emmerich zitiert sich zwei Stunden lang selbst und aufgrund der inhaltlichen Blödheiten steigt man irgendwann schlichtweg aus.

Rating: ★★☆☆☆

The King’s Man – The Beginning

Conrad (Harris Dickinson) gerät an den noblen Duke of Oxford (Ralph Fiennes) und wird in die riskante Welt der britischen Spionage eingeführt. Dabei stellt sich raus daß er nicht für die Regierung, sondern ein „privates“ Unternehmen arbeitet …

Dieser Film hatte ein extremes Pech durch Corona-bedingte Verschoebung und erscheint zwei Jahre später als geplant. Ich selber habe allerdings ncht drauf gewartet: ich mochte die ersten beiden Teile sehr, war aber nicht wirklich an einer weiteren Folge interessiert, erst recht nicht a einem Prequel daß rund 100 Jahre vorher spielt. Mit den neuen Figuren und dem neuen Setting (insbesondere dem Ersten Weltkrieg) ist dies wirklich ein Film der sich kein Stück anfühlt als würde er zum King’s Man Universum gehören. Es dauert eine gute Stunde lang in der man einerseits einen Vater / Sohn Konflikt mit ansieht, außerdem diverse politische Ränkespiele, bis es dann zu einem flotten Schwertkampf kommt bei dem das alte Tempo,d er Witz und die Brillianz wieder aufkommt. Leider dauert es dann aber noch ein Weilchen bevor ein krasser und aus dem Nichts kommender Twist das letzte Drittel einläutet in dem auf alte Qualitäten gesetzt wird – erst zum Ende hin stimmen Spaß, Actio und Spannung wieder. Letztlich würde dieser Film fast für sich selbst stehen wenn es nicht die paar Bezüge gäbe – und leider schmälert die Fehlbesetzung der Figur Conrad merklich den Spaß.

Fazit: Eigentlich recht eigener Film der nur an manchen Stellen die gewohnte Qualität erreicht!

Rating: ★★★☆☆