Februar 28th, 2010 Brodie79

Der größenwahnsinnige Geschäftsmann Ken Castle (Michael C. Hall) hat ein neues Spiel auf den Markt gebracht daß ein reißender Erfolg ist: in einer brutalen Arena kämpfen echte Menschen gegeneinander bis zum Tod und werden dabei von externen Spielern gesteuert. Star des Spiels ist der Mörder Kable (Gerard Butler) der vom jugendlichen Simon Silverton (Logan Lerman) gesteuert wird. Dabei ist Kable unschuldig und sucht verzweifelt eine Möglichkeit aus dem Spiel auszubrechen um seine Familie wiederzufinden …
Die Macher von „Crank“ schlagen wieder zu, da merkt man schon überdeutlich am gleich designten deutschen Plakat, aber auch nach wenigen Momenten an den optischen Mätzchen und dem eigenwilligen Inszenierungsstil. Das paßt aber hier natürlich extrem gut – Videospieloptik bei einem Film über ein Vieospiel. Leider hat der Film inhaltlich auch nur wenig mehr zu bieten als ein ganz gewöhnliches Ballerspiel: rasante und unfassbar brutale Ballerszenen wechseln sich ab mit einer dünnen Story die sich Elemente aus „Running Man“ oder anderen satirischen Zukunftsszenarien zusammenklaubt. Das finale Resultat ist dann ein nicht wirklich überzeugender Film, insbesondere Michael C. Hall als Fiesling gehört nicht zwingendermaßen auf eine große Leinwand, sondern ist als Dexter im Fernsehen besser aufgehoben. Das Problem ist einfach daß es zu abgedreht ist: wenn „Percy Jackson“ Logan Lerman das Spiel spielt ist er in einer Art High-Tech Raum der mehr zum Holodeck aus „Star Trek“ paßt als zum Spielzimmer eines Jugendlichen – eben solche Details nehmen die Möglichkeit das Satirische wirklich ernst zu nehmen. Humor im Stile der „Crank“ Filme machts hier und da zwar etwas erträglicher, trotzdem bleibt außer viel Blut und Innereien wenig.
Fazit: Handwerklich solide, trotzdem ziemlich einseitige Ballerei die sich kaum von einem Spiel unterscheidet!
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Dezember 20th, 2009 Brodie79

Der junge Polizist Danny Fisher (John Cena) platzt zufällig in einen FBI Einsatz und kann den brutalen Schwerverbrecher Miles Jackson (Aidan Gillen) fassen, wobei allerdings dessen Freundin getötet wird. Ein Jahr später ist Jackson aus dem Gefängnis entlassen und beginnt einen furchtbaren Rachefeldzug: er sprengt Fishers Haus und entführt dessen Verlobte Molly (Ashley Scott) und zwingt Danny eine unmögliche Schnitzeljagd durch New Orleans durchzuführen …
John Cena ist in der Welt des Wrestlings wohl ein Megastar, auf der großen Leinwand tut er sich noch schwer – aber das auch nicht völlig grundlos. Denn wenn es um Leute wie ihn geht, Catcher mit imposanter Figur und Nullmimik die versuchen sich mit irgendwelchen Actionrollen ins Filmgeschäft zu bringen kommen da meist drittklassige Videothekenklopper raus. Wobei ich seinen Einstand im Film „The Marine“ letztlich nicht mal so schlecht fand. Jetzt gibt Cena wieder Gas, in einem Film wie ihn früher vielleicht Bruce Willis gemacht hat – ein Mann der an einem Tag wie jedem anderen in eine höllische Situation gerät und von einem Schurken auf eine endlose Odysee gehetzt wird. Pech bei allem ist daß John Cena einen absolut charismaarmen Helden verkörpert der nur finster drein blickt. Trotzdem weiß der Film zu unterhalten: dank „Stirb langsam 2“ Regisseur Renny Harlin ist die Action krachend und das Tempo hoch – leider ist der Schurke ebenso wie der Held bleich und unspannend. Pluspunkt aber: der Film ist ab 12 Jahren freigegeben weil er eben wirklich sich aufs Tempo und nicht auf ausufernde Gewalt richtet. Obendrein sind solche ordentlichen Actionkracher mittlerweile eher selten geworden – darum darf man ruhig mal einen Blick riskieren.
Fazit: Darstellerisch ein Graus, aber in Punkto Spannung und Action ist alles wies sein muß!
3 Punkte
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September 5th, 2009 Brodie79

Dreitausend Tage studierte Rin (Kou Shibasaki)in China die hohe Kunst des Shaolin Kung Fu, bevor sie nun in die Heimat zurück kehrt. Dort muß sie aber frustriert feststellen daß die Kung-Fu Tradition ihrer Familie nicht mehr existiert und alle nur versuchen Kampfsport zu unterdrücken. Daher tritt Rin einem Lacrosse Team bei und versucht den Spielerinnen Kung-Fu Tricks fürs Spiel beizubringen – aber dann erkennt sie daß sie für einen Kampf auf Leben und Tod ausersehen ist …
Zeigen wir einem Japaner „Ballermann 6“ und er wird sich sicherlich komplett ratlos am Kinn kratzen und fragen „Was soll der Stuß?“ – nebenbei zurecht. Aber ebenso ist es wenn ich mir einen solchen Film vornehme. Das ist eine Form von Film und vor allem Humor dem ich nicht wirklich viel abgewinnen kann. Das „Shaolin Girl“ ist dann auch noch ein ziemlich gestörter Genremix bei dem man als Zuschauer zwangsläufig nicht anders kann als auf der Strecke zu bleiben und sich zu fragen was es soll: hier mischen sich Kampfsportfilm mit Girliekomödie, albernen Slpasticksequenzen wie man sie etwa aus „Kung Fu Hustle“ kennt und einer abgedrehten Heldenstory die was von Comicfilmen hat. Das dabei einiges fürs Auge geboten wird ist unbestreitbar – aber wie so oft nützt brilliante Optik wenig bis garnichts wenns inhaltlich nicht wirklich stimmt. Und das tuts hier eben einfach nicht. Es wird Leute geben die einen Sinn hierfür haben, denen lege ich den Film ans Herz und wünsche viel Spaß – ich hatte ihn nicht.
Fazit: Extremer Genremix der einen nur ratlos verzweifeln läßt was die ganze Nummer eigentlich soll!
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August 31st, 2009 Brodie79

Captain „Duke“ Hauser (Channing Tatum) und sein Partner Wallace „Ripcord“ Weems (Marlon Wayans) sollen einen Koffer mit Nanobotsbomben, einer neuen extremen Superwaffe transportieren. Dann aber wird ihr Convoy angegriffen von der Terroristin Baroness (Sienna Miller) und scheint unterlegen – bis eine neuartige Einheit eingeift und die beiden rettet. Diese Soldaten gehören zur Einheit GI Joe, einer exklusiven Spezialeinheit die unter der Leitung des Generals Hawm (Dennis Quaid) steht. Duke und Rip schließen sich der Einheit an und ziehen gegen die finstere Organisation Cobra die eine Reihe furchtbarer Attentate planen …
Dieser Film muß sich wohl oder übel an bzw. mit „Transformers 2“ messen – aber ich denke mal „Spielzeugverfilmung“ wird nicht zwingendermaßen ein neues Genre. Und zum Glück – denn während mir die Michael Bay Zerstörungsorgie noch richtig Spa gemacht hat entpuppt sich dieses Werk als absolut selenlose Karachoorgie die jede Menge alter Punkte neu bestätigt und unterstreicht. Denn was nützen Explosionen und Effekte in Überfülle wenn die Story in der sie passieren regelrecht altbacken und lahm daherkommt. Viel Schlimmer als das ist aber die katastrophale Darstellerauswahl – mal abgesehen von Dennis Quaid in einem eher überschaubaren Auftritt und einem Cameo von Brendan Fraser ist der ganze Film mit bleichen, unbekannten und uninteressanten Figuren besetzt für die man kaum eine Emotion aufbringt. Und was nützt es dann wenn einem diese Scheißegal Männchen in einem nicht enden wollenden Effektegewitter begegnet und man nichts empfindet außer Langeweile? Eben. Auch wenn der Schluß plump auf eine Fortsetzung hinarbeitet – hoffentlich bleibt die aus.
Fazit: Plumpes und lautes Effektespektakel mit langweiligen Figuren und Schema F Handlung – obendrien oftmals sinnlos brutal!
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April 19th, 2009 Brodie79

Chev Chelios (Jason Statham) hat den vermeintlichen tödlichen Sturz aus dem Hubschrauber überlebt und erwacht 3 Monate später in einer Klinik wo ein paar Chinesen seine Organe stehlen wollen. Chelios kann entkommen, allerdings wurde ihm bereits sein Herz entwendet und durch ein provisorisches Kunstherz ersetzt das nur eine Stunde Saft hat – es sei den es wird durch stetige Stromstöße neu aufgeladen. So ist Chev fortan nicht nur zusammen mit Freundin Eve (Amy Smart) auf der Jagd nach seinem Herz sondern auch jedem möglichen Stromstoß …
Das es diesen Film gibt regt mich ja aus einem Grund schonmal auf: ich ab mit tierischem Vergnügen die Internetforen gelesen in denen die Schlußszene aus Teil 1 diskutiert wurde und die ständige Frage „Hat er überlebt?“ breitgetreten. Und ich dachte mir „Was für arme Spinner – es ist doch klar, er ist tot, FEIERABEND!“ … naja, und nun haben diese Deppen doch recht. Wie Chev Chelios einen Sturz aus ein paar hundert Metern Höhe überleben konnte oder warum das tödliche Gift aus Folge 1 ihn jetzt doch nicht eliminiert hat … sowas sollte man sich mal wieder nicht fragen. Hier ist jede Frage nach Logik fehla m Platz, hier geht’s mal wieder ums Event – und die spannende Frage welche Drogen die Macher genommen haben um so einen Film zu produzieren. Ganz im Ernst, für diesen Film lassen sich eigentlich nur Bezeichnungen finden wie krank, gestört, verrückt … aber zum Glück auch: ein Heidenspaß. Nötig wär dieser Durchgang weiß Gott nicht gewesen, aber jetzt wo er da ist kann man sich dabei köstlich amüsieren über abartigen Humor (etwa das laufend Figuren aus Teil 1 ins Bild gerückt werden um dann hier abzutreten), visuelle Videoclipeffekte, kranken Mätzchen (etwa ein Kampf bei dem sich Statham und sein Gegner in Godzilla verwandeln), der verrücktesten Sexszene (bei der Statham und die wie immer umwerfende Amy Smart auf einer Rennbahn zwischen den laufenden Tieren loslegen) und überraschenden Gastauftritten (etwa von Corey Haim, Jenna Haze, David Carradine und Geri Halliwell). Wie Teil 1 ein Handlungsschwacher, aber bitterböser verfilmterActionrauch voller Witz, Explosionen … für das angepeilte Zielpublikum nur „geil!!!“
Fazit: Wie ein Videospiel auf der Leinwand: gnadenlos alberner und brutaler Actionrausch!
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April 10th, 2009 Brodie79

Im Jahre 1997 ist New York eine von der Außenwelt abgeschlossene Insel in die Amerika ihre Gefangenen schickt die dort sich selbst ohne jede Art von Gesetz ausgeliefert sind. Ausgerechnet über dieser Insel stürzt die Rettungskapsel des Präsidenten (Donald Pleasance) nach einem Anschlag auf die Air Force One ab. Da nur 24 Stunden für eine Rettung bleiben wird der eiskalte Ex-Soldat Snake Plissken (Kurt Russell) gegen seinen Willen in die Stadt geschickt …
Tja, da kann man sagen was man will: egal ob man John Carpenters Filme mag oder nicht, man muß sie halt „anerkennen“. Ganz besonders diesen der nach heutigen Maßstäben wohl kaum mehr besteht: mit Kurt Russell als finsterem und emotionslosem Helden, der spannenden aber doch sehr langsamen und nüchternen Inszenierung und Actionszenen die nach heutigem Standard eher Kleinkram sind. Aber, wenn man ebenso zurück schaut und sieht wie viele Jahre der Film schon auf dem Buckel hat muß man ihm ebenso Tribut zollen und erkennen daß er für seine Zeit echt wegweisend war. Und Kurt Russell hat hier trotzdem einen Filmhelden geschaffen der irgendwie nie in Vergessenheit geraten ist!
Fazit: Zwar stark verstaubt, aber immernoch einer der wegweisenden Carpenter-Klassiker!
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April 10th, 2009 Brodie79

Der ehemalige Rennfahrer Jensen Ames (Jason Statham) wird zu Unrecht für den Mord an seiner Frau verurteilt und landet im Gefängnis der eiskalten Warden Hennessey (Joan Allen). Die veranstaltet in ihrem Gefängnis ein großes, mehrtägiges Autorennen namens „Death Race“ bei dem die Teilnehmer mit allen Mitteln um ihre Entlassung kämpfen können. Dabei liefert sich Ames nicht nur einen brutalen Kampf mit seinem Gegner Machine Gun Joe (Tyrese Gibson) sondern kommt auch dem Mord an seiner Frau auf die Spur …
Jason Statham sagte mal in einem Interview daß ihn seine Muter gerne mal in einer romantischen Komödie sehen würde – tja, Pech für Mama den die Fans wollen diese Art von Filmen von ihm und die liefert er auch bereitwillig: Statham als unverwüstliche, aber ehrenvolle Kampfmaschine der sich von nichts aus der Bahn werfen oder stoppen läßt und mit eisernem Willen alles aus dem Weg räumt was ihm eben in diesen kommt. Hier heißt das schnell fahren und in trashigem Endzeitumfeld alles aus dem Weg ballern was sich irgendwie bewegt. Der Film erreicht dabei zwar nicht die Wucht von „Fast & Furious“ oder „Crank“, ist aber ne gültige Mischung aus beidem: ultrabrutale, vorhersehbare Daueraction mit dem ein oder anderen zynischen Spruch und ungebremsten Tempo. Nichts originelles oder irgendwie neues, aber zuverlässiges Spektakel für Fans.
Fazit: Stathamn liefert exakt was die Leute sehen wollen – Karachoaction mit markigen Sprüchen und hohem Tempo!
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April 10th, 2009 Brodie79

Der ehemalige Elitesoldat Jack Carver (Til Schweiger) hat den Dienst quittiert und führt ein gemütliches Leben als Bootskapitän am der Westküste wo er genervte Touristen zu langweiligen Bootstouren mitnimmt. So kommt auch eines Tages die Journalistin Valerie (Emmanuelle Vaugier) und bittet ihn zu einer Militärinsel zu fahren da sie sich dort mit ihrem Onkel (Ralph Moeller) treffen will. Auf der Insel führt der verrückte Wissenschaftler Krieger (Udo Kier) schlimme Experimente durch um den unverwundbaren Supersoladten zu schaffen – und als diese Jack Carver angreifen schlägt der gnadenlos zurück …
Sein Name ist Boll, Uwe Boll und es gibt mittlerweile Guppierungen die von ihm verlangen daß er die Filmerei endlich sein lassen soll. So schlimm find ichs nicht, aber den an Pietätlosigkeiten nicht mehr zu überbietenden „Postal“ verzeihe ich ihm nicht. Hier liefert er ein weiteres Beispiel seiner Lieblingsfilmgattung: Videospielverfilmung. Wie immer hab ich das entsprechende Spiel selber nie gezockt – aber brauche das sicherlich auch nicht. Was man zu sehen bekommt ist Trash in seiner schlimmsten Form: mutiger Ex-Soldat kriegts mit einem Heer Gummisoldaten zu tun und macht sie alle platt, kriegt die Frau – Abspann. Das wäre auch ein Film gewesen für den van Damme oder Seagal geeignet gewesen wären aber was solls, hat Schweiger eben seinen Spaß. Das kann für mich eigentlich auch nur der einzige Grund sein das Schweiger sich so einem hirnlosen Balla Ball Bumm Bumm Szenario ausmacht: er muß ne Menge Spaß gehabt haben. Den hat der Zuschauer dafür nur bedingt – wer auf hohle, kurzweilige Action steht und eine vereinte deutsche Besetzung der liegt hier nicht verkehrt, jeder andere darf getrost verzichten.
Fazit: Hirnerweichende Sinnlosaction, gnadenlos billig und dumpf!
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Februar 12th, 2009 Brodie79

Der alte Triadenhäuptling Wong (Richard Ng) hat seine Stellung fest im Griff was er vor allem seinem vorzüglichen Bodyguard Leung (Vincent Sze) verdankt – sehr zum Mißfallen von Wongs charakterschwachem Sohn Yuen (Carl Ng). Leung wird nach London geschickt wo er eine Frau beschützen soll deren Hintergrund allen ein Geheimnis ist. Derweil geht Yuen einen verhängnisvollen Pakt mit Wongs größtem Gegner ein …
Der Titel ist wohl mit voller Absicht irreführend weil man natürlich und automatisch an die Kevin Costner Schnulze denken muß und hier sowas wie eine Fortsetzung oder ähnliches erwartet. Aber nichts könnte falscher sein: wenn auch die Hauptfigur ein Leibwächer ist hat der Film nix mit dem anderen zu tun. Dies ist ein reinrassiger Hong Kong Actioner in dem sich wie immer zwei fiese Triaden bekriegen und sich effektiv und ausgiebig abmetzeln, dazu die ständige Rangelei um Ehre und Blut. Alles was man so kennt, aber mit einer Ausnahme: in einer ultraharten Szene sitzt ein kleines Kind vor dem Fernseher dem dann ein Auftragsmörder das Genick bricht – diese Szene knallt richtig. Das tuts im restlichen Film auch, aber das stellt sicher nur echte Genre Fans zufrieden.
Fazit: Gangster die sich 90 Minuten lang episch und melancholisch abmurksen .. gähn …
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Januar 14th, 2009 Brodie79

Der einstige Fluchtwagenfahrer Frank Martin (Jason Statham) hat sich aus dem Geschäft zurückgezogen – dann aber wird er vom heimtückischen Ganoven Johnson (Rober Knepper) in ein tückisches Komplott verwickelt: Frank soll mit seinem Wagen eine Reihe von Zielen abklappern und Aufgaben erledigen. Dabei trägt er ein Armband das explodiert sobald er eine bestimmte Entfernung vom Wagen zurücklegt. Zusammen mit der ebenfalls verdrahteten Valentia (Natayla Rudakova) beginnt Frank eine wilde Irrfahrt …
Oha, da hat aber einer dem Transporter Zucker in den Tank geschüttet – oder hat man Statham ein falsches Drehbuch untergeschoben? Gerade hier wo er in seine bekannteste Rolle zurückkehren darf nimmt er eine Story die ganz eindeutig Sand im Getriebe hat: die Idee mit dem Halsband und daß er stirbt wenn er den Wagen verläßt hat irgendwas von „Crank“ und irgendwie kommen die Ganoven nicht richtig in die Puschen: klar „Prison Break“ Schurke Robert Knepper ist ein brauchbarer Fiesling, aber außer fiese Kommandos ins Handy zu bellen macht der hier kaum was. Die ganze Arbeit liegt bei Statham der sich in zahlreichen übersteigerten Actionszenen bewähren darf die aber doch irgendwie rar gesät sind – zumindest ist der Film nicht das grandiose Daueractionfeuerwerk daß die Kritik und der Trailer weißmachen will. Wenns denn dann zur Sache geht wie gehabt hoffnungslos übersteigert, aber während das in den ersten zwei Teilen irgendwie hinhaute hat man hier oft das Gefühl einen Bud Spencer Film zu schauen. Und auch wenn der Transporter zum Ende hin ne Freundin hat entwickelt sich der Charakter im ganzen Film kaum ein Stück weiter. Aber was solls, ein schwacher Transporter Teil ist immernoch besser als die meisten billigen und plumpen Neuerscheinungen die eine normale Videothek so im Bestand hat – und mit Natalya Rudakova hat man ne echt paßende und „bombige Partnerrin gefunden!
Fazit: Der bewährte Transporter fährt diesmal nur mit Standgas – trotzdem gibt’s einige beeindruckende Stunts und Statham in Bestform!
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