Archiv der Kategorie: Action

Escape Plan 3 – The Extractors

Ray Breslin (Sylvester Stallone) ermittelt in einem Entführungsfall und findet eine Spur die zu seiner ehemaligenAbigail (Jaime King) führt. Die Opfer werden in einem Gefängnis namens „Devil’s Station“ gefangen gehalten. Mit seinen Kollegen Trent Derosa (Dave Bautista) und Hush (Curtis „50 Cent“ Jackson) greift Ray ein …

Irgendwie schaffe ich es nicht die Reihe als Franchise zu empfinden. Folge Eins hatte noch den Gag dass dort Stallone und Arnie zusammen auf eine Leinwand gelangten, Teil 2 war restloser Etikettenschwindel indem man Stallone aufs Cover druckte zusammen mit Dave Bautista, diese aber im Film nur wenig zum Einsatz kamen. Hier ist es ähnlich, aber nicht ganz so schlimm. Trotzdem hat es nichts mehr mit dem Kinofilm gemein, es wirkt wie ein ganz dumpfer Videothekenfilm aus den 80er Jahren, leider ohne Unterhaltungswert oder Charme. Die größte Überraschung daran war der Schurke, der von Devon Sawa gepielt wird, der mir noch aus „Final Destination“ ein Begriff ist. Ansonsten gabs ein paar Schießereien, ein paar fetten Kampszenen und ein paar brutale Sekunden, aber nichts was auch noch nach dem Abspann entscheidend im Kopf bleibt. Ich hoffe Stallone nutzt diese Serie nicht um weiterhin die Portokasse zu füllen.

Fazit: Auch ein kleiner Schlußtwist rettet den Film nicht aus völliger Belanglosigkeit
Rating: ★★★☆☆

Le Mans 66 – Gegen jede Chance

In den sechziger Jahren liefern sich Ford und Ferrari einen stetigen Konkurrenzkampf. Der Visionär Lee Iacocca (Jon Bernthal) und der Ingenieur Carroll Shelby (Matt Damon) kreieren den Ford GT40 der das nächste Rennen entscheiden sol. Ebenso wird der britische Rennfahrer Ken Miles (Christian Bale) ans Lenkrad gesetzt …

Die Nacherzählung eines historischen Sportereignisses, obendrein in einer Diszipli die ich icht interessiert und das auch noch in einer 152 Minuten Version … warum sollte ichd as tun? Weil der Film viele „Bauteile“ enthält die ich enfach in einem Kino sehen will. Die Story ist letztlich nichts anderes als die von ein paar sympathischen Underdogs die sich mit hochrangigen Führungsebenen anlegen und eine unlösbare Aufgabe bekommen die sie ruppig und mit Charme angehen. Für die Darsteller ist es großes „Spielkino“, insbesondere Christian Bale als zugleich aufrechter und ehrlicher wie auch prolliger und großmäuliger Fahrer macht eine Menge Spaß, den Gegenpart bildet Matt Damon als solide, ruhige Figur. Und dann holt der Film noch einen reinen Geschwindigkeitsrausch auf die Leinwand, er genießt es das schnelle Fahrgefühl so gut es geht dem Zuschauer zu vermitteln und nicht zuletzt dadurch vergehen 152 Filmminuten rasend schnell …

Fazit: Humoriger Grundton, sympathische Figuren und hohes Tempo – selbst wenn man nichts mit Motorsport anfangen kann ein Heidenspaß!

Rating: ★★★★☆

Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel

Pete „Maverick“ Mitchell (Tom Cruise) wird zum Kampfpilot bei der United States Navy ausgebildet und ist insbesondere mit seinem Freund und Kollegen Nick „Goose“ Bradshaw (Anthony Edwards) ein unschlagbares Team. So gelangen sie zur Spezialausbildung „Top Gun“ bei der sie eine Rivalität mit dem Flugschüler Tom „Iceman“ Kazanski (Val Kilmer) beginnen – und es zu einem, furchtbaren Schicksalsschlag kommt …

Da mir im Kino nun ständig der Trailer für Folge 2 um die Ohren ballertg habe ich mich entschlossen nochmal Teil 1 anzusehen, den ich natürlich kannte, aber lediglich irgendwann mal bei seinen gefühlt 1.000 Ausstrahlungen auf Sat1 gesehen habe. Aus heutiger Sicht ist sehr vieles daran putzig, vor allem viele Darsteller in Nebenrollen (u.a. Meg Ryan) und die Diskussion ob der Film Krieg glorifiziere ist auch nicht restlos von der Hand zu weisen. Trotzdem geht der Klassikerstatus in Ordnung: die mit damaligen Mitteln gefilmten Flugszenen sind spektakulär, Tom Cruise als jugendlicher Machoheld macht viel Spaß und die Musik sowie manche Sprüche sind (vielleicht auch ungewollt) zu Kult geworden. Die Vorfreude auf Teil 2 ist jedenfalls voll da nach dieser erneuten Sichtung.

Fazit: Etwas veraltet, aber immernoch extrem lässig!

Rambo – Last Blood

John Rambo (Sylvester Stallone) bekommt mit daß die Tochter seiner Haushäterin von einem mexikanischen Kartell entführt wurde. Also besinnt sich Rambo auf seine früheren Instinkte und beginnt einen blutigen Befreiungsversuch …

Nach Rocky hievt Sylvester Stallone die Figur des John Rambo ein weiteres Mal auf die Leinwand. Ob das nötig war? Wohl kaum. Ramb ist eine Figur die nach einem großartigen und auch dramatischen ersten Film zur reinen Actionkarikatur gemacht wurde und krasse, gewaltgetränkte Actionfilme liefete. Eine weitere solche ist auch der 5. Film: Rambo geht nach Mexiko und legt sich mit einem Kartell an. Daraus folgen war 90 Minuten Film, aber nicht 90 Minuten Action. Es gibt einenf etten Actionshowdown der schrecklich unübersichtlich gefilmt ist, dazwischen gibs ein paar kurze Handgemenge und Kloppereien, aber vone inem durchgehenden Actionkracher spürt man hier nichts. Di Actionszenen haben wucht, sidn aber fies geschnitten und machen wenig Spaß, das emotionale Spiel läuft ebenso im kaum feststellbaren Bereich. Es hat trotzdem einen gewissen Reiz einen ruhige Film zu sehen der noch so richtig altmodisch daher kommt und nicht wie die hektischen Actionorgien ala „Hobbs & Shaw“, aber ob Stallone mit diesem Film seiner Figur und den Fand was Gutes getgan hat … ich bezweifle es.

Fazit: Altwerk ohne Charme oder nennenswertes, der ultrabrutale Showdonw entschädigt aber.

Rating: ★★★☆☆

211 – Cops under Fire

Der alte Polizist Mike Chandler (Nicolas Cage) hat keinen Draht mehr zu seiner Tochter Sarah (Amanda Cerny),  erfährt aber Partner und Schwiegersohn Steve (Dwayne Cameron) daß Sarah schwanger ist. Gerade als er den Schüler Kenny (Michael Rainey, jr.) auf einer Streife mitnehmen muß gerät er in einen Überfall …

Wieder einmal im Videothekensumpf gewühlt und einen der billigeren Nicolas Cage Titel rausgefischt … der aber dann doch in ein paar Punkten überrascht. Gleich zu Beginn redet Cages Figur über den nahenden Ruhestand was für mich selber einfach ein Ausrufezeichen setzt daß der Mann zwar schon lange vom großen Starruhm weg ist, aber eben auch wirklich langsam entsprechend altert. Des weiteren ist dies ein Film der komplett von seinen Macken fernbleibt, ihn als gealterten und soliden Polizisten in Szene setzt. Und dann gibt’s einen Subplot um eine Figur die ich unfassbar tragisch und bewegend fand, mehr als von einem solchen Titel zu erwarten ist. Das sind schon nennenswerte Punkte, da der Rest extrem einseitig ausfällt. Nach einer sehr langweiligen ersten Dreiviertelstunde in der wenig passiert wird ein spannendes Szenario entwickelt aus dem dann in der zweiten Hälfte ein spannungsreiches Extrem wird. Nichts was man nicht schon kennt, nichts was überrascht – aber es funktioniert eben auf dem Sektor der kleinen, zufrieden stellenden Filmkost. Und wie so oft: der Film hätte auch mit jemandem anders als Cage gut funktioniert.

Fazit: Laue erste Hälfte trifft auf heftige zweite, in der aber sehr wohl ordentlich geballert und auch gelitten wird!

Robin Hood

Robin Hood (Taron Egerton) kehrt nach langer Zeit aus den Kreuzzügen zurück und erkennt seine Heimat England nicht wieder: die Reichen schwelgen in Luxus, während Arme nahezu verhungern. Mit dem verbündeten Little John (Jamie Foxx) ebeginnt er maskiert die Reichen zu berauben um die Beute den Armen zu geben, außerdem umgarnt er die schöne Marian (Eve Hewson). Allerdings ist der bösartige Sheriff von Nottingham (Ben Mendelsohn) hinter ihm her …

Mit dem Umstand daß es eine neue Robin Hood Version gibt habe ich kein Problem – der Stoff ist klassisch und wird sicherlich immer mal wieder neu aufgelegt. In diesem Falle wird dabei auch einiges richtig gemacht, aber ebenso geht der Film andere, ganz neue Wege die leider nirgendwo hinführen. Wesentlich ist wohl: Taron Egerton ist eine gute Wahl für die Hauptrolle, vielleicht kein so guter Robin Hodd, aber eine tadellose Heldenfigur die einen Film wie diesen hier problemlos tragen kann. Der Sidekick Jamie Fox ist dann schon erzwungener und an vielen Stellen eine geradezu übersteigerte Figur, aber auch das fällt wenig ins Gewicht. Was mir aber übel aufgestossen hat: der Look. Der Film spielt in einer Art Fantasy Mittelalter, hier gibt es Aktenordner, Maschinen, Fabriken und die Kleidung ist nicht weit von moderner Straßenkleidung entfernt. Das ist dadurch zwar ein sehr guter und eigenständer Look, aber keiner der gefällt oder stimmig aufgeht. Aber man erkennt spätestens beim Ende was hier die eigentliche Idee war: ein neues Franchise zu etablieren, daher wird auch in der Schlußszene mit dem Holzhammer ein weiteres Sequel etabliert. Aber eins welches sicherlich nicht umgesetzt wird.

Fazit: Ein paar gute Komponenten, aber dank absurder Umgebung und zu viel Zeitlupen Action ein verschenkter und kaum ausbaufähiger Serienbeginn!

Venom

Ein außerirdischer Symbiont kommt auf die Erde und nistet sich in Reporter Eddie Brock (Tom Hardy) ein um ihn als Wirt zu nutzen. Schon bald bemerkt Eddie merkwürdige Veränderungen an sich wenn er zur Lebensform Venom mutiert …

Ein scheußliches Konzepot: Sony hat die Rechte an Spiderman an Marvel zurück gegeben, hat aber noch die Rechte an diversen Schurken. Diese sollen nun ihre eigenen Solofilme kriegen und später vielleicht doch noch mit ins MCU überführt werden … ein katastrophaler Plan. Entweder mal etabliert sie dort da in dieser Welt Außerirdsiche und übersinnliches lange präsent ist, oder abr man läßt es eigenständig. Aber was überhaupt: eine schizophrene Figur die mit sich selbst im Dauerstreit liegt und gegen einen schmierigen Wissenschaftler ohne jedes Charisma oder Charme kämpt? Wie originell. Generell ist dies eine Origin Story die geradezu so tut als habe es die gefühlt tausend Comicfilme der letzten Jahre nicht gegeben – und auch wenn die Abspannszene Lust auf die dort gezeigte Figur macht braucht es nichts weiteres davon. Ein paar Actionszenen, ein paar coole Sprüche – sonst gibt es nur effektive Langeweile.

Fazit: Lauer Beginn einer langweiligen Story – komplett verzichtbar!

Rating: ★★☆☆☆

Predator Upgrade

Das Elite Team von Sniper Quinn McKenna (Boyd Holbrook) stößt mit einem Predator zusammen, einem technisch hoch gerüsteten Alien. Quinn landet danach in einer Anstalt während Teile seiner Ausrüstung an seinen Sohn Rory (Jacob Tremblay) gesendet werden …

Ich bin mit keinerlei Erwartungen an den Film rangegangen – warum auch? Der erste Film ist ein Klassiker, die anderen vertretbare Sequels die für sich genommen aber kaum eine durchgehende Geschichtge erzählt haben, daher konnte dieser her von vorne rein machen was er wollte. Dabei war es wohl sein Ziel ein hohes 80er Jahre Feeling aufkommen zu lassen; und das hat bestens fuktioniert, obwohl der Film im Hier und Jetzt spielt und mit modernen Effekten daherkommt hat man das Gefühl einen alten Schrottfilm von vor 30 Jahren zu sehen. Einen bei dem es blutig zur Sache geht und bei dem ein unglaublich sympathisches Heldentrüppchen zu Werke zieht die zwar reihenweise Klischees erfüllen, dabei aber einen unglaublichen Charme besitzen und den man durchgehend nicht ernstnehmen kann – dank kurzweiliger Action und einigen blutigen Momenten aber einen Heidenspaß macht. Wenn man sich also auf die Nummer einlassen kann wird es zum ultimativen Trash Fest.

Fazit: Alberne Trashgranate mit ungemein sympathischen Helden!

Rampage

Primatenforscher Davis Okoye (Dwayne Johnson) kommt nicht gut mit seinen Mitmenschen klar, wohl aber mit dem Gorilla George hingegen schon den er seit Babytagen aufgezogen hat. Durch ein Experiment mutiert George aber zu einem agressiven Monster und ist schon bald mit weiteren betroffenen Tieren dabei eine Stadt anzugreifen …

Beim ersten sichten des Trailers fragte ich mich direkt wer sich so einen Quatsch ausdenkt, dann erfuhr ich daß es die Verfilmung eines Videospiels ist welches ich sogar selbst als Kind recht eifrig gespielt habe. Im Spiel steuerte man ein paar mutierte Viecher mit denen man eben Häuser einschlagen konnte – also genau das was eine filmische Umsetzung ganz dringend braucht. Leider bringt der Film dieses Event erst in der letzten halben Stunde und ist vorher ein langer Dialogmarathon in dem nicht wirklich sympathische Figuren Dinge sagen die ohnehin dem Zuschauer bekannt sind, als Helden kriegen wir Dwayne Johnson der eben einfach ein Held ist weil er Dwayne Johnson ist und unfassbar cool daher reden darf. Mir selber hat es einfach gereicht weil Großstadtszenarien in denen eine rieseige Gefahr wütet durch Godzilla, durch Avengers und die Transformers Filme ausreichend bedient sind. Als netten Film für einen Jungsabend mit der Bierpulle in der Hand taugt dieser vielleicht (man kann die langweilige erste Stunde ja vorspulen), als wirklich lohnenden Kinogang ist dies nicht zu betrachten. War aber ja auch nicht zu erwarten.

Fazit: Langweilige erste hälfte die in einen lauten, aber kaum originellen Krawall Showdown mündet!

Pacific Rim – Uprising

Einige Jahre nachdem die Jaeger-Piloten die Gefahren durch die Kaiju Monster abgewehrt haben beginnen neue Angriffe. Die Hoffnung der Menschheit liegt bei einer neuen Generation von Jaeger Piloten, zu denen Jake Pentecost (John Boyega), Lambert (Scott Eastwood) und die Amateur-Pilotin Amara (Cailee Spaeny) gehören …

Ich konnte bereits den ersten Pacific Rim Film nicht leiden, ihn aber trotzdem respektieren: von Regisseru Guillermo Del Toro isnzeniert hatte der zwar eine Story wie aus einem Transforemrs Film, aber sehr wohl noch eine eigene filmische Handschrift und einige ganz eigene Punkte. Die Fortsetzung ist aber von all solchen Ansätzen restlos befreit und eben was es ist: ein perfekt konstruiertes Produkt. Die Actionszenen in denen Roboter aufeinander eindreschen oder eben mit den riesigen Monster kämpfen sind technisch zwar perfekt, erscheinen aber wie halbgare Versuche einen sechsten Transformers Film zu machen, die Helden sind ok, aber zu keinem Zeitpunkt irgendwie ausreichend charismatisch um den Film richtig zu schaukeln und obendrein hat auch dieser Titel sehr oft diesen von Marvel etablierten, ironischen Unterton. Abgerundet wird dies nach knapp einhundert Minuten (also deutlich kürzer als der Vorgänger) durch eine Abspannsequenz die einen weiteren Teil etabliert. Kurzum: banale Hochglanzaction und ein krampfhafter Versuch ein neues Franchise zu etablieren – genau dies und keinen Funken mehr.

Fazit: Laut und spektakulär aufgemacht, aber auf penetrante Weise zum Franchise gebastelt!

Rating: ★★☆☆☆