Archiv der Kategorie: Action

Monster Hunter

Soldatin Artemis (Milla Jovovich) und ihre Einheit (T.I., Meagan Good und Diego Boneta) werden von einem Sandsturm erfasst und an einen fremden Platz transportiert an dem das Team von riesigen Monstergestalten attackiert wird …

Dies ist die Verfilmung eines Videospiels, ich kann es trotzdem kaum glauben daß sowas die erste Finanzierungsphase übersteht. Ein paar Soldaten werden durch einen ominösen Sturm in eine fremde Wüsenwelt versetzt, da gibt es riesige Monsterwesen die an allen Ecken und Enden angreifen … joa, das wars. Eigentlich hat Jovovich kaum etwas zu tun als grimmig zu gucken und auf alles zu ballern, die Nebendarsteller landen dabei ein paar nette Sprüche und es rummst ganz anaständig. Hauptattraktion sind die aufwendig präsentierten Monsterwesen die aber nach kurzem anschauen dann auch schon eintönig sind. Es ist halt so als würde man jemandem beim spielen zuschauen und kann nicht eingreifen.

Fazit: Sandige Daueraction die wirkt als schaue man ein Spiel und habe bkeinen Controller in der Hand!

Rating: ★★☆☆☆

Mortal Kombat

Ein mystisches Turnier soll den Kriegern der Outworlds den Angriff auf die Erde ermöglichen da sie zehn Siege brauchen und schon neun eingesammelt haben. Daher sammelt Lord Raiden (Tadanobu Asano) eine Truppe Kämpfer um sich um die Erde zu retten …

Ich komme mit keinerlei Vorkenntnissen: ich habe das Spiel nie gespielt, die alten Filme kenne ich nur auszugsweise und hatte auch sonst keinen inhaltlichen Bezug. Damit hatte ich wohl keinen Grund enttäuscht zu sein oder zu klagen daß Charaktere anders ausfallen als man sie kennt, ebenso daß die Hauptfigur nicht aus dem Spiel kommt sondern hirefür ganz neu entwickelt und eingebaut wurde. Und unter diesen Voraussetzungen hatte ich keinerlei Probleme mit dem Film. Es ist der ultimative Trash Film in dem sich übersteigerte Charaktere in absurden Umgebungen auf die Fresse hauen, dies aber mit einem entsprechenden Budget gut umgesetzt. Dabei wird auch ein hoher Gewaltfaktor angesetzt, aber das passt zum Thema und ist das was Fans sehen wollen. Daher: ohne Erwartungen konnte ich an der albernen, kurzweiligen Dauerklopperei durchaus Spaß haben.

Fazit: 105 Minuten auf die Fresse mit viel Blut und aufwendigen Kämpfen!

Godzilla vs. Kong

Nachdem Urtitan Godzilla mehrfach Menschen angegriffen hat sieht die Menschheit nur noch eine Chance: sie entführen Kong von seiner Insel Skull Island und bringen ihn dazu gegen Godzilla zu kämpfen. Doch hinter Godzillas Verhalten steckt mehr ,,,

Dem Film kommt natürlich eine besondere Bedeutung zu weil es der erste Blockbuster ist der nach den Kinoschließungen rauskommt. Und es ist das was man braucht und hofft: einige gigantische, riesige Actionpassagen in der sich zwei hundermeter große Monster auf die Schnauze hauen und viel drumherum kaputt geht. Diese Szenen braucht man um zu unterstreichen daß man sowas nur im Kino erleben kann. Abseits davon hat das Ding aber wenig zu bieten: die menschlichen Figuren sind langweilig, austauschbar und die meisten Handlungsstränge sind für sich überflüssig. Die Nebenhandlung rum um einen weiteren Antagonisten ist ok, aber wird aus dem Nichts aufgebaut und hat keinen Effekt und der Subplot in dem es um eine hohle Erde geht ist so absurd daß man irgendwann nicht mehr mitkommt. Fans der Reihe werden es feiern, wer lautes Kino will ist sicherlich gut aufgehoben – aber ein wirklich guter Film ist dies nicht.

Fazit: Lautes Spektakel voller inhaltlicher Schwachheiten!

Videoreview von mir: https://youtu.be/V8ixfZrjyMo

Jiu Jitsu

Eine Rasse von außerirdischen Invasoren verlangt alle sechs Jahre in einem Duell gegen die Menschen. Als Jake Barnes (Alain Moussi) eines Tages als Verlierer daraus hervorgeht tut er sich mit Wylie (Nicolas Cage), Harrigan (Frank Grillo) und Keung (Tony Jaa) zusammen …

Ich habe mir dieen Film nur aus einem Grund angeschaut und dieser lautet: Nicholas Cage. Und leider macht dieser hier den Bruce Willis Movie: sein Name und sein Gesicht wind auf dem Cover, sein realer Anteil am und im Film fällt verschwindend klein aus. Generell sind schon ein paar lustige Cage Momente mit drin, aber das hat sicherlich auch damit zu tun daß dieser Film wie „geschenkt“ ist um filmisch aufzudrehen. Mehr als das gibt es aber nicht: eine Truppe uncharismatischer Figuren kloppt sich anderthalb Filmstunden durch ein nicht endenwollendes Kampfszenario bei dem man den Eindruck hat jemandem bei einem langweiligen Videospiel zuzusehen. Das mag vom „Kampfgeschick“ nicht schlecht sein, vom Unterhaltungswert geht’s gegen Null. Und nur für Cage den Film ansehen rechnet sich auch nicht.

Fazit: Absurde Klopperei mit wenigen guten Nicolas Cage Momenten, ansonsten viel Langeweile!

Rating: ★☆☆☆☆

Bloodshot

Der Soldat Ray Garrison (Vin Diesel) und seine Frau werden getötet – doch dank Dr. Emil Harting (Guy Pearce) wird Garrison mittels Nanotechnologie wieder belebt und mit unglaublichen Fähigkeiten ausgestattet. So will er Rache für den Mord an seiner Frau nehmen …

Vin Diesel dürfte mit der Rolle des Dominic Toretto aus den „Fast & Furiouis“ Filmen ja geradezu ausgesorgt haben, trotzdem versucht er hier ein neues Franchise an den Start zu bringen: in der Origin Story gibt er einen Soldaten der getötet wird, dann von einem Wissenschaftler reanimiert wird und fortan mit übersinnlichen Kräften seine Mörder jagt. Keine nennenswerte Story, aber solider Standard – leider setzt der Film da einige Twists dazu die zwar überraschend sind, aber ins Nichts führen und den Zuschauer wohl eher verwirren. Größtes Manko sind die total verschnittenen Actionsequenzen von denen es nicht allzu viele gibt, diese geraten aber restlos unübersichtlich und unklar. Diesel gibt eine müde, aber solide Standardshow und nennenswerte Figuren hatas ansonsten auch nicht. Von derh: eine neue Hitserie beginnt hier nicht. Als kurzweiliger Actionkracher geht er wohl klar.

Fazit: Charismaarmer und routiniert inszenierter Actionfilm mit furchtbar unübersichten Actionszenen!

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=9kH21q-UDdc

Birds of Prey

Harley Quinn (Margot Robbie) hat genug von ihrem durchgeknallten Freund, dem Joker, und hat ihn verlassen. Sie findet neue Unterstützung durch Huntress (Mary Elizabeth Winstead), Black Canary (Jurnee Smollett-Bell) und Renee Montoya (Rosie Perez) und zieht los um Cassandra Cain (Ella Jay Basco) vor Black Mask (Ewan McGregor) zu retten …

Der Versuch ein eigenes, funktionierendes Filmuniversum zu etablieren ist seitens DC mittlerweile gefloppt. Viel besser sind sie damit gefahren ihre dortigen Figuren in individuelle, eigene Filme zu packen – und trotzdem geben sie das filmische Universum nicht vollständig auf. Hier versuchen sie die Figur der Harley Quinn in ein eigenes Abenteuer zu verlagern – und je nachdem mit welchen Ansprüchen man an den Film herangeht kann man schon zufrieden sein. Inhaltlich passiert eigentlich nichts, außer daß sich ein paar Ganoven um ein junges Mädchen kloppen die etwas besitzt was alle haben wollen, der Antagonist wird von Ewan McGregor katastrophal langweilig und austauschbar verkörpert. Die Actionszenen sind beim Gewaltgrad etwas wechselhaft, manchmal tödlich und brutal und manchmal albern, dafür sind die Settings und Umgebungen abwechslungsreich und interessant. Inhaltlich tut der Film aber am Ende nichts relevantes für das DCEU und bleibt einfach nur ein alberner, überdrehter und hier und da kurzweilig unterhaltsamer Film.

Fazit: Kurweiliger Klopper ohne Nachwirkung oder Relevanz!Rating: ★★★☆☆

Mad Max 3 – Jenseits der Donnerkuppel

Der Ex-Cop Max Rockatansky (Mel Gibson) verliert in der Wüste sein Gefährt. Er beginnt eine Suche nach dem Dieb und landet in der Stadt Bartertown, welche von Aunty Entity (Tina Turner) geleitet wird …

Da wird die Mel Gibson Serie zur Trilogie, wobei sich der Fokus etwas verschiebt: hier geht es wohl vorrangig darum die Endzeitwelt in der es spielt auszubauen. Dabei fällt ein Faktor fast ganz weg: Blech und Autos. In dieser Welt gibt es sie zwar noch, sie sind aber so reduziert daß es kaum wie ein Sequel zu dem ps starken Film „Mad Max 2 „ wirkt. Des weiteren ist es ein Gimmick daß die Antagonistin von Tina Turner gespielt wird, das tut dem Film zwar nicht sonderlich gut (sie ist zwar sehr spektakulär wenn sie auftritt, aber das passiert gar nicht so oft), aber es war sicherlich gut fürs Marketing. Ansonsten sit der Film ok, aber eben sehr zeitgemäß: Gibson stackst durch die Wüste, stellenweise begleitet von einem Herr Kiddies so daß in manchen Momenten fast ein „Goonies“ Gefühl aufkommt. Sonst kommt es in der sandigen Umgebung zu ein paar passablen Actionmomenten, die ganz ok sind, aber an die Härte der Vorgänger nicht wirklich heranreichen. Deswegen kann man den Film wohl als trashiges Kleinod betrachten, wirklich herausragend ist das aber nicht.

Fazit: Fazit: Sandiges Sequel welches die PS-Lastigkeit und die Härte vermissen läßt.

Mad Max 2 – Der Vollstrecker

Ex-Polizist Max Rockatansky (Mel Gibson) kämpft isch in einer zerstörten Welt durch und hangelt sich einfach nur von Tankfüllung zu Tankfüllung. Eine Zufallsbegegnung führt ihn zu einer Raffiniere die aber von bösartigen Gestalten bevölkert wird …

Der zweite Teil der Reihe ist für mich letztlich nur eins: ein typsicher Actionkracher der achtziger Jahre. Aufmachung, Schnitt, Musik und Synchro stellen aus heutiger Sicht einen wundervolle Retrotrip dar. Obendrein sind diese endlosen Actionszenen alle handgemacht so daß der Film einen unglaublichen filmischen Schrottplatz kreiert. Mel Gibson ist auch in seinem Element als wortkarger Straßenkämpfer, drum herum tritt ihm eine Truppe aus schrägen Punks entgegen deren Outfits heute eher lächerlich wirken. Allerdings hört es da für mich auf: die Story ist einfach und ohne Nachwirkung, erreicht für mich auch keine nennenswerte Tiefe und rechtfertigt für mich auch nicht das Kultpotential welches man der Serie gerne nachsagt. Wer dieses als Retro-.Adrenalinfilm schauen mag hat meinen Segen, wer noch nie Mad max geschaut aht würde von mir Folge 4 empfohlen bekommen; die anderen könnten wohl eher ausgelassen werden.

Fazit: Beeindruckende Actionorgie mit krassen, handgemachten Stunts, aber ohne nennenswerte Tiefe

Mad Max

In einer futuristischen Welt ist Max (Mel Gibson) einer der letzten Ordnungshüter und hat insbesondere damit zu tun rasende Kriminelle aus dem Verkehr zu ziehen. Als jedoch der bösartige Toecutter (Hugh Keays-Byrne) einen persönlichen Treffer gegen Max landet startet dieser einen Rachefeldzug …

Hier blinkt natürlich das „Achtung Kultfilm“ Potential auf … wobei ich glaube daß die Reihe erst durch „Mad Max – Fury Road“ rückwirkend zur absoluten Kultsaga erhoben wurde. Für sich genommen ist dies ein Film von dem man eine imense Staubschicht runterpusten muß wenn man ihn ansieht um dann zu ersehen daß es ein Low Budget Film aus einer lange zurückliegenden Zeit ist. Es irritiert vor allem daß der Film bekannt dafür ist ein Endzeitszenario zu zeigen aber zumindest der erste Film der Reihe dann doch noch in einer halbwegs zivilisierten Welt spielt in der es die Polizei, Krankenhäuser und auch Gerichte gibt. Ebenso haben wir die Hauptfigur noch als glücklichen Familienvater der erst in der letzten halben Stunde zum brutalen Rächer wird. Die Autostunts haben nicht mehr die Wucht die mittlerweile möglich ist, sind aber allesamt von Hand und „echt“ inszeniert, Mel Gibson in einer sehr jungen Version gibt einen passablen Helden ab und wenn man durch die Brille der Nostalgie schaut gewinnt man diesem Film sicehr einigen Spaß ab. Ich werfs aber auch keinem vor wenn er einen merkwürdigen, alten Film sieht in dem eigentlich nur verschwitzte Gestalten auf den Straßen herumbrettern und dabei laut schreien.

Fazit Für sich genommen ein passabler Actionfilm, wie viel „Wert“ oder Kultpotential man ihm einräumen mag liegt bei einem selbst!

The Raid

Gangsterboss Tama Riyadi (Ray Sahetapy) und seiner Gang leben in einem Appartementhaus in Jakarta von dem aus sie ihre Verbrechen begehen. Ein 20-köpfiges SWAT-Team unter der Leitung von Sergeant Jaka (Joe Taslim) dringt in das Gebäude ein um sie dingfest zu machen – doch der gut geplante Einsatz wird’s schnell zu einem Massaker …

Ich bin auf diesen Film immer wieder als „Referenz“ gestoßen, als besten Actionfilm aller Zeiten … und da ich ihn nun im „Prime“ Angebot fand habe ichs mal versucht. Und mu trennen: ja, ich kann verstehen was so viele Leute daran mögen, hoch loben und sonst wie gut finden, aber der Film löst in mir nur großen Respekt, keine endlose Begeisterung aus. Eine Spezialeinheit stürmt ein Haus voller Gangster und e kommt zu fast 100 Minuten Dauergemetzel – thats all. Dabei wird aber ein großer Schwerpunkt auf Körperlichkeit gelegt. Die wirklich passierenden, körperlichen Kämpfe, das Schlagen, Treten und Schlitzen und alles was sich Menschen wirklich direkt antun können, das raubt einem den Atem, gerade in Zeiten in denen Film vorrangig mit CGI und einstürzenden Welten aufwarten. Dramaturgisch geht es nicht nennenswert in die Teife, aber das braucht es auch nicht.

Fazit: Ungemein blutige Gewaltseite mit krasser Kampfaction!