Archiv der Kategorie: Action

Top Gun – Maverick

Elitepilot Pete „Maverick“ Mitchell (Tom Cruise) wird an eine Flugschule berufen und soll ein paar Piloten für eine nahezu unmögliche Mission ausbilden. Zu den Piloten gehört auch Rooster (Miles Teller), der Sohn von Mavericks einstigem Partner Goose …

Der „Highway zur Danger Zone“ war in diesem falle aber ganz schön lang: der Film wurde bereits 2018 gedreht, durch etliche Verschiebungen kommt er aber erst 2022 ins Kino. Und hat sich gut gehalten, wie auch die Hauptfigur. Es ist selten eine so exakte und genaue Fortführung eines Originals erzeugt worden – allerdings war das Original eigentlich auch nicht gut. Tom Cruise gibt den tumben Obermacho, der Film ist ein Hohelied aufs Militär und der Angriff für den Cruise hier eine Truppe junger Piloten fit machen soll wird kein Stück hinterfragt. Es wird sogar verschwiegen wo dies stattfindet, sondern einfach nur von einem Schurkenstaat gesprochen. Die zwischenmenschlichen Szenen, wie Cutscenes eines Videospiels, sind zwar schick geflimt, ahben aber keinerlei Tiefe noch wirklichen Dramaanteil 8außer einer sehr rührenden Szene zwischen Cruise und Val Kilmer). Aber dafür liefert der Film ab in dem was er nun mal am besten kann: den Actionszenen. Mit einem Sound der einen in den Kinositz drückt und atemberaubenden, zum größten Teil echt gefilmten Flugsequenzen liefert der Film ein Feuerwerk an audiovisuellen Effekten ab was man schlichtweg im Kino erlebt haben muß. Dafür hat sich das warten gelohnt.

Fazit: Inhaltliche Schwächen liegen offen, die werden aber von krassen Actionpassagen wahrlich weggepustet!

Rating: ★★★★☆

Snake Eyes – G.I Joe Origins

Snake Eyes (Henry Golding) wird in den Arashikage Clan aufgenommen nachdem er einem Mitglied das Leben gerettet hat. Dort findet er Familie und seinen Lehrer Hard Master (Iko Uwais). Dann aber gerät seine problematische Vergangenheit ans Licht …

Hier bin ich absolut fachfremd unterwegs :ich habe zwar die beiden alten Filme einst gesehen, aber bereits restlos im Kopf gelöscht. Mit der Spielzeug Serie habe ich nie gespielt und auch sonst hatte ich keinerlei Berührungspunkte damit . Das Konzept ist hier allerdings klar zu erkennen: man will hier ein weiteres filmisches Universum aufmachen, ob dieses an die beiden bisherigen Filme anschließt oder Neubeginn ist spielt eigentlich keine Rolle und man nimmt eine populäre Figur deren Hintergründe für mich egal sind da da ich selber keinerlei Kenntnis oder Interesse daran habe. Es reduziert es sich für mich auf einen generischen Actionfilm in den viel geklopft und gekämpft wird Aam Ende hat man hier ein bisschen vergessbare Action, ein paar gute Kampf Sequenzen und ein Franchise dem hoffentlich keine weiteren Teile folgen da dieser hier so austauschbar ist dass es sich nicht lohnt weitere Zeit hinein zu verschenken.

Fazuit: familiengerechte Action Nummer mit ein paar guten Kampf Sequenzen aber ohne nennenswerte Anteile

Jackass Forever

Johnny Knoxville und sein Team versuchen ein weiteres Mal eine ganze Reihe an gewagten Stunts und schrägen Manövern …

Ob man hiermit etwas anfangen kann oder nicht liegt letztlich bei einem selbst. Ich selber war nie ein großer Fan von Jackass, habe aber immer mal wieder einzelne Clips im TV gesehen (später auf YouTube) und habe auch alle drei Vorgänger Filme gesehen. Eine Wiedervereinigung der Truppe habe ich nicht gebraucht, aber hier ist sie nun mal und sie liefern das was man erwartet. Allerdings in der gealterten Version. Aus der Distanz wirken die Dinge insgesamt nicht mehr zeitgemäß, aber es ist eine Menge Nostalgie dabei diese Gestalten noch einmal zusammen zu sehen. Die Clips variieren von tollen Stunts über puren Masochismus bis hin zu reinem Ekel und generell gibt es hier nichts was man in irgendeiner Form nicht schon in der Show gesehen hat. Jeder dürfte irgendwann irgendwo eine Berührung mit der Thematik gehabt haben und daraus für sich entscheiden können ob man sich diese weitere letzte filmische Version antun mag. Wenn man es tut kann man durchaus viel Spaß haben vor allem wenn man es mit den richtigen Leuten macht aber wenn man dem Thema bislang nichts abgewinnen konnte wird man es auch hiernach nicht können.

Fazit: Runder Abschluss einer sehr speziellen Reihe in der Nostalgie unterschwellig dominiert

[rating: 39

Moonfall

Durch einen unklaren Vorfall wird der Mond aus seiner Umlaufbahn geschleudert und droht bald auf der Erde einzuschlagen. Die NASA-Managerin Jo Fowler (Halle Berry) glaubt daß sie die Katatrophe abwenden kann, unerstützt von AStronaut Brian Harper (Patrick Wilson), und dem Verschwörungstheoretiker K.C. Houseman (John Bradley)…

Der Name Roland Emmerich hat doch eigentlich seinen Glanz verloren, oder? Der Mann hat sich nie aus den 90er Jahren weiter entwickelt und liefert heute wie damals seine Weltuntergangsszenarien. Diesmal gerät der Mond aus der Umlaufbahn und droht auf die Erde zu schlagen, ein paar Gestalten stellen sich dagegen. Jedes, nahezu jedes Klischee wird dabei bemüht, etwa der gebrochene Held, der Nerd und alles weitere. Die Welt geht unter in großen, aber billigen CGI Szenen, das Budget um die weltweiter Zerstörung zu zeigen hatte man anscheinend nicht so daß nur der Blick der Helden auf die Ereignisse bleibt und andere Vorfälle wie eine Flutkatastrophe einfach durchs abschalten des Fernsehens geregelt werden. Ob man eine Story braucht in der ein Verschwörungstheoretiker zum Helden wird und alles was er sagt sich bewahrheitet kann man auch in Frage stellen. Vorrangig aber bleibt die Frage was Emmerich hier versucht. Sein altes Publikum ist erwachsen geworden, die erreicht man mit der gleichen Kiste wie vor zwanzig Jahren nicht mehr. Und ein neues Publikum erschließt man sich hiermit auch nicht.

Fazit: Emmerich zitiert sich zwei Stunden lang selbst und aufgrund der inhaltlichen Blödheiten steigt man irgendwann schlichtweg aus.

Rating: ★★☆☆☆

The King’s Man – The Beginning

Conrad (Harris Dickinson) gerät an den noblen Duke of Oxford (Ralph Fiennes) und wird in die riskante Welt der britischen Spionage eingeführt. Dabei stellt sich raus daß er nicht für die Regierung, sondern ein „privates“ Unternehmen arbeitet …

Dieser Film hatte ein extremes Pech durch Corona-bedingte Verschoebung und erscheint zwei Jahre später als geplant. Ich selber habe allerdings ncht drauf gewartet: ich mochte die ersten beiden Teile sehr, war aber nicht wirklich an einer weiteren Folge interessiert, erst recht nicht a einem Prequel daß rund 100 Jahre vorher spielt. Mit den neuen Figuren und dem neuen Setting (insbesondere dem Ersten Weltkrieg) ist dies wirklich ein Film der sich kein Stück anfühlt als würde er zum King’s Man Universum gehören. Es dauert eine gute Stunde lang in der man einerseits einen Vater / Sohn Konflikt mit ansieht, außerdem diverse politische Ränkespiele, bis es dann zu einem flotten Schwertkampf kommt bei dem das alte Tempo,d er Witz und die Brillianz wieder aufkommt. Leider dauert es dann aber noch ein Weilchen bevor ein krasser und aus dem Nichts kommender Twist das letzte Drittel einläutet in dem auf alte Qualitäten gesetzt wird – erst zum Ende hin stimmen Spaß, Actio und Spannung wieder. Letztlich würde dieser Film fast für sich selbst stehen wenn es nicht die paar Bezüge gäbe – und leider schmälert die Fehlbesetzung der Figur Conrad merklich den Spaß.

Fazit: Eigentlich recht eigener Film der nur an manchen Stellen die gewohnte Qualität erreicht!

Rating: ★★★☆☆

Matrix – Resurrections

Programmierer Thomas Anderson (Keanu Reeves) muß gegen seinen Willen einen vierten Teil seines Hitspiels „Matrix“ programmieren. Als er eine Frau namens Tiffany (Carrie Ann-Moss) in einem Cafe trifft beginnt sich auf einmal Spiel und Realität zu vermischen …

Ich habe diesen Film nicht herbeigesehnt. Ich respektiere Teil 1 als zeitlosen Klassiker, Teil 2 als ein cooles Actionfeuerwerk und Teil 3 als Beleg dafür wie man eine Reihe effektiv kaputtfortsetzt. Einen weiteren Film aus der Reihe brauchte es meiner Ansicht nach nicht, zumal mich der Trailer zwar interessiert, aber leidenschaftslos zurückließ. Die spannendste Frage ist für mich warum diese Figuren wieder leben und was nun noch Neues geschehen soll. Nach dem Film frage ich mich wie dieses WirrWarr eine Planungsphase überstehen konnte, wie man Geld dafür bekommen hat und warum sich Keanu Reeves dafür nochmal hergibt. Die Story kopiert in weiten Teilen den ersten Film und macht sich mit endlos vielen Meta Refrenzen darüber lustig, was zum Thema ganz anders ist. Neue Figuren ersetzen manch alte Charaktere, bleiben dabei aber farblos und uninteressant, der Look hat sich vollkommen verändert und abgesehen von macnh coolem Moment ist dies eine Szenenfolge ohne Sinn, Verstand und Zusammenhang. Etwas was legendär werden wird: noch nie wurde so ein guter Erstling mit so einer miserablen Fortsetzung in die Tonne getreten.

Fazit: Ultimative Katastrophe! Nicht weniger!

Rating: ★☆☆☆☆

Monster Hunter

Soldatin Artemis (Milla Jovovich) und ihre Einheit (T.I., Meagan Good und Diego Boneta) werden von einem Sandsturm erfasst und an einen fremden Platz transportiert an dem das Team von riesigen Monstergestalten attackiert wird …

Dies ist die Verfilmung eines Videospiels, ich kann es trotzdem kaum glauben daß sowas die erste Finanzierungsphase übersteht. Ein paar Soldaten werden durch einen ominösen Sturm in eine fremde Wüsenwelt versetzt, da gibt es riesige Monsterwesen die an allen Ecken und Enden angreifen … joa, das wars. Eigentlich hat Jovovich kaum etwas zu tun als grimmig zu gucken und auf alles zu ballern, die Nebendarsteller landen dabei ein paar nette Sprüche und es rummst ganz anaständig. Hauptattraktion sind die aufwendig präsentierten Monsterwesen die aber nach kurzem anschauen dann auch schon eintönig sind. Es ist halt so als würde man jemandem beim spielen zuschauen und kann nicht eingreifen.

Fazit: Sandige Daueraction die wirkt als schaue man ein Spiel und habe bkeinen Controller in der Hand!

Rating: ★★☆☆☆

Mortal Kombat

Ein mystisches Turnier soll den Kriegern der Outworlds den Angriff auf die Erde ermöglichen da sie zehn Siege brauchen und schon neun eingesammelt haben. Daher sammelt Lord Raiden (Tadanobu Asano) eine Truppe Kämpfer um sich um die Erde zu retten …

Ich komme mit keinerlei Vorkenntnissen: ich habe das Spiel nie gespielt, die alten Filme kenne ich nur auszugsweise und hatte auch sonst keinen inhaltlichen Bezug. Damit hatte ich wohl keinen Grund enttäuscht zu sein oder zu klagen daß Charaktere anders ausfallen als man sie kennt, ebenso daß die Hauptfigur nicht aus dem Spiel kommt sondern hirefür ganz neu entwickelt und eingebaut wurde. Und unter diesen Voraussetzungen hatte ich keinerlei Probleme mit dem Film. Es ist der ultimative Trash Film in dem sich übersteigerte Charaktere in absurden Umgebungen auf die Fresse hauen, dies aber mit einem entsprechenden Budget gut umgesetzt. Dabei wird auch ein hoher Gewaltfaktor angesetzt, aber das passt zum Thema und ist das was Fans sehen wollen. Daher: ohne Erwartungen konnte ich an der albernen, kurzweiligen Dauerklopperei durchaus Spaß haben.

Fazit: 105 Minuten auf die Fresse mit viel Blut und aufwendigen Kämpfen!

Godzilla vs. Kong

Nachdem Urtitan Godzilla mehrfach Menschen angegriffen hat sieht die Menschheit nur noch eine Chance: sie entführen Kong von seiner Insel Skull Island und bringen ihn dazu gegen Godzilla zu kämpfen. Doch hinter Godzillas Verhalten steckt mehr ,,,

Dem Film kommt natürlich eine besondere Bedeutung zu weil es der erste Blockbuster ist der nach den Kinoschließungen rauskommt. Und es ist das was man braucht und hofft: einige gigantische, riesige Actionpassagen in der sich zwei hundermeter große Monster auf die Schnauze hauen und viel drumherum kaputt geht. Diese Szenen braucht man um zu unterstreichen daß man sowas nur im Kino erleben kann. Abseits davon hat das Ding aber wenig zu bieten: die menschlichen Figuren sind langweilig, austauschbar und die meisten Handlungsstränge sind für sich überflüssig. Die Nebenhandlung rum um einen weiteren Antagonisten ist ok, aber wird aus dem Nichts aufgebaut und hat keinen Effekt und der Subplot in dem es um eine hohle Erde geht ist so absurd daß man irgendwann nicht mehr mitkommt. Fans der Reihe werden es feiern, wer lautes Kino will ist sicherlich gut aufgehoben – aber ein wirklich guter Film ist dies nicht.

Fazit: Lautes Spektakel voller inhaltlicher Schwachheiten!

Videoreview von mir: https://youtu.be/V8ixfZrjyMo

Jiu Jitsu

Eine Rasse von außerirdischen Invasoren verlangt alle sechs Jahre in einem Duell gegen die Menschen. Als Jake Barnes (Alain Moussi) eines Tages als Verlierer daraus hervorgeht tut er sich mit Wylie (Nicolas Cage), Harrigan (Frank Grillo) und Keung (Tony Jaa) zusammen …

Ich habe mir dieen Film nur aus einem Grund angeschaut und dieser lautet: Nicholas Cage. Und leider macht dieser hier den Bruce Willis Movie: sein Name und sein Gesicht wind auf dem Cover, sein realer Anteil am und im Film fällt verschwindend klein aus. Generell sind schon ein paar lustige Cage Momente mit drin, aber das hat sicherlich auch damit zu tun daß dieser Film wie „geschenkt“ ist um filmisch aufzudrehen. Mehr als das gibt es aber nicht: eine Truppe uncharismatischer Figuren kloppt sich anderthalb Filmstunden durch ein nicht endenwollendes Kampfszenario bei dem man den Eindruck hat jemandem bei einem langweiligen Videospiel zuzusehen. Das mag vom „Kampfgeschick“ nicht schlecht sein, vom Unterhaltungswert geht’s gegen Null. Und nur für Cage den Film ansehen rechnet sich auch nicht.

Fazit: Absurde Klopperei mit wenigen guten Nicolas Cage Momenten, ansonsten viel Langeweile!

Rating: ★☆☆☆☆