Archiv der Kategorie: Filme

Filme

Paddington 2

Der Bär Paddington lebt mittlerweile fest etabliert bei Familie Brown und ist aus seiner Umgebung nicht mehr wegzudenken. Für den 100. Geburtstag seiner Tante Lucy (Imelda Staunton) möchte er ein einzigartiges Pop-up-Bilderbuch erwerben – dieses wird jedoch vom Dieb Phoenix Buchanan (Hugh Grant) gestohlen der den Verdacht auf Paddington lenkt …

Ein mir bekannter professioneller Filmkritiker nannte diesen Titel seinen Lieblingsfilm aus 2017 – gut, das kann ich so nicht teilen, aber doch verstehen. Dieser Film dessen Vorgänger ich zwar gesehen, aber kaum im Kopf behalten habe macht wirklich im Rahmen seiner Möglichkeiten alles richtig: eine putzige Kinderfilmoptik, eine schöne Geschichte mit familientauglicher Spannung und kleinem Krimianteil, überspitztem, aber niemals unter die Gürtellinie wanderndem Humor und natürlich der Hauptfigur: perfekt animiert und herzerwärmend. Das ist eben das was den ganzen Film ausmacht: ein unglaubliche Wärme und Liebenswürdigkeit, die von Geschichte, Look und Figuren ausgeht, dazu noch ein paar passable Actionmomente und ein großes Happy End. Familienkino in Perfektion, auch für jeden sonstigen Anlaß irgendwie tauglich. War nicht zu erwarten.

Fazit: Totale Liebenswürdigkeits Breitseite die in positivster Form ans Herz geht!

Rating: ★★★★☆

Early Man – Steinzeit bereit!

Nach einem Meteoritenabsturz erfanden die ersten Menschen und die Dinosaurier den Fußball, welcher jedoch über die Jahre wieder in VErgessenheit gerät- es wird aber wieder bewußt als Steinzeitmenschen Dug und sein Freundl Hognob (Nick Park)  mit dem fiesen Lord Nooth aneinander geraten und diesen Konflikt in einem Spiel klären wollen … s

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen recht schnell, bzw. wer den Film mögen könnte und wer nicht. Man muß sich nur fragen ob man schonmal mit „Wallace & Gromit“ zu tun hatte und wenn ja, ob einem diese Art des Films zusagt. Wenn nein braucht man scih hiermit garnicht zu beschäftigen, falls ja könnte man es zumindest versuchen, mit reduzierten Erwartungen. Für mich war der Film letztlich eine einzige Tortur, eine komplette Qual von Anfang bis Ende: die Animation ist noch interessant, es schleichen sich auch durchgehend passende und sitzende kleine Gags ein, aber diese sind nur lose kleine Lichtblitze in einem unfassbar anstrengenden Film. Der Schurke ist abstoßend und die „guten“ Steinzeitmenschen sind eine Truppe Hohlbirnen was zwar logisch erscheint, aber es auch unmöglich macht mit den Figuren auf irgendeiner menschlichen Ebene näher zu kommen. Da helfen auch die vereinzelten Lacher nicht – ein ganzes Kino daß es wie schlagartig abräumte als der Film lief zeigte mir genug wie er von den meisten aufgenommen wurde.

Fazit: Extrem anstrengend und nur für eine bestimmte Zielgruppe!

Rating: ★☆☆☆☆

High Society

Die aus reicher Familie stammende Anabel (Emilia Schüle) ist geschockt als sie erfährt daß sie als Kind vertauscht wurde – und landet bei ihrer bettelarmen wahren Mutter Carmen Schlonz (Katja Riemann). Bei der Suche nach Arbeit und dem Versuch im Neuen Umfeld klar zu kommen wird der Polizist Yann (Jannis Niewöhner) zu ihrem Verbündeten …

Ich hätte mir diesen Film fast im Kino gegeben, aber war zetlich verhindert am besagten Abend – und schlage im Nachhinein nochmal drei Kreuze dafür. Die Vorschau sah schon uninteressant und banal aus, d0e Kritiken zu dem Film waren nicht besonders – doch so schlimm wies dann am Ende ausfiel hätte ichs nicht gedacht. Mir hat bereits in der Anfangsszene der bescheuerte Off Sprecher und seine alberne Art den Film ruiniert, dabei war er das perfekte Intro für einen Titel der sich selsbtnicht locker gestaltet sondern geradezu dümmlich. Wäre nicht der noch ganz passable Look hätte ich stellenweise gedacht ein Altwerk aus den 70ern zu sehen. Selbst wenn Altstas wie Iris Berben oder Katja Rieman hier ganz nett mit Klischees spielen – es ist unfassbar wie albern, dümmlich und enttäuschend die ohnehin ausgelutschte Story daher kommt.

Fazit: Albern, mitunter peinlich und vor altbackenen Gags nur so triefend!

Schneemann

Der Polizist Harry Hole (Michael Fassbender) sucht in Oslo nach einer entführten Frau und merkt recht schnell daß er einen Serienkiller verfolgt. Mit seiner neuen Kollegin Katrine Bratt (Rebecca Ferguson) entdeckt er Ähnlichkeiten zu einer früheren Mordserie …

Der seltene Fall eines Titels den ich mir fürs Kino vorgenommen hatte, aber nach vernehmen der Kritiken doch ins Heimkino verschoben habe. Hinterher stelle ich nun fest: gut so. Eigentlich sah die Nummer ganz vielversprechend aus, punktet letztlich auch nur mit den zwei Punkten die der Trailer halt angeboten hat: zum einen Michael Fassbender in der Hauptrolle, der Mann kann garnicht schelcht sein, zum anderen die eiskalte, düstere Atmophäre die der Film sehr wohl sehr gut aufbaut und etabliert. Da enden die Pluspunkte aber bereits: im Grunde ist es eine vereinfachte „Wer ist der Mörder“ Story und eigentlich bin ich nur dran geblieben weil ich wissen wollte er ist es – gut, wußte ich dann am Ende und damit war der Film auch schon im Kopf gelöscht. Ich habe kein Interesse an den Figuren und den zahlreichen Nebenschauplätzen gehabt, höchstens daran wie fertig der in einer Nebenrolle agierende Val Kilmer mittlerweile aussieht. Und ansonsten ist dies die Verfilmung einer Buchserie von der es noch zehn weitere Bände gab … ich hab so ein Gefühl daß wir die nicht grtoß zu sehen kriegen.

Fazit: Atmosphärisch dicht, sonst einfach nur zerfleddert und lahm!

Rating: ★★☆☆☆

A Quiet Place

Eine Spezies von unsterblichen Kreaturen hat die Erde überrannt und diese finden alle Menschen durch ihr geniales Gehör. Eine Familie jedoch die ihr Leben in kompletter Stille verbringt schafft es notdürftig zu überleben …

Ein simples Konzept und eine bestimmte Erzählweise die sich aber als ungemein effektiv erweisen: der Film beantwortet zum einen keinerlei Fragen. Es gibt keine Erläuterung was die merkwürdigen Angreifer sind, wo sie herkommen, wie es auf der Welt aussieht und wer die Hauptfiguren sind, ebenso wenig verläßt der Film den Blickwinkel und zeigt was sonst in der Welt vorgeht. Und er gibt auch keine Auflösung, keinen Ausblick, einfach nur einen Ausschnitt der gebotenen Figuren die mit einem gamz schlichten Problem leben: sie dürfen keinerlei Laut bzw. Geräusch von sich geben. Aus diesem Grundatz ergeben sich schweißtreibende 90 Minuten die weniger die Monsterattacken selbst als Thema haben sondern eben die Frage wie die Betroffenen in diesem Umfeld leben. Wenn es dann zu Attacken der Viecher kommt ist aber ebensowenig Splatter oder Event angesagt sondern eben das Auskosten des Spannungsmoment. Regisseur und Hauptdarsteller John Krassinski kriegt das bestens hin, leider kommt man durch de redizuierte Erzählweise (Dialoge passieren fast nur als Zeichensprache) den Figuren nicht näher da man kaum was über sie erfährt. Und was Emily Blunt in der Mitte etwa tun muß ist jenseits aller Glaubwürdigkeit. Aber das ruiniert den Film nicht.

Fazit: Schlichtes Konzept, unfassbar spannendes Resultat!

Rating: ★★★★☆

Ready Player One

Die Erde ist im Jahr 2045 völlig heruntergekommen, weswegen sich viele Menschen in die virtuelle Welt OASIS . Als deren Erfinder James Halliday (Mark Rylance) hinterläßt er ein Rätsel welches in der Welt versteckt ist und zu seinem Reichtum führen soll. So begegebn sich viele Menschen auf die Suche, auch der Teenager Wade Watts (Tye Sheridan) …

Im Zusammenhang mit diesem Film wird immer auf das Thema „Zitate“ eingegangen – warum eigentlich?`Klar, es gehört zu den Aushängeschilden des Films daß er an jeder nur erdenklichen Stelle Film oder Literaturfiguren in Szene setzt, daß sich jeder in der stattfindenden virtuellen Realität irgendwie seine Einflüsse visuell erfüllt, das ist für mich ein Gimmick, aber nicht daß worauf der Fokus liegen sollte. Wirft man den nämlich auf die Story gibt’s nicht wirklich innovatives, aber eben was spaßiges zusehen: ein Teeanger und ein paar Gefolgsleute suchen in einer bunten Phantasiewelt nach einem Schatz. Das bringt eine Menge absurder Momente, Situationen und Verweise mit sich die viel Spaß machen. Technisch ist das alles auf hohem Niveau, wenngleich die Videospielwelt konsequent künstlich ist, die Figuren sind sympathisch, nur in ihrer menschlichen Form nicht sonderlich aussagekräftig. Und der stetige Einsatz bekannter Kulturzitate mit Schwerpunkt der 80er ist sehr liebenswert, aber stellenweise auch an der Grenze zur Reizüberflutung. Letztlich ist es aber vor allem eine Sache die wir so schon lange nicht mehr gesehen haben: ein großer Spielberg Film auf der großen Leinwand.

Fazit: Witzig, bunt und voller Anspielungen – großes Vergnügen!

Rating: ★★★★☆

Der Sex Pakt

Mitchell (John Cena), Lisa (Leslie Mann) und Hunter (Ike Barinholtz) sind seit Jahren Freunde, seit ihrw Töchter gemeinsam zur Schule gingen. Nun steht deren Abschluß an und die Eltern erfahren einen perfiden Plan ihrer Kinder: sie wollen sich zusammen beim Abschlußball entjungfern lassen. Also brechen Mitchell, Lisa und Hunter auf um dieses zu verhindern …

Die Geschichte eines Vaters der versucht Dates oder gar den ersten Sex der Tochter zu verhindern gabs schon in den aschtziger Jahren mit Tony Danza in „Hände weg von meiner Tochter“, nun gibt’s den damals schon spießigen Stoff also neu. Und natürlich an die Zeit angepaßt: drei arschige Eltern verfolgen ihre drei Töchter die sich beim Abschlußball entjungfern lassen wollen und daraus resultiert ein Film der irgendwo zwischen Möchtegern-Frivol und spießig rauskommt: die Eltern sind verklemmte Spinner, die Töchter brave Liebchen denen dann aber ganz merkwürdig frivole Sprüche unter der Gürtellinie in den Mund gelegt werden – da ist irgendwie keine ausgewogene, gerade Lnie zu finden. Die Darstellerinnen der Mädels sind sympathisch, aber gleichermaßen austauschbar und belanglos, die Erwachsenen hingegen unsympathisch und nicht wirklich die Figuren mit denen man mitfiebern will. Obendrein kippt der Film im letzten Drittel nochmal: jeder der Elternteile hat noch irgendeine Nebenhandlung, einen Subplot oder eine sonstige Sache mit den Töchtern zu klären, dies wird dann im letzten Stück druch einige sehr emotionale Momente ausgeführt – dabei erreicht der Film zwar keine dramatische Tiefe, aber eben doch etwas mehr Gefühl als die mitunter plumpen Kalauer im ersten Stück angedeutet haben. Damit ist der Film am Ende durchaus anschaubar, aber ein Muß ist es definitiv nicht,

Fazit: Unausgewogene Blödelei mit unsympathischen Figuren, aber einzelnen gut sitzenden Gags!

Rating: ★★★☆☆

Dark Blood

Boy (River Phoenix)verlor seine Frau durch die Folgen radioaktiver Tests und konzentriert sich auf das Anfertigen von indianischen Kachina-Puppen, denen er magische Fähigkeiten zuspricht. Als er Harry (Jonathan Price) und Buffy (Judy Davis) die mit dem Auto eine Panne haben bei soch Obdach gewährt verliebter sich in Buffy und versucht alles die Abreise der beiden heraus zu zögern …

Bei diesem Film sind Entstehung und Umstände viel interessanter als der Film für sich genommen: dies ist der Titel an dem River Phoenix arbeitete als er sich mit einem Drogencocktail selbst das Leben nahm. Der nie abgeschlossene Titel aus 1993 wurde dann 2012 mittels einer Spendenkampagne doch noch zu Ende gebracht, allerdings nur indem der Regisseur aus dem Off die Szenen kommentiert die noch nicht fertig waren. Und dieses Werk kam dann 2017 doch nochmal in die Kinos, wenngleich es für Deutschland nichtmal synchronisiert wurde. All das Getue dann doch um einen recht harmlosen Streifen: ein Ehepaar bleibt mit Wagenpanne im Nichts liegen, River Phoenix spielt einen netten Kerl der sie beheimatet, aber im Grunde nicht gehen lassen will. Mit nicht allzu hohem Budget und fehlenden Szenen ist das Ding in der Tat unvollständig, lediglich der Western Look und eben ein letzter Blick auf River Phoenix rechtfertigen einen Blick drauf.

Fazit: Banaler Thriller mit ungewöhnlicher Hintergrundgeschichte!

Rating: ★★☆☆☆

Gringo

Der Angestellte Harold Soyinka (David Oyelowo) ist der Prügelknabe seines Umfeldes: seine Frau Bonnie (Thandie Newton) betrügt ihn und seine Bosse Richard (Joel Edgerton) und Elaine (Charlize Theron) planen ihn zum Sündenbock in einer Intrige zu machen. Bei einer Geschäftsreise nach Mexiko eskaliert die Situation als Harold sich absetzt und ein Chaos auslöst …

Das ist wohl der Unterschied zwischen amazon und netflix: netflix kauft Kinofilme und bringt sie direkt auf die Streamingplattform, amazon stellt wie hier eigene Filme her und bringt diese vorher noch ins Kino. Die Frage dabei istwohl nur ob diese Titel dann auch unbedingt ins Kino gehört. Immerhin ist dieser mit einem entsprechenden Aufwand aufbereitet, zeigt zwar keine unfassbaren Schauwerte, aber liegt doch über dem optischen Level einer TV oder VoD Veröffentlichung. Das Problem ist aber fie Konstruktion der Story: man hat eine ganze Reihe Hauptfiguren zwischen die eine Menge Beziehungen, Verbindungen ect. Geknüpft wurden – aber dieses Geflecht wird nur sehr sperrig und langsam aufgebaut und der Film kommt dabei nicht in Fahrt. Außerdem sind einige Darsteller nur sporadisch dabei – Aushängeschild Charlize Theron reißt z.B. brav ihre paar Szenen ab die meistens in Büros spielen und kommt mit dem meisten anderen nicht un Berührung. Obendrein ist für mich der Grundton des Films nicht eindeutig definiert: einerseits macht der Film auf albern und lustig, um dann an anderen Stellen brutal die Kopfschüsse zu verteilen. Langweilig ist der Mix am Ende zwar nicht, erreicht aber nie die Qualität einer Gangsterkomödie wie er es wohl gerne wäre.

Fazit: Passabler Ansatz, aber total sperrig und mich bleichem Hauptdarsteller inszeniert!

Rating: ★★☆☆☆

Jugend ohne Gott

Zach (Jannis Niewöhner) reist zu einem Hochleistungscamp auf, in dem die Schüler seiner Abschlussklasse für eine angesehene Universität vorbereitet werden sollen. Dort erregt er die Aufmersamkeit von Nadesh (Alicia von Rittberg), dieser aber ist von Ewa (Emilia Schüle) fasziniert. Dann geschieht ein Mord …

Das ganze fußt auf einem Buch von dem es schon mehrere Verfilmungen gegeben hat (von denen mir bislang aber keine untergekommen ist) und welches bereits vor dem zweiten Weltkrieg geschrieben wurde. Hier hat man dann die Voralge irgendwie versucht auf die morderne Zeit anzupassen, das hat für mich aber nicht wirklich funktioniert. Es ist halt das Thema dfas Films, aber es ist eben auch seine Wirkung: der Filmist in absolut jeder Sekunde unangenehm. Das vermittelt diese gezeigte, bedrohliche Utopie zwar ganz plausibel, aber so intensiv daß ich recht schnell keine Lust mehr hatte der Geschichte wirklcih und aufmerksam zu folgen. Gespielt ist dies zwar ordenlich (Emilia Schütte ist nie verkehrt) und versucht Vorbildern wie „Divergent“ nahe zu kommen, ergibt aber am Ende fast zwei quälend lange Stunden aus denen man zwar einige Gedanken und Ansätze mitnehmen kann, aber sicher kaum gute Unerhaltung.

Fazit: Die scheußliche gezeigte Welt ergibt einen Film der durchweg unangenehm erscheint!

[RATING. „]