Archiv der Kategorie: Western

The Sisters Brothers

Der ominöse „Kommodore“ befiehlt den Auftragsmord an Hermann Kermit Warm (Riz Ahmed), den Eli (John C. Reilly) und Charlie Sisters (Joaquin Phoenix) ausführen sollen. Für Charlie ist dies kein Problem während Eli recht schnell anfängt über den Auftrag nachzudenken …

Der Titel könnte verwirren: es handelt sich nicht um eine Komödie, sondern um einen Western, zumindest in den Grundzügen. Die Story spielt 1851 im Wilden Westen, die Hauptfiguren sind typische Cowboys und die Szenerie ist öfters mal mit Schießereien, reiten durch die Prärie und sonstigen Wild West Momenten durchsetzt. Im Kern geht es aber um das menschliche Drama: vier Figuren werden ins Zentrum gesetzt die allesamt ihre Motive, Gedanken, eigenen Dinge haben die sie antreiben und deren Wünsche und Vorstellungen eigentlich im Widerspruch stehen. Größte Stärke dabei war es für mich daß ich mir über ein paar Figuren, ihr Verhalten und alles weitere sehr schnell sehr sicher war, der Film dann aber doch einen gänzlich anderen Verlauf nahm. Das bedeutet nicht daß die finalen Wendungen so unfassbar krass waren, aber eben doch abseits dessen was regulär zu erwarten war. Dies alleine reichte schon um mich sehr wohlgesonnen zu stimmen und den Film zu empfehlen, auch wenn relativ klar ist daß man es hier nur mit einem kleinen Geheimtipp zu tun hat der vermutlich nicht wirklich groß warhgenommen wird.

Fazit: Harter Western mit krassen Momenten, aber ebenso sensiblen Augenblicken!
4 Punkte

Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=i9Y5qJtVaww

Die Frau, die vorausgeht

Die Witwe Catherine Weldon (Jessica Chastain) reist von New York nach North Dakota, um ein Porträt des legendären Sioux-Stammeshäuptlings Sitting Bull (Michael Greyeyes) anzufertigen. Mit ihrer ungewöhnlich selbstbewussten Einstellung eckt sie jedoch überall ab, vor allem bei Colonel Groves (Sam Rockwell). Dieser ist auch beschäftigt die letzten Ureinwohner zu verjagen während Sitting Bull und Catherine sich langsam anfreunden …

Ein Western der ruhigeren Art – klar wird hier auch geschossen und es kommen ganze Mannsbilder und Indianer vor, doch es liegt der Fokus auf einer anderen Sache die in jedem anderen Setting ebenso gut funktionieren könnte: der Begegnung zweier Fremder die sich aufgrund ihrer Unterschiede natürlich nicht leiden können, aber dann doch schrittweise annähern und eine Verbindung bringen. Diese altbekannte Mär wird von der großartigen Jessica Chastain wundervoll „getragen“ und vermittelt, dazu wird die Landschaft manchmal wie in einem alten Marlboro Werbespot abgelichtet und gefilmt. Leider kann ich (wie so oft) Fiktion nicht von Realität trennen, ich weiß nicht genau wo reale Ereignisse nachgestellt und korrekt aufgeführt werden und wo die Fiktion das alles dramaturgisch etwas aufpoliert. Trotzdem ergibt der Film für mich einen schön eingefangenen, emotionalen und gut abgefilmten Western – nicht jedermanns Sache, aber einen Versuch wert.

Fazit: Ruhiger Redewestern mit schönen Landschaften und oscarschwerer Starbesetzung!

Rating: ★★★★☆

Hostiles – Feinde

Im Jahr 1892 erhält der Offizier Joseph J. Blocker (Christian Bale) den Auftrag einen sterbenden Cheyenne-Häuptling namens Yellow Hawk (Wes Studi) sowie dessen Familie in ihre Heimat zu eskortieren. Auf dem langen und gefahrenvollen Weg müssen der Soldat und der Indianer ihre Feindschaft überwinden um zu überleben … lautes Tohowabohu oder leises Drama? Brodie verräts 🙂

Western sind ein Genre daß es immer mal wieder auf der Leinwand gibt, aber eigentlich nur selten bedient wird. Warum eigentlich, wo doch die Gelegenheit für Action, große Bilder und spannende Momente gegeben ist. Und Christian Bale fühlt sich in dem Genre scheinbar auch sehr wohl, weswegen er nach „Todeszug nach Yuma“ hier erneut in den Sattel steigt, allerdings in einen ganz anders gearteten FIlm. Der FIlm verkauft sich als GEschichte in der ein Soldat und ein Indianer ihre Differenzen beilegen müssen, in wirklichkeit gehen gerade die beiden relativ normal miteinander um während um sie rum das totale blutige Chaos herrscht. Und auch Handlungstechnisch: der in der Introsequenz etablierte ANtagonist ist relativ schnell relativ egal, die Begegnungen und Situationen die sich auf der langen Reise ereignen wirken wie eine echte Abfolge von Dingen und nicht wie etwas was ein Drehbuchautor mit dramaturgischem Anspruch geschrieben hat. Mit 130 MInuten und einem sehr langsamen Erzähtempo ist der FIlm dann vor allem auch unfassbar lang, bietet dabei aber einige starke und unglaublich brutale Momente, nimmt aber sehr offt sehr effektiv das Tempo raus. Wer keine Western mag brauchts garnicht verscuhen, alle anderen könnten es mal probieren und vielleicht etwas daraus gewinnen.

Fazit: Stellenschweise schleppend, stellenweise krass: nicht für jedermann, aber durchaus interessant!

Rating: ★★★☆☆

Die glorreichen Sieben

Der brutale Bartholomew Bogue (Peter Sarsgaard) herrscht mit eiserner Kontrolle über die Stadt Rose Creek. Die wehrlosen Einwohner engagieren sieben Männer die dem Alptraum ein Ende setzen sollen:  Kopfgeldjäger Sam Chisolm (Denzel Washington), Spieler Josh Farraday (Chris Pratt), der Gesetzlose Vasquez (Manuel Garcia-Rulfo), der Fährtenleser Jack Horne (Vincent D’Onofrio), der Scharfschütze Goodnight Robicheaux (Ethan Hawke), den Krieger Red Harvest (Martin Sensmeier) und den Auftragskiller Billy Rocks (Byung-Hun Lee). Die sieben Kämpfer stellen aber bald fest daß viel mehr hinter dem Auftrag steckt …

Es ist mir natürlich bewußt daß dies ein Remake eines alten Klassikers ist, diesen habe ich aber nicht gesehen, obendrein finde ich bei diesem Remake die Herangehensweise sehr sympathisch: der tut garnicht erst so als wolle er den alten Film irgendwie besser nachmachen, sondern will einfach nur ein ordentlicher Film und ein krachender Western sein. Das funktioniert auch bestens: die Hauptfiguren sind sympathisch und erfrischend „over the Top“; der Grundton des Filmes ist stets leicht humorvoll und in den Dialogen ist stets ein wenig Ironie. Den Gegensatz bildet jedoch die letzte halbe Stunde die in einem unfassbar bleihaltigen Dauershooting mündet. Da wird ein rekordverdächtiger Leichenberg aufgetürmt und gestorben wie man es in einem Film ab 12 eigentlich sollte, für einen Western ist es ansonsten annehmbar. Wie eben der ganze Film: ein einfacher Westernplot, stramme Helden und kurzweiliger Verlauf – wenn auch nicht alles daran stimmt kann man denoch soweit nicht klagen.

Fazit: Solider Film und kurzweilige Unterhaltung wenn man ihn für sich selbst sehen kann und nicht als Klassikerverschandelung!
[raing: 4]

Jane got a Gun

Cowgirl Jane Hammond (Natalie Portman) lebt mit ihrem  Mann Bill (Noah Emmerich) ein friedliches Leben und hat dessen Vergangenheit hinter sich gelassen. Als dann aber seine Ex-Gang rund um John Bishop (Ewan McGregor) auftaucht vereint sich Jane mit ihrem Ex-Freund Dan Frost (Joel Edgerton). Mit diesem kämpft sie gegen Bishop und seine Schergen …

Da kann eigentlich nur eines was reißen, nämlich die Darstellernamen auf dem Filmplakat: Natalie Portman ist nie verkehrt, obendrein bietet der Film ein Wiedersehen mit ihrem „Star Wars“ Gefährten Ewan McGregor … aber da endets auch schon. Das Drehbuch ist wie eine Blaupause, von Anfang bis Ende ein völlig keimfreies Produkt ohne irgendeine Entwicklung die man so nicht vorausahnen kann. Ansonsten gibt’s ein paar Schießereien, ein paar staubige Landschaftsaufnahmen und eine Menge bleischwer vorgetragenen Text. Wer auf Western steht wird’s sicherlich aushalten, aber ebensowenig irgendwas innovatives dran finden.

Fazit: Vollkommen überraschungsfreier Rachewestern ohne nennenswerte Komponenten!
Rating: ★★☆☆☆

Slow West

Der junge Schotte Jay Cavendish (Kodi Smit-McPhee) ist nach Colorado gekommen um nach seiner angebeteten Rose (Caren Pistorius) zu suchen, die mit ihrem Vater (Rory McCann) hierhin geflohen ist. Auf einer gefahrvollen Reise durch den Westen begleitet ihn der raubeinige Silas (Michael Fassbender). Obendrein ist eine Bande Kopfgeldjäger auf dem Weg zu Rose …

Hier muß ich wohl mal wieder meinen ehrlichen Satz anbringen: ich gebe offen zu wenn ich einen Film nicht verstehe. Und eben jenes ist hier erneut geschehen. Dahinter steckt wohl ein Musiker der einen chilligen und poetischen Western machen wollte. Und der Titel stimmt: der Film ist sehr langsam. Und irgendwie bin ich nach sehr kurzer Zeit ausgestiegen. Michael Fassbender als kerniges Rauhbein und ein komisch dreinblickender Knabe reiten durch die Prärie, begegnen anderen, führen komische Gespräche und all jenes mündet am Ende in eines der blutigsten Finale die ich in langer Zeit gesehen habe – unfassbar daß ein Film mit einer Lauflänge von kaum 80 Minuten sich so ziehen kann. Das finale Schicksal der Hauptfigur und ein dazu lapidar gesagter Satz hat mich sehr berührt und getroffen. Aber nur für diesen einen (bitteren) Moment den ganzen Film auszusitzen lohnt sich in meinem Empfinden nicht. Aber es gibt sicher andere die diesem Film eine ganze Menge abgewinnen können.

Fazit: Sehr spezielles Machwerk, wahrscheinlich nur von hartem Arthouse Publikum vollkommen genießbar.
Rating: ★★☆☆☆

The Homesman

Die gottesfürchtige Siedlerin Mary Bee Cuddy (Hilary Swank) will helfend eingreifen als die drei Pionierfrauen Arabella (Grace Gummer), Theoline (Miranda Otto) und Gro (Sonja Richter) den Verstand verlieren und die drei in eine Methodistengemeinde im zivilisierteren Teil des Landes zu bringen. Dabei bekommt sie unerwartete Hilfe als sie den Outlaw George Briggs (Tommy Lee Jones) das Leben rettet. Fortan begleitet er sie auf ihrer gefahrvollen Reise …

Tommy Lee Jones ist ein renomierter Darsteller den ich selber sehr schätze, mag und dem ich zu keinem Zeitpunkt irgendwas mißgönne, so auch nicht wenn er wie hier nochmal auf den Regiestuhl wechselt. Ebenso ist es in Ordnung wenn er sich einen Film aus der Sparte Western herauspickt, ist nicht gerade mein bevorzugtes Genre, aber unter diesen Umständen seh ich mir das Resultat gerne an, zumal mit Hilary Swank eine meiner Lieblingsdarstellerinnen dabei ist. Aber leider bin ich vom Resultat in Gänze unbeeindruckt und sogar schwer enttäuscht. Ich weiß aber auch nicht so ganz was ich wirklich erwartet habe bei diesem Film, vielleicht ein Road Movie durch den Wilden Westen? Gut, von der Story ist es das auch, aber der Film scheint es sich zum Ziel gesetzt zu haben zu deprimieren. Jones und Swank liefern zwar ein gutes Paar das sogar ein paar amüsante Momente hat, aber die Story, der Verlauf, die Umgebung und das Feelinhg sind alles in allem so traurig un unschön daß man sich durchweg unwohl fühlt. Die ruhige Erzählweise hat zwar was, aber Jones möge sich beim nächsten Mal ein etwas positiveres Genre aussuchen. Handwerklich hat erst drauf.

Fazit: Düsterer und trauriger Western mit ansehnlicher Besetzung und krassem Twist nach zwei Dritteln.
[rataing: 2]

The Salvation – Spur der Vergeltung

Sieben Jahre lang hat Jon (Mads Mikkelsen) in Amerika gelebt und ein Heim geschaffen in das er seine Frau Marie (Nanna Øland Fabricius) und seinen zehn Jahre alten Sohn Kresten (Toke Lars Bjarke) nachkommen läßt. Das neue Glück kommt garnicht erst zustande als seine Frau und Sohn von zwei Banditen ermordet werden die Jon im Gegenzug umbringt. Dies setzt eine grausame Serie an Gewalt frei da einer der getöteten der Bruder des brutalen Delarue (Jeffrey Dean Morgan) ist. Delarue ermordet in der nahegelegenen Ortschaft einige Bürger und fordert daß ihm Jon bald ausgeliefert wird …

Dieser Film hat nur einen großen Nachteil: sein Marketing. Das Genre Western ist an sich ein gutes Thema, aber eben eins daß nur von entsprechenden Fans gemocht wird und von der breiten Masse eher gemieden und vermieden wird. Als dänisch-britische Produktion die nichtmal in den USA sondern in Afrika gedreht wurde hat es der Film dann gleich nochmal schwerer. Und das ist sehr schade in diesem Falle weil auch dieser Film es schafft sein Thema und sein Inhalt sehr logisch „herunter“ zu rechnen: im Kern ist es eine einfache Rachestory in dem ein Mann den Mord an seiner Familie rächt und sich aus diesen Vorgängen eine furchtbare Gewaltspirale ergibt. Besonders gelungen finde ich das plausible Vorgehen einiger Charaktere, da ist es nicht mit simpler schwarz/weiß Malerei getan sondern man muß für sich selbst festlegen wie sehr man das Handeln einzelner Figuren gutheißt oder mißbilligt. Dieses, versehen mit knallharten Shootouts, hohem Leichenberg und Stars wie Mads Mikkelsen und Eva Green in den Hauptrollen ergibt am Ende glatt einen Film der sich richtig lohnt.

Fazit: Grausam brutal und doch effizient auf den Punkt gebracht – harter Western der wohl sein Publikum nicht finden wird
Rating: ★★★★☆

Django Unchained

Etwa zwei Jahre vor dem Ausbruch des amerikanischen Bürgerkrieges wird der Sklave Django (Jamie Foxx) vom deutschenZahnarzt Dr. King Schultz (Christoph Waltz) der sich mittlerweile als Kopfgeldjäger verdignt freigeschossen. Schulz will Djangos Hilfe um die Verbrecher Big John (M.C. Gainey), Ellis (Tom Savini) und Roger Brittle (Cooper Huckabee) dingfest zu machen mit denen er noch eine persönliche Sache offen hat. Derweil hat aber Django ebenso ein persönliches Ziel: er will seine Frau Broomhilda (Kerry Washington) wieder finden. Die Spur führt zum sadistischenPlantagenbesitzers Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) …

Der werte Quentin hats einfach drauf: wieder einmal nimmt er ein angestaubtes Filmgenre und reaktiviert es auf seine Weise: in diesem Falle den Rache-Western. Dabei sammelt er das Beste aus seinem letzten Hit „Inglorius Basterds“ und bringt es hier wieder formidabel unter: gemeint ist Christoph Walz der zwar einen ganz anderen Charakter spielt, aber in Art und Auftreten perfekt an seinen Part des Hans Landa erinnert. Daneben gibt Jamie Foxx den unterkühlten Revolverhelden und es stellen sich die beiden gegenüber Leonardo DiCaprio und Samuel L. Jackson, welche beide als erstklassige Unsympathen herüberkommen. Der Film selber gliedert sich grob in drei Parts: Teil Eins ist eine launige Westernkomödie, Teil zwei ein typischer Tarantino-Film der insbesondere durch epische Dialogpassagen besticht und bei Teil drei wird unfassbar brutal Rache geübt. Das reine Westerngenre wird dieser Film sicher nicht reaktivieren, wohl aber den Zuschauern eine Menge Spaß machen. Auch wenn man viel Sitzfleisch braucht weil der Film sich stellenweise doch etwas dehnt und bei den recht heftig ausufernden Gewaltparts ein starker Magen durchaus von Vorteil sein kann. Doch alleine die unfassbar dämliche Ku-Klux-Klan Szene rechtfertigt den Kauf eines Kinotickets. Großartiger, Tarantino-Humor in extrem schräger Story: was will man mehr?

Fazit: Die Gewalt ufert mitunter etwas zu sehr aus, der Film rechtfertigt aber alle in ihn gesetzten Erwartungen.
Rating: ★★★★☆

700 Meilen Westwärts

Im Jahre 1906 lässt der Verleger der „Denver Post“ ein spektakuläres, über 700 Meilen langes  führendes Pferderennen austragen. Die lebensgefährliche Strecke führt gleichermaßen durch Wälder, Berge, Wüsten und Flüsse. In dem brutalen Kampf um rechtzeitig ans Ziel zu kommen scheinen die besonnenen Clyton (Gene Hackman) und Matthews (James Coburn) die einzigen zu sein die eine Chance haben …

Ein Western-Klassiker  – aber natürlich einer den ich nie gesehen habe und jetzt per Lovefilm Online Player nachgeholt habe. Und wie bei manchen Filmen dieser Art muß man aus heutiger Sicht echt schmunzeln, zum Beispiel wenn man sich die Reiter anschaut. Gene Hackman war auch damals schon ein kerniger Kerl, aber wenn man dann „Airwolf“ Piloten Jan Michael Vincent oder „Boston Legal“ Chefin Candice Bergen in Blutjung im Sattel sieht muß man doch irgendwie lächeln. Das kann man bei dem Film auch so, aber immerhin nicht unfreiwillig: in einigen Szenen blitzt ein wenig Humor und „Nettigkeit“ auf, es ist nicht unbedingt so ein finsterer, knallharter Macho Ballerfilm. Obendrein darf man sich leicht verwundert zeigen: das typischste für einen Western, nämlich heftige Schusswechsel, kommen fast gar nicht vor, außerdem macht der Film vieles, aber eben eins nicht: Gas geben. Eher im Gegenteil der Film liefert seine Story ruhig und entspannt und auch wenn es an sich ein Rennen sein soll gibt’s doch ne Menge Szenen in der die Helden am Lagerfeuer sitzen und reden. Insgesamt finde ichs aber schön dass der Streifen den humoristischen Grundton bis zum Ende behält und keinen bleigespickten Leichenberg auftürmt. So gesehen also ein mögenswerter Klassiker den man anstandslos Empfehlen kann!

Fazit: Westerklassiker der etwas anderen Art, aber alles in allem gute Unterhaltung
Rating: ★★★★☆