Archiv der Kategorie: Thriller

Don’t Worry, Darling

Alice (Florence Pugh) lebt friedlich mit ihrem Mann Jack (Harry Styles) in Stadt namens Victory, was als perfekte Idylle erscheint. Als ihr aber Zweifel an der Umgebung kommen macht sie unfassbare Entdeckungen …

Der Film hat ja mehr Hype entfacht wegen alberner Pressemeldungen, etwa daß Harry Styles bei einem Event Chris Pine in den Schritt gespukt hat und diversem, Sopa Opera ähnlichem Backgroundgerede. Hat einer dabei darauf geachtet worum es im Film eigentlich geht? Vermulich nicht. Schlecht ist der nämlich wirklich nicht, allerdings auch nicht gehaltvoll. Der Trailer hat dem Zuschauer schon einige Puzzlestücke in die Hand egeben und m Nachhinein merkt man daß vieles für den Schockeffekt, aber nicht in einem plausiblen Zusammenhang steht. Trotzdem sit der Film insbesondere durch seine raffinierte Soundkulisse ein echtes Event, in Sachen Ausstattung und für das Spiel der Florence Pugh. Beim ersten Anschauen haut einen der Mysteryfilm mitunter aus den Socken, bei Runde zwei könnte man viele Logiklöcher und Unklarheiten auftun.

Fazit: Schick gemacht und von Florence Pugh überragend dominiert!

[rating: 3]

The Contractor

James Harper (Chris Pine) wurde unehrenhaft aus der Armee entlassen und hat Geldsorgen. Daher nimmt er mit Mike Denton (Ben Foster) ein einer Söldnermission von Rusty Jennings (Kiefer Sutherland) teil – diese erweist sch aber unter. Als Verschwörung …

Man nehme eine absolute Thriller Blaupause und verändere dann nichts daran. So juß dieser Film konzipiert worden sein. Ein Ex-Soldat lässt sich aus Geldgründen auf eine unlauterer Mission ein, es geht schief und er erkennt daß er gelinkt wurde und dann wird geballert. Nichts, wirklich nichts daran hat man nicht schon mal gesehen oder ist in irgendeiner Weise überraschend. Aber es ist eben die Standardformel die man mitunter gerne sieht und die immer wieder ihre Zuschauer findet. So auch hier: Mit Chris Pine hat man einen soliden Helden, die Shootouts sind orfentlich und als deutscher Zuschauer macht auch der Schauplatz Berlin was her. Die finalen Twists als solche zu bezeichnen ist zwar ein Witz, aber es macht dafür Spaß Kiefer Sutherland nochmal in einer Nebenrolle zu sehen.

Fazit: Hundertmal da gewesen: ein Standardthriller von der Stange, durchweg solide!

[rating: 3]

Kopfgeld – Einer wird bezahlen

Für den Millionär Tom Mullen (Mel Gibson) wird ein Alptraum wahr als sein Sohn Shawn (Brawley Nolte) entführt wird und eine Lösegeldforderung eingeht. Nachdem die Übergabe aber scheitert und Tom sich sicher ist daß die Entführer seinen Sohn niemals freilassen werden begeht er eine Verzweiflungstat: er setzt das Lösegeld als Kopfgeld auf den Entführer aus …

Als ich den Film 1996 sah gefiel er mir nicht besonders gut, nun nach 26 Jahren hat er eine ganz andere Wirkung auf mich. Zum Einen weil ich selber vater bin und die verzweifelte Lage in welche hier die Eltenr geraten deutlich besser nachvollziehen kann. Zum Zweiten, weil der Films ehr viele Nebendarsteller hat die damals unbekannt waren, mittlerweile aber mit anderen Film und Franchisen in Verbindung gebracht werden können. Und Drittens, weil mir der Film „echt“ gedreht vorkommt. Wenn Gibson durch die Stadt rennt, fährt oder etwa am Anfang eine Feier im Central Park stattfindet habe ich das Gefühl eine reale Szenerie an einem realen Set zu sehen und nichts was digital gebastelt wurde. Schade ist, daß der Film den eigentlich interessanten Twist, der im Film nach einer Stunde geschieht, im Trailer und auch im Titel verpulvert hat. Aber es bleibt eine Menge übrig: ein handwerklich toll gemachter Thriller, ein Mel Gibson in Bestform und eine clever konstruierte Handlung sowie schockierende Szenen in denen brutal mit einem Kind umgegangen wird (weswegen einige Darsteller den Film absagten) liefern auch nach all der Zeit eine spannende Zeit und setzt einen Standard, den heutige Filme selten erreichen.

Fazit: Extrem gut „gealteter“ Thriller mit hohem Spannungspotential und Mel Gibson in seiner besten Phase!

[rating: 4]

Chase

Lisa (Jaimie Alexander) verschwindet spurlos – und Will Spann (Gerard Butler) gerät in den Verdacht damit zu tun zu haben. Also muß er alles mögliche tun um seine Unschuld zu beweisen …

Weniger ist mehr – das Prinzip wendet der Film an; nicht nur bei der Mimik von Gerard Butler. Eigentlich reicht es ja auch schon: eine Frau verschwindet an einer Tankstelle spurlos, der verzweifelte Mann tut alles um sie wiederzufinden. In diesem Falle heißt das für den Helden ein paar Stationen abzuklappern, ein paar Leute zusammenzuschlagen und am Ende ein Massaker anzurichten. Leider zerfällt der Film komplett wenn man ihn nur oberflächlich analysiert; der Plot ist urchsetzt von Unglaubwürdigkeiten, Logikfehlern oder absurden Zufällen die halt die entsprechenden Ereignisse in Gang setzen. Von den charismaarmen Figuren oder der Abwsenheit sonstiger nennenswerter Überraschungen ganz zu schweigen. Mit seinem häßlichen, graufarbenen Look sieht dies auch wie ein Direct to DVD oder Streamingtitel der sich ins Kino verirrt hat.

Fazit: Kurzweiliger Thriller der aufgrund inhaltlicher Plattheiten regelrecht auseinander bröckelt!

[rating: 2]

Der Gesang der Flusskrebse

Kya (Daisy Edgar-Jones) lebt seit sie ein Kind war in einem Sumpfgebiet. Als eine Leiche gefunden wird fällt der Verdacht auf sie …

Eine hochrangige Buchverfilmung die ich nicht gelesen habe – seis drum, so habe ich mehr vom Film. Insbesondere da ich den krassen Schlußtwist so nicht kenne. Bis dahin bekam ich einen sehr gebremsten, ruhigen Film zu sehen der sich zwischen die Genres begit. Es sind Anteile von Thriller, Krimi, Drama und Gerichtsfilm mit drin. Am Ende ist es aber einfach nur eine Geschichte über eine starke Haupfigur die durch eine Hölle geht und wir folgen ihr. Das wird in sehr stimmitger, ruhiger Weise berichtet und von überragenden Dartellern vermittelt. Wenn esih am Ende das Gesamtbild ergibt ist zwar nichts da was man nicht schon irgendwo gesehen hat, aber wie es hier kreativ und mitreißend neu zusammen geschraubt wurde ist am Ende in höchstem Maße zufrieden stellend.

Fazit: Atmosphärisch dichte, langsam erzählte und mitreißende Geschichte!

[rating: 5]

Hanau

Im Februar begeht ein rechtsradikaler Wahnsinniger einen brutalen und blutigen Amklauf in Hanau …

Zu diesem Film sind viele Vorwürfe an Uwe Boll gemacht worden, die ich komplett verstehen kann. Nach anschauen des Films möchte ich aber sagen daß zumindest ein paar Punkte nennenswert sind. Vor allem bekommt Boll Respekt für einen Aspekt des Drehbuchs: der Film gibt mit 95% Genauigkeit endlos lange Monologe des Täters wieder. Sich diesen Rotz anzuhören und in die kranke Gedankenwelt eines verdrehten Menschen rein zu finden tut schlichtweg weh. Sich damit länger als nötig zu befassen muß eine Menge Überwindung kosten. Außerdem behauptet man schnell daß Boll so einen Vorfall als Actionszenario ausnutzt, dem ist aber nicht so. Ob der Amoklauf korrekt gezeigt wird kann ich nicht beurteilen,er wird aber knapp nd sachlich gezeigt. Bolltypisch brutal, aber nicht auf Show oder sonstige Effekte ausgelegt. Wer sich ein wenig mit Boll als Mensch befasst weiß: im Kern hat der Mann sehr viel verstanden was er mit sehr viel Wut versucht auszudrücken. Und es lohnt immer ihm zuzuhören, selbst wenn man gewisse Punkte nicht teilt. Ob man sich dann deswegen Hanau anschauen mag liegt bei einem selbst. Ekel, Abscheu und eine furchtbare Welt(sicht) findet man hier – aber auch den Versuch eines Regisseurs auf etwas hinzuweisen.

Fazit: Der Film ist wohl aus einer ehrlichen Absicht heraus entstanden, verprellt aber mit Look und Ansatz viele Zuschauer!

[rating: 2]

The Gray Man

Court Gentry (Ryan Gosling) war als CIA Agent stets für gezielte Tötungen zuständig. Als er aber von seinen Auftraggebern in den Ruhestand versetzt werden soll hängt sich der ehemalige Kollege Lloyd Hansen (Chris Evans) an seine Fersen …

Das Spionage ein sehr schmutziges Geschäft ist wurde uns schon oft filmisch vorgeführt. Hier wird dies nun um eine weitere Version ergänzt, aber nicht erweitert. Die Story eines Auftragskillers der Regierung welcher plötzlich die eigenen Leute gegen sich hat ist eine absolute Thrillerblaupause, frei von Überraschungen, Wendungen oder sonstigen Überraschungen. Die einzige Besonderheit besteht in den Mitwirkenden: die Russo Brüder auf dem Regiestul, vor der Kameras agieren Stars wie Chris Evans, Ryan Ggosling, Billy Bob Thornton und Ana de Armas. Außerdem stand den Mitwirkenden eindeutig ein etwas höheres Budget zur Verfügung so daß die passierende Daueraction immerhin quhalitativ sehr hochwertig präsentiert wird. Trotzdem: wirklicher Spaß kommt hier nicht auf. Nur das fade Gefühl von Wiederholung.

Fazit: Absolute Standard-Agentenstory, lediglich prominent aufpoliert!
[rating: 3]

Schachnovelle

Der Anwalt Josef Bartok (Oliver Masucci) wird 1938 von den Nazis in Isolationshaft genommen und dem bösartigen Franz-Josef Böhm (Albrecht Schuch) stetig verhört. Dafür gelangt ihm ein Schachbuch in die Finger …

Hier hatte ich ein sehr großes Interesse dran, da ich das Buch in der Schule gelesen und nie ganz vergessen habe. Recht schnell wurde mir aber klar daß der Film einen Schwerpunkt ganz anders setzt: im Buch wurden die beiden Schachgegner in Rückblenden beleuchtet und es ging um den Konflikt und das Schachduell der Rahmenhandlung. Im Film ist der Schwerpunkt aber auf die von Oliver Massuci gespielte Figur gesetzt, welche in Isolationshaft gesetzt wird und monatelang in einem Raum sitzt. Dabei ist ein Buch mit Schpartien sein Versuch seinen Verstand klar zu halten. Der Film erweist sich somit als eine Art Psychodrama der den Leidensweg und den Abstieg in den Wahnsinn zeigt, der Schpart wird dabei eher zweitrangig. Aber so ist eine wunderbare Bühne gegeben auf der Massuci eine unglaubliche, starke Perfomance abliefern kann. Daher ist dies eher was für Freunde von Thrillern als für Literaturfans.

Fazit: An die Nieren gehender Psychothriller über einen Mann der in Isolation de Verstand zu verlieren droht.

[rating: 3]

 

Der Spinnenkopf

Steve Abnesti (Chris Hemsworth) betreibt ein Gefängnis in dem die Gefangenen durch eilnahme an Experimenten ihre Strafen verkürzen können. So stellt sich auch Jeff (Miles Teller) zur Verfügung …

Da kommen natürlich drei attraktive Namen zusammen: Chris Hemsworth in der Hauptrolle der charmant vom Cover grinst, Miles Teller, welcher immer gut für eine Nebenrolle sit und auf dem Regiestuhl saß Joseph Kossinsi der aktuell mit „Top Gun 2“ einen großen Hit verzeichnet. Was diese hier auf Netflix rauswerfen bleibt aber hinter den Erwartungen zurück. Die Story in der es letztlich um den Ausbruch aus einem Supergefägnis geht baut keine Stimmung auf, zumal der Bau komplett in paradiesischem Umfeld liegt und acuh von Innen recht freundich durchleuchtet und bnt gestaltet ist. Der Film besteht was nur aus Dialogszenen in Testräumen bei denen man den Eindruck hat daß Hesmowrth alle Szenen an einem Set hat absolviren können. Spannung kommt kaum auf, die paar wenigen Wenungen lassen kalt. Final ist dies wieder mal ein Netflix Blender der duch prominente Mitwirkende davon ablenkt daß er inhaltlich kaum was zu liefern hat.

Fazit: Netter Thrilelransatz der sich im Kern aber restlos verschenkt!

[rating: 2]

The Many Saints of Newark

In Newark in den 1960er Jahren toben Rassenunruhen. Dabei geraten Schwarze und Italiener in den Konflikt. Als dann die Gangsterfamilien beider Seiten eingreifen wird die Lage blutig …

So was schaut man wenn man ein „Vervollständiger“ ist . Ich habe die Sopranos vorüber zehn Jahren einmal durchgeschau und mich danach nie wieder damit befasst, daher sind mir auch alle genauen Bezüge nach und anch entfallen. Auf einen Film der die Jugend von Tony Soprano und der andern Charaktere zeigt habe ich nicht gewartet, aber ich schaue mir auch sowas gerne an. Und kann aus zwei Blickwinkeln drauf schauen: als Ergänzung zur Serie habe ich ihn nicht gebraucht. Es sind ein paar Ergänzungen zu Figuren die man halt kennt, einige Querverweise und Anspielungen auf die Serie welche bei Fans sicherlich eine gewisse Begeisterung auslösen können. Auf der anderen Seite ist es eben ein typischer Mafia Gangsterfilm, was ein Blick in eine Zeit und in ein Leben ist an dem ich niemals irgendeinen Anteil hatte oder zu dem ich irgendeinen Bezug hinkriege. Daher geht der Film klar, da er kurzweilig ist und ein paar spannende Momente hat, als großees Reviewal des Sopranos Thema habe ich ihn allerdings nicht erlebt,

Fazit: Solider Nachklapp einer populären Show ohne Highlights oder Durchhänger!

[rating: 3]