Archiv der Kategorie: Thriller

Wind River

Cory Lambert (Jeremy Renner) ist Fährtenleser und arbeit für die Naturschutzbehörde United States Fish and Wildlife Service im Indianerreservat Wind River. Als er eine Frauenleiche findet wird die unerfahrene Agentin Jane Banner (Elizabeth Olsen) aus Florida geschickt um die Hintergründe zu enthüllen. Aus persönlichen Gründen veruscht Cory ihr zur helfen …

Filme wie dieser haben ja wirklich langsam einen totalen Seltenheitswert: eine Story die beginnt, endet, dazwischen was erzählt und ohne daß man eine Sorge haben muß dies als ersten Teil zu betrachten ect. Und es fußt auf einem wahren Fall; wobei ich nicht weiß ob die Ereignisse komplett wahr sind oder nur lose Daten zu einer Filmhandlung verdampft wurden. Diese fällt ja auch sehr sparsam aus: eine leiche wird gefunden, ein Jäger mit schlimmer Vergangenheit und eine unerfahrene Agentin gehen auf die Suche. Dabei wird nicht mit den Klischees gespielt, daß sich gleich eine Liebesbeziehung anbahnt oder der Agentin bei jeder Gelegenheit Pannen passiert, ebensowenig wird eine Reihe an VErdächtigen aufgestellt die dann nach und nach elimineirt werden. Nein, der Film reiht einfach Ermittlungsmomente aneinander die lose aufeinander folgen, dafür umso heftier in ein krasses Finale münden. Atmosphärisch dicht und mit großartier BEsetzung dabei entsteht so geradezu ein Ausnahmetitel.

Fazit: Spannend, deprimierend und großartig gespielt – kleiner, großartiger Thriller!

Rating: ★★★★☆

Detroit

An einem hitzigen Sommertag im Jahre 1967 eskaliert die Lage in Detroit und es beginnen fünf Tage andauernde Unruhen mit rassistischen Hintergründen. In diesem Chaos gerät der Wachmann Dismukes (John Boyega) unter Verdacht an einem Verbrechen beteiligt zu sein …

Nach „Boston“ am Jahresanfang oder vor 10 Jahren „München“ also erneut ein Film der ein wahres, furchtbares Ereignis nachstellt und es nach der Stadt ind er es geschah benennt. Im vorliegenden Fall geht es um die Rassenunruhen in Detroit des Jahrs 1967 und einen blutigen Vorfall der in einem Hotel nach einer Banalität entbrennt. Dabei zerfällt der Film in mehrere Parts: einerseits zeigt er sehr lang und auch ohne wirklich verbindende Hauptfigur die Situation in Detroit, präsentiert reihenweise Alltagsmomente bevor es dann zum Kernpart kommt. Dabei ist der Film 140 Minuten lang von denen gut anderthalb Stunden die scheußlichen Vorfälle im Hotel beleuchten, würde man alles davor und dahinter wegeschneiden hätte man einen knappen, aber harten Psychothriller. So hat man ein Gesamtportrait einer Zeit mit spannendem Kernpart in der Mitte, schmerzlich und bewegend in Szene gesetzt. Dabei aber auch nicht gerade leicht und mitunter recht anstrengend. Wer bei dem Namen Kathryn Bigelow auf flotte Action gehofft hat ist hier falsch, wer solche Titel zu schätzen weiß stößt auf eine Goldgrube.

Fazit: Krass, hart, bitter und ungenehm – schockierender Blick auf reale Vorfälle!

Mord im Orient Express

Meisterdetektiv Hercule Poirot (Kenneth Branagh) reist nach einem Fall mit dem Orient-Express nach Hause und gerät so in einen neuen Fall als der Kunsthändler Edward Ratchett (Johnny Depp) ermordet wird. Poirot beginnt unter den Reisenden, unter anderem der spanischen Missionarin Pilar Estravados (Penélope Cruz), der Gouvernante Mary Debenham (Daisy Ridley), Professor Gerhardt Hardman (Willem Dafoe), der Witwe Caroline Hubbard (Michelle Pfeiffer) oder dem Doktor Arbuthnot (Leslie Odom Jr.) nach dem Täter zu suchen …

Ich bin an diese Geschichte ohne jede Vorkenntnisse rangegangen, kannte natürlich den Titel, aber keinerlei inhaltliche Details und auch nicht die Hauptfigur die ja auch in anderen Werken von Agatha Christie vorkommt. Ebensowenig wußte ich auf das die ganze Geschichte bei der Lösung hinausläuft, aber das war für mich eben der Reiz: einfach ein guter Krimi in dem ein Mord geklärt wird, unter speziellen Umständen. Allerdings kam ich garnicht erst richtig in den Film rein: die Hauptfigur wird gleich zu Beginn als Mischung aus Monk und Sherlock Holmes eingeführt und gibt mir das Gefühl daß es hier um reine Selbstinszenierung Branaghs geht. Die Stars die allesamt im Zug mitfahren sind wechselhaft dabei, kommen mit unter lange Strecken nicht vor und liefern unterschiedliche, aber brauchbare und interessante Darstellungen. Hauptproblem für mich aber ist eigentlich die Armut an Aktionen: ab dem Moment wo die Ermittlungen losgehen ist das alles eigentlich nur eine endlos lange Reihe von Verhören in denen obendrein eine gigantische und sperrige Backgroundstory aufgezogen und aufgebaut wird in deren Details ich mich schnell verloren habe weils irgendwann zu viele Namen und Daten waren. Immerhin konnte der gute Kenneth die Nummer sehr gut bebildern und nostalgisch sowie altmodisch wirken lassen. Wer eben auf solche Nostalgienummer steht kannst ja mal versuchen.

Fazit: Schön bebilderte, aber inhaltlich zu redselige Mörderjagd!
Rating: ★★☆☆☆

Darkland

Das beschauliche Leben des Chirurgen Zaid (Dar Salim) gerät aus den Fugen als sein Bruder Yasin (Anis Alobaidi) bei ihm auftaucht und Geld verlangt. Als Zaid aber verweigert und Yasin kurze Zeit später umgebracht wird begibt sich Zaid auf eigene Faust auf die Suche nach den Tätern …

Wieder mal ein kleiner, feiner Thriller aus Dänemark der allerdings rundherum auf vertrauten Bahnen unterwegs ist: braver Normalbürger gerät in die Kriminelle Szene, in dem Falle ist es ein Arzt der den Tod seines Bruders aufklären und rächen will. Allerdings liegt der Schwerpunkt der Geschichte nicht auf Action und Kämpfen sondern dem Abstieg, familiärer und beruflicher Art die die Hauptfigur erleidet. Dabei kommt die Handlung oftmals nicht voran da die verantwortlichen Personen für den Mord sowohl dem Zuschauer wie auch dem Helden schnell bekannt sind, es aber trotzdem sehr lange dauert bis dagegen vorgegangen wird, obendrein ist ein merkwürdiger Zeitraffer dabei bei dem der Held in ungewöhnlich kurzer Zeit sehr viel anfähigkeiten erlernt. Aber das kann man wohl aushalten und übersehen: die Wirkung stimmt. Action und Spannung gibt’s auch, wenn euch eher im letzten Stück, aber was die krasse, intensive Wirkung und Stimmung angeht hält der Film von Anfang bis Ende das Level und wird so zu einer harten Nervenprobe.

Fazit: Einfacher Rachethriller, durch intensives Spiel und konsequente Armoshäre ungemein knallhart!
Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=bOJZsqhIbBM

mother!

Ein fremdes Ehepaar (Ed Harris) (Michelle Pfeiffer)bittet um Einlaß ins Haus eines Dichters (Javier Bardem) und seiner Ehefrau (Jennifer Lawrence). Nachdem diese ihre Gäste aufnehmen kommt es aber zu einem blutigen Vorfall mit den Söhnen des Ehepaares (Domhnall und Brian Gleeson)- der unglaubliche Folgen nach sich zieht …

Die Verpackung ist natürlich toll: als Hauptfigur Jennifer Lawrence, dazu Xavier Bardem, Ed Harris und Michelle Pfeiffer, da kann man schon mit den Darstellern Interesse wecken, dazu kommt Regisseur Daren Aronofsky den ich allerdings skeptisch beäuge: klar, mit Black Swan ect. hat er gezeigt daß er eine immense Sogwirkung erzegen kann, alelrdings gehen seine Titel oftmals ins künstlerische und ich kann dem meist nicht folgen, am schlimmsten war wohl „The Fountain“. Im Falle von Mother ist das auch die Entscheidung die man treffen muß.Wer eine strikt und geradlinig erzählte Geschichte haben will wird sie hier so nicht bekommen und könnte sich vo den Kopf gestoßen fühlen oder den Film als sehr langweilig empfinden. Wer sich jedoch auf das Experiment einläßt seiner Hauptfigur zu folgen wie sich ohne daß sie etwas tun kann um isch herum die Hölle auf Erden auftut und sich am genialen Spiel von Jennifer Lawrence begeistern kann sollte definitiv mal den VErsuch starten. es gibt glaube ich nur die Möglichkeit daß man den FIlm echt gut oder total furchbar findet – dazwischen ist nicht viel.

Fazit: Düstere Fabel voller Energie und Doppeldeutigkeit, aber fernab von einem konventionellen Film
Rating: ★★★★☆

Die Nile Hilton Affäre

Kairo, 2011: in der Luxussuite des Hotels Nile Hilton wird die Leiche einer bekannten Sängerin gefunden. Der vom Leben gezeichnete Polizist Noredin (Fares Fares) soll die Ermittlungen übernehmen. Schnell merkt Noredin daß der vetmrintlich unbedeutende Mord immer weiter in korrupte politische Dimensionen führt …

Bei diesem Film bin ich komplett unvorbereitet ins kalte Wasser gestoßen worden, das kann in Sneak Previews halt schonmal passieren. Heißt, ich kannte weder den Film nicht die Darsteller in die es geht, ebensowenig die politischen Hintergründe vor denen der Film spielt. Eigentlich also beste Bedingungen die in diesem Falle bei mir und für mich komplett nicht aufgingen: im Kern ist dies ein Krimi, nicht mehr oder weniger: ein ord passiert, ein Ermittler sucht, fertig. Eigentlich nichts verkehrt daran und eine Sache macht der Film auch immens gut: die Hauptfigur, eine desillusionierte arme Sau wird insbesondere in ihrem trostlosten Alltag sehr exakt und sehr genau vorgeführt. Die Ermittlungen hingegen weichen oftmals und gerne von gängigen Krimiplots ab, lassen auch mal wichtige Handlungen (wie etwa die allwissende Zeugin) lange Zeit außen vor und je höher die Verwicklungen gehen desto schwerer wird es noch jeden zuständigen, Schuldigen ect. Richtig zuzuordnen. Ob der Film das Lebensgefühl und die Stadt Cairo dabei ordentlich wiedergibt vermag ich nicht zu sagen, wohl aber daß der Film eine ganz eigene Art der Atmosphäre hat die definitiv mal was anderes darstellt, aber vielleicht nicht jedermans Ding ist.
Fazit: Komplexer Thriller in trostlosem Umfeld – hat einiges drin, fordert aber immens!
Rating: ★★☆☆☆

The Circle

Mae Holland (Emma Watson) erhält Vermittlung ihrer Freundin Annie (Karen Gillan) einen Job beim Internet-Unternehmen „Circle“ deren Ziel es ist die Welt transparenter zu gestalten. Zunächst ist Mae begeitert von der Philosophie des Gründers Eamon Bailey (Tom Hanks) – dann aber häufen sich merkwürdige und zweifelhafte Indizien …

Vom Marketing her macht dieser Film sicherlich alles richtig: mit Emma Watson, Tom Hanks und „Star Wars“ Held John Boyega sind interessante Gesichter mit an Bord und eine spannende Story über Datensicherfheit, Vernetzung und Social Media klingt auch nicht schlecht. Wärs auch nicht gewesen wenn man das vorliegende Drehbuch dazu auch irgendwie zu Ende geschrieben hat, ist aber leider wohl nicht erfolgt: klar, Emma Watson kann den Film spielen tragen, aber auch sie kann im Grunde nicht verhindern daß ihre Figur sich unplausibel verhält und ein paar mal sehr abrupt komplette Meinungsänderungen durchlebt. Ebenso ist Tom Hanks im Film nur geringfügig präsent, auch wenn die Werbung ihn als Star darstellt ist sein Anteil am gesamten Film überschaubar klein. Und zu John Boyegas Figur gibt es zwar Schlaglichter, aber eine große Erklärung wer er ist, was er tut und was seine Motivation ist bleibt der Film komplett schuldig. Ansonten hat man eine schicke und teure Optik, sehr wohl ein paar interessante Gedanken und tragische Auftritte von Glenne Headly und Bill Paxton die leider beide nicht mehr leben. Den Gesamtfilm macht aber dann eigentlich nur seine schicke verpackung aus; im Inhalt gibt’s nocht (zu) viel was einfach offen bleibt, verpufft oder nicht konsequent beendet wird.

Fazit: Schickes Outfit, geringer Inhalt: da kann auch Emma Watson nur bedingt was retten!

The Infiltrator

Robert Mazur ist Agent bei der Drogenfahndung (Bryan Cranston) und arbeitet in den 80er Jahren undercover als Geldwäscher, untersützt von s Kathy Ertz (Diane Kruger) und Emir Ebreu (John Leguizamo). Die dabei gesammelten Erkenntisse sollen helfen den Drogenbaron Escobar aus dem Verkehr zu ziehen …

Dies ist so ein Titel den ich nur oberflächlich wahrnehme – das heißt daß er nicht etwa volle Aufmerksamkeit verdient, aber ich steige mitunter in so einen Film nicht richtig ein. Es ist klar: dies ist die Geschichte eines Undercover Agenten und wie es diesem und seinem Team gelang einen riesigen Erfolg zu verbuchen und ein riesiges Drogenkartell zu zerschlagen. Dabei geht es natürlich mit James Bon Romantik oder ähnlichem zu sondern finster, nüchtern und todernst. Bryan Cranston gibt den Helden der sich zwischen Pflichterfüllung und sich selbst als Privatmensch aufreibt und natürlichist Cranston genau der Darsteller den man für so einen Part braucht. Action und Ballerei drum herum gibt’s nicht. Irgendwie gelingt es mir aber nicht in die Story und die Probleme der Figuren restlos einzutauchen und wenn ich hinterher ein Referat halten sollte wie und mit welchen Kniffen und Trick die Drogendealer abgezogen werden fiele das ziemlich schlicht aus. Auf solche zeitgetreuen und etwas anspruchsvolleren Thriller muß man sich einlassen können, tut man das gibt einem der Film sicherlich ansprechende und und spannende zwei Stunden. Wer auf schnellen Zeitvertreib hofft dürfte eher enttäuscht sein.

Fazit: Anspruchsvoller und komplexer, in der Realität verankerter Thriller!
Rating: ★★★★☆

Sleepless – Eine tödliche Nacht

Vincent (Jamie Foxx) und Sean (Tip „T.I.“ Harris) sind Polizisten in Las Vegas und nutzen auch die Möglichkeiten um selbst Geld abzuzweigen. Dann aber stehlen sie eine Ladung Kokain woraufhin Vincents Sohn Thomas (Octavius J. Johnson) entführt wird. Vincent muß eine Möglichkeit finden seinen Sohn zu retten ohne daß seine Geschäfte auffliegen …

Ich hab erst im Nachhinein gelesen daß dies ein Remake eines französisch belgioschen Films aus dem Jahre 2011 ist und kann ihn dann halbwegs verstehen. Das hat es schon öfters gegegben, daß die USA Remakes drehen von kleinen, passablen Thrillern die sich in den USA spielend und mit Stars besetzt einfach besser vermarkten lassen. In diesem Falle hab ich das Original zwar nicht gesehen, denke aber daß es kaum einen Grund außer dem finanziellen gab … aber gut. Im Grunde tut der Film nichts, bringt aber auch nichts, vor allem kaschiert er in seinem Trailer daß er eigentlich zu 85 Prozent an einem Ort spielt, nämlich einem Spielkasino wo sich diverse Parteien um eine Tasche Drogen klopfen und (er)schießen. Dumm nur daß die eingefügten Figuren allesamt unsympathisch sind, auch Jamie Foxx schmierige Hauptfigur, so daß es einem eigentlich relativ egal ist was gerade wo mit wem passiert. Des weiteren schleppen sich unüberlegte Logikfehler durch den ganzen Film (etwa das eine Figur zu Beginn eine Stichverletzung erleidet, die erste Hälfte des Films darunter leidet und dann auf einmal wieder restlos fit ist) und sind die meisten Figuren nicht ausgefleischt, etwa wenn ein aalglater Gangsterboss als ultracool eingeführt und später zum jammernden Weichei degradiert wird. Langweilig ist der Film zwar nicht, aber in seiner ohnehin kurzen Laufzeit bringt er eigentlich nichts was man nicht schon in vergleichbarer Weise aus anderen Titeln kennt.

Fazit: Kurz geratener Thriller auf ausgelatschten Pfaden, actionarm und ohne charismatische Figuren!

Patriots Day – Boston

Als am 15. April 2013 ein Marathon durch Boston läuft explodieren zwei Bomben. Für die Ermittler Tommy Saunders (Mark Wahlberg), Jeffrey Pugliese (J.K. Simmons)  Richard DesLauriers (Kevin Bacon) und Polizeichef Ed Davis (John Goodman) beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit da sie die flüchtigen Täter so schnell wie möglich aufhalten müssen …

Es klingt verstörend wenn man einen Film sieht der einen Terroranaschlag hat und dann dazu sagt: der Film ist schön anzuschauen. Genau das ist Boston allerdings, zumindest in seiner ersten halben Stunde: das schildert der Film einen Feiertagsmorgen in dieser Stadt, zeigt die Menschen was sie so machen und liefert jede Menge unabhängiger Einzelfiguren die alle später irgendwann wichtig werden. Hier besteht zwar der Nachteil daß sich dieser Teil etwas streckt und sogar leicht langweilig wird, aber es zahlt sich aus: dadurch daß einem die Figuren wenn sie später in eine Krisensituation geraten wage bekannt sind und mitunter sogar Tiefe haben nimmt man das was mit ihnen geschieht viel krasser und härter wahr. Ansonsten springt der Film von idyllischen Anfang zum totalen Chaos eines Terroranschlags und dann eben in den Thrillerpart der Ermittlungen. Mark Wahlberg ist dabei in alles involviert, spielt aber eine fiktive Figur die nur den Zuschauer an die entsprechenden Orte bringen soll – macht seinen Part dabei auch in solidem Automodus. Die restlichen Darsteller sind ebenso vorzüglich. Mein größter Pluspunkt am Film war eigentlich ein Minuspunkt: dadurch daß ich von den realen Abläufen rein garnichts im Kopf hatte waren die einzelnen Momente hochspannend, etwa in einer Geiselsituation wußte ich nicht ob der arme Kerl auch im wahren Leben davongekommen ist. Aber auch mit dem Wissen der realen Vorgänge dürfte Boston als ultraspannender Film funktionieren, als Heldengesang sowieso und überhaupt als ganz großes Kino.

Fazit: Spannend, bewegend und als Unterhaltungsfilm ebenso funktionierend: hier hat mal erfreulicherweise alles geklappt!