Archiv der Kategorie: Horror-Komödie

Gänsehaut 2

Die beiden Freunde Sonny (Jeremy Ray Taylor) und Sam (Caleel Harris) finden in einem leeren Haus ein Buch des Horrorautors Stines und erwecken dabei die bösartige Bauchrednerpuppe Slappy. Slappy versucht schnell weitere Monster zu erwecken während Sonny und Sam mit Sonnys Schwester Sarah (Madison Iseman) versuchen die Katastrophe zu verhindern …

Typische Quasifortsetzung: Jack Black hält für ein paar kurze Szenen mal die Nase rein, ansonsten besteht keine Verbindung zu den Ereignissend es ersten Films, es wird lediglich die böse Puppe Slappy wieder aufgefahren die aber diesmal eine andere Syncvhronstimme hat. Ansonsten gibt’s das bekannte, alte Märchen: Kinder entfesseln Geister die dann eine Halloween Nacht lang eine Kleinstadt terrorisieren während ein paar Helden versuchen das Schlimmste zu verhüten … natürlich auf Kinderniveau. Letztlich bietet der Film exakt was der Vorgänger auch hatte, nur eben alles etwas „kleiner“, die Effekte sind dabei im Durchschnitt und vereinzelte Szenen klappen ganz gut. Ich selber hab am meisten den Gag abgefeiert der auf „Es“ abziehlt – abr das ist nur ein einsamer Volltreffer inmitten vielen schlichten Lachern. Könnte alles schlimmer sein, ragt aber auch nirgendwo aus dem Mittelmaß raus.

Fazit: Passabler Film ohne nennenswerte Anteile, lediglich die Schlußpointe überrascht.

Fright Night – Die rabenschwarze Nacht

Teenager Charly Brewster (William Ragsdale) entdeckt entsetzt daß sein neuer Nachbar Jerry Dandrige (Chris Sarandon) ein blutrünstiger Vampir ist. Da ihm das niemand glauben mag wendet er sich an den TV-Vampirjäger Peter Vincent (Roddy McDowall)…

Es gibt kaum einen Film den ich so lange aufgeschoben habe wie diesen: ein Freund sah ihn zu Schulzeiten im Fernsehen und erzählte mir davon. Ich wollte ihn dann mehrfach sehen, verpasste aber die Aufzeichnung ect. … nun konnte ich ihn nach über 20 Jahren endlich auf Netflix einmal sehen. Und ich war begeistert: natürlich wegen der weiblichen Hauptrolle, die wird gespielt von Amanda Bearse, die mir ja noch aus „Eine schrecklich nette Familie“ als Marcy im Gedächtnis haftet. Die Story in der ein Teenaer erkennt was wirklich vorgeht, aber keiner ihm glaubt ist selbst damals schon alt gewesen, aber funktioniert dank sympathischen Darstellern großartig. Was mir aber wirklich das Herz aufgehen ließ sind die Effekte. Großartige, handgemachte und natürlich nach heutigen Maßstäben albern aussehende Verwandlungs und Monstereffekte die ein wundervoll nostalgisches Gefühl vermitteln. Ich weiß nicht ob dieser Film als „Klassiker“ durchgehen kann, er sollte es aber.

Fazit: Charmanter 80er Jahre Monsterfilm mit Witz und tollen handgemachten Effekten!

Mom & Dad

Brent (Nicolas Cage) und Kendall Ryan (Selma Blair) sind normale und vorbildliche Eltern in einem Vorort und ziehen Sohn Josh (Zackary Arthur) und Tochter Carly (Anne Winters) groß. Dann aber verbreitet sich ein Virus der die Eltern zu Zombies macht die insbesondere Jagd auf ihre Kinder machen …

Nicolas Cage nannte diesen Film seinen liebsten Film aus den letzten zehn Jahren – kann manv erstehen bei dem drittklassigen Schrott den er meistens produziert. Aber nichts gegen seine Vorlieben, trotzdem kann ich nicht anders als dieser Nummer hier einen Daumen runter zu geben. Wie so oft: eine gute Idee ist zwar schön, aber nützt nur was für den Anfang. D.h. die Idee einen Zombiefilm zu machen in dem Eltern befallen werden und sich gegen ihre Kinder richten ist ein so bescheuerter Ansatz daß es schon wieder toll ist, aber leider wird daraus nur ein möchtegern wilder Horrorfilm der einfach nirgendwo hin führt. Cage kriegt ein paar Szenen in denen er in die Vollen geht – wow, aber das ändert auch nichts. Für Leute mit ganz robustem Humor könnte der Film was taugen, wer aber Humor oder Horror für sich sucht wird in beiden Fällen maßlos enttäuscht.

Fazit: Nette Idee, laue Umsetzung – auch wenn Cage in übliche Form aufdrehen darf!

Yoga Hosers

Die Yoga Fans Colleen (Lily-Rose Depp) und Collen (Harley Quinn Smith) arbeiten neben der Schule in einem Supermarkt und träumen von einer Karriere als Musiker. Dann geraten sie in ein unfassbares Abenteuer als sie eines Abends außer der Reihe arbeiten müssen und von einer unglaublichenBedrohung attackiert werden …

Ich sah bereits den Quasi Vorgänger „Tusk“ und war sehr neugierig hierauf, obendrein habe ich über die Jahre fast alle Filme von KevinS mith gesehen. Auf die Nummer hier war ich dann aber doch nicht gefasst die wirkt als habe man mehrere Filme in einen Mixer geworfen und das vermische Resultat veröffentlicht: Elemente einer Horrorkomödie, einer High-School Comedy und eines Musikfilms sind mit drin. Was die böse Bedrohung ausmacht und was final dahinter steckt ist so trashig daß es auf Kung Fury Niveau passiert, die Spezialeffekte mit denen es umgesetzt ist sind so schlecht daß es geradezu weh tut und der Humor ist absolut bizarr, weswgen ich es voll verstehen kann wenn jemand damit nichts anfangen kann. Obendrein finde ich es inkonsequent den Film als Sequel zu Tusk aufzuziehen, dabei teilweise Charaktere aus Tusk wieder zu bringen und ebenso Darsteller aus dem ersten in neuen Rollen – aber daran stoße wohl nur ich mich. Denn egal was ich nörgele, ich hatte einen unfassbaren Heidenspaß an dem Ding, schon alleine daß die trahsige und kranke Grundidee hier nicht für ein Seelenloses Metzelfest verwendet wird sondern für eine unglaublich abgedrehte Horrorklamotte mit herzerwärmenden Heldinnen.

Fazit: Wenn man den entsprechenden Sinn für Humor mitbringt ist es ein Heidenspaß!

Rating: ★★★★☆

Sharknado 4 – The Fourth Awaken

Nach den letzten Haiangriffen sind fünf Jahre ins Land gegangen und durch den Visionär Aston Reynolds (Tommy Davidson) wurde ein neues System entwickelt das weitere Attacken verhindern soll. Doch die Sicherheit ist nur vermeintlich stabil und schon bald sind Fin (Ian Ziering),seine Frau April (Tara Reid) sowie ihre Väter Wilford (Gary Busey) Fins Vater Gil (David Hasselhoff).wieder in Gefahr …

Also ich würde ja mal sagen: es reicht, und das schon lange. Ich kann den Erfolg dieser Serie nicht nachvollziehen und warum jährlich noch einer nachgereicht wird; ebenso wenig wieso man es als sinnvoll erachtet die Nummer immer weiter ins Absurde zu steigern. Gut, einen Pluspunkt hat das Ganze: mit dieser Folge steigt David Hasselhoff zu einer gängigen Hauptfigur in dieser Serie auf und das gönne ich ihm, auch den Erfolg wenn noch weitere Parts folgen (muß ja wohl bei dem offenen Ende). Aber trotzdem: der Running Gag das hier alles was ankommt zu einem „Nado“ erklärt wird, von Nukenado bis Kuhnado, erweist sich als ernorm nervig (vielleicht auch weil der ohnehin nervige Gilbert Gottfried diese Jokes meist liefert) und die sonstigen Gags mögen Fans der Serie vielleicht begeistern, mich erreichen sie eben einfach nicht. Aber ich will ja keinem den Spaß verderben.

Fazit: Folge vier ist gleichermaßen absurd wie unlustig und hat außer ein paar lustigen Cameos kaum was in petto!
Rating: ★★☆☆☆

Scouts vs. Zombies

Die Pfadfinder Ben (Tye Sheridan), Carter (Logan Miller) und Augie (Joey Morgan) fahren in ein Zeltlager und machen Station io einem Stripclub. Schnell stellen sie fest daß die Stadt in der sie sind von einem Zombievirus erfasst wurde – und fortan sind die Drei auf ihr Pfadfinderwissen angewiesen um zu überleben. Außerdem steht ihnen dabei die Barfrau Denise (Sarah Dumont) zur Seite …

s wie gehabt im Subgerne der Horror-Komödie. Es gibt immer mal wieder Titel die zwei Extreme miteinander verquicken, nämlich überzogenen und total albernen Humor der auf pures Blut und hohen Bodycount trifft; Filme wie „Die Killerhand“. Meist ist es auch so daß die Idee an sich ganz nett ist, das filmische Resultat dann aber nicht wirklich nennenswert ist. Das trifft auch hier zu, wenngleich das nicht restlos fair ist. Der Film ist in Ordnung, sofern man nicht auf den dummen Gedanken kommt diesen absurden Mist wirklich und ehrlich ernst zu nehmen. Vor allem aber krankt der Film an kaum interessanten, durchschnittlichen Hauptfiguren. Die Jungs die hier ins Gemetzel ziehen sind total bleiche und austauschbare Gesichter, was eigentlich an dieser Stelle sehr, sehr schade ist. Das Drumherum stimmt nämlich, der Film macht wirklich gelungene und passende Scherze und hat an einigen Stellen wirklich den jeweils passenden Gag am Start. Als Material für einen Kultfilm taugt das mit Sicherheit nicht, als kurzweiligen und harmlosen Spaß funktionierts aber ganz brauchbar.

Fazit: Harmloser Horrorspaß ohne Nachwirkung, aber netter Kurzweil!
Rating: ★★★☆☆

Tremors 5 – Bloodlines

Der langjährige Graboidenjäger  Burt Gummer (Michael Gross) wird mit dem Techniker Travis Welker (Jamie Kennedy) nach Afrika gerufen um einer dortigen Graboiden Attacke Einhalt zu gebieten. Allerdings haben sich seine Gegner erneut genetisch verändert und drohen diesmal geradezu unbesiegbar zu sein …

Eine weitere Folge aus der „Tremors“ Serie (oder wie sie bei mir immernoch heißt, „Im Land der Raketenwürmer“) ist wie ein Nachschlag eines Essens das man eigentlich schon satt hat. Trotzdem wird immer mal wieder eine Episode nachgereicht und im vorliegenden Fall kriegt man wirklich die Schema F Nummer die immer wieder zieht. Der einzige Unterschied ist die Lage, diesmal verlagert sich die Wurmjagd nach Afrika. Ansonsten hat man wieder Michael Gross als Burt Gummer der mit einem jüngeren Partner ins Gefecht zieht, immerhin „Scream“ Urgestein Jamie Kennedy der im letzten Drittel sogar eine nette Überraschung platzen lassen darf. Und die Viecher haben sich wieder genetisch etwas weiter entwickelt und etwas andere Fähigkeiten. Trotzdem hat der Film dadurch keine: die müde Nummer ist weder spannend oder blutig noch besonders lustig und arbeitet eigentlich nur mit dem Nostalgiefaktor. Diesen kann man dann nicht wirklich leugnen – die erkennbare Berechnung dahinter raubt aber den letzten Rest Charme.

Fazit: Übles Sequel mit gewisser Kurzweil, aber keinerlei Neuigkeiten …
2 Punkte

Sharknado 3 – Hell No!

Erneut weht ein Tornado über die USA und trägt zahlreiche Haie mit sich. Die Bedrohung bewegt sich Richtung Florida wo sich April (Tara Reid) gerade aufhält, die Frau des Helden Fin Shepard (Ian Ziering). Fin eilt sofort zur Hilfe, begleitet von Nova (Cassie Scerbo), Lucas (Frankie Muniz) und seinem Vater Gil (David Hasselhoff). In Florida erkennt Fin aber erst die aufziehende Gefahr: mehrere Tornados sind dabei sich zu einem gigantischen Sharkicane zu vereinen …

Wenn man zu McDonald geht weiß man was es zu essen gibt, was auf der Karte steht und was zu erwarten ist. Ebenso ist es hier: im dritten Aufguß hat man das ganze zu erwartende Szenario: Haie regnen vom Himmel, landen immer genau dort wo gerade wer steht und durch die ganze Szenerie hetzt erneut Ian Ziering der mit Kettensäge und jedwedem sonstigen Hilfsmittel die Anfliegen Viecher massakriert. Dazu kommt irgendwie jeder Trashdarsteller den man hat ausbuddeln können irgendwie vor, von Michael Winslow über David Hasselhoff bis hin zu Oliver Kalkofe; und steigert die Handlung nachher sogar bis ins All. Absoluter Quatsch, absoluter Stuß und genau das was Fans der Serie sehen wollen. Ich zähle mich soweit allerdings nicht dazu,

Fazit: Episches Trashfast für Insider
Rating: ★★☆☆☆

Sharknado 2

Ein Jahr nachdem sich Surfer Fin (Ian Ziering) und seine Frau April (Tara Reid) gegen Haie aus einem Sturm gewehrt haben reisen sie nach New York um ihre alte Freundin Skye (Vivica A. Fox) zu besuchen. Der beschauliche Urlaub wird schnell zum erneuten Horrortrip als auch New York von einem Tornado getroffen wird aus dem jede Menge aufgesaugte Haie in die Innenstadt gespült werden …

Ein Sequel zu einem der wohl überflüssigsten Filme aller Zeiten – wollt ihr mich veräppeln? Leider nicht. Und das ist auch das ganze Problem: der Film könnte sein trashiges Thema und die trashige Inszenierung glatt für ein wenig Kurzweil nutzen, aber leider nimmt dieser blöde Streifen sich selbst und sein Thema wirklich völlig ernst. Gut, das verdreifacht seinen Effekt manchmal, etwa wenn Ian Ziering eine wirklich völlig todernst gemeinte Rede hält, die Leute motiviert, dabei mit einer Kettensäge post und beiläufig einen fliegenden Hai zersäbelt. Trotzdem ist dies letztlich ein Film der als lustiger, kurzer youtube-Gag sicherlich klappen würde, auf volle Spielfilmlänge aber nicht mehr vergnügt sondern vorrangig nervt und langweilt. Es bleibt lediglich nett und überraschend zu sehen wo die Effekte mal wieder so unglaublich mies ausfallen daß man drüber lachen kann ode wo mal wieder ein Promi kurz den Zinken ins Bild hält. Und die Szene wo Ian Ziering (der sogar hier einen passablen Helden abgibt) eien fliegenden Hai erlegt hat Anspruch auf eine Auszeichnung für die schlechteste Szene seit Jahren.

Fazit: Unfassbar doofer Film der zwar viele kleine, nette Momente hat, aber durch mangelnde Selbstironie viel Spaß einbüßt
Rating: ★★☆☆☆

Fright Night 2 – Frisches Blut

Der Amerikaner Charley Brewster (Will Payne) studiertin  Rumänien und muß eines Abends sehen wie seine mysteriöse Professorin Gerri (Jaime Murray) jemanden tötet indem sie ihn beißt. Schon bald erkennt Charley daß sie eine Vampriin ist und das Blut seiner Freundin Amy (Sacha Parkinson) benötigt. Um Amy zu schützen sucht Charley Hilfe beim Fernsehvampirjäger Peter Vincent (Sean Power) …

Oha, das birgt für Qualität: das Sequel eines Remakes welches unbemerkt auf DVD rausrutscht … oje. Wobei schon der Urpsrungsfilm nicht wirklich den Stempel „nötig“ verdient hat, aber ein Film ist der zumindest halbwegs funktioniert hat. Das Sequel ist dann mal wieder Etikettenschwindel der fiesesten Art: die gleiche Story mit unbekannten und untalentierten Darstellern und geringerem Budget – hui, das freut. Nur einen großartigen Moment gabs fr mich, nämlich als einer versucht einen Vampir mit einem Kruzifix auf einem Smartphone abzuwehren. Darüber hinaus nervt die dumpfe Nummer aber restlos und bis zum Geht Nicht mehr und dürfte bestenfalls ein paar Videojunkies oder Horrorneulinge zu einem zufriedenstellenden Filmgenuß führen. Für jeden anderen ist dies das Musterbeispiel für Billighorror getarnt mit dem Titel des Ursprungsfilms.

Fazit: In allen Belangen was drin und in allem die billigste Variante: schlapper Vampirfilm, als Sequel ein blöder Witz!
Rating: ★★☆☆☆