Archiv der Kategorie: Horror-Komödie

Sharknado 4 – The Fourth Awaken

Nach den letzten Haiangriffen sind fünf Jahre ins Land gegangen und durch den Visionär Aston Reynolds (Tommy Davidson) wurde ein neues System entwickelt das weitere Attacken verhindern soll. Doch die Sicherheit ist nur vermeintlich stabil und schon bald sind Fin (Ian Ziering),seine Frau April (Tara Reid) sowie ihre Väter Wilford (Gary Busey) Fins Vater Gil (David Hasselhoff).wieder in Gefahr …

Also ich würde ja mal sagen: es reicht, und das schon lange. Ich kann den Erfolg dieser Serie nicht nachvollziehen und warum jährlich noch einer nachgereicht wird; ebenso wenig wieso man es als sinnvoll erachtet die Nummer immer weiter ins Absurde zu steigern. Gut, einen Pluspunkt hat das Ganze: mit dieser Folge steigt David Hasselhoff zu einer gängigen Hauptfigur in dieser Serie auf und das gönne ich ihm, auch den Erfolg wenn noch weitere Parts folgen (muß ja wohl bei dem offenen Ende). Aber trotzdem: der Running Gag das hier alles was ankommt zu einem „Nado“ erklärt wird, von Nukenado bis Kuhnado, erweist sich als ernorm nervig (vielleicht auch weil der ohnehin nervige Gilbert Gottfried diese Jokes meist liefert) und die sonstigen Gags mögen Fans der Serie vielleicht begeistern, mich erreichen sie eben einfach nicht. Aber ich will ja keinem den Spaß verderben.

Fazit: Folge vier ist gleichermaßen absurd wie unlustig und hat außer ein paar lustigen Cameos kaum was in petto!
Rating: ★★☆☆☆

Scouts vs. Zombies

Die Pfadfinder Ben (Tye Sheridan), Carter (Logan Miller) und Augie (Joey Morgan) fahren in ein Zeltlager und machen Station io einem Stripclub. Schnell stellen sie fest daß die Stadt in der sie sind von einem Zombievirus erfasst wurde – und fortan sind die Drei auf ihr Pfadfinderwissen angewiesen um zu überleben. Außerdem steht ihnen dabei die Barfrau Denise (Sarah Dumont) zur Seite …

s wie gehabt im Subgerne der Horror-Komödie. Es gibt immer mal wieder Titel die zwei Extreme miteinander verquicken, nämlich überzogenen und total albernen Humor der auf pures Blut und hohen Bodycount trifft; Filme wie „Die Killerhand“. Meist ist es auch so daß die Idee an sich ganz nett ist, das filmische Resultat dann aber nicht wirklich nennenswert ist. Das trifft auch hier zu, wenngleich das nicht restlos fair ist. Der Film ist in Ordnung, sofern man nicht auf den dummen Gedanken kommt diesen absurden Mist wirklich und ehrlich ernst zu nehmen. Vor allem aber krankt der Film an kaum interessanten, durchschnittlichen Hauptfiguren. Die Jungs die hier ins Gemetzel ziehen sind total bleiche und austauschbare Gesichter, was eigentlich an dieser Stelle sehr, sehr schade ist. Das Drumherum stimmt nämlich, der Film macht wirklich gelungene und passende Scherze und hat an einigen Stellen wirklich den jeweils passenden Gag am Start. Als Material für einen Kultfilm taugt das mit Sicherheit nicht, als kurzweiligen und harmlosen Spaß funktionierts aber ganz brauchbar.

Fazit: Harmloser Horrorspaß ohne Nachwirkung, aber netter Kurzweil!
Rating: ★★★☆☆

Tremors 5 – Bloodlines

Der langjährige Graboidenjäger  Burt Gummer (Michael Gross) wird mit dem Techniker Travis Welker (Jamie Kennedy) nach Afrika gerufen um einer dortigen Graboiden Attacke Einhalt zu gebieten. Allerdings haben sich seine Gegner erneut genetisch verändert und drohen diesmal geradezu unbesiegbar zu sein …

Eine weitere Folge aus der „Tremors“ Serie (oder wie sie bei mir immernoch heißt, „Im Land der Raketenwürmer“) ist wie ein Nachschlag eines Essens das man eigentlich schon satt hat. Trotzdem wird immer mal wieder eine Episode nachgereicht und im vorliegenden Fall kriegt man wirklich die Schema F Nummer die immer wieder zieht. Der einzige Unterschied ist die Lage, diesmal verlagert sich die Wurmjagd nach Afrika. Ansonsten hat man wieder Michael Gross als Burt Gummer der mit einem jüngeren Partner ins Gefecht zieht, immerhin „Scream“ Urgestein Jamie Kennedy der im letzten Drittel sogar eine nette Überraschung platzen lassen darf. Und die Viecher haben sich wieder genetisch etwas weiter entwickelt und etwas andere Fähigkeiten. Trotzdem hat der Film dadurch keine: die müde Nummer ist weder spannend oder blutig noch besonders lustig und arbeitet eigentlich nur mit dem Nostalgiefaktor. Diesen kann man dann nicht wirklich leugnen – die erkennbare Berechnung dahinter raubt aber den letzten Rest Charme.

Fazit: Übles Sequel mit gewisser Kurzweil, aber keinerlei Neuigkeiten …
2 Punkte

Sharknado 3 – Hell No!

Erneut weht ein Tornado über die USA und trägt zahlreiche Haie mit sich. Die Bedrohung bewegt sich Richtung Florida wo sich April (Tara Reid) gerade aufhält, die Frau des Helden Fin Shepard (Ian Ziering). Fin eilt sofort zur Hilfe, begleitet von Nova (Cassie Scerbo), Lucas (Frankie Muniz) und seinem Vater Gil (David Hasselhoff). In Florida erkennt Fin aber erst die aufziehende Gefahr: mehrere Tornados sind dabei sich zu einem gigantischen Sharkicane zu vereinen …

Wenn man zu McDonald geht weiß man was es zu essen gibt, was auf der Karte steht und was zu erwarten ist. Ebenso ist es hier: im dritten Aufguß hat man das ganze zu erwartende Szenario: Haie regnen vom Himmel, landen immer genau dort wo gerade wer steht und durch die ganze Szenerie hetzt erneut Ian Ziering der mit Kettensäge und jedwedem sonstigen Hilfsmittel die Anfliegen Viecher massakriert. Dazu kommt irgendwie jeder Trashdarsteller den man hat ausbuddeln können irgendwie vor, von Michael Winslow über David Hasselhoff bis hin zu Oliver Kalkofe; und steigert die Handlung nachher sogar bis ins All. Absoluter Quatsch, absoluter Stuß und genau das was Fans der Serie sehen wollen. Ich zähle mich soweit allerdings nicht dazu,

Fazit: Episches Trashfast für Insider
Rating: ★★☆☆☆

Sharknado 2

Ein Jahr nachdem sich Surfer Fin (Ian Ziering) und seine Frau April (Tara Reid) gegen Haie aus einem Sturm gewehrt haben reisen sie nach New York um ihre alte Freundin Skye (Vivica A. Fox) zu besuchen. Der beschauliche Urlaub wird schnell zum erneuten Horrortrip als auch New York von einem Tornado getroffen wird aus dem jede Menge aufgesaugte Haie in die Innenstadt gespült werden …

Ein Sequel zu einem der wohl überflüssigsten Filme aller Zeiten – wollt ihr mich veräppeln? Leider nicht. Und das ist auch das ganze Problem: der Film könnte sein trashiges Thema und die trashige Inszenierung glatt für ein wenig Kurzweil nutzen, aber leider nimmt dieser blöde Streifen sich selbst und sein Thema wirklich völlig ernst. Gut, das verdreifacht seinen Effekt manchmal, etwa wenn Ian Ziering eine wirklich völlig todernst gemeinte Rede hält, die Leute motiviert, dabei mit einer Kettensäge post und beiläufig einen fliegenden Hai zersäbelt. Trotzdem ist dies letztlich ein Film der als lustiger, kurzer youtube-Gag sicherlich klappen würde, auf volle Spielfilmlänge aber nicht mehr vergnügt sondern vorrangig nervt und langweilt. Es bleibt lediglich nett und überraschend zu sehen wo die Effekte mal wieder so unglaublich mies ausfallen daß man drüber lachen kann ode wo mal wieder ein Promi kurz den Zinken ins Bild hält. Und die Szene wo Ian Ziering (der sogar hier einen passablen Helden abgibt) eien fliegenden Hai erlegt hat Anspruch auf eine Auszeichnung für die schlechteste Szene seit Jahren.

Fazit: Unfassbar doofer Film der zwar viele kleine, nette Momente hat, aber durch mangelnde Selbstironie viel Spaß einbüßt
Rating: ★★☆☆☆

Fright Night 2 – Frisches Blut

Der Amerikaner Charley Brewster (Will Payne) studiertin  Rumänien und muß eines Abends sehen wie seine mysteriöse Professorin Gerri (Jaime Murray) jemanden tötet indem sie ihn beißt. Schon bald erkennt Charley daß sie eine Vampriin ist und das Blut seiner Freundin Amy (Sacha Parkinson) benötigt. Um Amy zu schützen sucht Charley Hilfe beim Fernsehvampirjäger Peter Vincent (Sean Power) …

Oha, das birgt für Qualität: das Sequel eines Remakes welches unbemerkt auf DVD rausrutscht … oje. Wobei schon der Urpsrungsfilm nicht wirklich den Stempel „nötig“ verdient hat, aber ein Film ist der zumindest halbwegs funktioniert hat. Das Sequel ist dann mal wieder Etikettenschwindel der fiesesten Art: die gleiche Story mit unbekannten und untalentierten Darstellern und geringerem Budget – hui, das freut. Nur einen großartigen Moment gabs fr mich, nämlich als einer versucht einen Vampir mit einem Kruzifix auf einem Smartphone abzuwehren. Darüber hinaus nervt die dumpfe Nummer aber restlos und bis zum Geht Nicht mehr und dürfte bestenfalls ein paar Videojunkies oder Horrorneulinge zu einem zufriedenstellenden Filmgenuß führen. Für jeden anderen ist dies das Musterbeispiel für Billighorror getarnt mit dem Titel des Ursprungsfilms.

Fazit: In allen Belangen was drin und in allem die billigste Variante: schlapper Vampirfilm, als Sequel ein blöder Witz!
Rating: ★★☆☆☆

Warm Bodies

Eine furchtbare Seuche hat Amerika erfasst und die Menschen zu Zombies verwandelt. Auch R (Nicholas Hoult) ist ein fleischfressender Zombie geworden der eines Tages in eine Schießerei gerät bei der ein Trupp Menschen umkommt. Trotz seines Zustandes verliebt sich R in das Mädchen Julie (Teresa Palmer) und bringt sie in Sicherheit. Juli merkt schnell die Zuneigung des eigentlich toten Mannes und dass er mehr und mehr aus seiner Starre erwacht je mehr Zeit sie mit ihm verbringt …

Ich kann dem Thema Zombiefilme nach wie vor nicht viel abgewinnen, gebe aber zu dass der hier vorliegende immerhin mal eine sehr originelle Komponente abgibt. Eine Liebesgeschichte in der eine Frau sich in einen Zombie verliebt und diesen durch ihre Liebe gar heilt – das gabs echt noch nie. Die ungewöhnliche Ausgangslage wird dann auch ausgekostet: die Liebesgeschichte fühlt sich echt und menschlich an, die Handlung greift alle Möglichkeiten auf um den gemeinen Zombiealltag und seine Macken aufzuzeigen und ebenso wird immermal wieder auf Action und ein wenig Spannung gesetzt. Allerdings sollte man bei alledem keinen allzu sensiblen Magen haben, denn wie es sich für einen Zombiefilm gehört gibt’s auch einen hohen Body Count und diverse Splatterszenen (die aber nicht zum Selbstzweck verkommen). Bleibt zu erwähnen dass Nicholas Hoult eine oscarreife Darstellung bringt und man hofft von dem Knaben noch viel zu sehen!

Fazit: Ungewöhnlicher Film der Herz, Witz, Horror und Gefühl auf bizarre Weise vereint bekommt!
Rating: ★★★★☆

Juan of the Dead

Nach Jahrzehnten unter der Herrschaft von Fidel Castro ist Kuba noch dabei sch zu erholen als die nächste Bedrohung ins Lande schwappt – in Form einer Zombieplage die von der Regierung aber vertuscht wird. Nicht so der an sich faule Juan (Alexis Díaz de Villegas): der will die neue Situation gewinnbringend nutzen und eröffnet ein neuartiges Geschäft bei dem er versucht die von Zombies bedrohten Mitbürger gegen Entgelt zu retten …

Wenn schon klauen, dann auch offen und ehrlich – insofern finde ichs recht sympathisch dass der Film schon im Titel auf den britischen Film „Shaun of the Dead“ anspielt. Inhaltlich ist er zwar kein Remake, fährt in vielen Punkten aber auf einer ähnlichen Spur. Bedeutet: ein trotteliger, aber mögenswerter Held zieht mit seinen Freunden in die Schlacht gegen Zombies, der einerseits recht lockere Humor steht eiskalten und knallharten Splatterszenen gegenüber die vor Blut nur so triefen … und so kleine Storys wie eine Liebesgeschichte oder eine Vater / Sohn Story sind auch drin. Abgerundet durch eine ganze Reihe Anspielungen auf die politischen Entwicklungen in Kuba die aber nicht unbedingt jeder als solches erkennen wird – oder die jeden interessieren. Letztlich also ein netter Zombiefilm mit schöner Umgebung, die Darsteller sind zwar gänzlich unbekannt aber machen ihren Job ganz gut. Und auch wenn ich die Schlußszene etwas merkwürdig finde verdirbt dies nicht den „kurzweiligen“ Spaß.

Fazit: Routinierte Zombieschlachtplatte mit gut ausgewogenem Splatter und Humoranteil – sehr gelungen!
Rating: ★★★★☆

Dark Shadows

Im Jahre 1750 will die Familie Collins aus Liverpool in Amerika ein neues Leben beginnen – nicht zuletzt um einem alten Fluch zu entgehen. Doch  20 Jahre später bricht Barnabas (Johnny Depp) der Hexe Angelique Bouchard (Eva Green) das Herz und wird hart bestraft: sie verwandelt ihn in einen Vampir und begräbt ihn. Erst im Jahre 1972 wird Barnabas ausgegraben und kehrt nach  Collinwood Manor zurück. Doch die führ ihn fremde Zeit und die Nachfolgen seiner Familie bereiten ihm die Hölle auf Erden …

Da ist der Film ja schon fast nebensächlich wenn eben nur diese Zwei aufeinander treffen: Johnny Depp und Tim Burton. „Dark Shadows“ markiert in der Tat schon ihre achte Zusammenarbeit und wie nicht anders zu erwarten gibt es nur ein Wort welches das fertige Werk passend umreißt: schräg. Die Basis ist eine sehr alte und langjährige Fernsehserie von der ich aber nie gehört habe, braucht man auch nicht. Letztlich ist der Film wie nicht anders zu erwarten die totale Johnny Depp Show der hier eine weitere Kultfigur seines Filmschaffens kreiert und mit gigantischem Spaß an der Sache zu Werke geht – dabei ist sein geniales Spiel oftmals nur von kleinen mimischen Gags oder minimalen Lauten abhängig. Depp beherrscht den Film so sehr dass die vorzügliche weitere Besetzung wahrlich verblasst: Michelle Pfeiffer, Hit Girl Chloe Grace Moretz, Neuentdeckung Bella Heathcote, Jonny Lee Miller, Bond Girl Eva Green, „Freddy Krüger“ Jackie Earle Haley und natürlich Helena Bonham Carter sind nur Stichwortgeber wenn Depp wieder die Szenerie betritt und eine weitere Lachnummer liefert. Gleichzeitig würdigt Burton aber in seiner eigenen Weise altmodische Horrofilme und bringt insbesondere in der Eröffnungsszene wie auch beim apokalyptischen Showdown gothischen, lauten und blutigen Horror auf die Leinwand. All dies ist in den eben Burton typischen Look gehüllt, vereint eine bizarre Atmosphäre mit schrägen Gags und absurden Ideen. Das kann nicht jedem so zusagen, aber wer mit Werken wie „Sleepy Hollow“ oder „Beetlejuice“ was anfangen konnte wird sich auch hierbei königlich amüsieren. Mein einziger Wehmutstropfen: die beiläufig massenhaft ermordeten Nebenfiguren trüben mir ein wenig das unbeschwerte Vergnügen.

Fazit: Großer Spaß mit hoher Darstellerkunst und ausgeklügelter Inszenierung!
Rating: ★★★★☆

Botched – Voll verkackt

Der Ganove Richie Donovan vermasselt einen Diamantenraub an der Cote d’Azur und wird daraufhin verdonnert  ein antikes russisches Artefakt zu stehlen dass in einem Hochhaus in Moskau liegt. Der einfache Raub wird schnell zu einer ungeplanten Geiselname und entwickelt sich darüber hinaus schnell weiter zu blankem Horror als Richie im Gebäude von einer bösartigen Macht angegriffen wird …

Hallo!!!! Kultfilm!!!! Hallo??? Jetzt guckt doch mal! Kultfilm!!!! KULTFILM!!!!!!!!!!! Ach scheiße! So stelle ich mir die Gedanken hinter dem Film vor, die an sich recht nette Story eines chronischen Pechvogels dessen einfach Auftrag zu blankem Wahnsinn wird. Auch den Storytwist das alles mit übersinnlichen Horrorelementen zu verdrehen hätte man funktionierend einbringen können (Vorbild war da wohl sicherlich „From Dusk till Dawn“), aber es geht hier total in die Hose und wird zu einem total gestörten und verkorksten Film bei dem man sich eigentlich nur am Kopf kratzt und fragt „Wat soll denn die Scheiße“ Viel Blut und Möchtegern-Komik reichen eben nicht. Auch Stephen Dorff nicht der sich zwar sichtlich Mühe gibt aber gegen die bekloppte Story schlichtweg machtlos ist.

Fazit: Möchtegern Kultfilm der aber nix anderes darstellt als groben Unfug!
Rating: ★★☆☆☆